Veranstaltungen der GCJZ Berlin

2008     2009   I   2010   I   2011    2012   I   2013      2014   I   2015   I   2016  I  2017   

 

Tätigkeitsbericht >> 2013 der GCJZ Berlin: PDF Download

 

 

Jahresmotto 2013:


 

 Veranstaltungsheft 2013:

Hinweise zu 250 Veranstaltungen
in Berlin und Potsdam
von 200 Veranstaltern

zwischen dem 15. Februar und 29. Dezember 2013

 

Download

(ca. 1 MB - mit kleineren Korrekturen Stand 18.3.2013)


 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungen in BERLIN: Andere Veranstalter >>

 

www.berlin.de/2013

 

 

 

 

Januar 2013

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
„Wir waren Nachbarn“
Veranstalter: "frag doch!" Verein für Begegnung und Erinnerung e.V.

Eine Kooperation des Projekts Wir waren Nachbarn, des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ Berlin) und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG AG Berlin/Potsdam)


145 Biografien

Eröffnung von 13 Hörstationen:
Fluchten - Jüdische KünstlerInnen im „Neuen Westen“

Sonntag  I  27. Januar 2013  I  17.00 Uhr
Ort: Rathaus Schöneberg, Willy-Brandt-Saal, J.-F.-Kennedy-Platz

Eintritt frei

 

 

 

Seit 2005 eröffnet die biografische Ausstellung im Rathaus Schöneberg mit einer Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz und des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27.Januar.

 

Grußworte:

  • Angelika Schöttler
    Bürgermeisterin (angefragt)

  • Ulrich Schürmann
    Evangelischer Vorsitzender der GCJZ Berlin

  • Jochen Feilcke
    Vorsitzender DIG Berlin/Potsdam

Musik:

Pancho Vladigerov (Pianist) spielt Werke seines gleichnamigen Großvaters aus dessen Zeit als musikalischer Direktor bei Max Reinhardt am Deutschen Theater
 

Gespräch mit Zeitzeugen:

Ilja Bergh, Komponist, Pianist
Ursula Mamlok, Komponistin
Rahel R. Mann, Psychotherapeutin, Lyrikerin
Hellmut Stern, Philharmoniker i.R. (1. Violonist)

 
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

 

 

 

 

 

Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Berlin und der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin


KONZERT

Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Internationaler Holocaust-Gedenktag

 

Anlässlich des 68. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee lädt das Österreichische Kulturforum Berlin gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit  in Berlin zu einem Konzertabend in die Österreichische Botschaft ein. - Der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz wurde 1996, durch Bundespräsident Roman Herzog initiiert, offizieller deutscher Gedenktag. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internation. Holocaust-Gedenktag.

 

Ein Fest für Fritz Kreisler

Komponistenporträt mit

Cornelia Löscher (Violine) und
Andrea Linsbauer (Klavier)
moderiert von: Christoph Wagner-Trenkwitz

 

Im Anschluss an das Konzert stellt Cornelia Löscher ihre Publikation „Das wienerische Moment in den Kompositionen Fritz Kreislers“ vor.

 

 

 

 

Dienstag  I  29. Januar 2013  I  19.30 Uhr
Begrenzte Platzanzahl. Einlass ab 19.00 Uhr, freie Platzwahl.
Ort:
Österreichisches Kulturforum Berlin, Stauffenbergstr. 1,  10785 Berlin (am Tiergarten)

 

Anmeldung: Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Diese können Sie unter www.kulturforumberlin.at/anmeldung oder
telefonisch unter (030) 20287-114 vornehmen.
Bitte führen Sie zudem einen Ausweis zur Identifikation mit.
 

Der österreichische Komponist und Violinvirtuose Fritz Kreisler (2.Februar 1875 Wien - 29. Januar 1962 New York) lebte ab 1924 in Berlin. 1939 musste er Europa aufgrund seiner Religionszugehörigkeit für immer verlassen. Das berüchtigte NS-“Lexikon der Juden in der Musik“ verunglimpft ihn als Fälscher und Hochstapler. Bekannt ist Fritz Kreisler bis heute nicht zuletzt wegen seiner Kompositionen „Liebesfreud“ und „Liebesleid“. Der Schriftsteller und Kabarettist Georg Kreisler war ein weitläufiger Verwandter.

 

 

Februar 2013

Jüdische Volkshochschule Berlin in Kooperation mit SPME, Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Potsdam, Metropol Verlag und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

Podiumsdiskussion  

Antisemitismus bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Was können Schule und Gesellschaft dagegen tun?

 

Donnerstag I  21. Februar 2013  I  19 Uhr

Ort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal, Fasanenstraße. 79-80, 10623 Berlin

 

Veranstalter: Jüdische Volkshochschule Berlin in Kooperation mit Scholar für Paece in the Middle East (SPME), der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.  - www.jvhs.de

 

In den letzten Wochen und Monaten machten mehrfach antisemitisch motivierte Übergriffe durch Jugendliche Schlagzeilen – ein Hintergrund vor dem sich ein zunehmendes Gefühl der Bedrohung durch aggressiven und teilweise gewaltbereiten Antisemitismus in der jüdischen Gemeinschaft verbreitet.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit ausgewählten Experten sollen die Ursachen des rapide um sich greifenden und sich zunehmend offener und aggressiver darstellenden Antisemitismus analysiert und die Möglichkeiten der Prävention sowohl im schulischen Bereich – im Hinblick auf praxisbezogene Pädagogik und Unterstützung und Fortbildung der Lehrkräfte – als auch im gesamten gesellschaftlichen Kontext diskutiert werden.

 

Mark Rackles, Staatssekretär für Bildung

Rabbiner Daniel Alter, Studium der Judaistik und Pädagogik an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, Rabbinische Studien am Abraham Geiger Kolleg Potsdam/Berlin, 2006 Ordination zum Rabbiner, seit November 2012 Antisemitismusbeauftragter und Beauftragter für interreligiösen Dialog der Jüdischen

Gemeinde zu Berlin

Dr. Ahmad Mansour, palästinensischer Israeli, Studium Psychologie, Soziologie und Anthropologie in Tel Aviv, Diplompsychologe, berät die European Foundation for Democracy, Mitglied der Arbeitsgruppe Präventionsarbeit mit Jugendlichen der Deutschen Islamkonferenz, seit 2009 Gruppenleiter im Projekt „Heroes“

Moderation Jörg Rensmann, Politikwissenschaftler und freier Autor, Vorstandsmitglied de Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB) sowie der deutschen Sektion von Scholars for Peace in the Middle East (SPME)

 

Anmeldung unter Telefon: 030 - 880 28 265 / E-Mail: jvhs-berlin@jg-berlin.org

Informationen Jüdische Volkshochschule Berlin, Telefon: 030 - 880 28 265 /

E-Mail: jvhs-berlin@jg-berlin.org

Eintritt 5 € / ermäßigt 3 €

 

 

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Johannes Heil, Stephan J. Kramer

„Beschneidung: Das Zeichen des Bundes in der Kritik“

Zur Debatte um das Kölner Urteil

 

Donnerstag I 28. Februar 2013 I 19 Uhr

Ort Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin

 

Das Urteil des Landgerichts Köln vom Mai 2012 zur Beschneidung hat heftige Kritik hervorgerufen, weil es eine elementare rituelle Praxis von Juden und Muslimen kriminalisiert und Religion auf eine Angelegenheit des Strafrechts reduziert. Überraschend war die Intensität der folgenden Mediendebatte. Sie zeigte, dass es nicht allein um ein Ritual und seine Begründung, sondern um Grundfragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der religiösen Selbstbestimmung geht. Die Autorinnen und Autoren des Bandes leisten aus interdisziplinärer Perspektive einen Debattenbeitrag und werben um Verständnis für eine Tradition, die für Juden und Muslime nicht verhandelbar ist.

Prof. Dr. Johannes Heil:  Erster Prorektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und Ignatz-Bubis-Stiftungsprofessor für Religion, Geschichte und Kultur des europäischen Judentums. Stephan J. Kramer: seit 2004 Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Direktor des Büros des European Jewish Congress in Berlin, Mitglied des Board of Governors im World Jewish Congress, New York.

 

Anmeldung erbeten unter Telefon: 030 - 880 28 265

Informationen Jüdische Volkshochschule Berlin, Telefon: 030 - 880 28 265 /

E-Mail: jvhs-berlin@jg-berlin.org

Eintritt 5 € / ermäßigt 3 €

 

 

März 2012

 

 61. Berliner Woche der Brüderlichkeit
3. bis 13. März 2013

Jahresmotto 2013:

Sachor (Gedenke): Der Zukunft ein Gedächtnis

 

Eröffnungsveranstaltung
Sonntag, 3. März 2013, 16.00 Uhr

Französische Friedrichstadtkirche
auf dem Gendarmenmarkt




Presseinformation      mehr >>

Musik
          

Begrüßung:
Ulrich Schürmann

Evangelischer Vorsitzender der GCJZ Berlin

 

Grußworte:
Frank Henkel

Bürgermeister von Berlin, Senator
Friederike von Kirchbach

Pröpstin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz           

Dr. Gideon Joffe
Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Bischofsvikar Dr. Matthias Fenski

Erzbistum Berlin

Emmanuel Nahshon

Gesandter des Staates Israel
 

Musik
 

Festredner:
 

(c) EKD
 

Prälat Dr. Bernhard Felmberg

Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche
in Deutschland bei der Bundesrepublik Deutschland
und der Europäischen Union
 

Download Festvortrag    >>

 Musik

 

Ehrungen


Begegnung zum Gespräch

 

Musikalische Umrahmung: Elija Avital (Israel/Berlin) -
Erzähler in Wort, Klang und Gesang / www.frei-erzaehlt.de


Fotoimpressionen von der Eröffnungsveranstaltung 

mehr >>


Themenheft 2013 zur Woche der Brüderlichkeit
und Jahresarbeit der deutschen Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Herausgeber: Deutscher KoordinierungsRat (DKR)
der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Bad Nauheim
66 Seiten, Großformat, zahlr. Abb.

Leseprobe >>


Inhaltsverzeichnis >>


Editorial >>


Preis 5 € (plus ggf. Versand) -
BItte plus ausreichend Portogebühr auf das im Kopf der Website genannte Postbankkonto der GCJZ Berlin überweisen
oder in Briefmarken zusenden
oder
in der GCJZ-Geschäftsstelle nach Terminvereinbarung abholen.

Bestellung über GCJZ Berlin >>



 

 

Das "Themenheft" des Deutschen Koordinierungrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit (DKR) ist traditionell dem "Jahresthema" gewidmet, welches den über 80 christlich-jüdischen Ortsgesellschaften als Arbeitsgrundlage und zugleich der im März stattfindenden "Woche der Brüderlichkeit" als Leitmotto dient. 2013 lautet es: "Sachor (Gedenke): Der Zukunft ein Gedächtnis". Das Heft versammelt prominente Autorinnen und Autoren, die sich zumeist in Originalbeiträgen dem "Jahresthema" widmen.
 


TV / Rundfunk / Presse
zur Woche der Brüderlichkeit 2013


mehr >>
 

 
 

Woche der Brüderlichkeit - Veranstaltungen

Siehe auch: Andere Veranstalter >>

 Rückblicke >>

WdB 2013
Vortrag und Gespräch

 

Montag 4. März

17 Uhr und 19 Uhr

Ort: Ev. St. Marienkirche (Alexanderplatz), Karl-Liebknechtstr. 8, 10178 Berlin,
S-Bhf. und U-Bhf. Alexanderplatz

 

17 Uhr:

 

Pfarrer i. R. Johannes Hildebrandt

Reformation der Reformationskirchen

Ein kritischer Beitrag zur Lutherdekade

Vortrag und Gespräch

 

Veranstalter: AG Judentum und Christentum in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

Welche notwendigen kirchlichen Reformen stehen an hinsichtlich der christlichen Theologie und der Kirchen der Reformationen in Beziehung zu Judentum und Synagoge?

 

 

19 Uhr:

 

Kantorin Jalda Rebling

Thillim - Zur Geschichte der jüdischen Liturgie

 

Veranstalter: AG Judentum und Christentum in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

 

Wie haben sie geklungen in alter Zeit – die Psalmen der jüdischen Liturgie? Wie singen wir sie heute? Ist die alte Art, Psalmen zu singen, vielleicht radikal modern?

 

 


 

WdB 2013
Vortrag und Gespräch

 

Mittwoch 6. März

18 Uhr

Ort: Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Kleiner Saal, Fasanenstr. 79-80, 10623 Berlin

 

Rabbiner Yaacov Zinvirt

Sachor (Gedenke): Der Zukunft ein Gedächtnis

Vortrag und Gespräch zum Jahresmotto der Woche der Brüderlichkeit 2013

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

 

Sachor (Gedenke) ist einer der wesentlichen Begriffe des Judentums. Wie kann er uns helfen, der Zukunft ein Gedächtnis zu geben?  Die Verbindung zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hat eine sehr große Bedeutung im Judentum. Der Mensch hat zwei Kräfte: Sikaron (Erinnerung) und Schichecha (Vergesslichkeit). Hätten wir nur die Erinnerung, würden wir in der Vergangenheit leben und uns für unsere Gegenwart und Zukunft bremsen. Würden wir nur aus der Vergesslichkeit bestehen, hätten wir keine Vergangenheit.

Rabbiner Yaacov Zinvirt: geboren 1962 in Jerusalem, Studium der Religionswissenschaften in Israel, Rabbinerprüfung in Jerusalem, Rabbiner in Berlin, Mainz-Worms, Duisburg-Mühlheinm-Oberhausen, Lehraufträge an Universitäten, betreibt ein Lehrhaus, enge Zusammenarbeit mit den Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

 

Anmeldung erbeten in der GCJZ-Geschäftsstelle:

Telefon: 030 - 821 66 83, Fax: 030 - 8270 1961, E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de 

 

 

WdB 2013
Film und Vortrag

 

Donnerstag 7. März

19 Uhr

Ort:Jüdisches Gemeindehaus, Großer Saal, Fasanenstraße. 79-80, 10623 Berlin

 

„Aufrecht im Strom der Zeit.

Chiune Sugihara und die Rettung der Sechstausend“

Eine Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der Botschaft von Japan

 

Veranstalter: Jüdische Volkshochschule Berlin in Kooperation mit der Kulturabteilung der Jüdische Gemeinde zu Berlin, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin, der Botschaft von Japan, der Botschaft der Republik Litauen und der Schwedischen Botschaft Berlin

 

Anlässlich der Woche der Brüderlichkeit, deren diesjähriges Motto Sachor (Gedenke): Der Zukunft ein Gedächtnis lautet, möchten wir an Chiune Sugihara erinnern. Der japanische Konsul rettete 1940 im litauischen Kaunas mit Hilfe von Transitvisa für Japan 6 000 jüdischen Flüchtlingen das Leben. Sein selbstloses Handeln ist ein Beispiel für Zivilcourage und Menschlichkeit, wofür Chiune Sugihara in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel als Gerechter unter den Völkern geehrt wird. Im Lärm der heutigen Gesellschaft sind die Stimmen der letzten Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges schon kaum noch zu hören. Die Filmemacherin Susanne Concha Emmerich interviewte in Tsuruga und Frankfurt am Main japanische und polnisch-jüdische Zeitzeugen, bevor sie für immer verstummen. Ihre Erinnerungen, verwoben zu einem fiktiven Gespräch, fördern aus dem Dunkel die unglaubliche Geschichte des Judenretters Chiune Sugihara (1900-1986) zutage. Die Philologin, Lyrikerin, Autorin sowie Filmemacherin Susanne Concha Emmerich führt in den Film ein.

 

Grußworte: Vertreter der Botschaft von Japan, der Botschaft der Republik Litauen und der Schwedischen Botschaft Berlin

 

Anmeldung erbeten unter Telefon: 030 - 880 28 265.

Informationen Jüdische Volkshochschule Berlin, Telefon: 030 - 880 28 265 /

E-Mail: jvhs-berlin@jg-berlin.org

Eintritt 5 € / ermäßigt 3 €

 

 

WdB 2013
Zeitzeugengespäch

 

Donnerstag 7. März

19 Uhr

Ort Katholische Schule Liebfrauen, Ahornallee 33, 14050 Berlin

 

Margot FriedlÄnder - eine Zeitzeugin im Gespräch

Eine öffentliche Veranstaltung für Jung und Alt

 

Veranstalter: Katholische Schule Liebfrauen und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

Margot Friedländer wurde 1921 in Berlin als Tochter jüdischer Eltern geboren und erlebte Verfolgung und Krieg im Berliner Untergrund sowie im Konzentrationslager Theresienstadt. Ihre Familie wurde in Auschwitz ermordet. Sie überlebte und emigrierte 1946 in die USA. Die Erfahrungen, die sie als junge Frau im Nationalsozialismus machte, veröffentlichte sie im Jahr 2008 in einer Autobiographie. Über sechzig Jahre später kehrt sie nach Deutschland zurück und stellt ihr Werk "Versuche Dein Leben zu machen - als Jüdin versteckt in Berlin" in Berliner Schulklassen vor. Im Anschluss an die etwa einstündige Lesung, erhalten die Gäste die Möglichkeit Frau Friedländer  Fragen zu stellen.

                                       

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle, Telefon: 030 - 821 66 83 / Fax: 030 - 8270 1961 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 


 

WdB 2013
Führung

 

Freitag 8. März

9.45 -12 Uhr

 

Petra Merkel MdB

Begegnung im Reichstag

am Internationalen Frauentag

 

Veranstalter: Petra Merkel MdB und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

Petra Merkel, Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion, führt uns durch die Liegenschaften des Parlamentes. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht das historische, den Bedürfnissen heutiger Parlamentsarbeit angepasste Reichtagsgebäude. In einem persönlichen Gespräch beantwortet die Vorsitzende des Haushaltsauschusses des Deutschen Bundestages gern die Fragen ihrer Gäste.

 

Treffpunkt Paul-Löbe-Haus, Eingang West, Konrad-Adenauer-Str. (links vom Reichstagsgebäude - gegenüber Kanzleramt)

Anmeldung unbedingt erforderlich bis 22. Februar 2013 in der GCJZ-Geschäftsstelle:

Telefon: 030 - 821 66 83 / Fax: 030 - 8270 1961 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de Teilnehmerzahl begrenzt, keine Parkplätze.           

Eintritt frei

 
 

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum / Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

Lange Nacht der Museen

 

Samstag  |  16. März 2013  |  20.30 Uhr

Dr. Hans-Jürgen Zacher

»Vern – Ich suchte einen Zeitzeugen und fand einen Freund«

Erzählung einer Freundschaft

 

Ort:        Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum,

                      Oranienburger Straße 28 – 30, 10117 Berlin

 

Erzählt wird die autobiografische Geschichte von Werner Halle (Vern), der als 14- jähriger Junge mit einem jüdischen Kindertransport Deutschland verlassen musste. Sein Vater war der letzte jüdische Vorsteher der jüdischen Gemeinde in Werl. Hans-Jürgen Zacher erzählt die bewegende Geschichte seiner sehr engen Freundschaft mit Vern, der erst nach 64 Jahren angstfrei seine Geburtsstadt und die Stätten seiner Kindheit besuchen konnte. Gezeigt werden auch Fotos und andere seltene Originaldokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus.


Hans-Jürgen Zacher:
geb. 1950 in Hamm, dort von 1981 bis 2012 Gymnasiallehrer, 1988 Promotion mit dem Thema »Die Synagogengemeinde Werl von 1847 bis 1941«, Betreuung und Leitung zahlreicher preisgekrönter Schülerprojekte, Mitglied der GCJZ Dortmund.

 

 

 

 

Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf / Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

WdB 2013

Vortrag

 

Dienstag I  19. März  I  19.45 - 21.15 Uhr

Jael Botsch-Fitterling, Studiendirektorin a. D.

Sachor (Gedenke): Der Zukunft ein Gedächnis

Die Festtage der Tora und das jüdische Trauern

 

Die jüdische Tradition ergibt sich aus dem alljährlichen Zyklus der Feier- und Festtage. Die überlieferten Bräuche sind Mittel zur Wahrung dieser alten Religion. Im Wesentlichen dienen alle tradierten Fixpunkte einer Überlieferung der Pflege des kollektiven Gedächtnisses auf dem die  ethischen Ansprüche basieren, die wegweisend für die Zukunft sind. Ausgehend von der alljährlich wiederkehrenden Pessach-Zeremonie soll dargestellt werden, wie von Generation zu Generation das Vergangene erinnert wird als Ausgangspunkt für Aktuelles und als Lehre für die Zukunft schon bei kleinen Kindern. Ergänzend sollen die anderen Opferfeste und der Umgang mit Verstorbenen diskutiert werden.

 

Ort: VHS, Haus der Weiterbildung, Raum 210, Goethestraße 9-11, 12207 Berlin

Anmeldung erwünscht bei der VHS, Telefon: 030 - 902 99 - 50 84 / E-Mail: ungruhe@vhssz.de - www.vhssz.de

 

Eintritt frei

 

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. in Kooperation mit der  
Dr. Walter und Margarete Cajewitz-Stiftung

 

WdB 2013

Gedichte und Musik

 

Sonntag I  24. März  I  16 Uhr                     

Ursula Kurze, Dresden

Selma Meerbaum-Eisinger - Gedichte und Musik

 

Die Lyrikerin Selma Meerbaum-Eisinger (geb.1924 in Czernowitz, gest. 1942 im KZ Michailowska) wurde spät entdeckt. Nur eine Auswahl von 57 Gedichten hat die Zeiten überdauert. Sie wurden erst lange nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gefunden. Die Konzertgitarristin Ursula Kurze (Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Dresden) vertonte Gedichte Selmas. Sie erzählt von Selmas kurzem Leben, das sie u.a. in Israel erforscht hat, wo sie Freundinnen Selmas fand. So kam sie auch in den Besitz des einzig erhaltenen Originalbriefes Selmas.

 

Ort: Ehemaliges Jüdisches Waisenhaus, Betsaal, Berliner Str. 120, 13187 Berlin, am S/U-Bhf. Pankow

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftstelle: Telefon: 030 - 821 66 83 / Fax: 030 - 8270 1961 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

Eintritt frei

 

 

April 2013

Jüdische Volkshochschule in Kooperation mit Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

Vortrag

Prof. Dr. Karl E. Grözinger
Die Wiederentdeckung der Jüdischen Universität in Berlin

 

Donnerstag  I  18. April 2013  I  19.00 Uhr
Ort: Jüdisches Gemeindehaus
, Kleiner Saal, Fasanenstr. 79-80, 10623 Berlin

 

Eintritt: 5 Euro (erm. 3 Euro)

 

Das Vergessen und das Verbrechen scheuen die alten Akten und die alten Bücher, denn sie sind das untrügliche Gedächtnis für all das, was einmal war. Und so kam es, dass die erste jüdische Universität in Berlin aus allen Lexika und Büchern verschwand, bis ihre Spuren in alten Büchern wieder auftauchten, welche die DDR für Devisengeschäfte ins Ausland verkauft hatte. Dort gab es einen Stempel, der zum Anlass für Recherchen in den Berliner und Brandenburger Archiven wurde. - Es waren die Hofjuweliere von Friedrich II., Veitel Heine Ephraim (1703-1775) und dessen Sohn Ephraim Veitel Ephraim (1729-1803), welche die Gelder gaben, und einige Größen der Wissenschaft des Judentums, die eine Kinderschule in eine Universität verwandelten. Außer der Hochschule bestand auch die Stiftung des Sohnes, der die „Universität“ maßgeblich finanzierte, bis in die jüngste Gegenwart unter ihrem arisierten Namen und Verwalter fort und hat nun dank der Forschungen ihren jüdischen Namen wieder. Sie ist die älteste noch bestehende jüdische Stiftung in diesem Land.
Prof. Dr. Karl E. Grözinger: Senior Professor am Zentrum für Jüdische Studien Berlin, Autor u.a. des dreibändigen Standardwerkes „Jüdisches Denken. Theologie, Philosophie, MystikI“.

 
 

Jüdische Volkshochschule in Kooperation mit Intsitut Francais und GCJZ Berlin

 

Vortrag

Prof. Dr. Christa Lichtenstern

Skulptur als Gebet
Zum jüdischen Werk des Bildhauers Jaques Lipschitz (1891-1973)

 

Montag  I  22. April 2013  I  19.00 Uhr
Ort: Institut Francais,
Boris-Vian-Saal, 4. Stock, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin

 

Eintritt: 5 Euro (erm. 3 Euro)

 

Um telefon. Anmeldung wird gebeten unter:
003-88 02 82 65 / E-Mail: jvhs-berlin@jg-berlin.org

 

Erst im 20. Jahrhundert kam es zu einer echten Emanzipation jüdischer Bildhauer. Hierbei spielt Jacques Lipchitz eine führende Rolle. Als Enkel eines Rabbiners in Litauen aufgewachsen, kommt er 18-jährig nach Paris. Seit 1915 bestimmt er die „Skulptur im Kubismus“ mit. Schon damals leben in seiner Formenwelt jüdische Reminiszenzen auf. Sie verdichten sich im monumentalen „Gesang der Vokale“, für die der Vortrag erstmals kabbalistische Quellen nachweisen kann. Ende der 30er Jahre hat Lipchitz seinen ganz eigenen expressiv-figurativen Ausdruck gefunden, in den nun, verstärkt politisch bedingt, jüdische Themen einziehen und gegen den Nationalsozialismus opponieren. 1941 flieht der Bildhauer vor Hitler nach New York. In Amerika erreichen ihn bald repräsentative Aufträge. Seine Themen werden immer jüdischer - er wird gewissermaßen zur ersten Bildhauer-Stimme des jungen Israel. Der Vortrag basiert auf Ateliergesprächen, die die Referentin mit Jacques und Yulla Lipchitz führen konnte.
Prof. Dr. Christa Lichtenstern: geb. in Berlin, studierte u.a. in Paris Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik; bis 2008 Ordinaria am Kunstgeschichtlichen Institut Saarbrücken; Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste; lebt und arbeitet wieder in Berlin.

 

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Petra Merkel MdB in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlinwww.gcjz-berlin.de

 

Ganztagesfahrt durch das politische Berlin

mit Petra Merkel MdB
Vorsitzendes des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, Kuratorin der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

Dienstag  I  30. April 2013  I  8 - 20 Uhr 

 

Programmpunkte: Besuch und Besichtigung des Deutschen Bundestages, Vortrag in einem Bundesministerium, Besuch von mindestens einer Gedenkstätte, einer Ausstellung sowie Teilnahme an einer Führung. r Eine Gesprächsrunde mit Petra Merkel gehört ebenfalls zum festen Bestandteil des Programms. Für den Transfer zwischen den Programmpunkten steht ein Bus zur Verfügung. Zur Erinnerung wird ein Gruppenfoto aufgenommen, das den Besuchern im Anschluss an die Fahrt zugeschickt wird.

 

Treffpunkt am SPD-Wahlkreisbüro, Goethestraße 15, 10625 Berlin (nach gegenwärtiger Planung um 8 Uhr) - Ende gegen 20.00 Uhr in einem Restaurant in Charlottenburg-Wilmersdorf.

 

Anmeldung unbedingt erforderlich bis 12. April 2013 in der GCJZ-Geschäftsstelle:

Telefon: 030 - 821 66 83 / Fax: 030 - 82 70 19 61 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de.    

  

Teilnahme nach Anmeldung verpflichtend, da es sich um eine aus Steuermitteln finanzierte politische Ganztagesfahrt handelt, die über das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung organisiert wird.

 

Kosten: Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern entstehen im Rahmen der Fahrt keine Kosten. Mittag- und Abendessen sind inklusive.

 

 

Mai 2013

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin, Gesicht  Zeigen! e.V., Jüdische Gemeinde zu Berlin, Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

 

Die extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland
Podiumsdiskussion mit

Petra Pau MdB (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Kuratorin der GCJZ Berlin),
Uwe-Karsten Heye
(Vorsitzender gesicht zeigen!),
Dr. Gideon Botsch
(Universität Potsdam)


Dienstag  I  7. Mai 2013  I  18 Uhr
Ort: Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

Eintritt frei - Bitte beachten Sie die wegen der Sicherheitskontrollen am Einlass evtl. etwas längere Wartezeit. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

 

Woher kommt der rechte Terror?: Vier Jahrzehnte Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland  - Von den „Fascho-Skins“ zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ – Entstehung und Entwicklung des Neonazismus in Ostdeutschland.- Was verbindet christlichen Fundamentalismus und Antisemitismus mit hartem Rechtsextremismus und „germanischheidnischer“ Religion - Nützen Verbote rechtsextremer Vereinigungen etwas? Diese und weitere aktuelle und brisante Fragen wollen die Gäste auf dem Podium miteinander und mit dem Publikum diskutieren.

 

Petra Pau: Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss

Uwe-Karsten Heye: Staatssekretär a.D., Vorsitzender des Vorstandes von Gesicht Zeigen!

Dr. Gideon Botsch: Politikwissenschaftler am Moses-Mendelsohn Zentrum, Universität Potsdam

 

Information

Anmeldung erwünscht (aber kein Muss) in der GCJZ-Geschäftstelle:
Telefon: 030 - 821 66 83 / Fax: 030-8270 1961 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

 

 

65. Israelischer Unabhängigkeitstag
Yom Haatzmaut 5773

 

 

 

Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin/Potsdam

mit über 30 Kooperationspartnern

 

Mittwoch  |  8. Mai 2013  |  15 bis 19 Uhr

 

Israeltag

 

Um den 14. Mai – dem Unabhängigkeitstag des Staates Israel – wird auf Initiative von »I like Israel« (ILI) in verschiedenen deutschen Städten jährlich der ISRAELTAG gefeiert. Die DIG Berlin/Potsdam organisiert auch in diesem Jahr mit Kooperationspartner in Berlin ein vielseitiges Programm.

 

Die GCJZ ist mit einem gemeinsamen Stand mit der DIG Berlin/Potsdam vertreten.

 

Ort:        Wittenbergplatz, U-Bhf. Wittenbergplatz (am KaDeWe)

 

Wer mitmachen will, wende sich bitte an die DIG-Geschäftsstelle, Simone Bach-­Sliwinski:

E-Mail: schalom@digberlin.de oder per FAX: 030 – 28 39 51 16.

 

Detaillierte Informationen demnächst auf der Website der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin/Potsdam unter: www.digberlin.de/cat/dig-termine

 

 

 
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

Mittwoch I  22. Mai  I  18 Uhr

Jahresmitgliederversammlung der GCJZ Berlin

mit Wahl des Kuratoriums

Ort: Kathedralforum St.Hedwig im Bernhard-Lichtenberg-Haus
Hinter der Katholischen Kirche 3, 10117 Berlin -
an der St. Hedwigs-Kathedrale

 

 

 

Wir bitten um Anmeldung in der GCJZ-Geschäftsstelle:

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de  I  Tel: 030 - 82 166 83  I  Fax: 030 / 82 701 961

 

18 bis 19 Uhr

SchülerInnen der Katholischen Theresienschule Berlin-Weißensee präsentieren ihr Projekt

„Verschwundene Nachbarn“

Die SchülerInnen sammelten von über 16 jüdischen Nachbarn im Umkreis der Schule Spuren ihres Lebens- und Leidensweges, die bis 16. Juni in einer Ausstellung am Ort unserer Mitgliederversammlung, dem Kathedralforum des Bernhard-Lichtenberg-Hauses, der Öffentlichkeit gezeigt werden.

 

19 bis 20 Uhr

Mitgliederversammlung

Anträge können lt. Satzung von Mitgliedern bis 15. Mai 2013 schriftlich dem Vorstand eingereicht werden..

 

 

Berliner Missionswerk/Ökumenisches Zentrum (EKBO) in Kooperation mit Stiftung Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

Dr. Dagmar Pruin, Dr.Andreas Goetze
Der leere Raum - „Misstraut den Grünanlagen“

Eine Führung zu Orten jüdischen Lebens in Berlins Mitte

 

Sonntag  I  26. Mai 2013  I  18 bis 20.30 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Hotel „Alexander Plaza“
, Rosenstraße 1, 10178 Berlin (S-Bhf. Hackescher Markt - von da ca. 5 Minuten Fußweg)

 

Beginnend mit den Fundamenten der 1714 eingeweihten ersten Synagoge in der Heidereutergasse besuchen wir verschiedene Orte jüdischen Lebens in der Mitte Berlins. Dabei kommt die durch die Verbrechen des Nationalsozialismus verursachte zerstörte Vielfalt in den Blick -  ein „leerer Raum“. Reflexionen über das „Wie“ des Erinnerns stellen dabei einen wichtigen Baustein des Konzepts dieses Rundganges dar.

Dr. Dagmar Pruin: Alttestamentlerin, Leiterin des deutsch-amerikanisch-jüdischen Begegnungsprogramms der Bundesregierung an der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum;  Dr. Andreas Goetze: Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

 

Informationen: Dr. Andreas Goetze (EKBO) - Tel.: 030-24344–167, E-Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de

 

 

Urania Berlin e. V. in Kooperation  mit Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

Dr. Andreas Goetze
Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

„Das wird man doch noch ´mal sagen dürfen!“

Über Antisemitismus und den Nahost-Konflikt - Ein Versuch, Begriffe zu klären: Wovon wir reden, wenn wir reden von ...

Vortrag

 

Achtung! Terminänderung vom 15. auf den 27. Mai !

 

Montag  I  27. Mai  I  19.30 Uhr

Ort: Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg

 

Günter Grass hat mit seinem Gedicht „Was gesagt werden muss“ die Diskussion neu entfacht. Jakob Augstein wurde aufgrund seiner Kritik an der Politik des Staates Israel kritisiert. Doch keinem Staat sollte man kritiklos begegnen. Auch Israel nicht. Wenn es nicht legitim ist, jeder Kritik am Staat Israel mit dem Antisemitismusvorwurf zu begegnen, ist zu fragen: Was aber unterscheidet Kritik an der Politik des Staates Israel von Antisemitismus? Das Problem ist: Vielfach werden die Begriffe verwandt, ohne wirklich deutlich zu machen, was im Einzelnen gemeint ist. Oft werden Begriffe wie „Antisemitismus“ inflationär gebraucht. Es entstehen Missverständnisse und Unschärfen, wenn nicht klar ist, was mit Antisemitismus, politischem Zionismus, Philosemitismus, Antizionismus und Antijudaismus jeweils gemeint wird und wir dabei nicht zwischen dem europäischen und dem arabischen Kontext unterschieden.

 

Informationen bei Dr. Andreas Goetze (EKBO), Tel.: 030 - 243 44 – 167,  E-Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de

www.urania.de

 

Eintritt: Normal 6 €, ermäßigt 5 €, Urania-Mitglieder 3,50 €

 

 

Juni 2013

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. in Kooperation mit dem FEZ Berlin

 

Beim Barte des Rabbiners

Diana Krüger (Schweiz) liest jüdische Märchen und musiziert dazu
Gemeinsame Veranstaltung des FEZ Berlin mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
zum Internationalen Kindertag

Alter: ab 6 Jahren - Dauer: ca. 45 Min.

 

Sonnabend  I  1. Juni 2013  I  14.30 Uhr

Ort: FEZ-Berlin Kinder-, Jugend- und Familienzentrum, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin

Verkehrsanbindungen:  S3 (Richtung Erkner oder Friedrichshagen) Bahnhof Wuhlheide, TRAM 27, 67, 63 Haltestellte: Freizeit- und Erholungszentrum (Fußweg ca.10 -15 Minuten)

Sonderöffnungszeiten Sa u. So jeweils 10-18 Uhr


Diana Krüger erzählt frei märchenhafte Geschichten, die ihren Ursprung in der Vertreibung und Diaspora der jiddischsprachigen Welt haben. Sie knüpft damit an alte Erzähltraditionen an. Die poetische Wahrheit nimmt uns für eine märchenhafte Stunde an die Hand, während Sonne und Mond aus Ehrgeiz miteinander streiten, kleine, guteTaten hoch belohnt werden, ein schlafloser König Sorglosigkeit von einem einfachen Schuster lernt und einem kleinen Vogel sein großer Schnabel zum Verhängnis wird, Die Erzählstunde mit humorvollen und überraschenden Wendungen und Pointen richtet sich gleichermaßen an Zuhörer jeden Kulturkreises, an Jung und Alt.
 
Informationen: Telefon: 030 - 53071-0 / Gruppenreservierungen: 030 - 53071 – 333 / E-Mail: reservierung@fez-berlin.de

 

Eintritt: 3 € / Familienticket 10 €

 

 

Fällt aus technischen Gründen leider aus!

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin in  Kooperation mit Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

 

Dr. Noga Hartmann

Sulh, Hudna und Salam im Nahen Osten?!

Vortrag

Donnerstag  I  13. Juni 2013  I  18 Uhr

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum,
Seminarraum, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

 

Die umfassende Weltanschauung im Islam behandelt das Thema Frieden ausführlich. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden nach dem Islamischen Friedenverständnis Begriffe wie Sulh, Hudna und Salam vorgestellt. - Wie stehen verschiedene Islamische Strömungen zum Frieden? Was sind die Bedingungen für den Frieden? Bleibt der Frieden immer das Ziel? Nach einer theoretischen Einführung werden wir die Chancen und Risiken im Nahen Osten allgemein und in Israel speziell diskutieren.

Dr. Noga Hartmann: geboren in Israel, promoviert in Religionswissenschaft, Schwerpunkt Islamwissenschaft, leitet seit 2009 die Heinz Galinski Grundschule in Berlin, Vorbeterin der Synagoge Hüttenweg.

 

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftstelle: Telefon: 030 - 821 66 83 / Fax: 030-8270 1961 /
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

 

 

Gemeinsame Sitzung der Vorstände
der GCJZ Berlin und Potsdam am 20. Juni 2013

In einer herzlichen Atmosphäre fand am 20. Juni 2013 in Potsdam eine gemeinsame Sitzung der Vorstände der Berliner und der Potsdamer Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit statt. Die Vorstände informierten sich gegenseitig über wichtige Vorhaben aus jüngster Zeit und berieten über bevorstehende Projekte. Herr Dr. Schulze-Eggertn (Potsdam) berichtete über den Verlauf und die Ergebnisse der Mitgliederversammlung des DKR in Bonn Ende Mai. Es wurde über weitere Möglichkeiten einer, im wahrsten Sinne des  Wortes, nahe liegenden Kooperation beider Gesellschaften gesprochen, wie zum Beispiel Möglichkeiten der Förderung des christlich-jüdischen Dialogs in der Region Berlin-Brandenburg.

 

Juli 2013

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

Jour fixe mit

 

Dr. Monika Schärtl

und
Bernd Streich,
Katholischer Vorsitzender der GCJZ Berlin

 

Das ZJS - Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg

 

Das Zentrum arbeitet seit Mai 2012. Es wird kooperativ getragen von vier Universitäten, dem Abraham-Geiger-Kolleg und dem Moses-Mendelssohn-Zentrum. Frau Dr. Monika Schärtl wird uns das Zentrum und dessen Arbeitsweise vorstellen.

 

Dienstag  I  9. Juli 2013  I  18 Uhr


Ort: Geschäftsstelle der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
, Laubenheimer Str.19, 14197 Berlin

 

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftstelle:
Telefon: 030 - 821 66 83 / Fax: 030-8270 1961 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

Eintritt frei.

 

Wir freuen uns über selbstgebackenen Kuchen, Kekse und andere kleine Leckereien.

 

 

August 2013

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

Jour fixe mit


Jael Botsch-Fitterling
Jüdische Vorsitzende der GCJZ Berlin

Israel und Nahost - Aktuelle Eindrücke vor Ort

 

Dienstag  I  20. August 2013  I  16.30 Uhr


Ort: Geschäftsstelle der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
,
Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin

Eben aus Israel nach nahezu siebenwöchigem Aufenthalt zurückgekehrt, wird Frau Jael Botsch-Fitterling über ihre ausführliche Zeitungslektüre und über ihre aufmerksame Beobachtung des politischen Alltags berichten. Nach einer kurzen Einführung zur aktuellen Situation in Israel und Nahost, wie man sie in Israel wahrnimmt, sollen Fragen der Anwesenden beantwortet und diskutiert werden.

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftstelle:
Telefon: 030 - 821 66 83 / Fax: 030-8270 1961 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

Eintritt frei.

 

Wir freuen uns über selbstgebackenen Kuchen, Kekse und andere kleine Leckereien.

 

 

September 2013

Kundgebung

Auf Messers Schneide: Religionsfreiheit

Für Religionsfreiheit, gegen Kriminalisierung und Bevormundung!

Für gegenseitigen Respekt und ein friedliches Miteinander!

Sonntag  I  9. September 2013  I  11.00 Uhr  I  Bebelplatz Berlin-Mitte

 

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin in Kooperation mit dem Verein für ­Kultur und Geschichte in Wannsee e.V.

 

Die Kolonie Wannsee
Entstehung — Geschichte — Bewohner

 

Führung zu Fuß mit Hannelore Bolte

 

Sonntag  |  1. September 2013  |  14 Uhr

Der Bau der Wannseebahn 1874 für die Colonie Alsen  beförderte die Entstehung der Villenkolonie Wannsee an der Friedrich-Karl-Straße (heute Am Sandwerder) am Fuß der 25 Meter hohen Haveldüne. Unser Spaziergang beginnt an der historisch wiederhergestellten „Borussia“ in der Parkanlage gegenüber dem S-Bahnhof. Von hier blicken wir auf den Wannsee und die Villen der ersten Kolonisten. Wir sehen die Villen von Guthmann (heute Literarisches Colloquium Berlin), Otzen, Huldschinsky, Schwabacher und Oppenheim, heute Sitz des Hans-Arnhold-Centers der American Academy. – Ein Spaziergang mit architektonisch interessanten und zum Nachdenken anregenden Eindrücken.

Treffpunkt:    vor dem Haupteingang S-Bhf. Wannsee, Kronprinzessinnenweg

 

Anmeldung:   erwünscht in der GCJZ-Geschäftstelle
                     Telefon: 030 – 821 66 83 /
Fax: 030 – 82 70 19 61 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

Eintritt:          frei

 

 

Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum,

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin,

Kirchengemeinde Heilig-Kreuz/Passion

 

Dr. Andreas Goetze

„Hilfe, die Fremden sind da!“

Vom Ende der christlichen Idylle in Europa

Vortrag im Rahmen der Interkulturellen Woche

 

Dienstag  I  24. September 2013  I  19.30 Uhr

 

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche, 10961 Berlin-Kreuzberg, Zossener Str. 65 (U-Bhf. Hallesches Tor, Bus M 41, 248)

 

Nicht nur die jüngsten Ereignisse vor dem Flüchtlingsheim in Berlin-Hellersdorf lassen uns fragen:

Was ist eigentlich „das Fremde“? Mit dem, was mir fremd ist, mit Fremden umgehen, das löst oft Ängste und Unsicherheiten aus. Die provozierende These ist: Das ist erst einmal völlig normal. Dr. Andreas Goetze geht der Frage der Fremdenfeindlichkeit nach, ihren Ursprüngen und den Chancen, sie zu überwinden – für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben in einem multikulturellen und multireligiösen Europa. -

Dr. Andreas Goetze: Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

 

 

Oktober 2013

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin in Kooperation mit dem Kathedralforum St. Hedwig Berlin

 

"Ein Gott für jeden oder für keinen

Erfahrungen im christlich-jüdischen Gespräch"

Buchvorstellung mit dem Autor

Stephan Reimers, evangelischer Theologe, ehemaliger Akademiedirektor und Bevollmächtigter der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der EU

 

im Gespräch mit

Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der GCJZ Berlin

 

 

 


Mittwoch  I  9. Oktober 2013  I  19 Uhr

Ort: Bernhard-Lichtenberg-Haus (Tagungsraum, Parterre), Hedwigskirchgasse 3 (hinter der Hedwigskathedarle), 10117 Berlin-Mitte (am Bebel-Platz)

 

Eintritt frei.

 

Das christlich-jüdische Erbe wollten viele Abgeordnete des Europäischen Parlaments als eine Quelle der Werte Europas in die Präambel des Reformvertrages von Lissabon (2009) aufnehmen. Mit Rücksicht auf die anderen Religionen spricht der schließlich ratifi zierte Text allgemeiner vom religiösen Erbe. Stephan Reimers hat als Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland bei der Bundesrepublik und der Europäischen Union die Beratungen des Verfassungskonvents begleitet. Er beschreibt die epochale Veränderung im Bewusstsein europäischer Politiker. Und wie nach der mehr als tausendjährigen Ausgrenzung der Juden im christlich dominierten Europa in nur 50 Jahren das Doppeladjektiv christlich-jüdisch zu einem allseits anerkannten Begriff wurde. - Stephan Reimers: geboren 1944, war von 1982 bis 1992 Leiter der Tagungsstätte der Evangelischen Akademie in Hamburg, später Direktor der Evangelischen Akademie Nordelbien. 1992 wurde er Landespastor der Diakonie in Hamburg und von 1999 bis 2009 Bevollmächtigter des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union. Heute arbeitet Stephan Reimers im Präsidium der Welthungerhilfe und in verschiedenen Arbeitsfeldern der Hamburger Diakonie ehrenamtlich mit. (Quelle: Wichern-Verlag)
 

 
 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

 

Hermann Cohen

im Spannungsfeld von Tradition und Moderne

Zur Frage einer Kulturphilosophie aus den Quellen des Judentums

Vortrag und Gespräch mit

 Prof. Dr. Dr. h.c. Eveline Goodman-Thau, Jerusalem

 

 

 

 

Mittwoch  I  16. Oktober 2013  I  18 Uhr

Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Seminarraum, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

(Bitte planen Sie etwas Zeit für die Einlasskontrolle ein. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.)

 

“So scheint es nicht die Kirche, sondern die Kultur zu fordern, dass das Christentum angenommen werde, wie sehr dagegen sich die religiöse Gesinnung, die religiöse Wahrhaftigkeit, das natürliche menschliche Gefühl sich sträuben mag.“ (Hermann Cohen, Jüdische Schriften)

 

Nach fast einem Jahrhundert, in dem sich die Vernichtung des europäischen Judentums vollzogen hat, wächst allmählich das Bewusstsein für die konstitutive Bedeutung des Judentums für die allgemeine Kultur und Gesellschaft.

In unserem Vortrag wollen wir die Frage einer Kulturphilosophie aus den Quellen des Judentums, als Paradigma einer Erinnerungsethik, erörtern.

 

Eveline Goodman-Thau, Dr. phil. habil., geb. 1934 in Wien, Rabbinerin und Professorin für jüdische Religions- und Geistesgeschichte, überlebte den 2. Weltkrieg im Versteck in Holland, lebt seit 1956 in Jerusalem und lehrt in Deutschland, Gründerin und Direktorin der Hermann-Cohen-Akademie für Religion, Wissenschaft und Kunst in Buchen / Odenwald, Gründerin der Hebraic Graduate School of Europe.

 

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

 

Jüdisches Leben im Prenzlauer Berg
Stadtspaziergang mit Eva Nickel

 

Sonntag  I  20. Oktober 2013  I  14 Uhr
Treffpunkt: gegenüber U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, Ausgang Torstr. Ecke Schönhauser Allee
(hinter der Staßenbahn-Haltestelle, am „Rossmann“)

 

Dauer: ca. 2 Stunden - Eintritt frei.

 

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle

Tel. 030-821 66 83 - Fax: 030 - 827 019 61 - E-Mail. gcjz.berlin@t-online.de

 

Der Stadtbezirk Prenzlauer Berg war eh und je einer der dicht besiedeltsten Bezirke in Berlin. In den Gründerjahres siedelten sich hier hauptsächlich kleinere bis mittlere Beamte, qualifiziertes Proletariat (also Facharbeiter), Kaufleute (Ladenbesitzer) aus der bürgerlichen Schicht an. So wohnten auch Juden der finanziell mittleren bis höheren Schicht im Prenzlauer Berg: Rechtsanwälte, Kaufleute, mittlere Unternehmer, Ärzte usw.
 Für die Nazis war es (schon vor 1933) hier sehr schwer die gewünschte Kontrolle zu erlangen und Fuß zu fassen. Nach 1933 war der Widerstand gegen die NS-Diktatur recht heftig. Trotzdem - oder gerade deswegen - gingen die SA-Horden hier besonders gewalttätig und brutal vor, vor allem wenn es jüdischer Widerstand war.  Die heutigen Straßennamen, wie Sretzki- oder Knaack Straße, zeugen von Anführern verschiedener (SPD- oder KPD-)Widerstandsgruppen, in denen auch oftmals Juden mitgekämpft hatten.
Mehr als in den anderen Stadtbezirken gab es Helfer, die versuchten, die verfolgten Juden/innen fliehen oder untertauchen zu lassen.
Eva Nickel wuchs im südlichen Dreieck zwischen Senefelder Platz-Prenzlauer- und Schönhauser Tor-Rosentaler Platz  an der Grenze zum Scheunenviertel auf. Ihre Vorfahren hatten sich um 1880 hier angesiedelt. So kann sie aus eigenem Erleben Geschichte und Geschichten lebendig erzählen: So auch von Hermann und Berta Falkenberg, Ernst Lubitsch, Ruth Fischer und Werner Scholem, Hans und Gerhard Rosenthal oder Heinz Galinski.

 

 

Jüdisches Museum Berlin, International  Feuchtwanger Society Los Angeles, Villa Aurora, Literaturhaus Fasanenstraße in Kooperation mit Aufbau Verlag, Verlag Duncker & Humblot, Technische Universität Berlin - Medenwissenschaft, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

Konferenz

 

Lion Feuchtwanger’s Berlin Years 1927–1933 and his Readership in Exile, in postwar Germany and Worldwide

Sixth Biennial Conference, International Feuchtwanger Society 

 

Donnerstag  I  24. Oktober bis Sonnabend  I  26. Oktober 2013 I  jeweils 10 - 18 Uhr

Ort: Jüdisches Museum, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin-Mitte, Telefon: 030 25 99 33 00

 

The conference will explore the political and socio-cultural factors which affected Lion and Marta Feuchtwanger and their prominent literary colleagues and friends in Berlin until 1933 (such as Bertolt Brecht, Arnold Zweig, Arnold Döblin, and Kurt Weill), the circumstances of their expulsion and their first steps into exile. A particular focus will be on Lion Feuchtwanger’s legacy: his reception and readership in exile, in the German Democratic Republic and Federal Republic of Germany until 1949, in post-unification Germany and worldwide. Topics might also include the fate of the libraries of Lion Feuchtwanger and the experiences of other authors and composers driven into exile from Berlin.

 

 

Anmeldung und Information  Professor Barbara von der Lühe / E-Mail: bvdluehe@gmx.de

 

Informationen www.usc.edu/libraries/archives/arc/libraries/feuchtwanger/ifs/

 

 

 

November 2013

75. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938
Weitere Veranstaltungen in Berlin und Potsdam

 

 

Urania-Reihe „Interreligiös im Gespräch“

 

 

 

 

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des Berliner Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“

in Zusammenarbeit mit der

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin

und dem

Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum

 

„Lass mich damit bloß in Ruhe! –

oder:

Wozu sich überhaupt erinnern?“

Ein Spitzengespräch der Religionen

zum Thema „Sachor (Gedenke): Der Zukunft ein Gedächtnis“ – dem Motto der Arbeit der über 80 deutschen Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit im Jahr 2013.

 

Dienstag  I   5. 11. 2013  I   18.00 Uhr

Ort: Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin

 

Endlich einen Schlussstrich ziehen, die Vergangenheit hinter sich lassen: ist das nicht berechtigt? Es ist ja immerhin schon 75 Jahre her, dass in der sogenannten „Reichskristallnacht“ die Synagogen brannten. Welchen Sinn hat es noch, sich zu erinnern? Brauchen wir überhaupt eine Kultur der Erinnerung? Haben Erinnern und Gedenken noch eine Zukunft in unserer Gesellschaft? Wird unsere Zukunft noch ein Gedächtnis haben? Und: Welchen Beitrag können die Religionsgemeinschaften dabei für die Gesellschaft leisten?

 

TeilnehmerInnen:

Rabbiner Dr. Tovia Ben-Chorin Jüdische Gemeinde zu Berlin (Sohn von Schalom Ben-Chorin)

Bischofsvikar Dr. Matthias Fenski Erzbistum Berlin

Bischof Dr. Dr.h.c. Markus Dröge Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

 

Moderation:

Maria Ossowski ARD-Kulturkorrespondentin (rbb)

 

Eintritt: 5.- Euro, erm. 4,50 Euro.

Nach vorheriger Anmeldung für Urania-Mitglieder und Mitglieder der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (mit Mitgliedsausweis) frei. Bitte melden Sie sich ab dem 21.10.2013 telefonisch oder per Mail unter dem Stichwort „Sachor-Gedenke“ bei der Urania Berlin an. Begrenztes Freikartenkontingent.

Tel.: 030-2189091

E-Mail: kontakt@urania-berlin.de

 

 

ABSCHLUSSVERANSTALTUNG
des Berliner Themenjahres
"Zerstörte Vielfalt"

 

 

 

 

Sonntag, 10. November 201, 17 bis 24 Uhr (ab 18 Uhr Programm)

Ort:

Brandenburger Tor, Pariser Platz

 

Liebe Mitglieder,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

unter der Überschrift  „Zerstörte Vielfalt“ erinnert Berlin in diesem Jahr an den 80. Jahrestag der Machtübergabe an die Nationalsozialisten und den 75. Jahrestag der Novemberpogrome. In den fast 1000 Veranstaltungen der über 170 Projektpartner des Themenjahres ist es gelungen, an die zerstörerischen Auswirkungen der nationalsozialistischen Herrschaft zu erinnern und zugleich den Brückenschlag zur Vielfalt, Modernität und Toleranz einer demokratisch verfassten Gesellschaft heute zu leisten.

 

Unter unserem Arbeitsmotto für 2013 „Sachor (Gedenke): Der Zukunft ein Gedächtnis“ hat die Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit das Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ aktiv unterstützt. Im dem Themenjahr eng verbundenen Jahresprogrammheft (vgl. www.gcjz-berlin.de/WdB_2013_korr18032013.pdf ) sind rund 250 Veranstalter vertreten, davon 80 Projektpartner des Berliner Themenjahres.

Erst gestern fand in der Berliner Urania ein in dieser Form sehr seltenes, dem Themenjahr gewidmetes, gut besuchtes (darunter eine größere Gruppe Studenten aus den USA)  Spitzengespräch der Religionen statt. Moderiert von der ARD-Kulturkorrespondentin des rbb, Maria Ossowski, diskutierten Rabbiner Tovia Ben-Chorin, Bischofsvikar Dr. Matthias Fenski und Bischof Dr. Dr.h.c. Markus Dröge zu Fragen der Erinnerungskultur heute und morgen. Der Mitschnitt kann demnächst auf unserer Website nachgehört werden).

 

Die  zentrale Botschaft des Themenjahres, dass Freiheit nur in Vielfalt gedeihen kann, wird auch die Abschlussveranstaltung des Berliner Themenjahres prägen. Am  10. November abends findet das Berliner Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ mit einer sehr bewegenden  Großveranstaltung auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor seinen stimmungsvollen Ausklang. Wir möchten Sie herzlich dazu einladen

Der britische Star-Geiger Daniel Hope, der Zeitzeuge Coco Schuhmann, die Zeitzeuginnen Margot Friedländer und Inge Deutschkron sowie viele andere Protagonisten der Berliner Gedenk- und Erinnerungskultur  werden diesen Abend zu einem großen Erlebnis werden lassen. Zudem wollen viele  Berliner Schüler und Jugendliche in künstlerisch ambitionierten Filmbotschaften ihren Willen bekunden, Demokratie und Freiheit zu leben und gegen Angriffe von rechts zu verteidigen.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Abschlussveranstaltung ab 17 Uhr auf dem Pariser Platz miterleben wollten (Programmbeginn 18 Uhr).

Gerne dürfen Sie diese Einladung an Freunde und Bekannte weiterleiten.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Ulrich Werner Grimm
Geschäftsführer

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. (GCJZ Berlin)
Laubenheimer Str. 19
14197 Berlin / Germany
Tel.: 0049-030-82 16 683 / Fax: 0049-030-82 70 19 61
E-Mail:
gcjz.berlin@t-online.de

www.gcjz-berlin.de

 

Jahresmotto 2013:
Sachor (Gedenke): Der Zukunft ein Gedächtnis
Download Jahresprogrammheft unter: www.gcjz-berlin.de/WdB_2013_korr18032013.pdf

 

 

DKR Bad Nauheim, GCJZ Berlin, Jüdisches Museum Berlin - Gefördert durch das Bundesministerium des Innern

 

7. RABBINER-BRANDT-VORLESUNG

 

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel
Die Sprache der Judenfeindschaft

 

Montag  I  11. 11. 2013  I   17.30 Uhr
Ort: Stiftung Jüdisches Museum Berlin,
Großer Saal, 2. OG, Lindenstr. 9-14, Berlin

 

Beim Verbal-Antisemitismus zeigt sich die Macht der Sprache als Gewalt durch Sprache: Mittels verbaler Gewalthandlungen werden Juden als Juden beschimpft, beleidigt, verhöhnt, verunglimpft, bedroht und belehrt. Allen Bemühungen zum Trotz sind bis heute Floskeln, die bereits im Mittelalter benutzt wurden und in der NS-Zeit zum Standardrepertoire der verbalen Diskriminierung von Juden gehörten, erhalten und spiegeln sich in aktuellen Sprachgebrauchsmustern wider. Die Sprache der Judenfeindschaft trägt maßgeblich dazu bei, dass alte Ressentiments gefestigt und neue Feindbildkonstruktionen gebildet werden. - Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel: Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin, leitet das Fachgebiet Allgemeine Linguistik an der TU Berlin.


Anmeldung über den DKR Bad Nauheim - Tel.: 06032-9111-0,
Fax: 06032-911125, E-Mail: info@deutscher-koordinierungsrat.de

 

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin, Abgeordnetenhaus von Berlin

 

Juden im Berliner Parlament
Aus der Geschichte des Abgeordnetenhauses von Berlin

Führung und Gespräch mit Andreas Kugler MdA, Vorsitzender des Petitionsausschusses, Kurator der GCJZ Berlin

 

Montag  I  18. 11. 2013  I  18 Uhr
Treffpunkt: Abgeordnetenhaus Berlin,
Niederkirchnerstraße (20 Min. vorher am Eingang)

 

Die Führung durch das Berliner Abgeordnetenhaus beginnt mit einem Film über dessen Geschichte und die Arbeit des Parlaments. Wir besichtigen den Plenarsaal und, wenn gewünscht, auch die Galerie der Ehrenbürger der Stadt Berlin. Im Mittelpunkt stehen, erläutert von einem Historiker, die jüdischen Abgeordneten des preußischen bzw. Berliner Parlaments.

 

Anmeldung erbeten bis 11. November 2013 bei der GCJZ.

 

 

Jahressitzung
der Kuratorinnen und Kuratoren der GCJZ Berlin

26. November 2013 - Beginn: 18.00 Uhr
(17.00 Uhr: Sonderführung  für Kuratorinnen und Kuratoren durch die neuen Ausstellung)

Ort: Stiftung Topographie des Terrors

 

 

Dezember 2013

Wir wünschen
ein frohes Chanukkafest
bzw. eine gesegnete Adventsszeit.

Vorstand und Geschäftsführung der GCJZ Berlin

 

Jour fixe: Chanukka-Treff
mit Jael Botsch-Fitterling, Jüdische GCJZ-Vorsitzende

Dienstag  I   3. Dezember 2013  I   17 Uhr
Ort: Geschäftsstelle der GCJZ Berlin
, Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin

- Anmeldung erbeten -
 

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin in Koope-ration mit Phoenix Medienakademie, Gegen Vergessen – Für Demokratie, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Stiftung Neue Syna-goge Berlin – Centrum Judaicum

 

"Wir haben es doch erlebt…" –

Das Ghetto von Riga
Dokfilm und Gespräch

mit Jürgen Hobrecht

 

Abschluss der ersten bundesweiten Präsentationstour

 

Dienstag  I  10. 12. 2013  I  18.00 Uhr
Ort: Centrum Judaicum, Seminarraum
, Oranienburgerstr. 28-30, 10117 Berlin

Bitte planen Sie etwas Zeit für die Einlasskontrolle ein. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

 

„Weltweit der erste Film, der das Schicksal der nach Riga verschleppten Juden aus dem Deutschen Reich und der das Leiden der lettischen Gefangenen des Ghettos darstellt. - Zudem thematisiert der Film die Verfolgung der lettischen Holocaust-Überlebenden unter der Sowjetherrschaft.“  

Winfried Nachtwei, Bündnis90/Die Grünen, Doyen der  Erinnerungsarbeit  an das Ghetto Riga

 

Wenn Riga endlich seinen Platz in unserer Erinnerungslandschaft gefunden hat, dann ist es diesem Film zu danken.“

Dirk Sager, TV-Journalist

 

„Die Dokumentation ist ein erschütternder Beitrag zur Aufbereitung der deutschen und lettischen Geschichte. Was die Menschen erleiden mussten, können wir dank Jürgen Hobrechts Dokumentation erahnen.“

Georg Rosenthal, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg

 

 

Eintritt: 5 Euro als Spende für die Phoenix Medienakademie e.V.

 

 

www.phoenix-medienakademie.com/riga

 

 

Liebe Mitglieder,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir mussten Abschied nehmen von

 

Ruth Jacubowsky-Kiesling sel.A.

(19. Dezember 1931 Berlin – 30. Dezember 2013 Berlin)

Trägerin des Bundesverdienstkreuzes

Mitglied des Kuratoriums der

Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

Nach den leidvollen Erfahrungen der Verfolgung als Jüdin im Nationalsozialismus und der Hilfe, die ihrer Familie von Nichtjuden und ihr selbst  im Versteck in einem Kloster zuteil geworden war, trat Frau Jacubowsky-Kiesling im April 1955 in die Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit in Berlin ein. Sie gehörte zu den ältesten und zu den aktivsten Mitgliedern unserer Gesellschaft. Für ihr jahrzehntelanges Engagement im christlich-jüdischen Gespräch bekam sie im vergangenen Jahr anlässlich der Woche der Brüderlichkeit als eine der Ersten die neu geschaffenen Ehrennadel des Dachverbandes Deutscher Koordinierungsrat und der Berliner GCJZ verliehen.

Frau Ruth Jacubowsky-Kiesling sel.A. wurde am 8. Januar auf dem Jüdischen Friedhof an der Heerstraße beigesetzt.

Wir sprechen dem Sohn Ilan und allen Familienangehörigen sowie der Jüdischen Gemeinde zu Berlin unser tief empfundenes Beileid aus.

 

Vorstand und Geschäftsführung der

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. (GCJZ Berlin)

 


TOP


Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
 

Laubenheimer Straße 19, 14197 Berlin - Tel.: 8216683 Fax: 82701961
Bankverbindung: Postgirokonto Berlin  -  Bankleitzahl 100 100 10  -  Kontonummer: 838-106