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Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

„Dort träumte ich“:  Von Sehnsüchten, Hoffnung und Verzweiflung in den Selbstzeugnissen

von Ravensbrück-Häftlingen und Überlebenden

 In Ravensbrück hat sich die Tradition etabliert, dass Freundinnen und Freunde der Gedenkstätte zu einer gemeinsamen Lesung zusammenkommen. Im neuen Jahr möchten wir Sie erstmals im digitalen Raum zum Live-Mitlesen auf der Videoplattform Zoom einladen. Diese besondere Lesung ist dem Thema „Sehnsucht“ gewidmet.

Der Duden definiert das Wort Sehnsucht als „inniges, schmerzliches Verlangen nach jemandem, etwas Entfertem/Fernem.“ Doch, was ist dieses Etwas? Wie fern war es für Häftlinge des Konzentrationslagers Ravensbrück? Wie und wann erlebten sie Gefühle von Sehnsucht? Worauf haben Häftlinge gehofft? Wir haben Selbstzeugnisse von zahlreichen Überlebenden aus verschiedenen Nationen ausgewählt. Sie sprechen von Selbsterhaltung und Widerstand, von „Träume[n] ohne Ende“ – wie in dem titelgebendem Gedicht der Überlebenden von Auschwitz- und Ravensbrück Batsheva Dagan – und  Verzweiflung.

Wir freuen uns, wenn Sie auch in diesem Jahr an der Lesung mitwirken wollen und uns eine Rückmeldung an paedagogik@ravensbrueck.de bis zum 25.01.2021 geben, damit wir Ihnen den Text zusenden können. Zur aktiven Teilnahme benötigen sie einen PC, einen Laptop oder ein Smartphone mit einer möglichst stabilen Internetverbindung, einer Kamera und einem Mikrofon.

Mit der Teilnahme geben Sie Ihre Einwilligung für den Livestream der Lesung auf Youtube.