Rückblicke
 

2008   I    2009   I   2010  

 
  • WdB 2010
    "Suchet der Stadt Bestes"
    Georg Kardinal Sterzinsky (Erzbischof von Berlin) und Lala Süsskind (Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin) im Gespräch
    Moderation: Bernd Streich
    Montag, 8. März 2010, 19.00 Uhr, Ort: Bernhard-Lichtenberg-Haus:

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  • WdB 2010 - Woche der Brüderlichkeit in Potsdam
    Eröffnungsveranstaltung
    Montag, 8. März 2010, 18.00 Uhr, Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt, Potsdam

  • WdB 2010 - Berliner Woche der Brüderlichkeit
    Eröffnungsveranstaltung
    Sonntag, 7. März 2010, 16.00 Uhr, Französische Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt
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  • 60. Gründungstag der GCJZ Berlin
    Staatssekretär André Schmitz und die Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) präsentieren die
    Berliner Gedenktafel für Familie MÖHRING
    Dienstag, 24. November 2009, 14.30 Uhr, Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstraße
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  • Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus  >> 27. Januar 1945
    „Wir waren Nachbarn“ - 130 Biografien Jüdischer Zeitzeugen
    Ausstellungs-Installation
    Veranstalter: Kunstamt Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit der GCJZ Berklin und der DIG Berlin-Brandenburg
    Eröffnung: Sonntag, 25. Januar 2009, Beginn: 18.00 Uhr
    Ort: Rathaus Schöneberg, Foyer
    J.-F.-Kennedy Platz
    Zeitraum der Ausstellung: 26. Januar bis 26. April 2009
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  • Matinee zum 50. Todestag Lion Feuchtwangers
    Sonntag, 21. Dezember 2008, 11.00 bis 15.00 Uhr,
    Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Seminarraum (1.OG)
    Streit-Gespräch: „Ist der Tod eines jüdischen Autors ein mitteilenswertes Ereignis?“
    Diskussion mit den Nachrichtenagentur-Chefredakteuren Thomas Rietig (AP), Hans-Jürgen Röder (epd) und Joachim Widmann (ddp), Leitung: Prof. Dr. Friedrich Knilli (TU Berlin)
    Filmvorführung: "GOYA", preisgekrönter Spielfilm (DEFA/Lenfilm 1971, Regie: Konrad Wolf)
    Kooperationsveranstaltung TU Berlin, GCJZ Berlin und Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum.
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    Rückblick auf das Internationale Lion-Feuchtwanger-Jahr 2008/2009 >>

 
  • Wir hören Chanukkageschichten und feiern Weihnacht
    Sonntag, 3. Advent, 14. Dezember 2008, ab ab 15.30 Uhr bis etwa 18.00 Uhr,
    Ort: Kloster Karmel Regina Martyrum Berlin, Gästehaus
    (für Behinderte geeignet), Heckerdamm 232, 13627 Berlin
    Eintritt frei. Wenn es möglich ist, bitte rechtzeitig vorher in der Geschäftsstelle anmelden:
    Tel. 821 66 83
    Wir freuen uns auf Ihr Selbstgebackenes bei Kaffee und Tee.
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  • Internationales Lion-Feuchtwanger-Jahr 2008/2009
    "Ein bibelfester Atheist."
    Anmerkungen zum Werk von Lion Feuchtwanger (1884-1858) aus Anlass seines 50. Todestages

    Vortrag von Manfred Flügge
    7. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Großer Saal
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WdB (Veranstaltung in Koop. mit GCJZ)
Donnerstag, 11. März 2010
, 20.00 Uhr, Ort: Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde Berlin-Schöneberg, Gemeindesaal:

Gesprächsabend anlässlich der Enthüllung der Gedenktafel für Adolf Kurtz (1891-1975), Pfarrer der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde

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WdB (Veranstaltung der GCJZ)
Dienstag, 9. März 2010
, 18.00 Uhr, Ort: Centrum Judaicum:
>>Die "12 Thesen von Berlin"<<
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Rainer Kampling

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Anmeldung >>


Foto: privat

"12 BERLINER THESEN"
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Flyer PDF

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WdB - Montag, 8. März 2010, 19.00 Uhr, Ort: Bernhard-Lichtenberg-Haus:
Fotos: Erzbistum / JGB
"Suchet der Stadt Bestes" -
Georg Kardinal Sterzinsky (Erzbischof von Berlin) und Lala Süsskind (Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin) im Gespräch
, Moderation: Bernd Streich

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WdB (Veranstaltung in Koop. mit GCJZ)
Montag, 8. März 2010,
14.30 Uhr, Ort: Rosa-Luxemburg-Gymnasium Berlin-Pankow:
Öffentliche Präsentation des Schülerprojekts anlässlich der Enthüllung der Berliner Gedenktafel für die Stillen Helden Familie Möhring
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Bitte beachten:
Die Gedenktafelenthüllung um 16.00 Uhr in der Kissingenstraße 25 ist aus bautechnischen Gründen abgesagt worden. Grund: die Wetterkapriolen des langen Winters.
Über den neuen Termin informieren Senatskulturverwaltung und GCJZ Berlin rechtzeitig zu einem späteren Zeitpunkt.

Eröffnungsveranstaltung
der Woche der Brüderlichkeit in Potsdam
Montag, 8. März 2010, 18.00 Uhr
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte,
Am Neuen Markt, Potsdam
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Woche der Brüderlichkeit
7. bis 14. März 2010
Jahresthema:
"Verlorene Maßstäbe"
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Eröffnungsveranstaltung
der Berliner Woche der Brüderlichkeit

Anmeldung >> (ausdrucken)
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Sonntag, 7. März 2010, 16.00 Uhr
Französische Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt

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Festrede:
Bischof Dr. Markus Dröge





Musikalisches Rahmenprogramm:
Chasan Jalda Rebling / Gethsemanekantorei / Joachim Vetter (Orgel)
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Foto: EKBO

 


Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
„Wir waren Nachbarn“

131 Biografien Jüdischer Zeitzeugen präsentiert die Ausstellungsinstallation im Rathaus Schöneberg am J.-F.-Kennedy Platz, die nun als Dauerausstellung für zwei Jahre gezeigt wird. Der Veranstalter, das Kunstamt Tempelhof-Schöneberg, eröffneten in Kooperation mit der GCJZ Berlin und der DIG Berlin-Brandenburg die Ausstellung am 24. Januar 2010, um 18.30 Uhr, anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, dem  27. Januar.
 

 
 


60. Gründungstag der GCJZ Berlin
BERLINER GEDENKTAFEL
für die Stillen Helden Familie MÖHRING

Aktuell:

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass die Gemeinnützige Baugenossenschaft Steglitz eG am 8.12.2009 der Anbringung der Gedenktafel an der Fassade des Hauses Kissingenstraße 25 zugestimmt hat.

Staatssekretär André Schmitz (Abb.1, 1.v.r.) und die Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) präsentierten am 24. November 2009 - dem 60. Gründungstag der Berliner GCJZ - im Kleinen Saal des Jüdischen Gemeindehauses in der Fasanenstraße die Berliner Gedenktafel für Dorothea und Georg MÖHRING. - Dorothea und Georg Möhring, deren behinderte Tochter Beate sowie die Pflegetochter Jutta versteckten aus christlicher Überzeugung zwischen 1943 und 1945, 18 Monate lang, in ihrer kleinen Zwei-Zimmerwohnung in der Kissingenstraße 25 in Berlin-Pankow das jüdische Ehepaar Margarete und Siegmund Weltlinger vor den Nazis und retteten es damit vor der Deportation. Der spätere Landespolitiker Siegmund Weltlinger (Abb. 5) gehörte 1949 zu den Gründungsmitgliedern der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ). Zwei Jahrzehnte war er erster jüdischer Vorsitzender der Berliner GCJZ. Angeregt wurde die Gedenktafel 2003 durch Schüler einer 10. Klasse des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums Berlin-Pankow. Sie hatten die Rettungstat erforscht und Spenden für die Tafel gesammelt. Die Berliner GCJZ hatte den Schülern versprochen, ihr Gedenktafelprojekt zu unterstützen. Nachdem der Bezirk Pankow von Berlin die Tafel genehmigt und der Berliner Senat finanzielle Hilfe zugesagt hatten, nahm jetzt die Historische Kommission zu Berlin die Tafel in das Berliner Gedenktafel-Programm auf.
Dass es sich vorerst um das Provisorium der Gedenktafel handelt (gesponsert von der Vereinigung ehemaliger Pankower Realgymnasiasten und Eosander-Schüler PAREGYTEN), ist ein auch bei anderen Berliner Gedenktafeln übliches Verfahren, wenn bestimmte Voraussetzungen noch nicht gegeben sind. In diesem Fall fehlt die Genehmigung des Eigentümers des Hauses, Gemeinnützige Baugenossenschaft Steglitz, die seit zwei Jahren Denkmalschutzgründe vorbringt gegen die Anbringung der Tafel an der Hausfassade Kissingenstraße 25 Ecke Prenzlauer Promenade.
An der öffentlichen Veranstaltung unter Leitung von Jael Botsch-Fitterling (Abb. 1, stehend), Jüdische Vorsitzende der GCJZ Berlin, nahmen u.a. teil der Schulleiter des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums, Ralf Treptow (Abb.1, li.), Dr. Beate Kosmala von der Gedenkstätte Stille Helden (Abb.1, 2.v.l.), Inge Hake (Abb.1, 2.v.r.), Leiterin Kommunikation und Veröffentlichungen der Christian Science Deutschland, sowie eine Schulklasse (Abb.4: Schüler der Klasse nach der Enthüllung der Tafel mit J. Botsch-Fitterling, Staatssekretär A. Schmitz und Barbara Faccani, Stellv. Evangelische GCJZ-Vorsitzende) des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums, die unter der Leitung ihres Klassenlehrers Sven Sprenger das Projekt ihrer Vorgänger fortführen wird. Unter den Gästen waren auch Burkhardt Kleinert, Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung des Stadtbezirks Berlin-Pankow, Prof. Dr. Wolfgang Ribbe, Stellv. Vorstandsvorsitzender der Historischen Kommission zu Berlin, Kuratoren und Vorstandsmitglieder der GCJZ Berlin und Mitglieder der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und christlicher Berliner Gemeinden.
(Fotos 1 bis 5: U.W.Grimm; Foto S. Weltlinger: Archiv GCJZ Berlin)
PDF Weitere Informationen / Pressemitteilung

 

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Die Benfizveranstaltung zugunsten des neu entstehenden, bundesweit ersten Autismus-Zentrums Arno-Holz-Straße 10 in Berlin-Steglitz fand am Donnerstag, dem 5. November 2009, um 20.00 Uhr, im ehemaliges Jüdischen Waisenhaus in Berlin-Pankow, Berliner Straße, statt. Schauspielerin Corinna Harfouch (Abb 2) hatte sich ohne zu zögern zur Lesung aus dem Buch "Die Hand der Miriam" von Nejusch (d.i. Nea Weißberg-Bob, 3.Abb.) bereit erklärt. Im beeindruckenden Betsaal des Hauses, dessen bei Restaurierungsarbeiten wiederentdeckte Kassettendecke einst vom Zigarettenfabrikanten Garbaty gestiftet wurde, sangen Jalda Rebling, am Akkordeon kongenial begeleitet von Franka Lampe (Abb.6). Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind (Abb. 4), sprach persönlich gehaltene, warme Grußworte. Frau Dr. Bärbel Wohlleben (Abb. 5) von der "Autismus Deutschland. Vereinigung zur Förderung von Menschen mit Autismus, Landesverband Berlin e.V.", stellte den Anwesenden die Anliegen des Vereins vor. Unter den Zuhörern der Kooperationsveranstaltung des Lichtig-Verlages und der GCJZ Berlin war auch deren Stellvertretende Evangelische Vorsitzende, Barbara Faccani (Abb.1, 1.v.l.). (Fotos: U.W.Grimm)

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Der sehr gut besuchte Vortrag von Knut C. Teske "Bin Laden geht - die islamistische Revolution kommt" am Mittwoch, dem 21. Oktober 2009, um 17.30 Uhr, im Seminarraum des Centrum Judaicum, war eine Veranstaltung der GCJZ Berlin in Kooperation mit der DIG Berlin/Potsdam und dem Centrum Judaicum, . Man spürte: Das Thema liegt den Menschen brennend auf der Seele, Information wird gebraucht, Besorgnis und Hoffnungen brauchen ein rationales Fundament. Knut C. Teske, einer der führenden Journalisten des Spinger Verlages, stellte vor dem Hintergrund jahrelanger Recherchereisen in islamisch geprägte Teile der Welt seine Sicht des radikalen Islam vor. Unter den im Anschluss an den ausführlichen Vortrag lebhaft diskutierenden Zuhörern waren auch Prof. Dr. Ernst Cramer (Abb.li., 2.v.l.) und zahlreiche andere Journalisten sowie der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Berlin/Potsdam und GCJZ-Kurator, Jochen Feilcke (re. Abb, 1.v.r.), und dessen Stellvertreterin Meggi Jahn (2.v.r.). (Foto: U.W.Grimm)

Wir danken dem Referenten für die Möglichkeit zum Download seines Vortrages:   PDF

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"Oscar Tietz - Eine preußisch-jüdische Kaufmannsbiografie" hieß der Vortrag von Nils Busch-Petersen am Dienstag, dem 8. September 2009, in der Oranienburger Straße, einer Veranstaltung der GCJZ Berlin in Kooperation mit dem Centrum Judaicum. Die wegen des S-Bahn-Chaos`, das an diesem Tag seinen Höhepunkt ereicht hatte, nur wenigen Besucher konnten einen exzellenten Vortrag des Hauptgeschäftsführers des HBB Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. miterleben: ein Stück Berliner Wirtschaftsgeschichte, das durch die Pleite des Karstadt-Konzerns von aktueller Brisanz ist. 1884 eröffnete Oscar Tietz zusammen mit seinem Onkel Hermann Tietz das erste Warenhaus der Firma in München. Nach modernen Verkaufsprinzipien baute der Visionär und Stratege Oscar Tietz ab 1900 eine Warenhauskette in Berlin auf, mit den bekannten Häusern in der Leipziger Straße, am Alexanderplatz und in der Frankfurter Allee. Bemerkenswert ist, dass sich die Forschungen Busch-Petersens zu einer deutsch-polnischen Freundschaftsgeschichte ausweiteten und das Andenken an deutsche jüdische Wirtschaftspioniere in Polen befördert hat. Da das Thema und die Art der Darstellung es wert sind, werden wir versuchen, Niels Busch-Petersen für eine Wiederholung seines Vortrags zu gewinnen. (Foto: U.W.Grimm)

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Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Potsdam hatte eingeladen zur Besichtigung des Einstein-Hauses in Caputh. Etwa 40 Mitglieder der Gesellschaft und der Jüdischen Gemeinde Potsdam waren gekommen, um sich durch die kompetenten Führer(innen) des Einstein-Forums erzählen zu lassen, was Albert Einstein 1929 nach Caputh zog. Im Anschluss an die Führung traf man sich bei selbst gebackenem Kuchen und einem Tässchen Kaffee im wunderschönen neuen Gemeindehaus der alten Kirche in Caputh zu einem Gespräch in herrlichster Umgebung und bei bestem Wetter. Es war ein gelungener Sonntagnachmittag, für den der GCJZ Potsdam herzlich gedankt sei. (Fotos: U.W.Grimm)

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Jour fixe
„Katholische Kirche und Judentum
 – Geschichte und Stand eines Dialogs“
mit Prof. Dr. Rainer Kampling

(FU Berlin, Mitglied des Kuratoriums der GCJZ Berlin)
am 18. Juni 2009,

Leitung: Barbara Faccani,
Stellv. Ev. Vorsitzende der GCJZ Berlin.



(Foto: U.W.Grimm)

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Zu der von der Berliner GCJZ in der Woche der Brüderlichkeit veranstalteten Trialogtheater-Vorführung "Wir Urenkel Abrahams" mit der Kantorin und Schauspielerin Jalda Rebling aus jüdischer Sicht, dem Schauspieler und Pantomimen Burkhart Seidemann aus christlicher Sicht und dem Geschichtenerzähler Saddek El-Kebir aus muslimischer Tradition kamen weit über 100 Interessierte in das ehemalige Jüdische Waisenhaus in Pankow (heute Cajewitz-Stiftung). In der Aufführung am 7. März 2009 im ehemals synagogalen Betsaal mit seiner rekonstruierten, ehedem vom Pankower Zigarettenfabrikanten Garbaty gesponserten einmaligen Kassetttendecke wurde auf heiter-besinnliche Weise mit einem Schuss Ironie gewürzt gefragt, wie es denn möglich sei, dass aus einer gemeinsamen Wurzel drei verschiedene Bäume wachsen, wenn doch die drei Buchreligionen übereinstimmend gemeinsam den Urvater Abraham verehren. Und wenn schon verschiedene Bäume - wären deren Früchte nicht zusätzlicher Reichtum statt Grund zur Feindschaft? Denn Abraham kannte nur den einen und einzigen Gott. Den Zuschauern wurde mit der von der Senatskanzlei-Kultrurelle Angelgenheiten großzügig geförderten Improvisationstheater-Vorstellung ein ernster, wie befreiender Abend voller vergnüglich-himmlischer Erleuchtungen bereitet, der der weltmusikerfahrene Musiker Dietrich Petzold auf verschiedenen Instrumenten begleitete. (Fotos: U.W.Grimm)

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Woche der Brüderlichkeit 1. - 8. März 2009 mehr >>
Jahresthema: "1949-2009. Soviel Aufbruch war nie"

Zeitraum aller Veranstaltungsangebote (WdB-Heft): 15. Februar bis 23. Oktober 2009
Download PDF Heft zur Woche der Brüderlichkeit (2,5 MB)
Leicht korrigierte Fassung der gedruckten Ausgabe, Stand: 23.2.2009:
Grußworte: Jael Botsch-Fitterling, Reg. Bürgermeister Klaus Wowereit, Bischof Wolfgang Huber, Georg Kardinal Sterzinsky, JG-Vorsitzende Lala Süsskind, Gesandter Ilan Mor - Festvortrag: Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland Dr. Dieter Graumann.

Eröffnungsveranstaltung mehr >>
Die Festrede am 1. März 2009 im Großen Saal des Jüdischen Gemeindehauses in der Berliner Fasanenstraße hielt Dr. Dieter Graumann
>>, Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland.

Fotoimpressionen von der Eröffnungsveranstaltung mehr >>
Zum Nachhören:
Festrede von Dr. Dieter Graumann mehr >> [ 20 Min. - mp3 - 20 MB ]

Eröffnung der Ausstellung "Wir waren Nachbarn" am 25. Januar 2009 im Rathaus Schöneberg - Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz und des internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus. Kooperationsveranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin/Potsdam und des Bezirksamtes (Veranstalter: Kunstamt ) Tempelhof-Schöneberg von Berlin. (Fotos: U.W.Grimm)



V.o.n.u.: Katharina Kaiser (Kuratorin), Dieter Hapel (Stellv. Bezirksbürgermeister), Ruth Jacoby (Schwedische Botschafterin. Tochter des Anwalts Dr. Helmut Jacoby, der 1933 Berlin verlassen musste).

V.l.n.r.: Jochen Feilcke (Vorsitzender der DIG Berlin/Potsdam), Jael Botsch-Fitterling (Jüdische Vorsitzende GCJZ Berlin), Ilja Bergh (Komponist und Pianist aus Kopenhagen; floh 1934 aus Berlin nach Dänemark), Barbara Faccani (Stellv. Evangel. Vorsitzende GCJZ Berlin) im Gespräch mit Botschafterin Ruth Jacoby.

Ausstellungshalle im Rathaus Schöneberg mit der Ausstellungs-Installation „Wir waren Nachbarn“, die 130 Biografien Jüdischer Zeitzeugen präsentierte.

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Auf der  Matinee zum und am 50. Todestag Lion Feuchtwangers  am 4. Adventssonntag, dem 21. Dezember 2008, diskutierten im Centrum Judaicum zahlreiche Studenten der TU Berlin (Fachbereich Medienwissenwchaften) und andere Interessierte, darunter die stellv. Evangelische GCJZ Vorsitzende Barbara Faccani, mit den  Nachrichtenagentur-Chefredakteuren Thomas Rietig (The Associated Press GmbH - AP), Hans-Jürgen Röder (Evangelischer Presse-Dienst - epd) und Joachim Widmann (Deutscher Depeschendienst GmbH - ddp) die Frage, ob der der runde Todestag eines Autors wie Lion Feuchtwanger heute eine Nachricht  wert ist. Die von den Studenten selbst engagiert geführte Debatte stand unter der Leitung des Medienwissenschaftlers und Feuchtwanger-Spezialisten Prof. Dr. Friedrich Knilli (TU Berlin). Am frühen Nachmittag  wurde der preisgekrönte Spielfilm "GOYA" (DEFA/Lenfilm) gezeigt. In den Film führte der Filmproduzent Dr. Michael Esser ein. Dr. Marduk Buscher leitete die Filmdiskussion, in der es um die Fragen ging, ob dieser Spielfilm des Regisseurs Konrad Wolf aus dem Jahre 1971 eine adäquate Adaption des gleichnamigen Feuchtwanger-Romans ist und ob der Film heutigen ästhetischen und zeithistorischen Ansprüchen gerecht wird. (Fotos: U.W.Grimm)


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Wir hörten Chanukkageschichten und feierten Weihnacht am 3. Adventssonntag, 14. Dezember 2008, im Gästehaus des Klosters Karmel Regina Martyrum Berlin am Heckerdamm 232. Die liebenswürdigen Schwestern  (Abb.re.: Priorin Marie-Luise) hatten sich sehr viel Mühe gemacht, den Rahmen für einen angenehmen Nachmittag zu schaffen. Wie jedes Jahr brachten die Gäste lecker Selbstgebackenes mit. Der Musikwissenschaftler Dr. Jascha Nemzov (Abb.re.mitte) erzählte über traditionelle jüdische Musik zum Chanukkafest. (Fotos: U.W.Grimm)

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"Das christlich-jüdische Gespräch in der DDR - Wunsch und Wirklichkeit" war das Thema eines Vortrags von Johannes Hildebrandt, ehemaliger Pfarrer an der Sophien-Kirche, am 29. Oktober 2008 im Centrum Judaicum. Gekommen waren etwa 30 Zuhörer, darunter Mitglieder der AG Judentum und Christentum, die von Pfarrer Hildebrandt viele Jahre geleitet wurde und zur DDR-Zeit 600 Mitglieder umfasste. Johannes Hildebrandt beeindruckte durch seine methodische Art der Darstellung und sein synmpathisches Auftreten. Im Verlauf der Veranstaltung machte Herr Hildebrandt die Zuhörer zu Akteuren, indem er sie in ein Midrasch-Spiel einbezog, dass am Schluss zu Ergebnissen führte, die alle verblüfften.

Johannes Hildebrandt (li.) während seines Vortrags am 29.10.2008 im Centrum Judaicum,
re: Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der GCJZ Berlin.
(Foto: U.W.Grimm)

Die Veranstaltung in Ausschnitten auf www.babel-tv.de - Sendung vom 2. November 2008

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"Ein bibelfester Atheist. Anmerkungen zum Werk von Lion Feuchtwanger (1884 - 1958) aus Anlass seines 50. Todestages" nannte Manfred Flügge seinen Vortrag am 7. Oktober 2008 im Großen Saal des Centrum Judaicum, einer Veranstaltung der GCJZ Berlin in Kooperation mit dem Aufbau Verlag Berlin und der Stiftung Neue Synagoge Berln. Flügges Resümee: Feuchtwanger, der Verfasser historischer Romane, ist noch lange nicht historisch, ist er doch immer noch lesbar und aktuell.
Manfred Flügge wurde 1946 geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf, studierte Romanistik und Geschichte in Münster i.W. und in Lille, arbeitete von 1976 bis 1988 als Dozent an der Freien Universität Berlin, lebt als freier Autor in Berlin. Ende September 2008 erscheint von ihm im Aufbau-Verlag die neue Biographie über Marta Feuchtwanger "Die vier Leben der Marta Feuchtwanger".

Zum Vergrößern bitte Foto anklicken.

Foto o.r.: Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der Berliner GCJZ, und Manfred Flügge (re.).
Foto u.r.: Während des Vortrags von Manfred Flügge im Großen Saal des Centrum Judaicum (v.l.n.r. in der 1.R. u.a.: Prof. Dr. Friedrich Knilli, Michael Brinkhoff, Barbara Faccani, Jael Botsch-Fitterling, Dr. Hermann Simon).

Fotos: U.W. Grimm

Rezension "Ein bibelfester Atheist" von U. W. Grimm:
www.feuchtwanger.de
(mit Foto)
und (mit kleinem Korrekturfehler) in:
jüdisches berlin, Nr. 11/2008, S. 19 (
Download des Heftes von www.jg-berlin.org)

 
Manfred Flügge bei 3sat (Frankfurter Buchmesse 2008)

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Ester Golan (in Berlin geboren, heute Jerusalem) und zwei ihrer Enkel erzählten ihre Familiengeschichte anlässlich des 70. Jahrestages des ersten Kindertransportes nach England (21. Dezember 1938). Die Veranstaltung im Rahmen des Zeitzeugenprojektes "LeDor Dor... Von Generation zu Generation" am 22. September 2008, ab 19.30 Uhr, im Kleinen Saal des Jüdischen Gemeindehauses in der Fasanenstraße 79/80, wurde getragen von Aktion Sühnezeichen, GCJZ Berlin und DIG Berlin-Potsdam.

 

Fotos: U.W. Grimm

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"Ich protestiere also bin ich. Erinnerungen eines Unangepassten" lautet der Titel des autobiografischen Buches von Gabriel Berger, aus dem der Autor auf einer Veranstaltung der GCJZ Berlin am 21. August 2008 im Kleinen Saal des Jüdischen Gemeindehauses in der Fasanenstraße las. - An dieser Stelle sei auch der Jüdischen Gemeinde herzlich gedankt, in deren Räumen wir zu Gast sein durften. - Anschließend an die Lesug diskutierten die rund 40 Zuhörer, unter ihnen der Evangelische Vorsitzende der Berliner GCJZ, Ulrich Schürmann, angeregt mit dem Autor über dessen literarisch geschilderten Lebensweg und seine Erfahrungen als eines in Frankreich im Versteck in einer kommunistischen jüdischen Familie Geborenen, der im Polen der Nachkriegszeit seine Kindheit verlebte, als Jugendlicher mit der Familie in die DDR kam, dort Physik studierte und einen Beruf ausübte, sich mit der Staatsmacht anlegte, um dem empfunden Eingesperrtsein entfliehen zu können, in Stasihaft kam und in die Bundesrepublik freigekauft wurde.

Foto: U.W. Grimm

Die Lesung in Ausschnitten auf www.babel-tv.de - Sendung vom 12. Oktober 2008

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Helene Jacobs - Die Berliner GCJZ gedachte am 13. August 2008 ihres vor 15 Jahren verstorbenen Mitglieds. Die junge Frau hatte während der NS-Dikatatur "Nichtariern", verfolgten Jüdinnen und Juden mutig geholfen. Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus hatte sie sich mit aller Kraft für eine konsequente zumindest materielle "Wiedergutmachung" an den Überlebenden der Shoa eingesetzt sowie für den Dialog zwischen Christen und Juden engagiert. Barbara Faccani, stellv. Evangelische Vorsitzende der Berliner GCJZ, würdigte in ihrer Begrüßungsrede die Selbstlosigkeit von Helene Jacobs vor und nach 1945.

Foto o.r.: Gedenktafel für Helene Jacobs (25.02.1906-13.08.1993) an ihrem ehemaligen Wohnhaus Bonner Straße 2 in Berlin-Wilmersdorf.
Foto u.r.: Dr. Beate Kosmala, Gedenkstätte Deutscher Widerstand
.



Fotos: U.W.Grimm

Foto li., o.R. v.l.n.r.: Dr. Beate Kosmala, Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Monika Thiemen, Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf, Barbara Faccani, stellv. Evangel.Vorsitzende der GCJZ Berlin, während der Gedenkminute für Helene Jacobs am 13. August 2008 vor dem Haus Bonner Straße 2. Foto: U.W.Grimm


"Habe Mut!" - Rede des Publizisten Ulrich Werner Grimm, derzeit Geschäftsführer i.V. der GCJZ in Berlin e.V., anlässlich der Gedenkminute vor dem ehemaligen Wohnhaus von H. Jacobs, Bonner Straße 2 in Berlin-Wilmersdorf, am 13.08.2008:
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Beate Kosmala:
Retterinnen und Retter von Juden im "Dritten Reich" (1941-1945), BZfpB, Bonn 2004

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Hinweis:
Filmveranstaltungen zum Thema Widerstand
Themenschwerpunkt September 2008: "Stille Helden"
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

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"Das hat es bei uns nicht gegeben" - Austellung und Podiumsdiskussion

 

Die Eröffnung der Ausstellung und die anschließende Podiumsdiskussion stießen auf ein lebhaftes Interesse bei etwa 100 Besuchern. Die Berliner GCJZ war durch ihre Jüdische Vorsitzende Jael Botsch-Fitterling und den Geschäftsführer Ulrich Werner Grimm vertreten.

 


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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
 

Laubenheimer Straße 19, 14197 Berlin - Tel.: 8216683 Fax: 82701961
Bankverbindung: Postgirokonto Berlin  -  Bankleitzahl 100 100 10  -  Kontonummer: 838-106