Veranstaltungen der GCJZ Berlin

2011

 

Januar 2011

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
„Wir waren Nachbarn“
Veranstalter: Kunstamt Tempelhof-Schöneberg
in Kooperation mit der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
und der
Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Berlin/Potsdam


Ausstellungseröffnung (mit noch mehr Biografien)
136 Biografien Jüdischer Zeitzeugen

Ausstellungs-Installation
 

Eröffnung:
Sonntag, 23. Januar 2011,
18.00 Uhr

Ort: Rathaus Schöneberg, Foyer, J.-F.-Kennedy-Platz


Eintritt frei


Musik: Shalom-Chor Berlin, Christlich-jüdische Chorgemeinschaft Berlin-Brandenburg unter Leitung von Regina Yantian

Begrüßung:

  • Dieter Happel
    Stellv. Bezirksbürgermeister Tempelhof-Schöneberg und
    Bezirksstadtrat für Schule, Bildung und Kultur

  • Jochen Feilcke
    Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Berlin/Potsdam

  • Bernd Streich
    Katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
     

Ansprache:

Helmut Stern, Berliner Philharmoniker i.R., 1928 in Berlin-Schöneberg geboren, wird als Zeitzeuge den Gedenktag zum anlass nehmen, um über die Bedeutung der Erinnerung für die Gegenwart zu sprechen
 

Musik: Shalom-Chor Berlin

Einführung

von Katharina Kaiser, Projektleiterin (Kunstamt Tempelhof-Schöneberg), in die neuen Schwerpunkte der Ausstellung "Wir waren Nachbarn"

Besichtigung der Ausstellung "Wir waren Nachbarn",
die nach einem Beschluss des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg seit 2010 dauerhaft im Rathaus Schöneberg zu sehen ist, gefördert durch eine Anschubfinanzierung des Senats. Zur Zeit befindet sich die Ausstellung aus baulichen Sicherheitsgründen (Glasdach) vorübergehend im Saal Hochparterre rechts.


 

 
JOUR FIXE der GCJZ Berlin
"Aus meinem Leben"
Gespräch mit Rachel Oschitzki
Dienstag, 25. Januar 2011, Beginn: 16.00 Uhr,
Ort: GCJZ-Geschäftsstelle
, Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin-Wilmersdorf


Als 14-Jährige gehörte sie 1945 zu den wenigen Überlebenden von Auschwitz. „DasTodesurteil konnte nicht mehr vollstreckt werden“, sagt Rachel Oschitzki, geborene Perl, und klagt an: „Die Mörder haben sich abgesetzt und sind untergetaucht.“ Rachel Oschitzki will heute davon berichten, was war, damit es nie wieder geschieht.

 

Februar 2011

GCJZ Berlin / Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
"Fräulein Rabbiner Jonas" -
75 Jahre Ordination zur Rabbinerin

Sonderführung für Mitglieder der GCJZ Berlin
und alle Interessierten

Donnerstag, 17. Februar 2011, 16.15 Uhr
Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum,
Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin-Mitte


„Mir war nie drum zu tun, die Erste zu sein. Ich wünschte, ich wäre die 100.000!“ - Die Berlinerin Regina Jonas war die erste Rabbinerin der Welt – und zwar für lange Zeit. Sie studierte an der Berliner Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und wurde im Dezember 1935 ordiniert. 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert und zwei Jahre später in Auschwitz ermordet. Obwohl es heute weltweit mehr als eintausend Rabbinerinnen gibt, bleiben manche der von ihr gestellten Fragen immer noch aktuell.

Eintritt:
GCJZ-Mitglieder 2,00 € (statt 3,50 bzw. 2,50 € )
Nicht-Mitglieder 3,00 € (statt 3,50 €) bzw. ermäßigt 2,50 €.
Die Differenz trägt die GCJZ Berlin.
Führung: kostenfrei. (Wir danken dem Centrum Judaicum.)

Bitte planen sie etwas Zeit für die Sicherheitskontrolle ein.
Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.


Die Ausstellung kann ab 4.4.2011 über das Centrum Judaicum ausgeliehen werden.

 

März 2011

WdB DIG Berlin und Potsdam / GCJZ Berlin / Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg (Kunstamt)
"AUS MEINEN ERINNERUNGEN -
DAVOS, BERLIN, PARIS, MOSKAU, BERLIN"

Ein Abend mit dem Jahrhundertzeugen Juri Elperin

Vortrag und Gespräch

Montag, 7. März 2011, 19.30 Uhr
Ort: Rathaus Schöneberg,

Goldener Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin
 

1917 als Sohn russisch-jüdischer Eltern in Davos geboren, übersiedelt Juri Elperin als Fünfjähriger mit seiner Familie nach Berlin. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten folgen Ausweisung und Emigration der Familie zunächst nach Paris, 1935 nach Moskau, wo er die Karl-Liebknecht-Schule besucht und später Germanistik studiert. 1941 meldet er sich als Freiwilliger an die Front, um gegen Hitler-Deutschland zu kämpfen. In der Stalinzeit erlebt Elperin Ausländerfeindlichkeit und erneut Antisemitismus. Nach Stalins Tod 1953 unterrichtet Elperin als freier Dozent für Lexik und Phonetik an der Hochschule für Fremdsprachen in Moskau. Ohne Begründung entlassen, übersetzt er seitdem russische Literatur ins Deutsche, u.a. Michail Scholochow, Valentin Katajew, "Die Kinder vom Arbat" von Anatoli Rybakow sowie Gedichte z.B. von Anna Achmatowa und Iwan Bunin. Die deutsche Sprache ist für ihn nicht nur Muttersprache, sondern auch die Sprache seiner Identität. Ende der 1990er Jahre erhält Juri Elperin für seine Verdienste und infolge seiner Biografie auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Seit 2000 lebt er wieder in Berlin. Er bezieht eine Ehrenpension des Bundespräsidenten.


Bitte kommen Sie zu diesem außergewöhnlichen Abend, bringen Sie Familie und

Freunde mit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Info:
DIG Berlin/Potsdam Tel.: 030 - 28 39 52 15,
Fax: 030 - 28 39 51 16

E-Mail: schalom@digberlin.de

 

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WdB Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin und der Katholischen Schule Liebfrauen anlässlich der Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit

Tanzwerkstatt No Limit

SCHMETTERLINGE FLIEGEN

Ein Requiem für Kinder

nach der Musik und den Texten
des "Kaddish for Terezin" von Ronald Senator

Sonnabend, 12. März 2011, 17.00 Uhr

Ort: Katholische Schule Liebfrauen,
Ahornallee 33, 14050 Berlin

 

Die Veranstaltung ist für Schüler besonders geeignet.

 


In der Aufführung tanzen erstmals Kinder aus Klassen der Gotzkowsky-Grundschule mit, die im Rahmen ihres Unterrichtsprojekts "Tanz mit Schulen" Tanzunterricht erhalten.(Foto: Sylvia Landeck)

Die systematische Vernichtung der Juden im Nationalsozialismus ist eines der furchtbarsten Zeugnisse menschlicher Grausamkeit. Wie konnte das geschehen? Was können wir tun, damit so etwas nie wieder passiert? Die Antwort der Choreografin und Tanzpädagogin Cirsten Behm darauf ist das Tanzepos SCHMETTERLINGE FLIEGEN. Mit 250 Kindern und Jugendlichen entwickelte sie 1997 ein Tanzstück gegen das Vergessen, gegen die Angst, gegen den Hunger und gegen den Tod. Die Erarbeitung des Requiems ist eine Auseinandersetzung aller Beteiligten mit dem Gedenken der Opfer des Holocausts, der Unmenschlichkeit von Kriegen. Gezeigt wird, dass Menschen immer wieder in Dialog treten müssen, um Gewalt und deren dramatische Folgen zu vermeiden. Im Requiem von Ronald Senator sind Verse und Gedichte von Kindern des Ghettos Theresienstadt verarbeitet, die Cirsten Behm aufgreift, um Alltag, Gedanken und Gefühle der Deportierten den Kindern und Jugendlichen von heute näher zu bringen. Der Handlungsschauplatz Theresienstadt ist ein Ort, den man als Vorhof zur Hölle bezeichnen kann. Die meisten der Tausende von jüdischen Kindern, Frauen, Männern, Alten, Schwachen und Kranken wurden von dort aus nach Auschwitz gebracht und in den Gaskammern grausam ermordet. Von den 15 000 nach Theresienstadt verschleppten Kindern überlebten nur etwa 100.

 

Anmeldung erforderlich in der Geschäftsstelle der GCJZ unter:

Tel.: 030 -82166 83
Fax: 030 / 82 70 19 61
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

Eintritt frei  

 

Berliner
Woche der Brüderlichkeit

13. bis 20. März 2011

Veranstaltungsheft 2011
Hinweise zu Veranstaltungen in Berlin und Potsdam
zwischen dem 19.2. und 3.12.2011

60 Seiten
Auflage 10.000 Exemplare - vergriffen
Es sind nur noch einzelne Hefte lieferbar.

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Veranstaltungen
Woche der Brüderlichkeit 2011 in BERLIN

Eröffnungsveranstaltung
der Woche der Brüderlichkeit 2011 in Berlin

Sonntag, 13. März 2011, 16.00 Uhr
Katholische Akademie Berlin
Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin
Anmeldung >>  I    Download >>

Begrüßung:

  • Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der GCJZ Berlin

Grußworte:

  • Ingeborg Junge-Reyer, Bürgermeisterin von Berlin

  • Emmanuel Nahshon, Gesandter des Staates Israel

  • Msgr. Tobias Przytarski, Domkapitular
    (für den erkrankten Georg Kardinal Sterzinsky)

  • Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

  • Friederike von Kirchbach, Pröpstin der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Festvortrag:

  • Prof. Dr.Dr. Udo Di Fabio
    Richter des Bundesverfassungsgerichts

    Geb. 1954 in Walsum; 1970–1980 Kommunalverwaltungsbeamter bei der Stadt Dinslaken; 1985–1986 Richter beim Sozialgericht Duisburg; 1987 Promotion Rechtswissenschaften; 1990 Promotion Sozialwissenschaften; 1993 Habilitation an der Universität Bonn; 1993–2003 Professor an den Universitäten Münster, Trier, München; seit 2003 an der Universität Bonn; seit 1999 Richter des Bundesverfassungsgerichts; Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften.

    Veröffentlichungen (Auswahl): Wachsende Wirtschaft und steuernder Staat, 2010; Gewissen, Glaube, Religion, 2. Aufl. 2009; Die Kultur der Freiheit, 2005; Die Staatsrechtslehre und der Staat, 2003; Das Recht offener Staaten. Grundlinien einer Staats- und Rechtstheorie, 1998; Risikoentscheidungen im Rechtsstaat, 1994.
    (Foto: BVG)
     

Musikalische Umrahmung:
Chor der Katholischen Schule Liebfrauen
unter der Leitung von Dr. Larissa Kritschil

 


Fotoimpressionen
von der Eröffnungsveranstaltung der Berliner Woche der Brüderlichkeit
am 13. März 2011 in der Katholischen Akademie Berlin,

(c) Fotos: U.W. Grimm


rbb-abendschau-Kurzbericht vom 13. März 2011


Begrüßung

Bernd Streich,
Katholischer Vorsitzender der GCJZ Berlin

Grußworte

 Ingeborg Junge-Reyer             Emmanuel Nahshon
     Bürgermeisterin von Berlin     Gesandter des Staates Israel 
 

Lala Süsskind
Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Msgr. Tobias Przytarski
   Domkapitular 

Friederike von Kirchbach
Pröpstin der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz


Festrede

Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio
Richter des Bundesverfassungsgerichts


Musikalische Umrahmung

Chor der Katholischen Schule Liebfrauen
Musikalische Leitung: Dr. Larissa Kritschil

 

 
Motto des DKR zur Woche der Brüderlichkeit 2010:


„Aufeinander hören – Miteinander leben

 

Themenheft 2011













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Preis 5 € plus ggf. Versand :  Bestellung >>

Das "Themenheft" des Deutschen Koordinierungrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit (DKR) ist traditionell dem "Jahresthema" gewidmet, welches den über 80 christlich-jüdischen Ortsgesellschaften als Arbeitsgrundlage und zugleich der im März stattfindenden "Woche der Brüderlichkeit" als Leitmotto dient. 2011 lautet es: "Aufeinander hören - Miteinander leben".
Das Heft versammelt prominente Autorinnen und Autoren, die sich zumeist in Originalbeiträgen dem "Jahresthema" widmen.

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Themenheft 2011 online
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TV- und Rundfunkprogramm / Presse
zur Woche der Brüderlichkeit 2011:

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WdB Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

Eva Nickel, Ora Guttmann

LILITH - ADAMS ERSTE FRAU VOR EVA
Märchen und Geschichten

Montag, 14. März 2011, 18.30 Uhr

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum,
Seminarraum, 1. Etage, Oranienburgerstr. 28-30, 10117 Berlin-Mitte

 

Nur wenige wissen von Adams erster Frau Lilith, die sich zu einem bösen Dämon entwickelte, weil der schwarze Engel Samael die Pläne des Allmächtigen durch kreuzte. Im Talmuth und in der Kabalah wird Lilith mehrfach erwähnt. Ursprüng lich entstammt sie Babylonischer Zeit. Im Laufe der Jahrtausende wurde Lilith mit den bösesten Geschichten belegt. Sie galt den Männern als die Dämonin, die all ihre nicht kontrollierbaren Emotionen und Gedanken beherrschte, mit der Frauen als Teufelinnen und Hexen vernichtet werden konnten. In der Neuzeit entdeckten Frauen Lilith, und die Geschichten über Frauen werden nun freundlicher, gezielter für die Emanzipation und für Lilith ausgelegt. Die Zuhörer werden einen

Streifzug durch jahrtausendealte Geschichte mit den Geschichten über Lilith in angenehmer Form, verzaubert durch Märchen und Geschichten, erleben, die die Stellung der Frauen im Matriarchat widerspiegeln.

 

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle:

Tel.: 030 - 821 66 83
Fax: 030 - 827 019 61
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

Eintritt frei
 

WdB Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin / Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf
 

Jael Botsch-Fitterling, Studiendirektorin i.R.

KIBBUZ - BAUSTEIN DES STAATES ISRAEL

Ein Vortrag zum 100jährigen Bestehen der Kibbuzim

Dienstag, 15. März 2011, 18.00 - 19.30 Uhr
Ort:
Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf
, Haus der Weiterbildung,
Raum 207, Goethestr. 9-11, 12207 Berlin

 

Seit Ende des 19. Jahrhunderts sammelten sich in Europa Gruppen von jungen jüdischen Leuten, die gemeinschaftlich Leben in Eretz Jisrael gestalten wollten. Aus diesen Gruppen bildeten sich Kibbuzim. Sie gelten heute als Modell für das "Miteinander-Leben". Die Kibbuzim haben besondere Bedeutung für die Gründung und Entwicklung des Staates Israel gewonnen. Phasen des Kibbuz-Lebens werden in Grundzügen dargestellt und interaktiv mit den Hörern diskutiert.

Jael Botsch-Fitterling: Jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin, wurde in Nahariya/Israel geboren.

 

Anmeldung erwünscht unter:

Tel.: 030-90 299 5731
Fax.: 030-90 299 64 77

E-Mail: laura.cencetti-kaschubat@ba-sz.berlin.de

www.vhs-steglitz-zehlndorf.de
 

Eintritt frei
 

WdB Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin (GCJZ), Botschaft des Staates Israel, Katholische Schule Liebfrauen, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

"WIR SIND BRÜCKENBAUER"

Begegnung von ehemaligen und (möglicherweise) künftigen Teilnehmer(innen) von Schüleraustauschreisen Deutschland-Israel

Dienstag, 15. März 2011, 19.00 Uhr

Ort: Katholische Schule Liebfrauen,
Ahornallee 33, 14050 Berlin


Foto: M. Brinkhoff

• Gespräche, u.a. mit dem Gesandten des Staates Israel Emmanuel Nahshon

• Die Schüler erzählen von ihren Begegnungen und Erlebnissen

• Aktion Sühnezeichen Friedensdienste stellt ihre Versöhnungsarbeit in Israel vor

• Fotos und Videos

• Musik

• Knabberbuffet

Die Veranstaltung wendet sich insbesondere an alle Schüler(innen) und interessierten Lehrer(innen) der Berliner und Potsdamer Schulen.

 

Ansprechpartner: Michael Brinkhoff, Stellv. Katholischer Vorsitzender GCJZ Berlin

 

Anmeldung erforderlich unter:

Tel.: 030-30613013
E-Mail: michael.brinkhoff@gmx.de

 

WdB GCJZ Berlin, Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Potsdam, Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
 

Rachel Kochawi (Miriam Magall)

"DAS BROT DER ARMUT"

DIE GESCHICHTE EINES VERSTECKTEN JÜDISCHEN KINDES

Lesung

Mittwoch, 16. März 2011, 18.30 Uhr
Ort: Centrum Judaicum,

Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin


Rachel Kochawi ist Miriam Magall, die sich hinter einem Pseudonym versteckt. Ihr Buch ist ihre Semi-Autobiografie, denn sie hat einige Namen und Daten geändert, um noch lebende Personen zu schützen. Sonst stimmt praktisch alles, was im Buch über ihr Leben bis zum 25. Lebensjahr erzählt wird, mit tatsächlich Erlebtem überein. Ihre Geschichte folgt der Pessach-Haggada: Sie beginnt mit dem Kiddusch - hier werden die Personen vorgestellt. Darauf folgt die Sklaverei - ein Kapitel vom Leben in einer deutschen Flüchtlingsfamilie in einem Flüchtlingslager in Norddeutschland, vom Missbrauch des geretteten Kindes durch den Mann, mit dem die Lebensretterin in einer so genannten "Onkelehe" lebt. Das Kapitel über die Wanderung in der Wüste beginnt in Warschau, berichtet vom Einmarsch der Deutschen und den Folgen für ihre Familie. Die Eltern und eine Tante wurden ermordet, das Mädchen musste sich verstecken und wurde durch das Dienstmädchen der Familie gerettet. Das Kapitel Hallel, die Lobpreisung am Ende der Seder-Feier, schildert die Einwanderung der Verfasserin nach Israel. - Miriam Magall verbrachte die ersten drei Jahre ihres Lebens versteckt in einem Keller. Was das dreijährige Kind erlebte, schreibt die nunmehr beinahe alte Frau auf, um sich von den Gespenstern der Vergangenheit zu befreien. Denn auch sie ist eine Überlebende.

 

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle:

Tel.: 030-821 66 83
Fax: 030-8270 1961
E-Mail:
gcjz.berlin@t-online.de

 

Eintritt frei 
 

WdB Veranstaltung der Botschaft des Staates Israel und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin (GCJZ) mit Unterstützung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

Rückblicke >>


100 JAHRE LEBEN IM KIBBUZ

Eröffnung der Wanderausstellung der Botschaft des Staates Israel

Vortrag - Filmvorführung - Empfang

Donnerstag, 17. März 2011, 18.00 Uhr
Ort: Jerusalemskirche,

Lindenstraße 85, 10969 Berlin

(U-Bhf. 6 bis Kochstr., dann 5 Min. Fußweg, Bus 248, M 29 bis Jüdisches Museum)

Foto: Botschaft Israel

Begrüßung: S.E. Yoram Ben-Zeev, Botschafter des Staates Israel

Grußwort: Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-

Jüdische Zusammenarbeit Berlin

Grußwort: Pröpstin Friederike von Kirchbach, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz

Vortrag: Alex G. Elsohn

Vorführung des Films „The Volunteers“ zur Geschichte der Kibbuzim

Empfang 

Sie träumten von einer besseren Welt, in der alle miteinander teilen, was sie verbrauchen. Vor 100 Jahren gründeten junge Juden im heutigen Israel voller Idealismus die ersten Kibbuzim. Noch heute leben in Israel rund 120 000 Menschen in mehr als 270 Kibbuzim. Doch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen der vergangenen 100 Jahre sind auch an den Kibbuzim nicht spurlos vorübergegangen. - Wie hat sich der Kibbuz im Laufe des Jahrhunderts verändert? Ist die Kibbuz-Bewegung ihren ursprünglichen Idealen treu geblieben? Welchen Einfluss hatten die Freiwilligen aus aller Welt, die seit Ende der 1960er Jahre gekommen waren, um sich selbst zu entdecken und eine neue Lebensform kennen zu lernen?

Alex G. Elsohn: ehem. Abteilungsleiter der Plastikfabrik Kibbuz Magen (Israel); Stiftungsrat in der Dagmar-Schmidt-Stiftung (D); Vortragsreisen und Workshops in Deutschland, Schweiz, Osterreich, Holland.

Ehemalige Kibbuz-Freiwillige sind ebenso willkommen wie alle anderen Interessierten.
"100 Jahre Kibbuzim" >>

Die Ausstellung wurde bereits in verschiedenen europäischen Ländern präsentiert. In Berlin

wird sie nur an diesem Abend gezeigt. Sie wandert anschließend in andere deutsche Städte.

 

Anmeldung bis 10. März 2011 an

E-Mail: 100JahreKibbuz@googlemail.com

oder GCJZ-Geschäftsstelle:
Tel.: 030 - 821 66 83
Fax: 030 - 827 019 61

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

WdB Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin, Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin, Internationalen Katholischen Missionswerkes missio e.V. (Diözesanstelle Berlin), Katholischer Akademischer Austauschdienst

RELIGIONSFREIHEIT

Zur Bedeutung des staatlichen Schutzes religiöser Bekenntnisse und Weltanschauungen

Vortrag und Gespräche

Sonntag, 20. März 2011, 19.00 Uhr

Ort: Rotes Rathaus, Wappensaal,
Rathausstraße 15, 10173 Berlin-Mitte

Begrüßung:

  • Bernd Streich, Diözesanrat, Katholischer Vorsitzender GCJZ Berlin

  • Johannes Holz, Referent missio e.V.

Vortrag: "Religionsfreiheit als Menschenrecht:Verständnis, Verletzungen, Verantwortung"

Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, UN-Sonderberichterstatter zum Thema Religionsfreiheit
 

Gesprächsrunde:

Weihbischof Dr. Matthias Heinrich und Vertreter der jüdischen und muslimischen Bevölkerung
 

Resümee: P. Dr. Thomas Eggensperger, KAAD
 

Moderation: André Gerth, missio e.V. München

Religionsfreiheit als Menschenrecht fordert vom Staat den Schutz des privaten und persönlichen Bekenntnisses, des öffentlichen Bekenntnisses zu einer Religion und die Freiheit, keiner Religion anzugehören bzw. eine solche anzunehmen. Religionsfreiheit gilt als Weg oder Voraussetzung für gesellschaftlichen Frieden und Entwicklung.

Prof. Dr. Heiner Bielefeldt stellt das Grundverständnis und die aktuelle Kontroverse auf internationaler Ebene vor. In der Diskussionsrunde mit Vertretern verschiedener Religionen werden Rückwirkungen aus Konflikten in die hiesigen Religionsgemeinschaften erörtert. Welche Auswirkungen hat religiös motivierte Gewalt außerhalb Europas in hiesigen Migranten- und Religionsgemeinschaften? Strategien und Hilfsmittel für eine Verständigung wären auf lokaler und auf regionaler Ebene (Berlin) hilfreich, wie z.B. ein interreligiöser Rat? Wenn dem Staat die Rolle der "respektvollen Nichtidentifikation" (Bielefeldt) zukommt, welche Bedeutung hat dann öffentliche Repräsentanz von Religiosität und religiösen Werten in einer säkularen und modernen Metropole wie Berlin?

Ansprechpartner: Bernd Streich, Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin,

Niederwallstraße 8-9, 10117, Berlin
Tel.: 030-326 84-206
Fax: 030-326 84-203

E-Mail: dioezesanrat@erzbistumberlin.de

 

Eintritt frei
 

 

Veranstaltung fällt aus! Bitte weitersagen!

Die im Rundbrief Februar/März kurz angekündigte Veranstaltung
"Estrongo Nachama und der Shalom-Chor Berlin"

muss leider ausfallen
und steht darum auch nicht mehr in unserem Ende Februar erschienenen Veranstaltungsheft zur Woche der Brüderlichkeit.
Wir bitten alle Interessierten um Verständnis und weisen hin auf dias Konzert des Shalom-Chors am Sonntag, dem 27. März 2011 um 18.00 Uhr in der St. Marienkirche am Alexanderplatz.
mehr >>

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.

Geschäftsführung

WdB GCJZ Berlin, Ev. Hilfsstelle für ehemals Rassenverfolgte (ehem. Büro Pfarrer Grüber), Inge Deutschkron Stiftung, Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
 

GRÜBER IN JERUSALEM

Veranstaltung zum 50. Jahrestag
des Eichmann-Prozesses

Montag, 21. März 2011, 19.00 Uhr

Ort: Centrum Judaicum, Großer Saal,
Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin


 

Podiumsgespräch mit

  • Inge Deutschkron, Journalistin, Autorin >> I Inge Deutschkron Stiftung >>

  • Klaus Bölling, Journalist, Staatssekretär a.D. >>

  • Walter Sylten, Sohn von Werner Sylten >>
    Moderation: Dr. Peter Krause >> , Universität Konstanz

 

 Am 11. April 1961 begann der Prozess gegen den Organisator des Massenmordes an den europäischen Juden, Adolf Eichmann. Propst Heinrich Grüber, Mitbegründer der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, war der einzige deutsche Zeuge im Prozess. Sein mutiges Handeln während der Zeit des Nationalsozialismus - er, Pfarrer Werner Sylten und andere hatten mit ihrem "Büro Grüber" Hunderten rassisch verfolgten "Nichtariern" das Leben gerettet - sowie seine Haltung im Prozess machten ihn in Israel und in der ganzen Welt zum Symbol des "anderen Deutschlands". Daran wollen die Zeitzeugen sich und uns erinnern und dabei manches in der deutschen Nachkriegsgeschichte auch kritisch hinterfragen.

 

Eintritt frei
 

WdB Jüdische Volkshochschule Berlin, Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Potsdam, GCJZ Berlin

Dr. Juliane Wetzel

DIE MACHT DER BILDER UND DIE VERWENDUNG VON
STEREOTYPEN IN DER BERICHTERSTATTUNG
ÜBER ISRAEL UND DEN NAHOST-KONFLIKT

Vortrag und Diskussion

Montag, 21. März 2011, 19.00 Uhr
Ort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal,

Fasanenstr. 79-80, 10623 Berlin- Charlottenburg

 

Zum Thema Israel in den Medien hat Juliane Wetzel immer wieder aussagekräftige Beispiele präsentiert, wie sehr unsere mediale Berichterstattung durch die Verwendung von Stereotypen geprägt ist, welchen Einfluss gerade Bilder auf unsere Wahrnehmung haben, die eine einseitige Perspektive auf Israel zeigen. Der Abend liefert neueste Forschungsergebnisse, die uns vielleicht helfen, misstrauischer gegenüber vermeintlichen "Wahrheiten" zu sein. Dr. phil. Juliane Wetzel: Wissenschaftlerin am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.

 

Jüdische Volkshochschule, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin

Telefon: 030-880 28 265
Email: jvhs-berlin@jg-berlin.org

 

www.jvhs.de

 

Eintritt (JVHS): 5 € / ermäßigt 3 €

 

WdB Katholische Akademie in Berlin, Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, GCJZ Berlin

Stephan J. Kramer

"WAGNIS ZUKUNFT"

60 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland
Vortrag

Moderation: Dr. Hermann Simon

Dienstag, 22. März 2011, 18.00 Uhr

Ort: Katholische Akademie Berlin,
Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

 

60 Jahre nach Gründung des Zentralrats der Juden in Deutschland am 19. Juli 1950 zieht das Buch "Wagnis Zukunft" von Stephan J. Kramer eine historische und gesellschaftliche Zwischenbilanz. Gleichzeitig zeichnet es einen Bewusstseinswandel nach, der sich im Laufe der deutschen Nachkriegsgeschichte innerhalb der jüdischen Gemeinschaft hinsichtlich der Dauerhaftigkeit jüdischen Lebens vollzogen hat. Der historische Bogen reicht dabei vom Flüchtlingsdasein, dem Aufbau der Gemeinden und dem Leben "auf gepackten Koffern" bis zum Entschluss zum Bleiben und der Errichtung einer neuen Infrastruktur. Damit einhergehend haben sich auch die Aufgaben des Zentralrats gewandelt, insbesondere in seiner Funktion als Vertreter der jüdischen Gemeinschaft seit der Wiedervereinigung. Behandelt werden auch die heutige Stellung des Zentralrats als "Moralinstanz", im interreligiösen Dialog, bei der Integrationsfrage und im Dialog mit der Politik. Anekdotenhaft erzählte Begebenheiten beleuchten schlaglichtartig und durchaus unterhaltsam, mit welchen Problemen und Herausforderungen der Zentralrat zu kämpfen hatte und hat und wie er sie bewältigt.

Stephan J. Kramer: geb. 1968, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland.

 

Info: salomon@katholische-akademie-berlin.de

www.Katholische-Akademie-Berlin.de

Anmeldung unter:
Tel.: 030-2830 95-0
Fax: 030-2830 95-147

E-Mail: Information@Katholische-Akademie-Berlin.de

 

Teilnahmegebühr (KAB): 3,50 € / ermäßigt 2 €

 

Zur Veranstaltung erscheint das Buch:

Stephan J. Kramer, "Wagnis Zukunft.

60 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland",

Reihe Jüdische Miniaturen, Bd.100,

Verlag Hentrich&Hentrich, Berlin,

80 Seiten, Broschur, 15 Abbildungen,

ISBN 978-3-942271-10-3

 

WdB Young Leadership Council of the International Council, of Christians and Jews und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

Young Leadership Council

of the International Council of Christians and Jews

Präsentation der Arbeit und der Konferenzen (Dublin 2010, Krakau 2011) des YLC

Referenten: Rebecca Brückner (Rothenburg), Yaniv Feller (Berlin), Samsur Choudhury (London)
Donnerstag 24. März 2011, 19.00 Uhr

Ort: Theologische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin,

Burgstraße 26 (Hackescher Markt), 10178 Berlin

 

Bereits seit Jahrzehnten unterstützt der ICCJ sein Jugendforum Young Lea dership Council (YLC). Auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene werden im interreligiösen Dialog engagierte Menschen ausgerüstet und angeleitet, wobei sich das YLC auf trilateralen Dialog zwischen Muslimen, Juden und Christen kon zentriert. Das YLC hält jedes Jahr eine Konferenz ab, die eine sorgfältig ausgewählte Gruppe junger Führungskräfte aus den unterschiedlichsten religiösen Hintergründen und Herkunftsländern zusammenbringt. 2010 fand die Konferenz zum Thema "Narrativ, Identität und Aktion: Zusammen leben in einer pluralisti schen Welt" in Dublin statt. Die YLC-Konferenz 2011 wird in Krakau stattfinden. Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit werden wir an diesem Abend über unsere Erfahrungen mit den Konferenz sprechen.
Die Referent(inn)en sind Mitglieder aus den drei Religionen und aus verschiedenen Ländern. Sie werden davon erzählen, wie dieser Dialog ihre Sicht grundlegend verändert hat. Zusammen mit den Teilnehmern des Abends wollen wir in kleinen Gruppen Texte aus unterschiedlichen Traditionen gemeinsam studieren.

 

Since decades, the ICCJ supports its youth forum that aims to equip and train "interfaithers" on a local, regional and national level. The Young Leadership Council hosts  n annual conference that brings together a group of carefully selected young leaders from diverse religious backgrounds and geographical locations. Last year, for example, our conference, whose theme was "Narrative, Identity and Action: Living

Together in a Pluralistic World", took place in Dublin. The YLC conference 2011 is to be hosted in Krakow. Our focus as a Council is trilateral dialogue: Christians, Muslims and Jews. This evening as a part of the Week of Brotherliness will present our council by sharing experiences of three participants from different regions and religions: Samsur Choudhury, Yaniv Feller and Rebecca Brückner will tell of the ay the inter-faith dialogue changed their worldview. We will also demonstrate one of our favorite activities, which is an integral part of any conference: studying together texts from different traditions. This will be interactive, meaning that it will involve participation from the audience, which will be divided to small groups.

 

Weitere Informationen E-Mail: rebecca.brueckner@googlemail.com
 

www.iccj.org/Young-Leadership-Council.7.0.html
www.iccj.org

 

April 2011

WdB Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin und der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Pfarrer Johannes Hildebrandt

PROTESTANTISMUS ZWISCHEN ROM UND JERUSALEM

Vortrag und Gespräch

Dienstag, 5. April 2011, 18.00 UHr
Ort: Centrum Judaicum,
Seminarraum, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

Das Judentum ist schriftorientiert und lebt aus dem ständigen Gespräch mit den Texten und über die Texte. Es kann den Pluralismus der biblischen Aussagen und der eigenen pluralistischen Gegebenheiten in den unterschiedlichsten Gemein den aushalten, weil es treu den Wortlaut der Tora und der nachfolgenden Schriften als Gesprächs- und Lebensgrundlage bewahrt. Die Römische Kirche lebt aus den genormten und verbindlichen Inhalten der kirchlichen Konzilien. "Die Schrift gehört nicht in die Hand des Kirchenvolkes, geglaubt wird, was die Kirche sagt". In der kulturellen Weltvielfalt der "Heiden völker" hätte die Kirche allein mit der vielschichtigen und in der Kultur des Landes Israel beheimateten Schrift nicht Fuß fassen können. Protestantismus ist eine christliche Bewegung, die der Heilige Vater (zurecht?) nicht "Kirche" nennt. In der Reformation wird die Schrift wieder entdeckt, sola scriptura. Der Protestantismus muss deshalb verschiedene Konzilien ablehnen, weil sie nicht schriftgemäß sind, trennt sich dann aber doch nicht von allen. Wohin tendiert nun der Protestantismus mit seinen vielfältigen und pluralistischen Gruppierungen? Ist er mehr Rom zugeneigt oder mehr Jerusalem?

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle:
Tel.: 030 - 821 66 83, Fax: 030 - 8270 1961,
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

Eintritt frei
 

WdB Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin und des Anne Frank Zentrums Berlin

"MARTIN BUBER - PHILOSOPH, ERZIEHER, MENSCHENFREUND"

Ein Film von Gabriela Hermer (HR/rbb 2010) -
Filmaufführung und Diskussion mit der Filmautorin

Montag, 11. April 2011, 18.00 Uhr
Ort: Anne Frank Zentrum,
Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin (Kino Central, neben den Hackeschen Höfen)

Martin Buber ist der vielleicht berühmteste deutsch-jüdische Philosoph des 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit Franz Rosenzweig hat er das Alte Testament neu übersetzt. Zum Auftakt der Woche der Brüderlichkeit erinnert alljährlich die Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an das Vermächtnis des großen Philosophen. - Vor allem ist Buber ein Philosoph der Versöhnung, ein Mann des Dialogs, um Feindschaft zu überwinden. Das machte ihn zum Brükkenbauer zwischen Juden und Palästinensern, zwischen Juden und Deutschen. Selbst nach den bitteren Erfahrungen des Holocaust. Geboren in Wien, aufgewachsen in Lemberg, kam Buber nach Deutschland. Aus der Großstadt zog es ihn 1916 nach Heppenheim in Hessen. 1938 floh Buber mit der Familie nach Jerusalem. Er war 60 Jahre alt, als er in Palästina eintraf.
Wer war dieser gläubige Jude, der nie in die Synagoge ging? Der jüdische Flüchtling, der den Kontakt zu den Deutschen suchte? Der Zionist, der die Politik seines Landes so scharf kritisierte wie kaum ein anderer? Was hat er uns heute noch zu sagen? Sehr persönlich zeichnet der Film das Bild eines Menschenfreundes, dessen Engagement für Frieden und Versöhnung nichts an Aktualität verloren hat.
(Text nach: PHOENIX)

Anmeldung erbeten bei: Anne Frank Zentrum Berlin, Tel.: 030-28 88 656-41
E-Mail: veranstaltung@annefrank.de

Eintritt frei
 

WdB Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin
JUDENTUM - CHRISTENTUM - ISLAM:
EIN KULTURHISTORISCHER VERGLEICH

Führung durch die Dauerausstellung des Jüdischen Museums
Donnerstag, 14. April 2011, 16.30 Uhr
(Beginn der Führung: 17.00 Uhr - Wegen der Sicherheitskrontrollen wird um rechtzeitiges Erscheinen gebeten)
Ort: Jüdisches Museum, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

"Der Herr unser Gott, der Herr ist einer!" Die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam haben viele Berührungspunkte: Schriftkultur, Wissenschaft, Handel, Rechensysteme zeugen von jahrhundertlangen Beziehungen und gegenseitigen Einflüssen. Vor dem Hintergrund dieser historischen Entwicklung stellt die Führung aktuelle Bezüge her: Wie werden Synagogen und Moscheen im öffentlichen Raum wahrgenommen? Welchen Stellenwert haben Judentum und Islam in christlich geprägten Gesellschaften? Die Führung stellt nicht zuletzt die Frage nach dem Selbstverständnis religiöser Minderheiten im heutigen Deutschland.

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle (begrenzte Platzkapazität):
Tel.: 030 - 821 66 83, Fax: 030 - 8270 1961,
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

Eintritt frei - Wir danken dem Jüdischen Museum Berlin.
Die Führungsgebühr übernimmt die GCJZ

 

Mai 2011

wahl des Kuratoriums und eines Kassenprüfers der GCJZ Berlin

Jahresmitgliederversammlung
der GCJZ Berlin
mit wahl des Kuratoriums

Mittwoch, 4. Mai 2011, ab 18.00 Uhr

Ort: Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin

Zu Beginn der Mitgliederversammlung wird etwas Besonderes  präsentiert werden: Als Teilnehmerbeitrag für den jährlichen Gedenkwettbewerb des Berliner Senats haben Schüler der 9. Klasse der Katholischen Schule Liebfrauen in Zusammenarbeit mit Volker Kühn und Dr. Gottfried Schwarz einen Dokumentarfilm erstellt, den sie den Anwesenden vorstellen und über den sie sprechen wollen:

„Die 10. Muse der Juden“.
 Jüdisches Kabarett in der NS-Zeit


Berlin, den 4. Mai 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir dürfen Sie darüber informieren, dass am 4. Mai 2011 die ordentliche Mitgliederversammlung 2011 unserer Gesellschaft stattfand.
Satzungsgemäß wurde das Kuratorium unserer Gesellschaft gewählt.
Für Ihre langjährige Mitarbeit im Kuratorium danken wir insbesondere  Frau Ilse Ennig, ehemalige Stellvertretende Evangelische Vorsitzende der GCJZ Berlin, die auf eigenen Wunsch aus Altersgründen ausschied, sowie Herrn Altbischof Dr. Martin Kruse, der, in Absprache mit unserem Kurator Bischof Dr. Markus Dröge, ebenfalls auf eigenen Wunsch aus Altersgründen dem Kuratorium nicht mehr angehört.
Unsere Kuratorin Frau Margit Loeb-Ullmann ist vor kurzem leider verstorben.

Wir freuen uns, dass alle anderen bisherigen Kuratorinnen und Kuratoren dem neuen Kuratorium wieder angehören.

Ebenso freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass sich Frau Ingeborg Buchenau und Herr Reinhard Naumann gern bereit erklärten, im Kuratorium unserer Gesellschaft mitzuarbeiten.

Dem Kuratorium gehören somit an:

Klaus Uwe Benneter
Dr. Christine Bergmann

Ingeborg Buchenau

Margret Dobers-Meerwarth
Bischof Dr. Markus Dröge
Jochen Feilcke
Dr. Wolfram Friedersdorff
Reinhard Führer
Joachim Hake
Franz von Hammerstein
Marianne Heinicke
Andreas Hoelscher

Ruth Jacubowsky-Kiesling
Prof. Dr. Rainer Kampling

Prof. Ulrich Kledzik
OBE
Norbert Kopp

Stephan J. Kramer

Andreas Kugler
MdA
Petra Merkel
MdB

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Meyer

Nathan Milgrom
Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama
Claus Näther
Reinhard Naumann
Petra Pau
MdB
Hans-Jürgen Pokall
Ruth Recknagel
Dr. Waltraud Rehfeld
Dr. Erika Reihlen
Jürgen Respondek
Dr. Rüdiger Sachau
André Schmitz
Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky
Lala Süsskind
Walter Sylten
Monsignore Michael Töpel
Klaus Wowereit

Sehr dankbar sind wir, dass sich als weiterer Kassenprüfer unserer Gesellschaft

Herr Kurator Andreas Kugler MdA

wählen ließ, der die bewährten Kassenprüfer, die Herren Kuratoren Nathan Milgrom und Claus Näther, unterstützen wird.
 

WdB Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

Dr. Horst Helas, Historiker

DAS "SCHEUNENVIERTEL" - EIN GHETTO MIT OFFENEN TOREN

Spuren früheren jüdischen Lebens in Berlins Mitte
Stadtspaziergang

Donnerstag 5. Mai 2011, 11.00 - 13.00 Uhr
 

Treffpunkt: Rosenthaler Straße 40, 10178 Berlin-Mitte (Nähe S-Bahnhof Hackescher Markt), Eingang der Hackeschen Höfe

 

Wenige historische Orte müssen bei diesem Spaziergang helfen, verwischte Spuren früheren jüdischen Lebens in Berlin-Mitte ins Gedächtnis zu rufen. Am Rande des "Scheunenviertels" führt der Weg vom Hackeschen Markt zum ältesten jüdischen Friedhof Berlins in der Großen Hamburger Straße. Dieser Ort und die benachbarte frühere jüdische Knabenschule dienten als Sammelstellen für Deportationen in die Vernichtungslager. Gezeigt wird, wo und wie Juden und Nichtjuden vor 1933 in dieser Gegend lebten: eher neben- als miteinander. In der Auguststraße wird ein Mittelpunkt früheren jüdischen Lebens erreicht. Der Rundgang endet vor der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße.

 

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle:

Tel.: 030 - 821 66 83, Fax: 030 - 8270 1961, E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de
 

Eintritt frei
 



ISRAELTAG

 

Dienstag, 10. Mai 2011, 15.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Wittenbergplatz am KaDeWe

 

Am 10. Mai ist 63. Unabhängigkeitstag des Staates Israel „Yom Ha‘atzmaut“.
Dieser Israeltag wird unter dem Motto „I like Israel“ in Berlin und bundesweit in 50 Städten gefeiert. Alle Berliner sind herzlich willkommen, um mehr als 30 Freundschaftsorganisationen Israels kennen zu lernen.
Sie werden Israel von vielen Seiten erleben können:

-              Israelische Köstlichkeiten von Hoffmanns Catering,
-              Israelische Tänze mit Larissa Shein und der Tanzgruppe Yachad
-              Israelische Lieder mit dem Duo Paschanova,
-              Amir Levin singt Leonard Cohen’s „Halleluja“  
-              Sendungen des israelischen Senders in Berlin „Kol Berlin“

Wir beweisen Ihnen, dass Israel mehr zu bieten hat, als Sie denken. Vor allem mehr, als nur Auseinandersetzung mit seinen Nachbarn.

Wer das Land kennt hat viele Gründe, es zu mögen:
Weil er den Negev romantisch findet, Freunde in Haifa hat oder Tel Aviv liebt. Weil er die Bibel ernst nimmt, im Kibbuz gearbeitet hat oder israelische Kultur mag. Weil er Demokratie und Aufbauleistung in Israel bewundert und seine Wissenschaftler schätzt.

Es gibt in Deutschland und in der ganzen Welt viele Gründe,
an der Seite Israels zu stehen.

15.30 Uhr Grußworte:

Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind
Gesandter des Staates Israel, Emmanuel Nahshon
Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin & Potsdam, Jochen Feilcke

Wir gratulieren Israel zum 63. Geburtstag und unterstützen mit dieser Veranstaltung die Organisation KKL und deren Projekt Wiederaufforstung des nördlichen Carmel, der durch einen verheerenden Waldbrand verwüstet wurde.


Informationen entnehmen Sie bitte auch der Seite der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam unter:  

www.digberlin.de/cat/dig-termine

 

WdB  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin und des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Dr. Horst Helas, Historiker

"DIE GRENADIERSTRASSE IM BERLINER SCHEUNENVIERTEL.

EIN GHETTO MIT OFFENEN TOREN"

Buchvorstellung mit dem Autor


Dienstag 10. Mai 2011, 18.00 - 20.00 Uhr

Ort: Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin

(Nähe S-Bhf. Hackescher Markt)

Warum siedelten sich in der Grenadierstraße besonders viele Juden an? Sie hatten dort täglich einen zähen Kampf zu führen, um ihren Familien eine bescheidene Existenz zu sichern. Das Buch benennt die kommunalpolitischen Umstände dafür und stellt ausgewählte literarische Schilderungen dieses Mühens vor. Fünf Familienschicksale werden beschrieben, die mit der Grenadierstraße besonders verbunden waren. Es wird nachgezeichnet, welche Auswirkungen der jähe Bruch in ihrem Leben durch die Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten hatte.

Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zur
Besichtigung des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt

(bitte bei der Anmeldung mit angeben)

17.00 - 18.00 Uhr Führung: Volker Hobrack, Stellv. Vorsitzender des Fördervereins Blindes Vertrauen


Begrenzte Teilnehmerzahl - Anmeldungen in der GCJZ-Geschäftsstelle:

Tel.: 030 - 821 66 83, Fax: 030 - 8270 1961,
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de
 

Eintritt/Führung frei

 

WdB Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam und des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam
Rückblicke >>
Prof. Dr. Angelika Neuwirth

Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka

DIE KORANFORSCHUNG UND DIE WISSENSCHAFT DES JUDENTUMS

Podiumsgespräch

Moderation: Dr. Gesine Palmer, Religionsphilosophin

Dienstag, 17. Mai 2011, 19.00 Uhr

Ort: Jüdische Gemeinde zu Berlin, Gemeindehaus, Kleiner Saal, Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin


Die aktuelle Islam-Debatte wird zumeist mit holzschnittartigen Argumenten und ohne solide Kenntnis der Ursprünge dieser Religion geführt. Dabei gab es in Deutschland bereits seit dem 19. Jahrhundert eine Forschungstradition, die den Koran historisch-kritisch analysierte und ihn als eine theologische Auseinandersetzung mit den beiden älteren Religionen erklärte. Die Orientalistik, zumindest aber die kritische Koranforschung, ging aus der Wissenschaft des Judentums hervor; Rabbiner Abraham Geiger (1810-1874) analysierte 1833 in seiner Dissertation "Was hat Mohammed aus dem Judenthume aufgenommen?" den Koran - ganz nach dem Modell der damals neu eingeführten historischen Lektüre heiliger Texte - nicht als göttliche Offenbarung, sondern als menschliche Schöpfung. Ähnliche Ansätze gab es wenig später auch zeitweise in der islamischen Welt. Im Gespräch geht es um die Bedeutung einer historisch-kritischen Quelleninterpretation als Grundlage für religiöse Emanzipation und für ein aufgeklärtes Religionsverständnis - im Judentum ebenso wie im Islam.

Prof. Dr. Angelika Neuwirth: Arabistin, Freie Universität Berlin
Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka: Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam
 

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle:

Tel.: 030 - 821 66 83, Fax: 030 - 8270 1961,
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de
 

Eintritt frei

 

WdB Veranstaltung mit Unterstützung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin


Veranstaltung zum interreligiösen Dialog:

HIMMLISCHE MUSIK IN AUSCHWITZ' HÖLLE

Buchlesung - Gespräch - Konzert mit

Anita Lasker-Wallfisch, London

Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Historiker (Universität der Bundeswehr München)

Avitall & Band

Donnerstag 26. Mai 2011, 19.00 Uhr
Ort: Zionskirche
, Zionskirchstr. 49, 10119 Berlin

U-Bhf. 8 Rosenthaler Platz, Straßenbahn M1 und 12 Haltestelle Zionskirchplatz
 

Anita Lasker-Wallfisch ist Überlebende der Shoah. Sie hat Cello gespielt - im Orchester des Konzentrationslagers Auschwitz. Darüber hat sie in ihrem Buch "Ihr sollt die Wahrheit erben" geschrieben, aus dem sie lesen wird. Michael Wolffsohn spricht mit ihr über das heutige Deutschland und dessen Entwicklung hin zu einer der beständigsten Demokratien. Mit ihrer Band, zu der auch der weltbekannte Gitarrist Dominic Miller gehört,

spielt Avitall Lieder aus ihrem Repertoire.

 

Eintritt (Büro Avitall): 10 Euro / ermäßigt 8 Euro

Ein Teil der Einnahmen geht an das Projekt Ahawah.

 

Kartenbestellung über:

Büro Avitall / Samuel Urbanik, Helmholtzstraße 5, 12459 Berlin

Tel.: 0049-(0)30 - 75 44 26 84, Fax: 0049-(0)30 - 75 44 26 85,

Mobil: 01577-13 60 129, E-Mail: samuel@avitall.de

www.avitall.de
 

WdB Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
 

Eckhard-Rainer Kendler

SWINGING CITY UND HEILIGE STÄTTEN

Aus meinem "Reise Tage Buch" vom 25. Mai bis 3. Juni 2010

Lesung mit Illustration

Montag, 30. Mai 2011, 19.30 Uhr

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Seminarraum

Oranienburger Straße 28-31, 10117 Berlin-Mitte

Auch auf seiner zweiten Israel-Reise mit Mitgliedern und Freunden von DIG Berlin/Potsdam und Berliner GCJZ im Jahr 2010 hielt Eckhard-Rainer Kendler Eindrücke in einem Tagebuch fest. Die Reise bot wieder ein dichtes Programm: das moderne Israel mit der Swinging-City Tel-Aviv, Caesarea, Haifa, Akko, der See Genezareth, die Golanhöhen, das Tote Meer, die Ausgrabungen in Qumran, Massada und Beit Shean, das politische Jerusalem mit der Knesset. Die Vielfalt des Landes faszinierte erneut. Unvergesslich die Begegnungen: in Tel Aviv mit der 96-jährigen Miriam Weissenstein, Frau des berühmten Fotografen Rudi Weissenstein, auf dem Golan mit General i.R. Arik Beckenstein, im Kibbuz Aschdot Ja'akov mit Orna Schimoni, in Jerusalem mit Eitan Katz von "Ir Amim", der mit uns eine Tour entlang des Sicherheitszauns/der Mauer machte.

Eckhard-Rainer Kendler: geb. 1944 in Niesky/Oberlausitz, war stellv. Geschäftsführer des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED), Leiter eines Fachbereichs des Wissenschaftlichen Dienstes sowie des Polizei-und Sicherheitsdienstes im Deutschen Bundestag, Landesdirektor des DED in Ghana.

 

 

Juni 2011

Veranstaltung der GCJZ Berlin, des Österreichischen Kulturforums Berlin und des Österreichischen Staatsarchivs

Hofrat Dr. Hubert Steiner

WAS AKTEN ERZÄHLEN
Vortrag und Diskussion
über die systematische Beraubung
der Wiener jüdischen Bevölkerung
zwischen 1938 und 1945

Der Beitrag des Staatsarchivs an der Restitution in Österreich

Montag, 6. Juni 2011, 19.00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr - freie Platzwahl)
Ort:
 Österreichische Botschaft, Friedrich Hoess Saal, Stauffenbergstraße 1, 10785 Berlin

Hubert Steiner ist seit 1987 Mitarbeiter des Österreichischen Staatsarchivs, wo er den Bestand „Finanzen“ betreut. Dieser umfasst Akten aus der Zeit 1938-1945, anhand welcher sich die systematische Beraubung der Wiener jüdischen Bevölkerung, die sofort nach dem „Anschluss“ einsetzte, gut nachvollziehen lässt. Hubert Steiner spricht in seinem Vortrag über die Rückstellungsproblematik und die NS-Enteignungen und -Beraubungen.


Wir bitten um vorherige Anmeldung
unter Tel.: 030-202 87 114

Aufgrund der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen sehen wir uns gezwungen Sie zu bitten, zu der Veranstaltung einen Personalausweis, Reisepass, Führerschein o.ä. zur persönlichen Identifikation mitzuführen.

 

Veranstaltung der GCJZ Berlin und der
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum


Miriam Magall
Jerusalem –
Heilige Stätten der Juden

Dia-Vortrag


Mittwoch, 15. Juni 2011, 18.30 Uhr
Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

Bitte planen Sie etwas Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

Eintritt frei

Um das Jahr 928 v.d.Z. errichtete König Salomo auf dem Berg Morija einen Tempel. Er sollte für Juden in aller Welt das entscheidende Symbol ihres Glaubens und ihres Strebens, ihres Lebens, ihrer Geschichte und ihres Denkens werden. Er beflügelte die Fantasie und die Sehnsucht der im Jahr 587 v.d.Z. ins Babylonische Exil Geführten. Und daran änderte sich auch nichts, als die Römer unter Trajan im Jahr 70 d.Z. den Zweiten Tempel zerstörten. An seine Stelle tritt das Beth ha-Knesseth, das „Haus der Zusammenkunft“, auch Beth-Midrasch („Lehrhaus“) genannt, das nach der Zerstörung des Tempels ebenfalls dessen Funktion als Beth-Tfilla („Haus des Gebets“) übernimmt. Anhand der Entwicklung des Synagogenbaus in Jerusalem lassen sich gleichzeitig die politischen Ereignisse in der Stadt verfolgen. Juden beten nicht nur, sie sterben auch. Und so spielt das Beth-Olam („Haus der Ewigkeit“) oder Beth ha-Chajim („Haus des Lebens“) eine nicht unbedeutende Rolle im jüdischen Leben. Denn jüdische Friedhöfe werden für den Tag angelegt, an dem der Messias kommt. Die Geschichte jüdischer Grabstätten in Jerusalem beginnt mit dem über 3 000 Jahre alten Friedhof auf dem Ölberg und geht, vorläufig, mit dem zivilen und militärischen Friedhof auf dem Herzl-Berg zu Ende.

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle:
Tel.: 030 - 821 66 83, Fax: 030 - 8270 1961,
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de
 

 

Juli 2011

Anmeldeschluss wegen erreichter Teilnehmerzahl!

Wir prüfen derzeit, ob es evtl. bereits am 3.7.2011 noch einen zweiten Führungstermin geben wird. Bei Interesse lassen Sie sich bitte auf eine Warteliste setzen und informieren Sie sich ggf. an dieser Stelle. Wir bitten um Verständnis.

 

Veranstaltung der GCJZ Potsdam mit Unterstützung der GCJZ Berlin
 

Ausstellungsplakat - Ordnung und Vernichtung - Die Polizei im NS-Staat„Ordnung und Vernichtung – Polizei im NS-Staat“
Führung durch die Ausstellung mit Dr. Detlef Graf von Schwerin
Sonntag, 3. Juli 2011, 15.00 Uhr
Ort: Deutsches Historisches Museum Berlin
, Unter den Linden 2
Treffpunkt: Eingangshalle des Museums

Dr. Detlef Graf von Schwerin ist der Ideengeber dieser Ausstellung und war Gründungsmitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Potsdam e.V.

 

Anmeldung erwünscht unter
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de / Tel.: 030-8216683 (GCJZ Berlin) oder

Tel. 0331-2703033 (GCJZ Potsdam)

 

Eine Ausstellung der Deutschen Hochschule der Polizei
und des Deutschen Historischen Museums
Projektleitung: Dr. Wolfgang Schulte, Dr. Detlef Graf v. Schwerin
Kuratoren: Florian Dierl, PD Dr. Mariana Hausleitner, Martin Hölzl, Andreas Mix

 

Die Polizei war ein zentrales Herrschaftsinstrument des NS-Regimes. Von seinen Anfängen bis zu seinem Untergang konnte es sich auf die Polizei stützen. Nicht nur die Gestapo, sondern alle Sparten der deutschen Polizei waren am Terror gegen die politischen und weltanschaulichen Gegner des NS-Staats beteiligt, zunächst im Innern des Deutschen Reiches und seit Kriegsbeginn 1939 schließlich in allen von der Wehrmacht eroberten Gebieten. Besonders in Osteuropa beging die deutsche Polizei massenhaft Verbrechen an der Zivilbevölkerung. Die Polizei war maßgeblich am Mord an den europäischen Juden beteiligt, aber auch an der Verfolgung von Widerstandsgruppen gegen das nationalsozialistische Besatzungsregime und der Verschleppung von Zivilisten zur Zwangsarbeit für die deutsche Kriegswirtschaft. Die Verbrechen verübten Polizisten, die mehrheitlich in der Weimarer Republik, einem demokratischen Rechtsstaat, sozialisiert und ausgebildet wurden. Nur wenige von ihnen mussten sich für die verübten Verbrechen nach 1945 vor Gericht verantworten. Viele konnten in der Bundesrepublik ihre Karrieren im Polizeidienst fortsetzen.
Wer waren die Männer und wenigen Frauen in der deutschen Polizei, die politische und weltanschauliche Gegner des Nationalsozialismus verfolgten und schließlich ermordeten? Welche mentalen Voraussetzungen und strukturellen Bedingungen prägten das Verhalten der Polizeiangehörigen, dass sie das NS-Regime hinnahmen, sich daran beteiligten und schließlich vielfach sogar zu Mördern wurden? Wer verweigerte sich den verbrecherischen Befehlen? Welche Motive waren dafür ausschlaggebend?
Auf diese grundlegenden Fragen versucht das Ausstellungsprojekt Antworten zu geben. Getragen wird es von der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum in Berlin.
(Text: http://www.dhm.de/ausstellungen/ordnung-und-vernichtung/index.html)

 

Veranstaltung der GCJZ Berlin und der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

„Gute Geschäfte“ -
Kunsthandel in Berlin 1933 - 1945
Führung durch die Ausstellung des Aktiven Museums im Centrum Judaicum
mit Christine Kühnl-Sager



Mittwoch, 20. Juli 2011, 17.00 Uhr
Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
Bitte planen Sie etwas Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

Die Führung ist für alle Teilnehmer, der Eintritt für GCJZ-Mitglieder frei.

Der Kunsthandel in der NS-“Reichshaupstadt“ ist bislang nur lückenhaft erforscht. In den 1920-er Jahren war Berlin eine der Metropolen des internationalen Kunsthandels. Ab 1933 nahm die NS-Politik unmittelbar Einfluss auf diese Branche. Die Ausstellung zeigt am Beispiel von 14 namhaften und weniger bekannten Berliner Kunsthandlungen wie das geschah. Die einen wurden Opfer des antisemitischen Rassenwahns und mussten ihre Geschäfte aufgeben. Nicht allen gelang es, rechtzeitig zu emigrieren. Andere profitierten vom Unglück ihrer Kollegen. Einige wurden gar zu Hehlern beschlagnahmter „entarteter“ sowie ab 1939 in überfallenen Ländern geraubter Kunstwerke. Raubkunstwerke lagern noch in deutschen Museen. Danach gesucht wird erst seit kurzer Zeit.

Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Juli 2011 geöffnet.

 

 

August 2011

Wir trauern um

Dr. Franz von Hammerstein
 * 6. Juni 1921 -  † 15. August 2011
Kurator der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin, Mitglied seit 1950.



"Man muss wachsam sein und den Anfängen wehren."


Als Sohn des Generalobersten Kurt Freiherr von Hammerstein-Equord geboren, absolvierte Franz von Hammerstein eine Ausbildung zum Industriekaufmann und arbeitete bei Krupp. 1944 wurde er wegen der Beteiligung seiner Brüder Kunrat und Ludwig am Attentat gegen Adolf Hitler von der Gestapo in Sippenhaft genommen und anschließend in den Konzentrationslagern Buchenwald und Dachau interniert.

Nach dem Krieg studierte Franz von Hammerstein in den USA evangelische Theologie.  Seit 1957 baute er mit Harald Poelchau die Evangelische Berufsschularbeit (u.a.Haus Kreisau) und die Evangelische Industriejugend auf. 1958 gründete er mit dem Magdeburger Kirchenjuristen Lothar Kreyssig die Aktion Sühnezeichen, die sich für die Aussöhnung mit den von Deutschland im Zweiten Weltkrieg überfallenen Ländern einsetzt. Von 1967 bis 1975 war er Generalsekretär der Vereinigung.

Pfarrer Dr. Franz von Hammerstein war eine der herausragenden Persönlichkeiten im christlich-jüdischen Dialog, was u.a. 2001 mit seiner Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt wurde. Unvergessen ist seine Arbeit von 1975 bis 1978 für den Dialog von Christen und Juden beim Weltkirchenrat in Genf sowie im Anschluss daran als Leiter der Evangelischen Akademie Berlin (West). Nicht zuletzt seiner unermüdlichen Arbeit ist es zu verdanken, dass die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste 1993 mit der Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt wurde. Bereits kurz nach ihrer Gründung war der damalige Cand. theol. Franz von Hammerstein am 14. August 1950 der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit beigetreten. Somit war er das langjährigste Mitglied. Mit seinem reichen Erfahrungsschatz stand er uns viele Jahre als  Kurator zur Seite. Dankbar durften wir erleben, wie er es sich bis in die letzten Monate seines Lebens trotz Beschwerden nicht nehmen ließ, an Veranstaltungen des christlich-jüdischen Gesprächs in Berlin teilzunehmen.

Wir werden Dr. Franz von Hammerstein sehr vermissen.

Seiner lieben Frau Verena und allen Familienangehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus.

Im Namen aller Mitglieder

Vorstand und Geschäftsführung
der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
.

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September 2011

Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
anlässlich der
in Berlin
13. September - 3. Oktober 20112

Motto:

"Zusammenhalten - Zukunft gewinnen"

Siehe 4. Oktober 2011 >>

Programm: www.interkulturelle-woche-berlin.de
 

 

Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin in Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei-Kulturelle Angelegenheiten

Der Berliner Dialog der Religionen

Vortrag und Diskussion mit
Hartmut Rhein
Beauftragter des Senats von Berlin für Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften


Dienstag, 27. September 2011, 18.30 Uhr
Ort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal, Fasanenstr. 79/80, 10623 Berlin
 

Mit mehr als 250 aktiven Religionsgemeinschaften ist Berlin europaweit die Stadt mit der größten religiösen Vielfalt. Bei so viel Unterschiedlichkeit geht der Blick für das Gemeinsame leicht verloren. Auch der Größe Berlins mit seinen zahlreichen Bezirken und Kiezen mag es geschuldet sein, dass ein stadtübergreifender Dialog der Religionen bisher nicht zustande gekommen ist, obwohl an vielen Orten in Berlin bereits ein reger Austausch besteht. Dem Berliner Dialog der Religionen geht es um die Suche nach Gemeinsamkeiten, das Sichtbarmachen von Schnittmengen, die aus dem Neben- ein aktives Miteinander machen können. Hierbei kann der Staat als neutraler Partner allerdings lediglich einen Rahmen anbieten. Die Religionsgemeinschaften und interreligiösen Initiativen der Stadt sind gefragt, ihn mit Inhalt zu füllen.

 

Anmeldung erwünscht
in der GCJZ-Geschäftsstelle:

Tel.: 030 - 821 66 83, Fax: 030 - 8270 1961,

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

Oktober 2011

Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
anlässlich der
in Berlin
13. September - 3. Oktober 2011

Motto:

"Zusammenhalten - Zukunft gewinnen"


Programm: www.interkulturelle-woche-berlin.de



Dr. Annette Weisberg (Kanada)
Zwischen Tradition und Moderne.
Jüdische berufstätige Mütter in Israel

Vortrag und Gespräch
 

Dienstag, 4. Oktober 2011, 18.30 Uhr

Ort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin

Eintritt frei

Dr. Annette Weisberg, geboren in Deutschland, lebt seit vier Jahrzehnten in Kanada. Die christliche Mutter eines modern-orthodoxen Rabbiners interviewte während ihrer zahlreichen Aufenthalte in der neuen Heimat ihres Sohnes eine Reihe jüdisch- israelischer berufstätiger Mütter. Mit faszinierender Offenheit haben sie ihr bemerkenswerte Einblicke in ihr Leben ermöglicht, die eine Außenstehende so sonst nicht bekommt. Die Mehrzahl der Frauen ist orthodox, von modern- bis ultra-orthodox. Es sind Mütter von vier bis 15 Kindern. Unter ihnen befindet sich eine Immobilienmaklerin, eine Hebamme, die sowohl muslimische als auch jüdische Frauen betreut ,eine Psychologieprofessorin, drei orthodoxe Feministinnen,  eine im Staatsdienst arbeitende konvertierte Deutsche, eine Juristin, zwei Sozialarbeiterinnen, eine Talmudlehrerin an einer Frauenjeschiwa. "Last but not least"  auch die eigene Schwiegertochter, Chana Weisberg, eine unter jüdisch- religiösen Frauen sehr bekannte Autorin („EXPECTING MIRACLES. Finding Meaning and Spirituality in Pregnancy through Judaism“).  Annette Weisberg hat aber auch mit nicht-religiösen Frauen gesprochen: einer  ehemaligen Kibbutznik, einer Modeschöpferin die nach neun Kindern der Religion den Rücken kehrte ,  sowie einer Chemikerin, die ihre Zwillinge in einer sehr unkonventionellen Partnerschaft großzieht, — Sehr persönliche, vielfältige Einblicke einer Außenstehenden mit Zugang.

 
Veranstaltung der GCJZ Berlin in Zusammenarbeit mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Miriam Magall

Auf Jesu Spuren: Kirchen in Jerusalem
Betrachtet von einer jüdischen Religionswissenschaftlerin

Montag, 10. Oktober 2011, 18.30 Uhr
Ort: Centrum Judaicum, Seminarraum,
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin-Mitte
Bitte planen Sie etwas Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

Eintritt frei


Als Kunsthistorikerin und Religionswissenschaftlerin interessieren Miriam Magall nicht nur die Synagogen in Jerusalem. Auch die zahlreichen Kirchen mit ihrer 2000-jährigen Geschichte ziehen sie magisch an. Ihr Interesse für Geschichten von Menschen führt sie zu den Stätten, an denen Jesus seine letzten Stunden verbrachte, die im heutigen Jerusalem durch zahlreiche Kirchen markiert sind. So das Coenaculum, der Raum des Letzten Abendmahls auf dem Zionsberg. Die Kirche aller Nationen enthält die „Todesangst-Basilika“. Eine kleine Kirche, Dominum flevit, erhebt sich an dem Ort, an dem Jesus weinte. Kirchen oder Kapellen kennzeichnen die Stationen an der Via Dolorosa bis zur Grabeskirche, die auf eine mehr als wechselvolle Geschichte zurückschauen kann Eine gewisse Konkurrenz hat sie in Gestalt des Gartengrabs. Auch der Grabstätte Marias wird ein Besuch abgestattet, die die wiederholte Zerstörung der Kirchen um und auf dem Ölberg durch verschiedene Invasoren weitgehend unbeschadet überstanden hat.

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle:
Tel.: 030 - 821 66 83, Fax: 030 - 8270 1961, E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de
 

November 2011

73. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938
Veranstaltungen in Berlin und Potsdam
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Jahressitzung 2011 des Kuratoriums der GCJZ Berlin
Am 15. November 2012 fand im Kathedralforum des Bernhard-Lichtenberg-Hauses die Jahreshauptver-sammlung des Kuratoriums der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) statt. Der Katholische Vorsitzende der GCJZ Berlin, Bernd Streich, gab den Bericht des Vorstandes zur Arbeit der GCJZ im Jahre 2011 ("Veranstaltungen / GCJZ Berlin") und informierte über die Woche der Brüderlichkeit vom 11. bs 18. März kommenden Jahres. Die Woche findet 2012 bundesweit und in Berlin zum 60. Mal statt. Wir freuen uns, dass die Festrede auf der Berliner Eröffnungsveranstaltung am Sonntag, dem 11. März 2012, Frau Dr.h.c. Charlotte Knobloch halten wird.

Die außerordentlich engagierte Diskussion der Kuratoren gab viele Impulse und enthielt zahlreiche konstruktive Ideen und sehr konkrete Vorschläge für eine noch zeitgemäßere Arbeit der Berliner GCJZ für den christlich-jüdischen Dialog, deren Wirken kürzllich - ein Lob, für das wir uns herzlich bedanken - als segensreich für unsere Stadt bezeichnet wurde (Kulturstaatssekretär André Schmitz). 

In diesem Sinne: "Suchet der Stadt Bestes" - wir werden uns bemühen.

 

 
Veranstaltung der GCJZ Berlin

Jour fixe

Gespräch mit den Autorinnen
Maria Lulkiewicz und Rosemarie Rietz

der Publikation
Plakat"Vergessene Frauen.
Auch Frauen gestalten das Bistum"
Herausgegeben anlässlich
50 Jahre Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands im Erzbistum Berlin (kfd)

 

 


Dienstag, 22. November 2011, 18.00 Uhr
Ort: Geschäftsstelle der GCJZ Berlin,
Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin-Wilmersdorf

Um Anmeldung in der GCJZ Berlin wird gebeten:
Tel.: 030 - 8216683 / Fax: 030 - 82701961 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

Das Buch beschreibt das Leben von 39 bekannten und weniger bekannten Frauen, die im 19. und 20. Jahrhundert das Leben im katholischen Berlin bereichert haben, wie zum Beispiel Mary Leineweber, die ihren Mann beim Aufbau des gleichnamigen Kaufhauses unterstützte, oder Eva-Maria Buch und Maria Terwiel, die beide unter dem Fallbeil in Plötzensee sterben mussten.

 

 

Veranstaltung der GCJZ Berlin in Zusammenarbeit mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum


Sonderführung
mit
Kuratorin Dr. Chana Schütz
durch die Ausstellung

Auf der Suche nach einer verlorenen Sammlung.
Das Berliner Jüdische Museum (1933-1938)
 

 

Montag, 28. November 2011, 16.00 Uhr
Ort: Centrum Judaicum
, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin-Mitte (Treff: Seminarraum, 1.OG)

Um Anmeldung in der GCJZ Berlin wird gebeten:
Tel.: 030 - 8216683 / Fax: 030 - 82701961 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de
 

Am 24. Januar 1933 wurde in der Oranienburger Straße 31 neben der Neuen Synagoge das Berliner Jüdische Museum eröffnet. Weltweit war es das erste jüdische Museum, das nicht nur Kunstwerke und historische Zeugnisse der jüdischen Vergangenheit, sondern auch jüdische Kunst der Moderne sammelte und ausstellte. Nur eine Woche später kamen die Nationalsozialisten an die Macht, und es folgte die brutale Verdrängung der Juden aus der deutschen Gesellschaft und Kultur.

 

www.centrumjudaicum.de
 

 
Veranstaltung der GCJZ Berlin

Jour fixe
 

Die AKR
stellt sich vor



Gespräch mit Mitgliedern des Vorstandes
der Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religionsgesellschaften in Berlin e.V.


Montag, 5. Dezember 2011, 18.30 Uhr
Ort: Geschäftsstelle der GCJZ Berlin,
Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin-Wilmersdorf

Um Anmeldung in der GCJZ Berlin wird gebeten:
Tel.: 030 - 8216683 / Fax: 030 - 82701961 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

Die in der AKR aktiven Religionsgemeinschaften fühlen sich der in der Präambel der Satzung der AKR formulierten Zielsetzung verpflichtet:

...in gegenseitiger Achtung ihrer Eigenständigkeit
für die Werte und die Freiheit religiösen Wirkens
gemeinsam einzutreten.

Durch ihre Zusammenarbeit wollen die Gemeinschaften zu besserer Information über religiöse Themen und zur Überwindung von Vorurteilen und damit zum gesellschaftlichen Frieden in Berlin beitragen.

 

 

 

Dezember 2011

Programm im Dezember
„Das Geheimnis der Pianistin in der 5. Schublade“
„Ephraim Kishon - Humoresken“
„3 Lustige Witwen und 1 tanzender Rebbe“
„Kurt Tucholsky Kabarett“
„Shabat Shalom“
„Eine unglaubliche Begegnung im Romanischen Café“

PDF Download

Das Jüdische Theater BIMAH Berlin ist umgezogen: in den ADMIRALSPALAST. Damit ist das Theater nun Teil des Broadways von Berlin, der Friedrichstraße, und somit auch näher dran am „Jüdischen Berlin“ im Viertel um die Oranienburger Straße. Hinzu kommt die günstige Verkehrsanbindung: am S-Bahnhof Friedrichstraße.
Wir gratulieren zum Mut für diesen Neubeginn und wünschen toi, toi, toi.
Liebe Mitglieder und Interessenten,
„Das jüdische Theater BIMAH ist ein Ort der Toleranz und Freundschaft“, sagt Dan Lahav, der unermüdliche Intendant des Theaters. In diesem Sinne sind auch wir, die GCJZ Berlin, seit über 60 Jahren tätig. Jüdische Dramatik, jüdische Literatur, jüdisches Kabarett, jüdische Musik - diese oft brutal verdrängten, vergessenen, versunkenen Schätze sollen noch viel mehr Menschen als bisher, und nicht zuletzt auch junge Leute, kennenlernen.
Darum freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das Jüdische Theater BIMAH und die GCJZ Berlin künftig enger zusammenarbeiten werden bei der Vermittlung jüdischer Kultur in Berlin. Sie werden also
- ab sofort im Rundbrief und auf unserer Website aktuell über die neuen und laufenden Produktionen des BIMAH informiert und
- haben als eingeschriebene Mitglieder unserer Berliner GCJZ beim Besuch der Vorstellungen einen nicht geringen Preisvorteil: Vollzahler zahlen statt 26 (wochentags) bzw. 28 (am Wochenende und an Feiertagen) nur 20 Euro pro Eintrittskarte. (Achtung: Die neue Preisstruktur steht derzeit noch nicht auf der Website des Theaters! Für alle ermäßigten Karten gelten weiterhin die niedrigeren Preise.)

Kartenbestellungen
mit dem Kennwort: „Christlich-Jüdische Gesellschaft“
Telefon: 030 - 25 11 096,
E-Mail: juedisches.theaterberlin@web.de
Bitte zeigen Sie an der Kasse Ihren Mitgliedsausweis.

Termine und weitere Hinweise:
www.jüdischestheaterberlin.de

 

 

Anzünden Chanukkalichter
in der Synagogengemeinde
Sukkat Schalom Hüttenweg

 

Mitglieder der GCJZ Berlin sind herzlich eingeladen.
Es wird um eine kleine Spende gebeten.

Freitag, 23. Dezember 2011, 19.30 Uhr
Ort: Synagogengemeinde Sukkat Schalom,
Hüttenweg 46, 14195 Berlin

 

Bitte anmelden in der GCJZ-Geschäftsstelle
 

 
 

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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
 

Laubenheimer Straße 19, 14197 Berlin - Tel.: 8216683 Fax: 82701961
Bankverbindung: Postgirokonto Berlin  -  Bankleitzahl 100 100 10  -  Kontonummer: 838-106