Bei Problemen mit der Fensterdarstellung im IE: Extras - Internetoptionen - Registerkarten (Einstellungen): Registernavigation deaktivieren

Aktiv gegen Antisemitismus

 

Inhalt:

Debatte: Antisemitismus unter muslimischen Flüchtlingen >>


 

  • 14.03.2016

    Kanzlerin spricht bei Antisemitismuskonferenz

    Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sprach bei der ,,Internationalen Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus"  am 14. März 2016 im Deutschen Bundestag. Die Konferenz wird von der ,,Interparlamentarischen Koalition zur Bekämpfung von Antisemitismus" (Inter-parliamentary Coalition for Combating Antisemitism, ICCA) ausgerichtet. Die Schwerpunkte der Konferenz liegen auf den Themen Hass im Internet, Antisemitismus im Fußball und Gefahren in der Migrationsgesellschaft >>. Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert >> begrüßte die Gäste. Die Leitung der Konferenz hat Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau >> (Kuratorin der GCJZ Berlin).


    14.03.2016
    Lammert begrüßt Konferenzteilnehmer

    Bundestagspräsident Norbert Lammert begrüßt die Mitglieder der ,,Internationalen Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus"  am 14. März 2016 im Deutschen Bundestag. Prof. Dr. Lammert erteilte "einheimischen und eingewanderten Antisemitismus" eine klare Absage: "Antisemitismus ist, wo immer er in der Welt zu beobachten ist, inakzeptabel, in Deutschland ist er indiskutabel. Wer nach Deutschland kommt, wandert ins Grundgesetz ein."

     

     

    Siehe auch:

    Rede Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert am 27. Januar 2016
    zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus mehr
    >>

    Download

     

    Interview Petra Pau, Vizepräsidentin Deutscher Bundestag,
    zur Antisemitismus-Konferenz
    - tagesschau24 - 15.03.2016

            Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages,
            zur Antisemitismus-Konferenz - tagesschau24, 11 Uhr, 15.3.2016

    TOP

     

    15.3.2016 - tagesschau.de
    Soziologe fordert mehr Aufmerksamkeit:
    "Antisemitismus ist ein Problem der Mitte"

    Auf der internationalen Antisemitismus-Konferenz warnte Bundestagspräsident Norbert Lammert vor mehr Judenfeindlichkeit nach mehr Zuwanderung. Im Interview mit tagesschau.de >>  widerspricht Konferenzteilnehmer Klaus Holz: Es sei falsch, Flüchtlinge und Migranten für Antisemitismus in Deutschland verantwortlich zu machen. Der Soziologe Klaus Holz ist Generalsekretär der Evangelischen Akademien in Deutschland und Mitglied des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus des Deutschen Bundestags. Seit mehr als 30 Jahren forscht Holz zum Thema, unter anderem mit den Schwerpunkten nationaler, gegenwärtiger und literarischer Antisemitismus. -

    Unter anderem betonte der Soziologe: "Es ist wichtig, das Augenmerk nicht unbedingt auf die extremen Formen – zum Beispiel unter Neonazis - zu richten, sondern auf die subtilen Ausprägungen zu achten, die in der Breite der Bevölkerung verankert sind. Das drückt sich zum Beispiel in einer konstanten abwehrenden Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus aus. Etwa die Hälfte der Bevölkerung fühlt sich durch die deutsche Geschichte offenbar  so belastet, dass man den berühmten Schlussstrich ziehen will. Dass dies nicht möglich ist, wird dann den Juden angelastet. Eine Abwehrhaltung gegen die Verantwortung, die aus der eigenen Geschichte entsteht, wird in eine Schuldzuweisung uminterpretiert.

    Ich finde das im Grunde schockierend, denn es bedeutet, dass man den Nachfahren der Holocaust-Opfer das Mitgefühl verweigert. Dabei müsste doch klar sein, dass eine solche Familien- und Lebensgeschichte Juden und Jüdinnen über Generationen belastet."

    mehr: Download

    TOP

TOP

  • Öffentlichen Ringvorlesung des Zentrums für Antisemitismusforschung zur

    "Einführung in die Rassismusforschung" 

    Diese Vorlesungsreihe bietet einen Einstieg in die Rassismusforschung und eignet sich somit auch für Interessierte aus anderen Fächern. Darüber hinaus ist sie als Einladung zu einem fachlichen Austausch zu verstehen, dessen Ziel die engere Vernetzung von Forschenden darstellt, die gegenwärtig zu Rassismus und Antisemitismus arbeiten.
    Der
    Auftakt ist  am 19.10.2015 um 16 Uhr im Hörsaal BIB 014 (Universitätsbibliothek)

    Programm
     

    TOP

  • "Das Vorurteil - Antisemitismus heute"
    ARD-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski vom rbb hat uns auf eine interessante Sendung (Länge 53 min) des Hessischen Rundfunks hr2 vom 23. Juli 2014, 18.05 Uhr, Reihe "Der Tag",  hingewiesen, in der sie die antisemitischen Hasstiraden auf dem Kurfürstendamm prononciert kommentiert:

    Der Download der Sendung zu privaten Zwecken (mp3)>>

    TOP

TOP

TOP

Antisemitismus in Europa

Jeder dritte Europäer glaubt, Juden haben zu viel Macht. Eine Umfrage zeigt, dass antisemitische Vorurteile weit verbreitet sind, vor allem in Polen und Spanien. Österreich ist im Mittelfeld. Die Briten sind am tolerantesten.

Antisemitische Vorurteile sind laut einer Studie der Anti-Defamation League (ADL) in Europa weit verbreitet. Die am Dienstag in New York veröffentlichte Umfrage ergab, dass mehr als ein Drittel der Befragten zu viel Macht von Juden in Wirtschaft und Finanzwelt sehe. Auch gebe fast die Hälfte an, dass Juden loyaler gegenüber Israel als ihrem Heimatland seien.
Für die Studie befragte die ADL nach eigenen Angaben von Anfang Dezember bis Mitte Jänner je 500 Personen in sieben europäischen Ländern, und zwar in Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Ungarn, Spanien und Großbritannien. Die Befragten wurden demnach mit Vorurteilen konfrontiert, die sie als "wahrscheinlich wahr" oder "wahrscheinlich falsch" einstufen sollten.

 

mehr >>

11.02.2009 | 16:12 |  (DiePresse.com)

TOP

 

TOP

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. 
Laubenheimer Straße 19, 14197 Berlin - Tel.: 8216683 Fax: 82701961
Bankverbindung: Postbank Berlin  -  IBAN: DE40 1001 0010 0000 8381 06 - BIC: PBNKDEFF