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Luther

und

die Juden

Zum Reformationsjubiläum 2017

 

 

 

 

 

Aktualisiert 14.04.2016,

Dialog verträgt keine Mission

Rabbiner Andreas Nachama (u.a. Kurator der GCJZ Berlin) fordert von der Evangelischen Kirche ein klares Nein zur Judenbekehrung

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13.4.2016, EKD

Schwaetzer erwartet vom Reformationsjubiläum Stärkung der Ökumene

Das Reformationsjubiläum 2017 wird nach Ansicht der Präses der Synode der EKD, Irmgard Schwaetzer, die Ökumene nachhaltig voranbringen. Im Rahmen der Feierlichkeiten sind zahlreiche Schwerpunkte mit der katholischen Kirche ebenso wie mit orthodoxen Kirchen und jüdischen Gläubigen geplant, sagte Schwaetzer bei den Evangelischen Medientagen in Berlin.

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27.3.16, Die Welt

Matthias Kamann

Luthers Glaube war mehr Mentalität als Religion

Wer die Reformation nur theologisch liest, irrt: Eine neue Studie zur Lutherzeit zeigt, wie Geldverteilung, Mentalitäten und nationale Interessen Europa schon damals gespalten haben.
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2. Tagung der 12. Synode der EKD, 8. bis 11. November 2015 Bremen

11. November 2015, Kundgebung

"Martin Luther und die Juden – Notwendige Erinnerung zum Reformationsjubiläum"
Darin:

"Im Jahr 2017 feiert die Evangelische Kirche 500 Jahre Reformation. Dabei fragen wir mit Blick auf unser historisches und theologisches Erbe nach wesentlichen Einsichten für heute. Bei aller Dankbarkeit und Freude verschließen wir die Augen nicht vor Fehlern und Schuldverstrickungen der Reformatoren und der reformatorischen Kirchen."

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29.10.2015, Jüdische Allgemeine

Micha Brumlik

Kritisches Erinnern
Warum sich Juden nicht am Luther-Gedenken beteiligen sollten, aber viel dazu sagen können

Darin:

"Daher kann es keineswegs die Rolle von Juden sein, beim öffentlichen »Gedenken« an Luther mitzuwirken. ... Wenn also im Lutherjahr strikt zwischen »Gedenken«, bei dem Juden nichts zu suchen haben, und »kritischer Erinnerung« unterschieden wird, spricht alles für eine jüdische Teilnahme an diesem Prozess kritischer Erinnerung. ..."

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Martin Luther und die Juden

http://www.luther2017.de/de/wiki/martin-luther-und-die-juden

auf der offiziellen Website zum Reformationsjubiläum 2017

www.luther2017.de

 

 

 

 

 

 

Dort gibt es - leider etwas versteckt unter dem nicht sofort zu findenden Link Wiki >> - folg.

Themenfelder >> (Stand April 2016 - Texte: www.luther2017.de):

 

 

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Pressemitteilung:

Klare Distanzierung von antijüdischen Schriften Martin Luthers -

Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit begrüßt

Votum der Ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)

Bad Nauheim, 16.12.2014

Download

In einem Schreiben an den Präses der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Ulrich Oelschläger, hat der Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR) seinen Dank und seine Zustimmung über das hessische Synodalvotum zu Martin Luthers „Judenschriften“ zum Ausdruck gebracht. Die EKHN-Kirchensynode hatte am 21. November in einem Beschluss Martin Luthers "Judenschriften" unzweideutig kritisiert und sich deutlich von ihnen distanziert.

Laut DKR stellt sich damit "die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau ...der notwendigen Auseinandersetzung mit dem antijüdischen Erbe der Reformation". Dabei stelle das Votum klar, dass es nicht darum gehe, die Bedeutung Martin Luthers und seiner Theologie sowie den gewichtigen Beitrag der Reformation zur Entwicklung von Kirchen, der theologischen Lehre, der Geistes- und Religionsgeschichte in Europa und weltweit zu schmälern.

Allerdings werde in dem Beschluss auch deutlich, "dass das höchst problematische Verhältnis Luthers zum Judentum keinen Nebenstrang seiner Theologie darstellt, sondern sich in zentralen theologischen Konzepten widerspiegelt, wobei der Reformator Motive eines zeitgenössischen Antijudaismus mit der Ausarbeitung und Darstellung seiner theologischen Themen verknüpft". Auch hinsichtlich des Einflusses Luthers auf protestantische Territorialherren und seiner Ratschläge zur Unterdrückung und Vertreibung von Juden ist nach Überzeugung des DKR eine kritische Aufarbeitung des dunklen Erbes der Reformation notwendig, insbesondere im Hinblick auf das Reformationsjubiläum in 2017.

Der DKR dankt der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau für das eindrückliche Votum der Kirchensynode, in dem Luthers Antijudaismus benannt und im historischen Kontext wahrgenommen wird, und in dem unter Verweis auch auf die wechselvolle Geschichte des Umgangs mit diesem schweren Erbe eine klare Kritik und Distanzierung von Luthers "Judenschriften" zum Ausdruck kommt.

Im Schreiben bringen die Vertreter des DKR auch ihre Hoffnung zum Ausdruck, "dass dieses Synodalvotum der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau einen guten Impuls für eine angemessene weitere Auseinandersetzung mit dem antijüdischen Erbe der Reformation auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017 gibt".

 


 

Internationale Tagung

 

„Martin Luther und die Juden.

Luthers Judenschriften und ihre Rezeption –

Ein Projekt zum Reformationsjubiläum“

 

4. bis 6. Oktober 2015

Ort: Evangelischen Akademie Loccum

 

 Flyer

 

Weitere Informationen:

Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

DEUTSCHER KOORDINIERUNGSRAT e. V.

Otto-Weiß-Straße 2

61231 Bad Nauheim

Tel.:  06032 – 91 11 11

Fax.: 06032 – 91 11 25

Email: reker@deutscher-koordinierungsrat.de

 

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16. Oktober

bis18. Dezember 2015

Sophienkirche Berlin-Mitte

Die Ausstellung ist auch auf dem Kirchentag 2017 zu sehen

Mehr Informationen >>

auf die Abb. klicken

und

auf der offiziellen Website zum Reformationsjubiläum:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lutherische Europäische Kommission Kirche und Judentum (LEKKJ), Helsinki 2011
Martin Luther und das Judentum – Herausforderungen für die Lutherischen Kirchen heute
Die lutherischen Kirchen begehen im Jahr 2017 den 500. Jahrestag der Reformation. Dies ist Anlass, auch Martin Luthers Verhältnis zum Judentum erneut zu bedenken.

Download >>

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Materialsammlung zur Ausstellung >>
>> "Drum immer weg mit ihnen!” -
Luthers Sündenfall gegenüber den Juden <<
auf der
auf der Website "Im Dialog"
des Evangelischen Arbeitskreises für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen und Nassau mehr >>

 

 

Dear friends, we offer our exhibition about Martin Luther and the Jews now in English Language.

Luther’s Fall with regard to the Jews

An exhibition in English Language which can be rented It can be seen in internet under www.luther.imdialog.org

The exhibition displays Luther’s ambivalent, intolerant and even aggressive stance over against the Judaism of his time. Also displayed: the ecclesiastical history leading up to Luther and the reception of Lutheran Anti-Judaism in the Third Reich, as well as the question “What remains to be done?” The exhibition encompasses 12 roll-ups, sized 100 x 200 centimeters. They can be placed free-standing. Themes are: Hope of Conversion, The Unequivocal Certainty of Scripture, Jewish Pig, Seven Suggestions, Josel of Rosheim, “The Jews are our doom”, Church Procedures long before Luther, After-Effects, Proud Church and Blind Synagogue, What remains to be done?

Thank you very much, Hans-Georg Vorndran

Redaktion BlickPunkte

Materialien zu Christentum, Judentum, Israel und Nahost

ImDialog. Evangelischer Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch

www.ImDialog.org

 

Wir erklären ausdrücklich, dass wir, die GCJZ Berlin, uns nicht mit jeder Meinung in den auf dieser Website verlinkten und wiedergegebenen Veröffentlichungen identifizieren oder für deren Inhalte verantwortlich sind.

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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. 
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