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Debatten

Brief
des Vorstandes

des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-
jüdische Zusammenarbeit e. V.
vom 16.01.2010

an Papst Benedikt XVI.:
Sorge um Heiligsprechung von Pius XII.
Wortlaut auf der DKR-Website >>

PDF Download Pressemitteilung vom 10.05.2010
 

Erklärung der Mitgliederversammlung

des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-
jüdische Zusammenarbeit e. V.
vom 09. Mai 2010 zum

„Hilferuf“ christlicher Palästinenser


Wortlaut auf der DKR-Website >>
PDF Download Pressemitteilung vom 10.05.2010

DIG unterstützt Aufruf der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
14. Mai 2010. Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Dr. h.c. Johannes Gerster, begrüßt und unterstützt die Aufforderung der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit an den Weltkirchenrat, seine Zustimmung zum "Kairos-Aufruf" palästinensischer Christen (
PDF Download ) zurückzunehmen.
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EKD-Ratsvorsitzender versichert dem DIG-Präsidenten: Die Evangelische Kirche wird an der tiefen Solidarität mit Israel festhalten
17. Mai 2010. Präses Nikolaus Schneider ließ den Präsidenten der DIG wissen: Die EKD „wird an der tiefen Solidarität mit Israel festhalten und sich an dem Bemühen um Gerechtigkeit und Frieden nach Kräften beteiligen“...
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Zum Leitartikel der Katholischen SonntagsZeitung für Deutschland 17./18. 1. 2009 und anderen aktuellen Irritationen

Offener Brief der GCJZ Berlin
an Herrn Voß von der Katholischen SonntagsZeitung mehr >>

Stellungnahme
von Professor em. Dr. Hanspeter Heinz, Vorsitzender des Gesprächskreises „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken
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Themen des christlich-jüdischen Dialogs fest verankern
Wort aller ev. kirchenleitenden Organe in Bayern zur Entwicklung des christlich-jüdischen Verhältnisses

Williamson und die Folgen
Dialog - Debatte - Dokumente

Jüdisch-christlicher Dialog in Berlin
Erklärung der Berliner GCJZ
Antisemitismus hat keinen Platz in der Gesellschaft, nicht in den Religionen und nicht in den Kirchen. Von dieser Überzeugung lassen wir uns leiten.
Einen „Scherbenhaufen“ in den christlich-jüdischen Beziehungen darf es nicht geben. Wir werden auf dem gemeinsamen Weg des jüdischen-christlichen Dialogs in Berlin weitergehen.
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"Den Weg des vertrauensvollen Dialogs fortsetzen"
Treffen von Vertretern des Zentralrats der Juden in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz am 18.11.2009
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"Nein zur Judenmission
Ja zum Dialog zwischen
Juden und Christen
"

Erklärung des Gesprächskreises "Juden und Christen" beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken, 9. März 2009
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25. Februar 2010, Jour fixe: Ja zum Dialog zwischen Juden und Christen - Ein Jahr Erklärung „Nein zur Judenmission“ mit Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
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Stellungnahme von Präsidium und Vorstand des DKR:
Jüdischer Hass auf die katholische Kirche

 

"Bin Laden geht - die islamistische Revolution kommt"
Der Vortrag von Knut C. Teske am Mittwoch, dem 21. Oktober 2009, um 17.30 Uhr, im Seminarraum des Centrum Judaicum, steht auf vielfachen Wunsch hier nun bereit zum
Download   PDF .
Wir danken dem Referenten.
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"12 BERLINER THESEN" mehr >>

Download (deutsch):
Flyer (de) PDF
Kopierfassung (kurz, de) PDF
Kopierfassung (Plakat A 3, de) PDF

Download The Twelve Points of Berlin PDF

DABRU EMET (Redet Wahrheit)
Eine jüdische Stellungnahme zu Christen und Christentum
National Jewish Scholars Project
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Jüdisch-christlicher Dialog in Berlin
Erklärung der GCJZ Berlin


5. Februar 2009

Antisemitismus hat keinen Platz in der Gesellschaft, nicht in den Religionen und nicht in den Kirchen. Von dieser Überzeugung lassen wir uns leiten.
Mit Entsetzen und Empörung haben wir, der Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin, die Leugnung des Holocaust durch einen Vertreter der Priesterbruderschaft St. Pius X. zur Kenntnis nehmen müssen.

Die Rücknahme der Exkommunikation von vier unerlaubt geweihten Bischöfen der Piusbruderschaft hat für Verwirrung gesorgt. Diese Rücknahme ist uns unverständlich und nicht nachvollziehbar, denn die Priesterbruderschaft St. Pius X. erkennt die Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils nicht an, lehnt den Dialog, insbesondere auch mit den Juden, ab und ist mit antijudaistischen, antisemitischen Aussagen hervorgetreten.

Obwohl sich beide Ereignisse inhaltlich unterscheiden, hat die Wahrnehmung in der Gesellschaft und das öffentliche Echo besonders in den Medien gezeigt, dass beide Vorgänge zusammengesehen werden. Deshalb betonen wir:

Wir verurteilen die Leugnung des Holocaust und jeden Antisemitismus aufs Schärfste.

Wir unterstützen alle Äußerungen, in denen die Leugnung der Shoa verurteilt wird.

Wir werden das Miteinander von Christen und Juden, das in den vergangenen 60 Jahren nicht zuletzt auch durch die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit aufgebaut wurde und in ihnen gewachsen ist, nicht zerstören lassen.

Es ist erstaunlich und erschreckend, wie viel in wenigen Tagen infrage gestellt wird, besonders auch das, was in mehreren Jahrzehnten gewachsen ist: Vertrauen und Zusammenarbeit. Einen „Scherbenhaufen“ in den christlich-jüdischen Beziehungen darf es nicht geben.
Wir werden auf dem gemeinsamen Weg des jüdischen-christlichen Dialogs in Berlin weitergehen.


Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
in Berlin
Vorstand:
Jael Botsch-Fitterling
(Jüdische Vorsitzende)
Bernd Streich (Katholischer Vorsitzender)
Ulrich Schürmann
(Evangelischer Vorsitzender)
Dr. Hermann Simon
(Stellv. Jüdischer Vorsitzender)
Michael Brinkhoff
(Stellv. Katholischer Vorsitzender)
Barbara Faccani
(Stellv. Evangelische Vorsitzende)
Klaus-Dieter Schulze (Schatzmeister)

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Offener Brief an Herrn Voß von der Katholischen SonntagsZeitung
Berlin, den 27. Januar 2009

Sehr geehrter Herr Voß!

Am Holocaust-Gedenktag schreiben wir Ihnen diese Zeilen.

Stellen Sie sich doch bitte einmal mit etwas Empathie vor, was es heißt, wenn Ihr Wohngebiet ständig von Raketen bedroht wird und ein normales Leben nicht mehr möglich ist... Dies ist seit Jahren die Lage in Sderot und im Süden Israels. Kein Staat der Welt kann und darf im Interesse seiner Bürger und Bürgerinnen dies hinnehmen. Würden Sie nicht auch im Hinblick auf Ihre Familie eine Reaktion des Staates einfordern?

Israel hat nur vom Lebens- und Überlebensrecht, was jedem Land zusteht, Gebrauch gemacht. Das ist definitiv nicht mit einem Blutrausch zu vergleichen. Sicherlich sind bei jeder Militäraktion die Verhältnismäßigkeit der Mittel einzuhalten. So sind diesbezüglich kritische Rückfragen beim Gazakrieg durchaus zulässig. An solcherart Differenzierung sind Sie jedoch in Ihrem Kommentar nicht interessiert. Dies verrät schon Ihre einseitige Diktion und Ihre polemische Wortwahl und Sprache.

Am Holocaust-Gedenktag haben wir die Hölle von Auschwitz vor Augen. Wie können Sie da die Situation in Gaza mit einem Konzentrationslager vergleichen? Trotz der unbestrittenen Leiden der Menschen in Gaza, die durch die militärische Intervention sicherlich noch potenziert wurden - es gibt keinen industriell betriebenen Massenmord in Gaza.

Was bezwecken Sie mit diesem unsäglichen Vergleich? Für uns von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit kann es nur so erklärt werden, dass Sie nicht auf der Basis von „Nostra Aetate“ des Zweiten Vatikanischen Konzils stehen, dass Sie ein Problem mit dem Judentum haben und als Christ in Deutschland nichts aus der Vergangenheit gelernt haben. Denn sonst würden Sie eine andere Einstellung zu Israel und seinem Existenzrecht haben.

Abschließend möchten wir Ihnen versichern, dass wir der jüdischen Gemeinde Berlin mitteilen werden, dass Sie mit Ihren Ansichten ein negatives Randphänomen im Berliner Katholizismus darstellen. Sie sind in keiner Weise repräsentativ für den deutschen Katholizismus.

Mit freundlichen Grüßen,
für den Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin e.V.
gez.
Bernd Streich      (Kath. Vorsitzender)
Michael Brinkhoff (Stellv. kath. Vorsitzender)


Kopie: Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
 

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Themen des christlich-jüdischen Dialogs fest verankern
Wort aller ev. kirchenleitenden Organe in Bayern zur Entwicklung des christlich-jüdischen Verhältnisses

Landessynode, Landesbischof, Landessynodalausschuss und Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern haben heute [5.12.2008] bei der Synodaltagung in Straubing ein „Wort aller kirchenleitenden Organe zur Entwicklung des christlich-jüdischen Verhältnisses“ verabschiedet.
Zehn Jahre nach der Erklärung „Juden und Christen“ bei der Herbstsynode 1998 in Nürnberg nimmt die Kirchenleitung der bayerischen Landeskirche  vor allem Aufgaben für die künftige Entwicklung des christlich-jüdischen Verhältnisses in den Blick. Besonders in Aus- und Fortbildung von Haupt- und Ehrenamtlichen sollen die Themen des christlich-jüdischen Dialogs fest verankert werden. Gefordert wird auch eine kritische Auseinandersetzung mit den antijüdischen Äußerungen Martin Luthers. Der Dialog von Christen und Juden soll künftig über den religiösen Bereich hinaus auch praktische Bedürfnisse der jüdischen Gemeinden – z.B. die Integration russischer Juden – ernst nehmen. Konkret stellt das Wort fest, dass für die Bayerische Landeskirche alle Aktivitäten undenkbar sind, die das Ziel einer Konversion von Juden zum Christentum verfolgen. Die Existenz des Staates Israel soll in keiner Weise in Frage gestellt werden. Kritik an der Politik des Staates Israel darf nicht für neuen Antisemitismus mißbraucht werden.

Der vollständige Text im Wortlaut Download
 

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Stellungnahme von Präsidium und Vorstand des DKR:
„Jüdischer Hass auf die katholische Kirche“

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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. 
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