Lade Veranstaltungen

Porträts ehemaliger Bewohner der Künstlerkolonie in Berlin-Wilmersdorf

Zum 71. Jahrestag der GCJZ Berlin
Dr. Knud Christian Knudsen
Verleger, Bildhauer und Mitbegründer der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Knud Knudsen, Sohn des Theaterwissenschaftlers Hans Knudsen, 1935 bis 1941 Studium der Zeitungswissenschaft und Kunstgeschichte, Promotion, gleichzeitig Ausbildung zum Pressezeichner, im Krieg als Kriegszeichner eingesetzt. Nach 1945 Gründung des Christian Verlages, Publikation von Schriften zu Reeducation in Abstimmung mit den westlichen Alliierten. Mitbegründer der Berliner GCJZ, deren Geschäftsstelle in seiner Wohnung in der Künstlerkolonie eröffnete und bis heute dort besteht. 1949 kurze Zeit Geschäftsführer des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, in der Folgezeit vorwiegend als freier Bildhauer tätig.

Die Künstlerkolonie am Breitenbachplatz, erbaut 1927-1929 als soziales Projekt für Kulturschaffende,
besteht aus drei Häuserblocks rund um den heutigen Ludwig-Barnay-Platz. Diese wurde bereits kurz nach ihrer Fertigstellung zum Wohnort bedeutender Persönlichkeiten des Kulturlebens der Weimarer Republik und bildete ein ganz spezielles Bohemé in Berlin Wilmersdorf welches weltweit Strahlkraft hatte.