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STEFFI SPIRA, Schauspielerin

Vortrag und Gespäch

Begrüßung: Bernd Streich

Steffie Spira, Tochter des Schauspielerehepaars Lotte und Fritz Spira, Schwester von Camilla Spira, ab 1924 Schauspielunterricht, 1925 erstes Engagement, ab 1926 Mitarbeit in der Gewerkschaft der Schauspieler, ab 1928 an der Berliner Volksbühne, 1931 Eintritt in die KPD, verheiratet mit dem Regisseur Günter Ruschin, 1933 Emigration in
die Schweiz, Theaterarbeit in Paris, Inhaftierung und Flucht nach Mexiko. 1947 Rückkehr nach Deutschland, ab 1948 Engagements am Deutschen Theater, der Volksbühne und am Theater am Schiffbauerdamm. Vielbeachtete Rede am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz.

Die Künstlerkolonie am Breitenbachplatz, erbaut 1927-1929 als soziales Projekt für Kulturschaffende,
besteht aus drei Häuserblocks rund um den heutigen Ludwig-Barnay-Platz. Diese wurde bereits kurz nach ihrer Fertigstellung zum Wohnort bedeutender Persönlichkeiten des Kulturlebens der Weimarer Republik und bildete ein ganz spezielles Bohemé in Berlin Wilmersdorf welches weltweit Strahlkraft hatte.