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50 Jahre "NOSTRA AETATE"

 

 

Am 28. Oktober 1965, mithin vor 50 Jahren, verabschiedete das 2. Vatikanische Konzil die Erklärung "Nostra aetate" (Text auf den Seiten des Vatikan >>). Die Konzilserklärung gilt mit ihrem 4. Abschnitt seither als Meilenstein der Neubestimmung des Verhältnisses zwischen Katholischer Kirche und Judentum.

Nachfolgend würdigen wir das Ereignis mit Hinweisen auf eine Reihe uns wichtig erscheinender Meinungsäußerungen, die anlässlich des Jubiläums erschienen.

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  • Nostra Aetate nicht den Piusbrüdern opfern

Erklärung der Mitgliederversammlung der über 80 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Deutschland, Bonn/Bad Nauheim, den 22.05.2016

Mit großer Sorge haben die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Deutschland die Äußerungen des Sekretärs, der für die Lefebvrianer zuständigen Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“, Msgr. Pozzo, zur Kenntnis genommen, nach der die Erklärung des II. Vatikanischen Konzils Nostra Aetate keine verbindliche theologische Aussage der Römisch-Katholischen Kirche sei, sondern als „Direktive für die pastorale Aktion oder Orientierungen und Empfehlungen oder praktisch-pastorale Exhortation“ gelten könne. Msgr. Pozzo macht sich damit die Position der Lefebvrianer zu Eigen und widerspricht allen päpstlichen Aussagen von Paul VI. bis zu Franziskus.
http://www.deutscher-koordinierungsrat.de/dkr-home-Stellungnahme-Nostra-Aetate-nicht-den-Piusbruedern-opfern-2016

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  • 11. Dezember 2015
    Ein Quantensprung:
    Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen.
    Erklärung orthodoxer Rabbiner zur Partnerschaft zwischen Juden und Christen
    Nach fast zwei Jahrtausenden der Feindseligkeit und Entfremdung erkennen wir orthodoxe Rabbiner als Leiter von Gemeinden, Institutionen und Seminaren in Israel, den Vereinigten Staaten und Europa die uns nun offen stehende, historische Gelegenheit. Wir möchten dem Willen unseres himmlischen Vaters folgen, indem wir die uns angebotene Hand unserer christlichen Brüder und Schwestern ergreifen. Juden und Christen müssen als Partner zusammenwirken, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.

    Wortlaut in tachles. Das jüdische Wochenmagazin (Schweiz) >>

    Können Juden Christentum als Religion anerkennen? - Erklärung orthodoxer Rabbiner zur Partnerschaft zwischen Juden und Christen. - Kommetar von Yves Kugelmann, in tachles. Das jüdische Wochenmagazin (Schweiz), Ausgabe: Nr. 50 / 11.Dezember 2015 >>

     

  • 10. Dezember 2015,
    „Denn unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt“ (Röm 11,29).
    Reflexionen der Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum des Vatikan zu theologischen Fragestellungen in den katholisch-jüdischen Beziehungen aus Anlass des 50jährigen Jubiläums von „Nostra aetate“ (Nr. 4)

    Vor fünfzig Jahren wurde die Erklärung „Nostra aetate“ des Zweiten Vatikanischen Konzils verabschiedet. In Nummer vier stellt sie die Beziehungen der katholischen Kirche zum Judentum in einen neuen theologischen Rahmen. Die folgenden Ausführungen möchten dankbar auf alles zurückblicken, was in den letzten Jahrzehnten in den jüdischkatholischen Beziehungen erreicht worden ist und wollen zugleich für die Zukunft neue Impulse geben. Ausgehend von einer wiederholten Betonung der Sonderstellung der jüdisch-katholischen Beziehungen innerhalb des interreligiösen Dialogs werden theologische Fragestellungen aufgegriffen, wie der Stellenwert der Offenbarung, das Verhältnis zwischen Altem und Neuem Bund, die Beziehung zwischen der Heilsuniversalität Jesu Christi und dem ungekündigten Bundes Gottes mit Israel und der Evangelisierungsauftrag der Kirche im Verhältnis zum Judentum. Dieses Dokument präsentiert katholische Überlegungen zu diesen Fragestellungen und setzt diese in einen theologischen Kontext, auf dass deren Bedeutung für die Mitglieder beider Glaubenstraditionen vertieft werde. Dieser Text ist nicht ein Dokument des Lehramts oder eine lehramtliche Unterweisung der Katholischen Kirche, sondern es handelt sich um Überlegungen der Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum über aktuelle theologische Fragestellungen, die sich seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil entwickelt haben. Sie beabsichtigen, Ausgangspunkt für eine weitere theologische Reflexion zu sein, so dass die theologische Dimension des jüdisch-katholischen Dialogs bereichert und intensiviert wird.


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    Zusammenfassung >>

     

  • 28.10.2015 domradio
    "Das Zugehen auf Juden wurde als glaubwürdig empfunden"
    Ein Interview mit Günther Ginzel
    www.domradio.de/audio/das-zugehen-auf-juden-wurde-als-glaubwuerdig-empfunden-ein-interview-mit-guenther-ginzel

    Audiobeitrag
     

  • 28.10.2015 ZENIT
    Papst dankte für die bedeutenden Fortschritte in den Beziehungen zu Juden und Muslimen

    Im Rahmen seiner Betrachtungen zum 50-Jahr-Jubiläum der Erklärung „Nostra Aetate“ während der Generalaudienz bezeichnete Franziskus die Erklärung als Bekräftigung der kirchlichen Wertschätzung anderer Religionen.

    ZENIT

     

  • 28.10.2015 KNA/domradio

    Papst ruft Religionen zu gemeinsamem Einsatz für Frieden auf:
    "Die Welt blickt auf uns Gläubige"

    50 Jahre nach Veröffentlichung des Konzilsdokuments "Nostra aetate" hat Papst Franziskus zu einer Zusammenarbeit aller Religionen für Frieden und Gerechtigkeit aufgerufen. "Die Welt blickt auf uns Gläubige".

    www.domradio.de/themen/judentum/2015-10-28/papst-ruft-religionen-zu-gemeinsamem-einsatz-fuer-frieden-auf
     

  • 27.10.2015 KNA/domradio

    Zentralratspräsident fordert mehr interreligiösen Dialog (Interview)
    Meilenstein "Nostra aetate"

    Vor 50 Jahren verkündete Paul VI. das Konzilsdekret "Nostra aetate". Es gilt als Wendepunkt im Verhältnis von Kirche und Judentum. Für Josef Schuster vom Zentralrat der Juden ist der Text bis heute hilfreich und aktuell

    www.domradio.de/themen/interreligi%C3%B6ser-dialog/2015-10-27/zentralratspraesident-fordert-mehr-interreligioesen-dialog

     

  • 26.10.2015 KNA/domradio

    Erzbischof Koch ruft zu Weihnachtsfeiern mit Flüchtlingen auf
    Was aus "Nostra Aetate" folgt

    Die steigende Zahl von Flüchtlingen stellt nach Ansicht von Berlins Erzbischof Heiner Koch auch neue Anfragen an das Glaubensleben der deutschen Christen. Er verweist auf die 50 Jahre alte Konzilserklärung "Nostra Aetate".

    www.domradio.de/themen/fluechtlingshilfe/2015-10-26/erzbischof-koch-ruft-zu-weihnachtsfeiern-mit-fluechtlingen-auf

     

  • 22.10.2015 Jüdische Allgemeine
    Ein neuer Nathan
    Warum wir 50 Jahre nach der Erklärung des Vatikanischen Konzils wieder eine Ringparabel brauchen
    Von Rabbiner David Bollag (Israel/Schweiz)
    www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/23614
     

  • 14.03.2015 domradio

    Kurt Kardinal Koch: "Die katholische Kirche und das Judentum" (Vortrag)

    Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen über das Konzilsdokument "Nostra aetate" als bleibender Kompass des christlich jüdischen Dialogs.
    www.domradio.de/radio/sendungen/kopfhoerer/die-katholische-kirche-und-das-judentum-kurt-kardinal-koch

     

    Audio des Vortrags im März 2015 im Domforum Köln
     

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