Veranstaltungen der GCJZ Berlin

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Tätigkeitsbericht >> 2014 der GCJZ Berlin: PDF Download

 

Aufruf
des Zentralrates der Juden in Deutschland zu einer

Zentralen Kundgebung
am 14. September 2014, 15.00 Uhr, Berlin

 

"STEH AUF! - Nie wieder Judenhass!"

mehr >>

 

 

Stellungnahmen (PDF)

 

"Wir klagen an"

Präsidium und Vorstand des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Deutschland, Bad Nauheim

 

"Verurteilung antisemitischer Aggression

bei propalästinensischen Demonstrationen"

Forum Junger Erwachsener (FJE) der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit:

 

"Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen"

Eine Stimme aus Frankfurt am Main

Stadtdekan Johannes zu Eltz: Predigt gegen den Antisemitismus, 2. August 2014

 


ARD-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski vom rbb hat uns auf eine interessante Sendung (Länge 53 min) des Hessischen Rundfunks hr2 vom 23. Juli 2014, 18.05 Uhr, Reihe "Der Tag",  hingewiesen, in der sie die antisemitischen Hasstiraden auf dem Kurfürstendamm prononciert kommentiert:

Das Vorurteil - Antisemitismus heute

Der Download der Sendung zu privaten Zwecken (mp3)>>

 


 

 

Wie aus Nachbarn Juden und Hassobjekte werden

Globalisierung des Antisemitismus

von Ulrich Beck - in: Süddeutsche Zeitung, 11. August 2014

 

 

Berichte auf

31.7.2014

Widerstand gegen Hetze gegen Juden formiert sich

Mit dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick und dem Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen haben weitere Bischöfe deutlich Position gegen jegliche Form des Antisemitismus bezogen.

 

31.7.2014

Die christlich-jüdische Zusammenarbeit ist lebendig 

Download (mp3) >>

Ein Interview mit Bernd Streich (Katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin) - Wie solidarisch ist die nichtjüdische Mehrheitsgesellschaft in Deutschland mit ihren jüdischen Mitbürgern?

 

29.7.2014

Breites Bündnis gegen Antisemitismus

Solidaritätsaktion vor Wuppertaler Synagoge

 

29.7.2014

"Antisemitismus gibt es überall"

Zum neuen und alten Judenhass in Deutschland

Auf die Wuppertaler Synagoge wurde ein Anschlag verübt. Antisemitismus ist wieder ein Thema in Deutschland. Prof. Monika Schwarz-Friesel von der TU Berlin untersucht seit zehn Jahren, wie antisemitisch die Deutschen sind. Im domradio.de-Interview spricht sie über ihre Erkenntnisse.

 

24.7.2014

"Wir sind untrennbar"

Bischof Koch versichert jüdischen Schwestern und Brüdern Solidarität

 

21.7.2014

"Erschütternd, dass es so wenige Reaktionen gibt"

Download (mp3) >>

Ein Interview mit Karl Klein-Rusteberg (Geschäftsführer der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Essen)

 

21.7.2014

"Eine Explosion an Judenhass" (epd)

Zentralrat der Juden beklagt Antisemitismus bei deutschen Demonstrationen

 

 

Artikel in

(Mit freundlicher Erlaubnis der Redaktion)

 

Der vergessene Andere

Von Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Vorstandsmitglied des Jerusalemsvereins

 

13.7.2014

Es ist die Zeit der Scharfmacher

Von Wolfgang Schmidt, seit 2012 evangelischer Propst von Jerusalem, und damit erster Pfarrer an der Erlöserkirche und Repräsentant der EKD im Heiligen Land. Der Propst vertritt die deutschsprachigen evangelischen Einrichtungen in der Jerusalemer Ökumene und gegenüber den politischen Stellen. Er ist Ansprechpartner für alle pfarramtlichen Dienste der Gemeinde und leitet das pastorale Team in Jerusalem.

 


Liebe Mitglieder,

sehr geehrte Damen und Herren,

leider ist unsere Hoffnung, die entführten jungen Israelis lebend wieder zu finden, nunmehr tragisch enttäuscht worden.

Wir trauern mit den Familien und der ganzen jüdischen Gemeinschaft um

Eyal Yifrach,

Gilad Sha´er

und Naftali Frenkel.

Die Mörder müssen gefasst, die Hintergründe der schrecklichen Mordtat aufgedeckt und die Schuldigen verurteilt werden.

Wir hoffen, dass Hass und Gewalt nicht noch mehr Menschenleben fordern werden. Besonders erschüttert sind wir darüber, dass vor allem junge Menschen, die ja die Zukunft bedeuten, der Gewalt zum Opfer fallen.

Wir wollen weiter an einen gerechten Frieden zwischen Israelis und Palästinensern glauben und geben unsere Hoffnungen dafür nicht auf. Seien Sie versichert, dass wir in diesem Sinne auch weiterhin für das Existenzrecht Israels eintreten und fest an der Seite all jener stehen, die sich um eine friedliche Lösung der Konflikte bemühen.

Vorstand und Geschäftsführung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

Jael Botsch-Fitterling (Jüdische Vorsitzende)

Bernd Streich (Katholischer Vorsitzender)

Ulrich Schürmann (Evangelischer Vorsitzender)

Sara Nachama (Stellv. Jüdische Vorsitzende)

Michael Brinkhoff (Stellv. Katholischer Vorsitzender)

Barbara Faccani (Stellv. Evangelische Vorsitzender)

Gabriele Thöne (Schatzmeisterin)

sowie

Ulrich Werner Grimm (Geschäftsführer)

 

Die Trauerbekundung des Vorstandes der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wurde wortgleich an den Botschafter des Staates Israel, s. E. Herrn Hadas-Handelsman, übersandt.

 

Siehe auch: Erklärung unseres Dachverbandes Deutscher Koordinierungsrat.

 

Protest gegen den Terroranschlag im Jüdischen Museum Brüssel am 24. Mai 2014

Erklärung der GCJZ Berlin, 27. Mai 2014:

 

Quo vadis, Europa?

 

Die Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ist entsetzt über den Mordanschlag im Jüdischen Museum in Brüssel, bei dem am Samstag vier Menschen erschossen wurden, und verurteilt den Terrorakt auf das Schärfste.

„Wir stehen an Eurer Seite in dieser schwierigen Zeit. Wir teilen Ihre Erschütterung und tiefe Trauer", betonte der israelische Präsident Shimon Peres gegenüber dem Präsidenten des Dachverbandes der Jüdischen Organisationen in Belgien, Maurice Sosnowski.

Die Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit schließt sich diesen einfühlsamen Worten an und drückt der jüdischen Gemeinschaft  ihr tiefes Mitgefühl aus.

Wir fordern eine rückhaltlose Aufklärung der Hintergründe des Terroranschlages in Brüssel - jener Stadt, die repräsentativ und symbolträchtig für die  Europäische Union steht.

Alle demokratischen Europäer sollten es nicht hinnehmen, dass die jüngsten EU-Wahlergebnisse die bereits länger zu beobachtende Tendenz auf erschreckende Art für jeden offensichtlich machten und manifestierten: hin zu Intoleranz, Rechtspopulismus und sogar extremem Rechtsradikalismus, zu unverschämtem, immer gewalttätigerem mörderischen Antisemitismus in zu vielen Mitgliedsländern der Europäischen Union. - Das programmatische Motto der Arbeit der über 80 deutschen Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Jahr 2014 lautet: "Freiheit - Vielfalt - Europa". Und so fragen wir: Quo vadis, Europa?

Wir fordern die Mitglieder des neugewählten Parlamentes der Europäischen Union auf, sich  über politische Lager hinweg rasch und konsequent diesen der Demokratie und Europa feindlichen Entwicklungen entgegenzustellen.

 

Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin.

Berlin, den 27. Mai 2014

 

Download Erklärung >>

 

 

 

Veranstaltungskalender

 

 

Jahresmotto 2014
der über 80 deutschen Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit:

Freiheit - Vielfalt - Europa

Das christlich-jüdische Gespräch in Berlin und Potsdam -

 

Veranstaltungshinweise

vom

20. Februar

bis

9. November 2014
mit Gedanken zum Thema, über 150 Veranstaltungen, TV- und Rundfunk-Tipps

80 Seiten, A5

Bestellung über

GCJZ Berlin, Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin -

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

Kosten: Porto

Korrekturen Stand : 28.2.2014 - Download

 

 

Download Heft (1,5 Mb)korr. (Stand  23.4.2014)    -    Download Errata zum Print-Heft

 

Veranstaltungen

der GCJZ Berlin und ihrer Kooperationspartner >>

Andere Veranstalter >>

 

Januar 2014

Ausstellungsführung

 

 

Sonntag I 12. Januar 2014

15.00 Uhr

 

Sonderführung mit Kuratorin Beate Rossié
durch die Ausstellung

„...aus dem Geist unserer Zeit“
Berliner Kirchenbauten im Nationalsozialismus

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin


Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand,
Stauffenbergstr. 13-14, 10785 Berlin

Treffpunkt: 1. Stock, Sonderausstellungssaal

 

Der Kirchenbau im nationalsozialistischen Berlin ist ein immer noch wenig diskutiertes Kapitel, obwohl der Stadt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zukommt. Hier wurden in der NS-Zeit besonders viele Kirchen gebaut. An zwölf Beispielen von Kirchen-Neubauten und Kirchen-Umgestaltungen beider Konfessionen geht die Ausstellung der Frage nach, welchen Einfluss die nationalsozialistische Ideologie auf Architektur und künstlerische Gestaltung hatte. Mit einer Ausnahme sind diese Kirchen noch heute im Berliner Stadtbild präsent.
Konzipiert ist die Präsentation als Wanderausstellung und als Modul für den angestrebten Lern- und Dokumentationsort in der Martin-Luther-Gedächtniskirche, Berlin-Mariendorf.
Besonders gefördert haben das Projekt GCJZ-Kuratorin Dr. Erika und Prof. Dr. Helmut Reihlen (Berlin), das Aktive Museum – Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

 

Weitere Informationen: www.bfgg.de

 

 

Ausstellung

 

 

Sonderführung

mit Historiker Dieter Fitterling
durch die Ausstellung

Hitlers Schreibtischtäter -
Das SS-Amt Unter den Eichen

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin


Donnerstag I  16. Januar 2014

15.30 Uhr
Ort: Schwartzsche Villa,
Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin-Steglitz

 

In jeder KZ-Gedenkstätte stößt man auf Dokumente mit dem Briefkopf des SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamtes (SS-WVHA) Berlin-Lichterfelde, Unter den Eichen 126-135. 1942 gegründet, verwaltete es u.a. die SS-eigenen Industrien, Gewerbe und Betriebe und war als Schaltzentrale für die wirtschaftliche Ausbeutung der KZ-Häftlinge zuständig. Das Amt verfügte über eine äußerst komplexe Struktur. Die regionalhistorische Ausstellung zeigt darum exemplarische Beispiele und befasst sich mit unbekannteren Aspekten der SS. Sie behandelt die Baugeschichte des riesigen Gebäudekomplexes Unter den Eichen 126-135/Schlossstraße 60-62a/Geranienstraße, einzelne SS-Betriebe - Mineralwasser-firmen wie „Apollinaris“, die Porzellanmanufaktur Allach, den Nordland-Verlag und die Produktion „deutschen Pfeffers“ - sowie biografische Angaben zum Personal des Amtes.

 

 

 

 

 

 

Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin e.V.

 

 

Spirituelle Toleranz – jenseits von Absolutheitsdenken und Beliebigkeit

„Brennpunkt Religion“ - Ein Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania

Referent: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

 

Donnerstag  I  23. Januar 2014  I  17.30 Uhr (!)

Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg (Bus: M19, 106,187 von U-Bhf. Nollendorfplatz)

 

Diese Vortrags- und Gesprächsreihe nähert sich dem vielschichtigen Phänomen „Fundamentalismus“ und seinen Hintergründen und fragt danach, wie in der heutigen Risiko- und Informationsgesellschaft Orientierung gelingen könnte „jenseits von Beliebigkeit und Absolutheitsansprüchen“. Radikalisierungen sind sowohl in den Weltreligionen als auch in der Politik zu spüren. Wie kommen säkulare und religiöse Wirklichkeit zueinander? Schnell ist man dabei, missliebige Positionen wechselseitig unter „Fundamentalismusverdacht“ zu stellen. Was kennzeichnet fundamentalistisches Denken? Wie lässt sich ein friedliches Miteinander in einer pluralen Gesellschaft gestalten? Wie können wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen nach Orientierung suchen? „Brennpunkt Religion“ greift „heiße Eisen“ auf und regt zur Diskussion an.

 

Eintritt: 7.- Euro, für Studierende 3.- Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 3,50 Euro.

 

Informationen: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel. 030/ 243 44 167 oder über E-Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de

 

 

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
„Wir waren Nachbarn“
 

Veranstalter: "frag doch!" Verein für Begegnung und Erinnerung e.V.
Eine Kooperation des Projekts Wir waren Nachbarn, des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ Berlin) und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG AG Berlin/Potsdam)


148 Biografien

Sonntag  I  26. Januar 2014  I  17.00 Uhr
Ort: Rathaus Schöneberg, Willy-Brandt-Saal, J.-F.-Kennedy-Platz

Eintritt frei

Seit 2005 eröffnet die biografische Ausstellung im Rathaus Schöneberg mit einer Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz und des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27.Januar. Eine Kooperation des Projekts Wir waren Nachbarn, des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ Berlin) und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG AG Berlin/Potsdam) - Veranstalter: frag doch! Verein für Begegnung und Erinnerung e.V.

 

Begrüßung und Moderation:

Dr. Knut Pfeiffer-Paehr, Vorstandsmitglied frag doch!

Grußworte:

  • Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin

  • Rabbiner Daniel Alter, Jüdische Gemeinde zu Berlin

  • Jochen Feilcke, Vorsitzender DIG Berlin/Potsdam

  • Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der GCJZ Berlin

Mit dem Zeitzeugen

Coco Schumann, Jazzmusiker

spricht Katharina Kaiser, frag doch! e.V.

Musik:

Kammerorchester des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn
unter der Leitung von Boris Rosenthal
 

 

Februar 2014

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

 

Evangelii Gaudium und Papst Franziskus
Jour fixe mit
Bernd Streich, Katholischer GCJZ-Vorsitzender

 

Dienstag, 11. Februar 2014, 17 Uhr
Ort: Geschäftsstelle der GCJZ Berlin
,
Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin

 

Gespräch über das Wirken von Papst Franziskus in der Katholischen Kirche und für die Welt und seine Impulse auch für das Verhältnis von Juden und Christen, insbesondere in seinem Apostolischen Schreiben EVANGELII GAUDIUM.

 

Eintritt frei. - Wir freuen uns über selbstgebackenen Kuchen, Kekse und andere kleine Leckereien.

 

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftstelle:
Telefon: 030 - 821 66 83 / Fax: 030-8270 1961
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

 

 

 

 

Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und GCJZ Berlin

 

Reihe „Brennpunkt Religion“ - Ein Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania

Die Vortrags- und Gesprächsreihe nähert sich dem vielschichtigen Phänomen Fundamentalismus und seinen Hintergründen

und fragt danach, wie in der heutigen Risiko und Informationsgesellschaft Orientierung gelingen könnte »jenseits von

Beliebigkeit und Absolutheitsansprüchen«. Radikalisierungen sind sowohl in den Weltreligionen als auch in der Politik

zu spüren. Wie kommen säkulare und religiöse Wirklichkeit zueinander? Schnell ist man dabei, missliebige Positionen

wechselseitig unter »Fundamentalismusverdacht « zu stellen. Was kennzeichnet fundamentalistisches Denken?

Wie lässt sich ein friedliches Miteinander in einer pluralen Gesellschaft gestalten? Wie können wir leben in einer Zeit,

in der viele Menschen nach Orientierung suchen? »Brennpunkt Religion« greift »heiße Eisen« auf und regt zur Diskussion an.

Eintritt: 7.- Euro, für Studierende 3.- Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 3,50 Euro.
Weitere Informationen: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog,

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel.: 030/ 243 44 167 /

E-Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de

„Wenn der Geist sich radikalisiert“ -
Wurzeln des Fundamentalismus

Referent: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

 

Donnerstag, 20. Februar 2014, 19.30 Uhr
Ort: Urania,
An der Urania 17, Berlin-Schöneberg

(Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)

Im Zeitalter einer sich schnell verändernden Gesellschaft wird nach einfachen und radikalen Antworten zur Orientierung gefragt. Dabei ist auffallend, dass der Vorwurf, jemand sei „fundamentalistisch“, gerne angewandt wird, um unliebsame Überzeugungen abzuqualifizieren.- Die Reihe „Brennpunkt Religion“ nähert sich den Hintergründen des Phänomens „Fundamentalismus“. Radikalisierungen sind sowohl in den Weltreligionen als auch in der Politik zu spüren. Missliebige Positionen werden oft schnell wechselseitig unter „Fundamentalismusverdacht“ gestelllt. Gefragt wird: Wie könnte in der heutigen Risiko- und Informationsgesellschaft „jenseits von Beliebigkeit und Absolutheitsansprüchen“ Orientierung gelingen? Wie kommen säkulare und religiöse Wirklichkeit zueinander? Was kennzeichnet fundamentalistisches Denken? Wie lässt sich ein friedliches Miteinander in einer pluralen Gesellschaft gestalten? „Brennpunkt Religion“ greift „heiße Eisen“ auf und regt zur Diskussion an.

 

 

März 2014

Jahresmotto 2014
der über 80 deutschen Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit:

Freiheit - Vielfalt - Europa

 

9. bis 16. März

Presseinformation      mehr >>

 

 

Buber-Rosenzweig-Medaille 2014:

 

György Konràd

Traditionell verleiht unser Dachverband Deutscher Koordinierungsrat (DKR) bei der zentralen Eröffnungsfeier (2014 in Kiel) der Woche der Brüderlichkeit die Buber-Rosenzweig-Medaille. Preisträger ist im kommenden Jahr der ungarische Schriftsteller und Essayist György Konrád.
Damit wird sein entschlossenes Engagement für eine freie Gesellschaft und wider den Ungeist von Rassismus und Antisemitismus insbesondere in seinem Heimatland Ungarn gewürdigt und ermutigt. Konràds Werben für ein Europa, dessen Seele sich den Werten von Freiheit und Frieden, Vielfalt und Toleranz verdankt, steht im Zentrum seiner Romane und Erzählungen wie auch seiner Essays und öffentlichen Reden. Als europäischer Jude knüpft er nicht zuletzt an das dialogische Erbe Martin Bubers und Franz Rosenzweigs an. So verkörpert Konràd, der von 1997 bis 2003 Präsident der Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg war, auf vorbildliche Weise, was die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in ihrem Jahresthema für 2014 zum Ausdruck bringen möchten.

 

 

Porträt György Konrad

anlässlich der bundesweiten Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit in Kiel >>

 


 

Eröffnungsveranstaltung

der 62. Berliner Woche der Brüderlichkeit

im 65. Jahr des Bestehens der Gesellschaft für

Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin:
 

Sonntag  I  9. März 2014  I  16.00 Uhr
Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

 

 Anmeldung >>   I   Presseinformation >>    

 

 

Festvortrag:

Erzbischof von Berlin

Rainer Maria Kardinal Woelki

Mitglied der GCJZ Berlin und ihres Kuratoriums

 

Festvortrag Rainer Maria Kardinal Woelki Download mp3 22 MB ! >>  

 

(Foto: Walter Wetzler)

 

mehr >>

 

Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit 2014 in der Katholischen Akademie in Berlin
Kurzbericht vom 9. März 2014

(Ggf.: rechte Maustaste - "Aktualisieren")

rbb-abendschau 9.3.2014

 

Weitere Berichte:

  Zentrale Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit 2014 in Kiel >>

 

 

Im Gespräch von Christen (und anderen Nichtjuden) und Juden wollen wir im 65. Jahr des Bestehens der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, nicht zuletzt mit dem Blick auf unsere Stadt Berlin mit ihrer so immens gewachsenen interkulturellen Vielfalt und ihren über 250 Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, unter anderem fragen:
- Welche Voraussetzungen und Möglichkeiten braucht Freiheit für ein friedvolles Zusammenleben von Juden, Christen, Muslimen und Anders- sowie Nichtreligiösen?
- Ist religiöse, kulturelle Vielfalt, wie wir sie gerade in Berlin erleben, Freiheitsgewinn oder -verlust; wo gibt es berechtigte und überlebte Begrenzungen; wie können wir die Berliner Vielfalt produktiv machen für die Wahrung von bewährten und die Gewinnung von neuartigen Freiheitsrechten?
- Welche christlichen, jüdischen, muslimischen Traditionen in und Erfahrungen aus der Geschichte Europas sind erinnerns- und bewahrenswert für eine lebenswerte Berliner Vielfalt, für ein auch künftig friedliches Zusammenleben der europäischen Völker, für den verantwortlichen Umgang mit Flüchtlingen und Migranten aus allen Teilen unserer klein gewordenen Welt?

Themenheft zur Jahresarbeit 2014
Herausgeber: Deutscher KoordinierungsRat (DKR) der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit,

Bad Nauheim
66 Seiten, Großformat, zahlr. Abb.


Preis: 5 Euro
plus ggf. Porto Versand -
oder in der GCJZ-Geschäftsstelle nach Terminvereinbarung abholen.

Bestellung über GCJZ Berlin >>

Das neue "Themenheft 2014" des Deutschen Koordinierungsrates ist

wie stets dem aktuellen Jahresthema gewidmet. Es enthält interessante

Beiträge namhafter Autoren, die sich mit den theologischen, politischen,

kulturellen und pädagogischen Aspekten des Jahresthemas

auseinandersetzen. Zu den Autoren gehören diesmal unter anderem

Julius H. Schoeps, Rabbiner Walter Homolka, Julia Kristeva, Navid Kermani,

Christian Schmidt-Häuer, Klaus-Michael Bogdal, Moshe Zimmermann,

Avraham Burg sowie ein Interview mit dem diesjährigen Preisträger der

Buber-Rosenzweig-Medaille, dem Schrifsteller György Konrád. Das

"Themenheft 2014" wurde diesmal von Schülern des Regionalen

Berufsbildungszentrums Wirtschaft der Landeshauptstadt Kiel mit Bildern ansprechend versehen. Darüber hinaus

gibt es fünf Beiträge unter dem Stichwort "Themenheft online", die in voller Länge in der Mediathek der

DKR- Homepage zu lesen sind: Themenheft online

 

Das christlich-jüdische Gespräch in Berlin und Potsdam

 

Veranstaltungshinweise

vom

20. Februar

bis

9. November 2014
mit Gedanken zum Thema, über 150 Veranstaltungen, TV- und Rundfunk-Tipps

80 Seiten, A5

Bestellung über

GCJZ Berlin, Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin -

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

Kosten: Porto

Korrekturen Stand : 28.2.2014 - Download

 

 


 

WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT IN POTSDAM

Eröffnungsveranstaltung
Montag  I  10. März 2014  I  18.00 Uhr

Ort: Potsdam Museum (Altes Rathaus) am Alten Markt

 

mehr>>


 

Fotoimpressionen von der Eröffnungsveranstaltung 

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TV / Rundfunk / Presse
zur Woche der Brüderlichkeit 2014


mehr >>

 
 

62. Berliner Woche der Brüderlichkeit - Veranstaltungen

Siehe auch: Andere Veranstalter >>

 Rückblicke >>

WdB 2014
Vortrag

 

Dienstag  I  11. März

20.00 Uhr

Ort: Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Kapellensaal, Breitscheidplatz, 10789 Berlin

Prof. Dr. Susanne Zeller, Berlin

Erasmus von Rotterdam und sein Verhältnis zu den Juden. Ein verdrängter Aspekt der Geschichte des Humanismus in Europa?

Vortrag und Gespräch

 

Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin in Kooperation mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

 

Manchmal muss man erst zurückblicken, um vorwärts gehen zu können: Leben, Werk und Exil von Juan Luis Vives (1492–1540), dieses Voraufklärers, Pazifisten und frühen Europäers, hat unsere Geistes- und Sozialgeschichte beeinflusst. Doch er ist in Vergessenheit geraten gegenüber seinen Kollegen, den anderen großen europäischen Humanisten Erasmus von Rotterdam und Morus. Das Schicksal von Juan Luis Vives ist eines von unzähligen Beispielen für das Schicksal zwangsgetaufter Juden. Seine Ablehnung durch Erasmus, weil er jüdischer Herkunft war, ist Teil einer furchtbaren Epoche für die Juden Europas vor dem Nationalsozialismus.

 


Aus aktuellem Anlass Abgesagt !!!

 

WdB 2014
Vortrag

 

Mittwoch I  12. März

18 Uhr

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Großer Saal, Oranienburger Str. 38-30, 10178 Berlin

Bitte nehmen Sie sich Zeit für die Sicherheitskontrolle. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.


Emmanuel Nahshon, Gesandter des Staates Israel

Nach der „Wiedergutmachung“:

Versöhnung und Erlösung –

Ziel und Instrument des deutsch-jüdischen Dialogs

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

 

Der Völkermord, den Nazi-Deutschland an den Juden Europas verübte, ist eine offene Wunde, die möglicherweise niemals verheilen wird.  Die Lehren, die Deutsche und Juden aus dieser Zeit ziehen, unterscheiden sich fundamental. Und trotzdem entwickelte sich in den vergangenen Jahren ein Dialog zwischen Deutschen und Juden, der auf zwei Ebenen stattfindet.  Einerseits blicken wir auf die Vergangenheit und versuchen, sie zu verstehen. Auf der anderen Seite bauen wir eine Zukunft auf, in der Deutsche und Juden interagieren können. Es ist ein Dialog von extremer Komplexität, der fundamentale Fragen zu Religion und Identität berührt.

Emanuel Nahshon: Studium der Rechtswissenschaft an der Hebräische Universität Jerusalem, ab 1992 im Außenministerium des Staates Israel, 1994 bis 1996 an der Botschaft in Caracas, 1999 im Außenministerium Berater in der Westeuropa-Abteilung, ab 2000 stellvertretender Ministeriumssprecher, 2002 Gesandter in Ankara, 2006 Leiter der Abteilung Diplomaten- und Zivilrecht im Außenministerium, seit August 2009 Gesandter an der Botschaft in Berlin.

PDF

 

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle: Telefon: 030 – 821 66 83 / Fax: 030 – 82 70 19 61 /

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

 


zur WdB 2014

GESCHICHTEN

 

 

Mittwoch | 19. MÄRZ

18 Uhr

Ort: Katholische Akademie in Berlin e.V., Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin

 

Ora Guttmann, Religionslehrerin

Eva Nickel, Sozialarbeiterin

ALS GOTT DIE WELT ERSCHUF

Erzählungen, Midraschim und Anekdoten

 

Veranstalter: Katholische Akademie in Berlin und Gesellschaft für Christlich-Jüdische

Zusammenarbeit in Berlin - www.katholische-akademie-berlin.de, www.gcjz-berlin.de

 

In jüdischen Schriften ist zu lesen, dass Gott mehrere Male Welten erschuf und sie wieder zerstörte, bevor Er diese unsere Welt schuf. Eva Nickel und Ora Guttmann gestalten einen heiteren und besinnlichen Abend mit jüdischen Auslegungen und Anekdoten.

 

Gebühr: 3,50 € / ermäßigt 2

 


Abgesagt

wegen Erkrankung des Referenten !!!

 

WdB 2014

Vortrag

 

 

 

 

 

Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und GCJZ Berlin

 

Reihe Brennpunkt Religion - Ein Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania

Eintritt: 7.- Euro, für Studierende 3.- Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 3,50 Euro.
Weitere Informationen: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel.: 030/ 243 44 167 / E-Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de

 

ZURÜCK IN DIE VORZEIT

Die salafistischen Bewegungen im Islam

Referent: Dr. Marwan Abou-Taam, Islam- und Politikwissenschaftler, Landeskriminalamt

Rheinland-Pfalz

 

Donnerstag | 20. März | 19.30 Uhr

Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg

(Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)

 

Der politische Islam hat viele Facetten. Die Salafiyya als Sonderform des politischen Islam vertritt den Ansatz, dass Muslime zu den Fundamenten des Islam, d.h. zum »unverfälschten 61 Veranstaltungsreihen Islam«, wie ihn Muhammad gelehrt hat, zurückkehren müssen, wenn sie wieder erfolgreich sein wollen wie ihre Vorfahren unter Muhammad. Bekannt geworden sind sie durch die Verteilung von Koranausgaben in Fußgängerzonen. Wie sind die verschiedenen Strömungen der Salafiyya zu bewerten? Welchen Einfluss haben sie auf die muslimische Jugend?

 

 


zur WdB 2014

Vortrag

 

Dienstag I  25. März

18 bis 19.30 Uhr

Ort: Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf, Haus der Weiterbildung, Goethestraße 9 – 11, 12207 Berlin

 

Jael Botsch-Fitterling, Studiendirektorin a. D.

Freiheit - Vielfalt - Europa

 

Veranstalter: Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf / Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

Der Auszug aus Ägypten von »Kreti und Pleti« steht für den Beginn des Volkes der »Hebräer«. Es ist der Übergang von der »Sklaverei« in die »Freiheit«, MeAWDUT LeCHERUT. 40 Jahre mussten die Menschen durch die Wüste wandern um ein Volk zu werden, das als Volk seine Vielfalt beibehielt. Mishna, Talmud und Halacha sind Dokumentationen der in jeder Generation erneut geführten Diskussion über Interpretationen des Judentums. – Und diese Auseinandersetzung wird bis heute fortgeführt.

Die europäische Union erarbeitet gemeinsame Regeln im Territorium Europa unter Wahrung der Vielfalt von Identitäten. Das Ziel des politischen Europa ist Freiheit in Vielfalt zu sichern. Nicht territorial, aber kulturell passt der Staat Israel nach Europa. Wie kann Christlich-Jüdische Zusammenarbeit das friedliche Europa fördern und dabei die Assoziierung Israels weiter entwickeln? Nach einer Einführung sollen diese Probleme erörtert werden.

 

Informationen GCJZ Berlin, Telefon: 030 – 821 66 83 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

Eintritt frei

 

 

April 2014

 

 

 

Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und GCJZ Berlin

 

Reihe Brennpunkt Religion - Ein Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania

Eintritt: 7.- Euro, für Studierende 3.- Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 3,50 Euro.
Weitere Informationen: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog,

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel.: 030/ 243 44 167 /

E-Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de

»DER ISLAM IST DIE LÖSUNG«

Extremismus und Fundamentalismus im Islam

Referent: Dr. Friedmann Eißler, Wissenschaftlicher Referent der Evangelischen Zentralstelle

für Weltanschauungsfragen, Schwerpunkt Islam und interreligiöser Dialog

 

Mittwoch  |  9. APRIL  |  19.30 Uhr

Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg

(Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)

 

»Radikale Islamisten«, »fundamentalistische Muslime« oder »militante Dschihadisten« sind fast allgegenwärtig in medialen Debatten und gesellschaftlichen Kontroversen. Welchen Stellenwert und Einfluss haben islamistische Gruppen in Deutschland tatsächlich? Wo verlaufen die Grenzen zwischen konservativer Religiosität und extremistischer Ideologie (Islamismus)? Säkularistische Tendenzen in der Gesellschaft stellen alles, was mit Islam verbunden ist, unter Fundamentalismusverdacht. Wie kann eine gesellschaftlich solidarische Haltung aussehen, ohne der Polarisierung der Gesellschaft durch pauschale Abgrenzungen und vereinfachende Parolen weiteren Vorschub zu leisten? Der Vortrag zeigt Hintergründe auf und möchte die Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit im Blick auf aktuelle Fragestellungen stärken.

 

 

 

Veranstalter: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft -

Arbeitsgemeinschaft Berlin-Potsdam und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

Lesung und Gespräch mit dem Autor

Dr. David Ranan

Montag, 14. April 2014, 19 Uhr
Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung
,

Tiergartenstr. 35 10785 Berlin

 

 

 

Nach dem Holocaust sind nur wenige der überlebenden Juden in Deutschland geblieben. Ihre Kinder, geprägt vom ungeheuren Leid der Eltern, wurden von Ängsten über ihre Zukunft im Land der Täter gequält. Bei dieser Generation hieß es oft: »Wir sitzen auf gepackten Koffern«.

 

David Ranan hat die Enkel der Holocaust-Überlebenden befragt – zu ihrer Einstellung zu dem Land, in dem sie leben, zu ihren Zukunftsperspektiven, zu ihrer Identität. Sind es Juden, die in Deutschland leben, oder Deutsche, die jüdisch sind? Was haben sie von der Traumatisierung ihrer Großeltern mitbekommen? Wie haben sie auf die jüngste Debatte über die Beschneidung reagiert? Was bedeutet Jüdischsein für sie? Gibt es noch immer die »gepackten Koffer«?
Außerdem fragt David Ranan danach, welche Rolle Israel in ihrem Leben spielt. Ob Israel für sie wie für ihre Eltern und Großeltern eine Art Heimat bedeutet. Ob sie sich für Israel verantwortlich fühlen. und bereit sind, Israel auch zu kritisieren.
In diesem Buch geben die jungen Menschen jüdischen Glaubens selbst Auskunft, offen und unverstellt. Und sie gewähren dabei tiefe und überraschende Einblicke in die aktuelle deutsche Gesellschaft.
 

Dr. David Ranan entstammt einer deutsch-jüdischen Familie und wuchs in Israel auf. Er studierte Wirtschaftswissenschaften in Israel und London und absolvierte außerdem ein Studium der Kultur- und Politikwissenschaft. Heute lebt David Ranan als freier Autor in London. 2011 erschien sein erfolgreiches Buch »›Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?‹ Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee«.
 

 

 

 

 

 

 

Wir bitten um Anmeldung zu dieser Veranstaltung.

Anmelden können Sie sich direkt auf der Website der KAS: hier >>

www.kas.de/akademie/de/events/58966/

 

 

 

 

LESUNG

 

 

Mittwoch I  23. April 2014

18 Uhr

Ort:: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Seminarraum,

Oranienburger Str. 38-30, 10178 Berlin

Bitte nehmen Sie sich Zeit für die Sicherheitskontrolle. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

 

 

»JOSEF UND SEINE KINDER« –

ODYSSEE EINER JÜDISCHEN FAMILIE

Lesung und Gespräch mit dem Autor Gabriel Berger

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

 

Der Band erschien im trafo-Verlag, Berlin, ISBN 978-3-89626-978-2

 

 

 

Seinen Großvater Josef Berger zog es einst mit Frau und Kinderschar aus dem heimatlichen Polen in aller Herren Länder: 1908 zuerst nach Palästina, dann nach Belgien, Holland, England, Deutschland, Frankreich, Israel. Er suchte Wohlstand und Glück für seine Familie. Was ihn ereilte, war eine Katastrophe nach der anderen: mörderische Kriege, Judenpogrome und die Shoa. Die letzten Lebensjahre verbrachte er in Israel, auch hier ohne Glück, von Ungläubigen verlacht, einsam und verarmt. Ein großes Glück war ihm denn doch beschieden: Alle seine elf Kinder hatten sich in der Zeit des Nationalsozialismus der tödlichen Bedrohung entziehen können. Sie waren keine Helden, aber auch keine willenlosen Opfer. Von all dem und noch viel mehr wird Gabriel Berger

erzählen, der selbst ein rastloses Leben lebte.

 

 

 

 

Anmeldung erbeten in der GCJZ-Geschäftsstelle, Telefon: 030 – 821 66 83 / Fax: 030 – 82 70 19 61 /

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

Eintritt frei

 

 

 

 

 

 

Podiumsgespräch                                                                                 

PDF

Donnerstag I  24. April

18.00 Uhr

Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Festsaal,  Luisenstr. 56, 10115 Berlin

 

„Jüdische Richter

in der Berliner Arbeitsgerichtsbarkeit 1933“

mit Hans Bergemann, Autor / Dr. Gerhard Binkert, Präsident des Landesarbeitsgerichts

Berlin-Brandenburg a.D. / Reinhold Gerken, Präsident des Arbeitsgerichts Berlin a.D. /

Dr. Nora Pester, Verlegerin / Ruth Sieveking, Tochter von Ernst Heinitz

 

Begrüßung: Rechtsanwältin Gabriele Thöne, Staatssekr. a.D., Vorstandsmitglied GCJZ

Berlin

Moderation: Dr. Gerhard Binkert, Präsident des Landesarbeitsgerichts Berlin-

Brandenburg a.D.

 

Musik: Gruppe Forszpil (Kleszmer)

 

anschließend: Begegnung und Gespräch

 

Veranstalter Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin, Verein Berliner Freundes- und Förderkreis Arbeitsrecht »Gestern, Heute, Morgen« e.V., Juristische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

 

»Ich habe nichts als mein Amt, das mir vom Staat als ein lebenslängliches verheißen worden war, in dem ich mich, wie ich glaube sagen zu können, stets untadelig geführt habe, mit dem ich verwurzelt bin, dem ich mein ganzes Leben und meine ganze Kraft widmete.« Friedrich Oppler, 12. April 1933

 

Unmittelbar nach der Machtübertragung 1933 entfernten die Nationalsozialisten mit Zwangsmaßnahmen ihnen unliebsame Beamte, Richter und andere Beschäftigte des öffentlichen Dienstes aus ihren Ämtern. Die hiervon ebenfalls betroffene Arbeitsgerichtsbarkeit in Berlin hatte die Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bereits 1987 zum Gegenstand einer vom Verein Berliner Freundes- und Förderkreis Arbeitsrecht »Gestern, Heute, Morgen« in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Untersuchung gemacht. Sie war verbunden mit der seinerzeit vorhandenen und genutzten Möglichkeit, damals noch lebende Betroffene über ihre Erinnerungen zu befragen. Die Interviews wurden unter zum Teil großer emotionaler Berührung geführt. Sie bilden den Grundstock einer Untersuchung des Historikers Hans Bergemann. In ihr wird zum einen der Ausgrenzungs- und Verfolgungsprozess als solcher dargestellt; zum anderen werden die Einzelschicksale von 14 betroffenen jüdischen Richtern nachgezeichnet. Denn wie so oft sind es auch hier gerade die Einzelschicksale, die einen historischen Zeitenverlauf für die Nachwelt erlebbar und nachvollziehbar machen.

GCJZ Berlin, Berliner Arbeitsgerichtsbarkeit, Verein »Gestern, Heute, Morgen« und Juristische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin wollen gemeinsam mit dem Verlag Hentrich&Hentrich erinnern, um dem Vergessen vorzubeugen.

 

Literaturhinweis:

Hans Bergemann, Berliner Freundes- und Förderkreis Arbeitsrecht (Hg.):

Jüdische Richter in der Berliner Arbeitsgerichtsbarkeit 1933

172 Seiten, Hardcover, 21 Abbildungen

Hentrich&Hentrich Verlag Berlin

ISBN: 978-3-95565-002-5

 

Anmeldung erbeten in der GCJZ-Geschäftsstelle, Telefon: 030 – 821 66 83 / Fax: 030 – 82 70 19 61 /

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

www.rewi.hu-berlin.de/20140424.php

 

Impressionen von der Veranstaltung mit rund 100 Gästen:

 

PDF Rede von Gabriele Thöne, Mitglied des Vorstandes der GCJZ Berlin >>

 

V.l.n.r.-

Abb.1: R. Gerken, R. Sieveking, Dr. G. Binkert, Dr. N. Pester / Abb. 2: G. Thöne / Abb.5: Jael Botsch-Fitterling, Jüdische Vorsitzende GCJZ Berlin

 

 
 
 

Vortrag

 

 

Dienstag I  29. April

19.00 Uhr

Ort Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Seminarraum, Oranienburger Straße 28 – 30, 10117 Berlin

Bitte nehmen Sie sich Zeit für die Sicherheitskontrolle. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

 

Bettina Klix / Frank Hahn

DIE UNBEKANNTERE SEITE DER

BUBER-ROSENZWEIG-MEDAILLE

Franz Rosenzweigs bleibende Bedeutung

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

»Vor Gott sind so die beiden, Jude und Christ, Arbeiter am gleichen Werk. Er kann keinen entbehren.« (Franz Rosenzweig) – Martin Bubers Verdienste um die Versöhnung zwischen Judentum und Christentum sind unbestritten. Der Beitrag des früh verstorbenen Franz Rosenzweig dagegen ist viel unbekannter. Sein Hauptwerk, der »Stern der Erlösung«, gilt als schwierig. Doch gerade die offenen Fragen des Buches bewogen die Schriftstellerin Bettina Klix in die GCJZ einzutreten. Im Gespräch mit dem Autor Frank Hahn, der sein Buch über Rosenzweig »Der Sprache vertrauen – der Totalität entsagen«. (Karl Alber Verlag, 2013) vorstellen wird, soll es um die Aktualität dieses jüdischen Denkers gehen.

 

Anmeldung erbeten in der GCJZ-Geschäftsstelle: Telefon: 030 – 821 66 83 / Fax: 030 – 8270 1961 /

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

 

Mai 2014

Buchvorstellung

 

 

 

Montag | 5. MAI

18.30 Uhr

Ort Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Josef Kuschel , Tübingen

THEODOR HEUSS – DIE SHOA, DAS JUDENTUM, ISRAEL

Vortrag und Gespräch

 

Veranstalter: Katholische Akademie in Berlin, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin, Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin

 

Der erste Präsident der Bundesrepublik, Theodor Heuss (1884 – 1963), zeichnete sich durch sein Engagement um eine wahrhaftige Erinnerungskultur und für eine »Wiedergutmachung « der Verbrechen am jüdischen Volk und die Aussöhnung mit Israel aus. Theodor Heuss wagte es, früh nach dem Krieg das Wort von einer »Kollektivscham« der Deutschen zu prägen und stritt damit vehement gegen die Rede von einer »Kollektivschuld«. Er pflegte ein einzigartig freundschaftliches Verhältnis zu vielen jüdischen Zeitgenossen, ja zum Judentum überhaupt Karl-Josef Kuschel hat über Theodor Heuss geforscht und publiziert. Er analysiert Heuss’ Engagement für den christlich-jüdischen Dialog anhand dreier Schlüsselreden des damaligen Bundespräsidenten.

Karl-Josef Kuschel: geb. 1948, lehrte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs; stellvertretender Direktor des Instituts für ökumenische Forschung, Mitglied im Vorstand des Deutsch-Ostasiatischen Wissenschafts-Forums (DOAW) der Eberhard Karls Universität Tübingen und im Kuratorium der Stiftung Weltethos.

 

Anmeldung Katholische Akademie in Berlin e.V., Telefon: 030 – 28 30 95 – 152 / Fax: – 147

Gebühr 3,50 € / ermäßigt 2 €

 

 

Vortrag

 

 

 

Dienstag | 6. Mai

19 Uhr

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Seminarraum, Oranienburger Straße 28 – 30, 10117 Berlin

Bitte nehmen Sie sich Zeit für die Sicherheitskontrolle. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

 

Dr. Andreas Goetze

WAS IST CHRISTLICHER ZIONISMUS?

EINE KRITISCHE DARSTELLUNG

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum

 

Der Zionismus wird in der Regel als politische Bewegung aus dem Judentum betrachtet. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass es auch einen christlichen Zionismus gibt. Viele der etwa 100 Mio. Evangelikalen in den USA sehen sich selbst als sog. »Christliche Zionisten «. Diese Bewegung hat auch in Deutschland in verschiedener Ausprägung Zulauf. Ihre Anhänger unterstützen in der Regel uneingeschränkt den Staat Israel als Erfüllung der biblischen Verheißung Gottes auf Land für das jüdische Volk. Nicht selten verbinden sich diese Vorstellungen mit radikaler Ablehnung palästinensischer Interessen sowie jeglicher Kritik an konkreter israelischer Politik. Kritiker sehen in der Bewegung eine religiöse Ideologie, die letztendlich die Bekehrung der Juden am Ende der Zeiten zum Ziel hat und den Staat Israel nur als notwendigen Schritt sieht, um die Wiederkehr Jesu zu forcieren. Wie ist dieses Phänomen entstanden und wie einzuschätzen?

Dr. Andreas Goetze: Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

 

Anmeldung erbeten in der GCJZ-Geschäftsstelle Telefon: 030 – 821 66 83 /

Fax: 030 – 82 70 19 61 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

Vortrag

 

 

Donnerstag | 8. Mai

19 Uhr

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Seminarraum, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

Bitte nehmen Sie sich Zeit für die Sicherheitskontrolle. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

 

Dr. Gabriele Fritsch-Vivié:

Gibt es kulturellen Widerstand?

Der Jüdische Kulturbund 1933-1941

 

Jüdische Deutsche, oder deutsche Staatsbürger mit jüdischem Hintergrund, von den Nationalsozialisten diffamiert und ausgegrenzt aus der deutschen Gesellschaft, gründeten eine eigenständige Kulturtätigkeit, den Jüdischen Kulturbund. Es wird zu zeigen sein, wie ein solch kultureller Widerstand sich bewährte als, im Sinne Arno Lustigers, „das Erkämpfen der Menschenwürde und Freiheit unter einem totalitären Regime“. Der Kulturbund, diese kulturgeschichtlich einmalige Institution, ist für uns heute noch immer exemplarisch für einen Gemeinsinn, der in der Teilhabe an künstlerischer und allgemein kultureller Tätigkeit und in der Gemeinschaft seiner Mitglieder sich stärkte und auch in der Extremsituation jener Gewaltherrschaft sich nicht aufgab.

Dr. Gabriele Fritsch-Vivié: Journalistin und Schriftstellerin, befasste sich mehrfach mit deutsch-jüdischen Themen und dem Nationalsozialismus, nicht zuletzt in einer Monographie über Nelly Sachs.

 

Anmeldung erbeten in der GCJZ-Geschäftsstelle

Telefon: 030 - 821 66 83 / Fax: 030 - 8270 1961 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

 

 

 

66. Israelischer Unabhängigkeitstag
Yom Haatzmaut 5774

 

 

 

Freitag  I  9. Mai 2014  |  ab 15 Uhr

Ort: Wittenbergplatz, U-Bhf. Wittenbergplatz (am KaDeWe)

 

Israeltag

 

Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin/Potsdam

 

Um den 14. Mai – den Unabhängigkeitstag des Staates Israel – wird auf Initiative von »I like Israel« (ILI) in verschiedenen deutschen Städten jährlich der ISRAELTAG gefeiert. Die DIG Berlin/Potsdam organisiert auch in diesem Jahr mit Kooperationspartnern ein vielseitiges Programm. –

 

Wer mitmachen will, wende sich bitte an die DIG-Geschäftsstelle, Nadine Bose, E-Mail: shalom@digberlin.de

Fax: 030 – 28 39 51 16.

 

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte demnächst der Website der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin/Potsdam: www.digberlin.de

 

Die GCJZ Berlin ist ebenfalls dabei.

 

 

Vortrag

 

 

Dienstag | 13. Mai

19 Uhr

Ort: Jüdische Volkshochschule im Gemeindehaus, Kleiner Saal, Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin

 

Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck

MARGARETE SUSMAN UND IHR JÜDISCHER BEITRAG ZUR POLITISCHEN PHILOSOPHIE

Begrüßung: Dr. Nora Pester, Verlegerin

 

Veranstalter: Jüdische Volkshochschule Berlin in Kooperation mit Bet Debora e.V., Hentrich & Hentrich Verlag Berlin, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

Margarete Susman (1872–1966) gehört zu den großen Vordenkern der jüdischen Renaissance im frühen 20. Jahrhundert. Ihre Auseinandersetzung mit dem Judentum richtet sich vor allem auch auf die Bedeutung, die Religion für die Politik haben kann. Elisa Klapheck bietet mit ihrem jetzt bei Hentrich & Hentrich erschienenen Buch erstmalig eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Gesamtwerk Susmans. Dabei zeichnet sie die geistige Biographie einer zu Unrecht vergessenen religiösen Denkerin und Philosophin nach, die in einer Reihe mit ihren Freunden Georg Simmel, Martin Buber, Gustav Landauer, Ernst Bloch oder Franz Rosenzweig zu nennen ist. Susmans Gedanken zur geistigen Bedeutung des Judentums für Europa, über die Revolution, die

Frauenemanzipation, das Verhältnis von Religion und Staat und nicht zuletzt über die Beziehung zwischen Judentum und Christentum enthalten wichtige Anstöße für aktuelle Diskussionen.

Dr. Elisa Klapheck: liberale Rabbinerin in Frankfurt a.M, zählt zu den maßgeblichen Stimmen der heutigen Renaissance jüdischen Lebens in Deutschland, veröffentlichte ein bahnbrechendes Buch über die erste Rabbinerin der Welt »Fräulein Rabbiner Jonas«.

 

Informationen Jüdische Volkshochschule / Telefon: 030 – 880 28 – 265 / Fax: – 288 /

E-Mail: jvhs-berlin@jg-berlin.org

 

Eintritt 5 € / ermäßigt 3 €

 
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

Mittwoch I  20. Mai  I  18 Uhr

Jahresmitgliederversammlung der GCJZ Berlin

mit Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer

 

Bericht von der Veranstaltung: PDF Download

 

 

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Seminarraum, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

 

Auf der Jahresmitgliederversammlung wurde Frau GCJZ-Kuratorin Sara Nachama (Abb. stehend) zur Stellver-tretenden Jüdischen Vorsitzenden der Berliner GCJZ gewählt. Sie folgt  im Amt Herrn Dr. Hermann Simon, dem sehr herzlich für seine 22-jährige Mitarbeit im Vorstand gedankt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die anderen bisherigen Vorstandsmitglieder, Frau Jael Botsch-Fitterling (Jüdische Vorsitzende), Herr Ulrich Schürmann (Evangelischer Vorsitzender), Herr Bernd Streich (Katholischer Vorsitzender), Frau Barabre Faccani (Stellvertretende Evangelische Vorsitzende), Herr Michael Brinkhoff (Stellvertretender Katholischer Vorsitzender), Frau Gabriele Thöne (Schatzmeisterin), sowie die Kassenprüfer, Frau GCJZ-Kuratorin Ingeborg Buchenau und Herr GCJZ-Kurator Andreas Kugler MdA, wurden wieder gewählt und in ihren Ämtern bestätigt.

 

 

V.l.n.r.:

Ulrich Schürmann,

Jael Botsch-Fitterling,

Dr. Hermann Simon,

Barbara Faccani,

Bernd Streich,

Michael Brinkhoff

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor der Wahlversammlung las Dr. Hermann Simon für alle Interessierten aus den kürzlich unter dem Titel "Untergetaucht. Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 - 1945" erschienenen Memoiren seiner Mutter Marie Jalowicz Simon und berichtete von der 15 Jahre dauernden Entstehung des derzeit auf große Resonanz stoßenden Buches.

 

 

 

 

 

Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und GCJZ Berlin

 

Reihe Brennpunkt Religion - Ein Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania

Eintritt: 7.- Euro, für Studierende 3.- Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 3,50 Euro.
Weitere Informationen: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog,

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel.: 030/ 243 44 167 /

E-Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de

 

ATHEISTISCHER FANATISMUS UND FUNDAMENTALISMUS?

Die Vision einer religionsfreien Gesellschaft

Referent: Dr. Reinhard Hempelmann, Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen. Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

 

Mittwoch | 21. Mai | 19.30 Uhr

Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg

(Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)

 

Humanistische und atheistische Weltdeutungen haben in den letzten Jahren eine zunehmende öffentliche Resonanz erfahren; auch solche, die auf ein gläubiges Bewusstsein respektlos herabblicken. Das Fundamentalismus- und Fanatismusproblem trifft den Atheismus nicht weniger als die Religionen. Die selbstkritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte ist auch für den Atheismus die Voraussetzung für seine Friedensund Toleranzfähigkeit.

 

 

Juni 2014

ACHTUNG!:

Der Ausflug muss aus technischen Gründen verschoben werden. -

Den neuen Termin im Juli oder August geben wir hier

und in unserem Rundbrief bekannt.

 

STADTFÜHRUNG

 

 

Sonntag | 1. Juni

ab 8.45 UHR

 

JÜDISCHE SPUREN IN EBERSWALDE

Stadtspaziergang und Gespräch mit Josef Keil

Tagesausflug

der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

Das war schon etwas Besonderes: Bundespräsident Gauck gedachte des 75. Jahrestages der Novemberpogrome von 1938 in Eberswalde. Die Barnimer Kreisstadt, 50 Kilometer nördlich von Berlin, ist vor allem bekannt durch seine grüne Umgebung, die Forstakademie und das Schiffshebewerk Niederfinow. 1990 ermordeten rechtsradikale Jugendliche in Eberswalde Amadeu Antonio aus Mosambik. Dass dort auch Juden lebten, und nicht unbedeutende, ist kaum bekannt. Zum Beispiel der Messingwerk-Fabrikant Otto Hirsch, der seine Kupferhäuser bis nach Palästina lieferte und für den Bau der Synagoge sorgte. Die wurde wie hunderte in Deutschland in der Pogromnacht 1938 zerstört. Seit über zwanzig Jahren suchen engagierte BarnimerInnen nach Spuren jüdischen Lebens in Stadt und Umgebung. Davon wollen sie uns erzählen. Zu ihnen gehört Josef Keil, der ehemalige Sparkassendirektor. Er trug wesentlich dazu bei, dass es heute in Eberswalde einen ungewöhnlichen Gedenkort für die Juden gibt, der zu Recht »Wachsen mit Erinnerung« heißt.

 

Treffpunkt 8.45 Uhr – Bhf. Südkreuz, vor der DB-Fahrkartenverkaufsstelle im Untergeschoss gegenüber dem Blumenladen – Abfahrtszeit: vorauss. 9.24 Uhr (Ankunft Bhf. Eberswalde ca. 10.15 Uhr) – Rückfahrt gegen 17 Uhr.

Fahrtkosten tragen die Teilnehmer. Evtl. können Gruppentickets erworben werden – bitte bei der Anmeldung Interesse bekunden und ggf. passend Bargeld mitbringen.

Verpflegung bitte selbst mitbringen. Es wird versucht, für das Mittagessen (wird vom Teilnehmer selbst bezahlt) Plätze in einem Restaurant zu reservieren – ggf. bei der Anmeldung Interesse bekunden.

Anmeldung verbindlich ab 2. Mai bis 16. Mai in der GCJZ-Geschäftsstelle, Telefon: 030 – 821 66 83 / Fax: 030 – 82 70 19 61 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de (Begrenzte Teilnehmerzahl)

 

Lesung

 

 

Mittwoch | 11. Juni

19 Uhr

Ort: Ev. Zionskirche Berlin-Mitte, Zionskirchplatz, 10435 Berlin

 

»LEBEN IST MEHR ALS ÜBERLEBEN« – WIDERSTANDSBRIEFE

Lesung des Briefwechsels zwischen Freya und Helmuth James von Moltke

mit den Schauspielern Claudia Schwartz und Jan Uplegger

Veranstalter: Ev. Zionskirche Berlin-Mitte mit Unterstützung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

»Dass dein Brief, der heute kam, schon wieder dieselben Dinge behandelte wie meiner, überraschte mich gar nicht mehr. Wir haben eben nur ein Herz und einen Blutkreislauf und sind ein Schöpfungsgedanke.«

 

Der Briefwechsel zwischen dem Widerstandskämpfer Helmuth James von Moltke und seiner Frau Freya während Moltkes letzter Zeit im Gefängnis Tegel lässt erahnen, wie Liebe Gefängnismauern überwinden kann und selbst vor dem Tod nicht halt macht. In der größten Bedrohung wächst bei ihnen das Gefühl der Geborgenheit in Gott.

 

Flyer PDF Download

 

www.zionskirche-berlin.de

www.widerstandsraeume.de

 

 

Kontakt hochkeppel@gemeinde-am-weinberg.de

Information Telefon: 030 – 23 46 64 29 / E-Mail: post@januplegger.de

Es wird um eine Spende gebeten.

 

Vortrag

 

 

Montag | 16. Juni

19 Uhr

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Seminarraum, Oranienburger Straße 28 – 30, 10117 Berlin

Bitte nehmen Sie sich Zeit für die Sicherheitskontrolle. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

 

Johannes Czwalina

 

DIE GEDENKSTÄTTE FÜR FLÜCHTLINGE RIEHEN (SCHWEIZ)

 

www.gedenkstaetteriehen.ch

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

Wer es unternimmt, 2011 die einzige und privat finanzierte Gedenkstätte in der Schweiz zu gründen, die an die Schicksale jener Flüchtlinge erinnert, die zwischen 1933 und 1945 in dem neutralen Land Schutz und Asyl suchten – nicht selten vergeblich, was viele heute Veranstaltungen in Berlin gern verschweigen würden –, muss zuerst einmal ein unverbesserlicher Idealist sein, der genau wissen sollte, dass er mit solch einem Unternehmen keinen Gewinn machen wird. Johannes Czwalina ist einer, der unbeirrt seinen Weg geht, denn: »Schweigen ist kein Ausweg.« Ihn kennen zu lernen dürfte ein Gewinn sein.

Johannes Czwalina: geb.1952 in Berlin, ehem. Pfarrer, gründete 1990 die Czwalina Consulting AG für die Beratung von Führungskräften, Autor von Sachbüchern, u.a. »Das Schweigen redet. Wann vergeht diese Vergangenheit?« (Brendow Verlag, 2013) – Gedenkstätte Riehen, Inzlingerstraße 44, 4125 Riehen/Schweiz, tgl. geöffnet 9 – 17 Uhr, auf Anfrage Führungen / Spenden (Dtld.): Verein Gedenkstätte Riehen, BLZ: 683 400 58 Commerzbank Lörrach, Kto.: 281 563 700.

 

 

 

Anmeldung erbeten in der GCJZ-Geschäftsstelle, Telefon: 030 – 821 66 83 /

Fax: 030 – 82 70 61 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

Erzählcafé

 

 

Dienstag | 17. Juni

15 Uhr

Ort Katholische Akademie in Berlin e.V., Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin

 

Eva Nickel, Sozialarbeiterin in der Jüdischen Gemeinde Berlin

DIE ZEIT HEILT NICHT ALLE WUNDEN!

Die Langzeitfolgen von Holocaust Traumata

 

Veranstalter: Katholische Akademie in Berlin e.V. und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. (GCJZ Berlin)

 

Es scheint, als hätte Elie Wiesel (1978) Recht gehabt, indem er konstatierte, dass »die Zeit nicht alle Wunden heilt, denn es gibt einige, die schmerzhaft offen bleiben.« Bis heute vergiftet die erlebte Shoah das Leben in Familien bis zum dritten Glied. Die Überlebenden, die während des Krieges Kinder waren, ringen weiterhin mit ihren grundlegenden Unsicherheiten und mit der Trauer um ihre Eltern. Bei den heute älteren Überlebenden treten die schmerzhaften Erinnerungen, die im Berufsleben mehr oder weniger unterdrückt wurden, im Laufe der Pensionierung wieder zu tage. Die Enkel der Überlebenden tragen, ohne sich dessen oft bewusst zu sein, dies Erbe weiter. Eva Nickel, langjährige Sozialarbeiterin der jüdischen Gemeinde, spricht von ihrer Arbeit mit den Menschen, die unter diesen posttraumatischen Belastungsstörungen leiden.

 

Anmeldung erwünscht Katholische Akademie in Berlin e.V., Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin,

Telefon: 030 – 28 30 95 – 152 / Fax: – 147

Gebühr 3,50 € / ermäßigt 2

 

 

 

Gesprächskonzert - Lesung - Präsentation

 

 

 

Mittwoch | 18. Juni

ca. 19 Uhr

Ort Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, In den Ministergärten 3, 10117 Berlin

 

VERFEMTE MUSIK – AUS DEM SCHATTEN ANS LICHT

Gesprächskonzert und multimediale Präsentation

mit Volker Ahmels, Projektleiter Verfemte Musik und Leiter des Zentrums für Verfemte Musik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, sowie Preisträgern des Internationalen Interpretationswettbewerbs Verfemte Musik

 

Veranstalter: Landeshauptstadt Schwerin in Kooperation mit dem Landesverband Jeunesses Musicales MV,

dem Zentrum für Verfemte Musik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und der Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund – Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

Eine Welt brillanter Kompositionen von überschwänglicher Freude, zerreißender Melancholie, tiefer Trauer und ungebrochenem Lebenswillen – unentdeckt, verloschen, als hätte sie nie existiert. Von einem stummen Schrei erstickt, wartet sie auf ihre Wiederentdeckung. Erleben Sie unbekannte Kompositionen, vorgetragen von Preisträgern des Wettbewerbs Verfemte Musik, auf höchstem künstlerischem Niveau. Endecken Sie die vielfältige und facettenreiche Arbeit zum Thema in unterschiedlichsten Präsentationen, vom Vortrag, über szenische Lesung bis zur medialen Darstellung.

 

Begrüßung: Staatssekretärin Dr. Pirko Kristin Zinow, Dr. Wolfram Friedersdorff

Roundtable mt Volker Ahmels (Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes Jeunesses Musicales Mecklenburg-Vorpommern e.V., Leiter des Zentrums für Verfemte Musik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, Direktor des Konservatoriums Schwerin), Katharina Waldmann gen. Seidel (Regisseurin, Regie und Buch im intern. Theaterprojekt ESTHER-Leben, basierend auf der Idee von Christiane Richers über das Leben und Überleben der Hamburger Jüdin Esther Bauer im Holocaust), Christine Kindt (Lehrerin für Deutsch und Geschichte am Gymnasium Fridericianum Schwerin, Koordinierungsstelle im intern. Theaterprojekt ESTHER-Leben) und 2 SchülerInnen

Musik: Trio d´Anches de Berlin, Preisträger im Wettbewerb Verfemte Musik 2012

 

Empfang

 

Informationen: Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Telefon: 030 – 206 04 – 6 (Zentrale) / Fax: – 827 / E-Mail: poststelle@lv.mv-regierung.de

 

www.schwerin.de

www.jeunessesmusicales-mv.de

www.verfemtemusik.de

Landesvertretung MV beim Bund

 

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

 

 

Mittwoch  I  25. Juni

18.30 Uhr
Ort: Zentrum für jüdische Studien Berlin-Brandenburg
, Sophienstr. 22a, 10178 Berlin-Mitte

 

Nostra aetate
50 Jahre nach dem II. Vatikanum

Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Rainer Kampling (FU Berlin)

 

Erste von mehreren Veranstaltungen, in denen wir uns mit den Ergebnissen und Folgen des II. Vatikanum 1962 bis 1965 für das christlich-jüdische Gespräch befassen wollen.

Zum ersten Mal auch sind wir im noch relativ neuen Zentrum für jüdische Studien zu Gast.

(Diese Veranstaltung steht nicht im Jahresprogrammheft)

Anmeldung  erwünscht in der GCJZ-Geschäftstelle / Telefon: 030 – 821 66 83 / Fax: 030 – 82 70 19 61 /

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

 

 

 

 

Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und GCJZ Berlin

 

Reihe Brennpunkt Religion - Ein Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania

Eintritt: 7.- Euro, für Studierende 3.- Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 3,50 Euro.
Weitere Informationen: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog,

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel.: 030/ 243 44 167 /

E-Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de

WENN DER STAAT ISRAEL RELIGIÖS GEDEUTET WIRD

Fundamentalismus im Judentum

Referent: Rabbiner Dr. h.c. Tovia Ben-Chorin, Jüdische Gemeinde zu Berlin

Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische

Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

 

Dienstag | 24. Juni | 19.30 Uhr

Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg

(Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)

 

Vielfältig sind die Strömungen im Judentum. Liberale, konservative (Masorti), orthodoxe und ultraorthodoxe Richtungen sind zu unterscheiden, die das gesamte Spektrum von engerer oder weiterer Auslegung des Religionsgesetzes, des so genannten »Zauns um die Thora«, abdecken. Dabei sind zwei Grundformen des Fundamentalismus im Judentum zu erkennen: die ultra-orthodoxen Juden und die radikal religiös-nationalistische Bewegung, die bis in Regierungskreise reicht und einen alleinigen Anspruch auf das »Erez Israel«, das »Land Israel«, erhebt und durch die fortgesetzte Siedlungspolitik untermauert.

 

 

Juli 2014

Stadtführuung

 

 

Dienstag  |  1. Juli

18 Uhr

Treffpunkt: Vor dem Hotel »Alexander Plaza«, Rosenstraße 1, S/U-Bhf. Hackescher Markt, von da ca. 5 Minuten Fußweg

 

DER LEERE RAUM – »MISSTRAUT DEN GRÜNANLAGEN« –

Eine Stadtführung zu Orten jüdischen Lebens in Berlin-Mitte

mit Dr. Dagmar Pruin und Dr. Andreas Goetze

 

Veranstalter: Berliner Missionswerk/Ökumenisches Zentrum in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin und Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

 

Beginnend mit den Fundamenten der 1714 eingeweihten ersten Synagoge in der Heidereutergasse werden auf diesem ca. zweieinhalbstündigen Rundgang verschiedene Orte jüdischen Lebens in der Mitte Berlins besucht und ein Panorama der Vielfalt beleuchtet. Anhand der Orte selbst und verschiedener Denkmäler kommt dabei konzeptionell der »leere Raum« in den Blick, der durch die Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus gerissen worden ist. Reflexionen über das »wie« des Erinnerns stellen dabei einen wichtigen Baustein des Konzepts dieses Rundganges dar.

 

Dr. Dagmar Pruin: promovierte Alttestamentlerin, Geschäftsführerin von Aktion Sühnezeichen-Friedensdienst

Dr. Andreas Goetze: Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

 

Kostenbeitrag 5 €, Studierende 2 €

 

www.berliner-missionswerk.de,

www.asf-ev.de

 

 

Vortrag und führung

 

 

Sonntag  |  6. Juli

12 Uhr

Ort: Jüdischer Friedhof Weißensee, Herbert-Baum-Straße 45, 13088 Berlin

 

»BIS DER KRIEG UNS LEHRT, WAS DER FRIEDE BEDEUTET«

Juden im Ersten Weltkrieg

 

Veranstalter: Jüdische Volkshochschule Berlin in Kooperation mit dem Förderverein Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee e.V., der Stiftung Neue Synagoge-Centrum Judaicum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.

 

Anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten Weltkrieges soll aus einigen ausgewählten Feldpostbriefen ehemaliger Zöglinge an Sigmund Feist, Direktor des Reichenheimschen Waisenhauses der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, vorgelesen werden. Anschließend erfolgt ein kurzer historischer Abriss zum Ehrenfeld für die jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkrieges auf dem Friedhof der Berliner Jüdischen Gemeinde. Ebenso wird die Biographie eines dort beigesetzten jüdischen Soldaten vorgestellt. Zum Abschluss wird über Feldrabbiner in den deutschen Streitkräften des Ersten Weltkrieges referiert und in diesem Rahmen das Leben eines Berliner Feldrabbiners dargestellt. Im Anschluss an den Vortrag erfolgt eine gemeinsame Begehung des Ehrenfelds für die jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkrieges.

Sabine Hank: 1962 in Gera geboren, Diplomarchivarin, seit 1995 im Centrum Judaicum, zahlreiche wiss. Veröffentlichungen und Ausstellungen zum Thema Juden im Ersten Weltkrieg, u.a. 2013 »Feldrabbiner in den deutschen Streitkräften des Ersten Weltkrieges«

Dr. phil. Hermann Simon: 1949 in Berlin geboren, Studium der Geschichte und Orientalia an der Humboldt-Universität zu Berlin, seit 1988 Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin- Centrum Judaicum, zahlreiche Veröffentlichungen zu Problemen der Geschichte der Juden in Deutschland, Herausgeber der Reihen »Jüdische Memoiren« und »Jüdische Miniaturen« / Reinhard Männe: 1948 geboren, pensionierter Polizeibeamter und Gründungsmitglied des 2002 gegründeten Fördervereins des Jüdischen Friedhofs Weißensee.

 

Informationen Jüdische Volkshochschule im Gemeindehaus, Kleiner Saal, Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin Jüdische Volkshochschule / Telefon: 030 – 880 28 – 265 / Fax: – 288 / E-Mail: jvhs-berlin@jg-berlin.org

 

Eintritt frei

 

www.jvhs.de

www.centrumjudaicum.de

 

 

JOUR FIXE

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.

 

Im Dialog -
Eine Sabre zwischen Jerusalem und Berlin

mit Jael Botsch-Fitterling, Jüdische Vorsitzende der GCJZ Berlin

 

Donnerstag, 10. Juli 2014, 17 Uhr

Ort: GCJZ-Geschäftsstelle, Laubenheiemer Straße 19, 14197 Berlin

 

Seit über drei Jahrzehnten engagiert sie sich im Gespräch zwischen Christen und Juden, ab 1982 im Vorstand und seit 1991 als jüdische Vorsitzende der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Sie ist eine Sabre und Jecke, geboren als Tochter deutscher Juden in Jerusalem kurz vor der Staatsgründung Israels. Noch als Jugendliche hatte Jael Botsch-Fitterling, geb. Schachtel, sich nicht vorstellen können einmal in Berlin zu leben und jahrzehntelang deutsche Schüler in Naturwissenschaften zum Abitur zu führen. - Ein Rückblick auf einen Lebensweg, der nicht frei war und ist (und wohl immer bleiben wird) von komplexen Fragen an die Umgebungsgesellschaft und an sich selbst.

 

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftstelle, Telefon: 030 – 821 66 83 / Fax: 030 – 82 70 19 61 /
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de
 

Eintritt: frei -


Wir freuen uns über mitgebrachtes Selbstgebackenes.

 

August 2014

Sommerpause

 

September 2014

Stadtführung

 

 

Sonntag  |  7. September

14 Uhr

Treffpunkt: am S-Bhf. Griebnitzsee ( C-Bereich )

 

VillenKolonie Neubabelsberg
Entstehung — Geschichte — Bewohner

 

Führung zu Fuß mit Hannelore Bolte

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin in Kooperation mit dem Verein für Kultur und Geschichte in Wannsee e.V.

 

An der 1873 gegründeten Villenkolonie können die verschiedenen Zeiten unserer Geschichte deutlich gemacht werden. Bekannte Architekten errichteten Refugien, in die sich wohlhabende und Kunst liebende Menschen aus der Großstadt zurückziehen konnten. Ab 1933 mussten viele jüdische Besitzer ihre Häuser und Grundstücke verlassen. So auch der Seidenfabrikant Hans Gugenheim sein von Muthesius gebautes Landhaus, das von Brigitte Horney gekauft wurde und wo Kästner unter Pseudonym das Drehbuch zu »Münchhausen« schrieb. Ende April 1945 wurde Neu-Babelsberg von sowjetischen Truppen besetzt, alles beschlagnahmt und Häuser für Truman, Churchill und Stalin eingerichtet, um die Potsdamer Konferenz vorzubereiten. Zu Zeiten der DDR wurden wieder die Filmstudios betrieben und in der Villenkolonie viele Häuser von der Hochschule für Film und Fernsehen genutzt. Am Ende des Rundgangs stehen wir in der Spitzweggasse am Gedenkstein für die jüdischen Opfer aus Potsdam, die hier in einem jüdischen Siechen- und Altersheim auf ihre Deportation warten mussten.

 

Bitte beachten Sie:

- dass es sich um eine Stadtführung von 1,5 bis 2 Stunden zu Fuß handelt,

- dass zwischen S-Wannsee und S-Griebnitzsee Schienenersatzverkehr besteht .

Rückweg zum S-Bhf. Griebnitzsee: Möglichkeit der Rückfahrt mit dem ÖPNV-Bus 694 Karl-Marx-Str./ Ecke Behringstr.

Anmeldung:   erwünscht in der GCJZ-Geschäftstelle / Telefon: 030 – 821 66 83 / Fax: 030 – 82 70 19 61 /

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

Eintritt: frei

 

Wer sich schon einmal vorher kundig machen möchte kann das auf berlin.de

 

 

 

 

Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und GCJZ Berlin

 

Reihe Brennpunkt Religion - Ein Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania

Eintritt: 7.- Euro, für Studierende 3.- Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 3,50 Euro.
Weitere Informationen: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog,

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel.: 030/ 243 44 167 /

E-Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de

NAH-OST-KONFLIKT UND MUSLIMISCHER ANTISEMITISMUS

Referent: Ahmad Mansour, Stiftung European Foundation for Democracy, Gruppenleiter

HEROES-Projekt Berlin, Mitglied der Deutschen Islamkonferenz

 

Mittwoch | 24. September | 19.30 Uhr

Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg

(Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)

 

Die antisemitischen Stereotype, die von Teilen muslimischer Jugendlicher in Deutschland vertreten werden, sind sehr vielfältig. Sie reichen von Verschwörungstheorien über die Finanzherrschaft der Juden bis zur Holocaust-Leugnung. Solche Stereotypen sind auch in der Mehrheitsgesellschaft vorhanden In den migrantischen Milieus spielen der Nahostkonflikt und der religiös begründete Antisemitismus auf Schulhöfen, in Schulklassen, Moscheen, auf Facebook und in Satellitensendern und Foren eine nicht unbedeutende Rolle. Diese Art von Antisemitismus ist wenig erforscht und bedroht die Demokratie. - Wie kann ein Umdenken gelingen?

 

 

 

Oktober 2014

 

 

Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und GCJZ Berlin

 

Reihe Brennpunkt Religion - Ein Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania

Eintritt: 7.- Euro, für Studierende 3.- Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 3,50 Euro.
Weitere Informationen: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog,

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel.: 030/ 243 44 167 /

E-Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de

 

"Was ist Christlicher Zionismus?"

Eine kritische Darstellung

von Andreas Götze

Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

 

Mittwoch | 8. Oktober | 19.30 Uhr

Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg

(Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)

Der Zionismus wird in der Regel als politische Bewegung aus dem Judentum betrachtet. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass es auch einen christlichen Zionismus gibt.
Viele der etwa 100 Mio. Evangelikalen in den USA sehen sich selbst als sog. „Christliche Zionisten“. Diese Bewegung hat auch in Deutschland in verschiedener Ausprägung Zulauf. Ihre Anhänger unterstützen in der Regel uneingeschränkt den Staat Israel als Erfüllung der biblischen Verheißung Gottes auf Land für das jüdische Volk. Nicht selten verbinden sich diese Vorstellungen mit radikaler Ablehnung palästinensischer Interessen sowie jeglicher Kritik an konkreter israelischer Politik. Kritiker sehen in der Bewegung eine religiöse Ideologie, die letztendlich die Bekehrung der Juden am Ende der Zeiten zum Ziel hat und den Staat Israel nur als notwendigen Schritt sieht, um die Wiederkehr Jesu zu forcieren. Wie ist dieses Phänomen entstanden und wie einzuschätzen?

Eintritt: 7 Euro, für Studierende 3 Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 3,50 Euro.

Veranstalter: Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin

 

 

 

Montag | 20. Oktober  I  19 Uhr

Ort Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Großer Saal, Lindenstraße 9 – 14, 10969 Berlin

Bitte planen Sie genügend Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. Parkplätze stehen unmittelbar am Gebäude nicht zur Verfügung.

 

Ab jetzt heißt du LIENEKE

Szenische Lesung

von und mit

Chris Pichler, Wien/Berlin

 

 

 

 

Musikalische Begleitung:

Die Schülerinnen und Schüler des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn Berlin

Lisa, David und Gabriel Malaev

unter der Leitung von

Boris Rosenthal

mit Musik
der jüdischen niederländischen Komponist_innen


Henriëtte Bosmans (1895 Amsterdam – 1952 Amsterdam),
Dick Kattenburg (1919 Amsterdam – 1944 Auschwitz) und
Leo Smit (1900 Amsterdam – 1943 Sobibor)
 

in der Bearbeitung von Boris Rosenthal

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Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit Stiftung Jüdisches Museum Berlin, den Botschaften des Staates Israel, des Königreichs der Niederlande und der Republik Österreich/  Österreichisches Kulturforum Berlin,  der Axel Springer Stiftung, dem Crowne Plaza Hotel Berlin  sowie dem Verlag Jacoby & Stuart

 

 

Geboren wurde sie 1933 im niederländischen Utrecht als Jacqueline van der Hoeden. Seit Ende der 1940er Jahre lebt die Jüdin in Israel und heißt Nili Goren. Bekannter ist sie heute unter dem Namen, den ihr der Vater im Oktober 1942 gab: Lieneke.

Um die Familie vor der Deportation zu bewahren, versteckte der Vater die vier Kinder und die schwer kranke Mutter (sie starb in ihrem Versteck) an verschiedenen Orten bei nichtjüdischen Familien: »Sagt niemandem, wer ihr wirklich seid!« Zuletzt – aber wer wusste damals schon, wann »zuletzt« war! – lebte Lieneke bei Dr. Hein Kohly im Dorf Den Ham. Er war im Widerstand und hatte illegale Verbindungen. So konnte der Vater Lieneke Brieflein zukommen lassen, die das sich nach ihrer Familie sehnende kleine Mädchen aufmuntern sollten. Die Briefe waren bunt bemalt und zu kleinen Heften gebunden. Nach dem Lesen sollten die verräterischen Brief-Heftchen verbrannt werden. Hein Kohly aber brachte das nicht übers Herz. So überlebten nicht nur Nili, ihre Geschwister und der Vater, sondern auch die Brief-Heftchen – versteckt in einer Blechdose unter einem Apfelbaum. Nach der Befreiung überreichte Hein Kohly Lieneke zu deren Überraschung die Heftchen. Nili Goren gab sie in das israelische Kindermuseum Yad LaYeled zur Aufbewahrung. Dort entdeckte die französische Schriftstellerin Agnès Desarthe die Briefe und veröffentlichte sie 2007. Edmund Jacoby übertrug die Briefe 2009 ins Deutsche und gab sie in seinem Verlag Jacoby&Stuart als wundervoll gestaltete Ausgabe im Schuber heraus. Diese Ausgabe hatte die bekannte österreichische Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Chris Pichler so gerührt, dass sie sich entschlossen hat, die Briefe und die Geschichte der Lieneke und ihrer selbstlosen Helfer als Szenische Lesung mit Musik zu gestalten. Sie bat die Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit um Unterstützung. Ebenso gern und sofort halfen mit außergewöhnlichem Engagement die israelische, die österreichische und die niederländische Botschaft, die Axel Springer Stiftung, das Crowne Plaza Hotel Berlin sowie der Verlag Jacoby&Stuart. Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin ist von dem Projekt ebenfalls so überzeugt, dass sie ihre Räume für diese Uraufführung uneigennützig zur Verfügung stellt.

 

Chris Pichler hat sich einen Namen gemacht mit Theaterengagements und TV-Produktionen sowie selbst entwickelten Soloprogrammen starker Frauen der Zeitgeschichte, u.a. Romy Schneider, Marilyn Monroe, Jacky Kennedy. Sie ist eine unverwechselbare Stimme in deutschsprachigen Sendern und Hörbüchern sowie eine vielseitige Interpretin literarischer Texte und Musikprogramme.

www.chrispichler.com

 

(c) Fotos: 1 und 2 Nili Goren, 3 Chris Pichler

 

Wir freuen uns, dass Nili Goren anwesend sein wird,

die derzeit zusammen mit ihrer Begleitung, Tanja Ronen vom Ghettokämpfermuseum, unser Gast in Berlin ist.

Wir danken allen, die dazu beitrugen, insbesondere  (in alphabetischer Reihenfolge)

  • der Axel Springer Stiftung (Dr. h.c. Friede Springer)

  • der Botschaft des Staates Israel

  • der Botschaft des Königreichs der Niederlande

  • dem Crowne Plaza Hotel Berlin

  • dem Österreichischen Kulturforum Berlin.

 

Anmeldung erbeten in der GCJZ-Geschäftsstelle, Telefon: 030 – 821 66 83 / Fax: 030 – 82 70 19 61 /

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

Eintritt frei

 

www.jmberlin.de

www.botschaftisrael.de

http://deutschland.nlbotschaft.org

www.kulturforumberlin.at

www.axelspringerstiftung.de

www.crowneplazaberlin.com

www.jacobystuart.de

LIENEKES HEFTE

Aus dem Niederländischen von Edmund Jacoby

Jetzt gebunden als preiswerte Erfolgsausgabe

140 Seiten | 9 x 13 cm | geb. | durchgehend farbig

mit Lesebändchen | Ab 7 Jahren und für die ganze

Familie | ISBN 978-3-941787-56-8 | 9,95

 

Lieneke ist sechs Jahre alt, als deutsche Truppen 1940 die Niederlande besetzen. Als die Judendeportationen beginnen, beschließt die Familie van der Hoeden unterzutauchen. Lieneke, die Jüngste von vier Geschwistern, kommt nacheinander bei

verschiedenen Familien unter, die das Mädchen unter großer Gefahr für ihr eigenes Leben vor den Häschern der Nazis versteckt halten. Lieneke ist traurig und fühlt sich allein. Bis eines Tages ein Brief ihres Vaters eintrifft. Insgesamt neun Briefe in Form kleiner Heftchen hat der Vater seiner Tochter bis zur Befreiung der Niederlande heimlich zukommen lassen, um Lieneke das Gefühl des Verlassenseins zu nehmen. In diesen wunderschön illustrierten Briefen erzählt er fröhlich, leicht und hoffnungsfroh von den Dingen des Alltags, berichtet – verschlüsselt – über die Neuigkeiten der Familie und nimmt Anteil am Tun und Werden seiner Tochter. – Die französische Schriftstellerin Agnès Desarthe hat die Heftchen in Israel entdeckt, wohin

die Familie nach dem Krieg emigrierte, und erzählt die Geschichte. Ein wunderbares, anrührendes Dokument des Widerstands, voller Poesie und väterlicher Zärtlichkeit.

 

Ausgezeichnet! mit Luchs der ZEIT und RADIO BREMEN

 

Die Presse: »Eine große Entdeckung!« Der Tagesspiegel / »Ein Wunder in bunten Bildern« Die Welt / »In jedem Brief spürt man, wie gerne Lienekes Vater bei ihr gewesen wäre und sie in den Arm genommen hätte.« rbb quergelesen / »Es ist das berührendste Buch dieses Frühlings. Das schönste. Historisches Dokument einer Vaterliebe« Kurier Wien / »Wer es Kindern vorliest, kann von dem erzählen, was vielen jüdischen Kindern im Dritten Reich passiert ist. Erwachsene werden von ›Lienekes Heften‹ angerührt sein, weil sie wissen, welch dunklen Hintergrund sie haben.« tz München / »Von Agnès Desarthe wissen wir – und können es den Kindern weitererzählen – , dass aus Lieneke ›eine sehr hübsche Dame mit grauen Haaren und strahlenden Augen geworden ist, die heute als Nili Goren in Israel lebt‹.« spielen und lernen

 

 
 

November 2014

 

 

Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und GCJZ Berlin

 

Reihe Brennpunkt Religion - Ein Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania

Eintritt: 7.- Euro, für Studierende 3.- Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 3,50 Euro.
Weitere Informationen: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog,

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel.: 030/ 243 44 167 /

E-Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de

FUNDAMENTE HABEN, OHNE FUNDAMENTALISTISCH ZU SEIN

(Abschluß der Reihe)

Podiumsgespräch mit:

Pröpstin Friederike von Kirchbach, Evangelische Kirche BerlinBrandenburg-schlesische

Oberlausitz (EKBO)

Bischofsvikar Dr. Matthias Fenski, Erzbistum Berlin (angefragt)

Rabbiner Daniel Alter, Jüdische Gemeinde zu Berlin (angefragt)

Burhan Kesici, Generalsekretär des Islamrates

Moderation: Amet Bick, Journalistin und Theologin

 

Mittwoch | 5.November | 17.30 Uhr

Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg

(Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)

 

 
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

65 Jahre

GESELLSCHAFT FÜR
CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT IN BERLIN e.V.

Gegründet am 24. November 1949

 

Festveranstaltung

„Aufstörung tut not!“ ©

 

Montag, 24. November 2014

Beginn: 18.00 Uhr

Ort: Roten Rathaus Berlin, Louise-Schroeder-Saal

 

Festvortrag:

Prof. Dr. Martin Stöhr

 

Von einer Jubiläumsfeier möchten wir bewusst nicht sprechen – denn die Art unserer Aufgaben, mit denen wir uns nun über sechs Jahrzehnte befassen, und die Ziele, die zu erreichen wir uns ebenso lange bemühen, sind eher von solcher Natur, dass wir nur dann feiern könnten, wenn die Aufgaben erfüllt und die Ziele erreicht wären.

 

Dass dem leider noch nicht so ist, müssen wir derzeit - im Sommer 2014 - wieder verstärkt feststellen. Darum ist der Titel unserer Veranstaltung zugleich als Bilanz vergangenen und als Motto künftigen Bemühens gemeint.

 

Die Anführungszeichen verweisen darauf, dass es sich um ein Zitat handelt – aus einer Rede unseres ehemaligen Stellvertretenden Evangelischen Vorsitzenden Heinrich Albertz zum 9. November. Diese beeindruckende Rede und weitere unveröffentlichte Fundstücke aus den Archivalien der GCJZ Berlin, von denen wir meinen, dass sie auch heute noch aufstörend sind, enthält ein Sammelband * der Ihnen an diesem Jubiläumstag präsentiert werden wird – mit

Lesungen, Gesprächen und Musik.

 

* Für den Druck des im Hentrich&Hentrich Verlag erscheinenden Bandes (ca. 200 S.) bitten wir herzlich um weitere Spenden! Mit dem jetzigen Finanzvolumen beträgt die für unsere Arbeit zur Verfügung stehende Auflage ca. 500 Exemplare – in der gegenwärtigen Zeit leider nur „ein Tropfen auf dem heißen Stein“.

 

Postbank Berlin

IBAN: DE40 10010010 0000 838 106

 

Aus dem Ausland mit BIC:   PBNKDEFF

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76. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938
Weitere Veranstaltungen in Berlin und Potsdam

 

 
 

Dezember 2014

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

 

Jour fixe

Buchvorstellung und Gespräch mit der Autorin Beate Barwich

 

Veni creator spiritus
Heinrich Grüber - Gerechter unter den Völkern

 

Mittwoch, 17. Dezember 2014, 17.30 Uhr
Ort: Geschäftsstelle GCJZ Berlin, Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin

 

Mit dem Namen Heinrich Grüber verbindet sich das Bild vom Barmherzigen Samariter, der dem unter die Räuber Gefallenen wider Erwarten hilft. Dieser Band geht darüber hinaus. Hier ergreifen namhafte Autoren das Wort, um den „Zeugen pro Israel“ in Erinnerung zu rufen. Propst Heinrich Grüber hat nicht nur als Mensch der Bekennenden Kirche in der Zeit des Kirchenkampfes bleibende Spuren hinterlassen. Er hat sich ebenso in der Ost-West-Konfrontation zur Zeit des geteilten Deutschlands für Frieden und Versöhnung eingesetzt. Er war Europäer und Weltbürger. Die Auszeichnung mit dem Ehrentitel »Gerechter unter den Völkern« durch den Staat Israel ist Anlass genug, das große Thema von Christsein und politischer Verantwortung aufzugreifen und ihn an der Seite anderer bedeutender Namen wie Martin Niemöller, Martin Buber, George Bell, Albert Schweitzer und Gustav Heinemann zu würdigen. (Verlagsankündigung) - Heinrich Grüber war 1949 Gründungsmitglied und viele Jahre Kurator der GCJZ Berlin

 

Wir wünschen
ein frohes Chanukkafest
bzw. eine gesegnete Adventszeit.

Vorstand und Geschäftsführung der GCJZ Berlin

 

Chanukka- und Weihnachtsfeier
 

Sonntag, 4. Advent,  21. Dezember 2014

15.00 Uhr

Ort: Kloster Karmel Regina Martyrum Berlin, Gästehaus
(für Behinderte geeignet), Heckerdamm 232, 13627 Berlin


Eintritt frei.

 

Wenn es möglich ist, bitte rechtzeitig vorher in der Geschäftsstelle anmelden:
Tel. 821 66 83


Wir freuen uns auf Ihr Selbstgebackenes bei Kaffee und Tee.

 

 
 

 


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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
 

Laubenheimer Straße 19, 14197 Berlin - Tel.: 8216683 Fax: 82701961
Bankverbindung: Postgirokonto Berlin  -  Bankleitzahl 100 100 10  -  Kontonummer: 838-106