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Gespräch und anschließende Diskussion mit Dr. Gideon Botsch

 

Gideon Botsch, geb. 1970 in Berlin (West), Dr. phil., apl. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam, Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien Potsdam

 

Die „Süddeutsche Zeitung“ meldete am 13.1., dass Pegida München für einen Freitag, also Erev Schabbat, vor der Münchener Synagoge eine Kundgebung „gegen jüdische Religionsgesetze“ angemeldet habe.

 

Selten zuvor haben sich Rechtspopulisten so eindeutig und unmissverständlich gegen das Judentum positioniert. In der Vergangenheit versuchten sie vielmehr, das Feindbild des Islams aufzubauen und scheuten auch nicht davor zurück, dafür auch Juden zu instrumentalisieren. Gleichzeitig wurden Angriffe gegen Juden bagatellisiert. So wurde dem Anschlag von Halle der antisemitische Charakter abgesprochen.

Welche Gefahren gehen vom Rechtspopulismus für das jüdische Leben aus? Wie kann dem begegnet werden?