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Im Jüdischen Kalender beginnt die Zählung mit dem Jahr der Weltschöpfung. Nach Berechnungen, die auf der Torah basieren, fand die Schöpfung der Welt 3761 Jahre vor der christlichen Zeitrechnung statt.

Der Kalender ist ein Mond-Sonnenkalender (lunisolar): Die Monate werden nach dem Mond berechnet und das Jahr nach der Sonne. Er errechnet sich also aufgrund einer Nebeneinanderstellung von Sonnen- und Mondjahren, damit sämtliche Feste stets ungefähr in die gleiche Jahreszeit fallen.

Wir rechnen mit Gemeinjahren zu zwölf Monaten und mit Schaltjahren zu 13 Monaten. Die Woche hat sieben Tage. Sie werden durch die ersten sechs Buchstaben des hebräischen Alphabets oder durch Ordnungszahlen bezeichnet. Nur der siebte Tag hat einen „richtigen“ Namen: Sabbat.

Der Tag beginnt mit Einbruch der Nacht und hat 24 Stunden somit beginnt die Woche am Sonntag.

 

Sara Nachama, Vice President and Rector, Touro College Berlin, Kulturdezernentin und Mitglied des Vorstands der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Stellvertretende Vorsitzende der GCJZ Berlin