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  • Matinee zum 50. Todestag Lion Feuchtwangers
    Sonntag, 21. Dezember 2008, 11.00 bis 15.00 Uhr
    Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Seminarraum (1.OG)
    Streit-Gespräch: „Ist der Tod eines jüdischen Autors ein mitteilenswertes Ereignis?“
    Diskussion mit den Nachrichtenagentur-Chefredakteuren Thomas Rietig (AP), Hans-Jürgen Röder (epd) und Joachim Widmann (ddp), Leitung: Prof. Dr. Friedrich Knilli (TU Berlin)
    Filmvorführung: "GOYA", preisgekrönter Spielfilm (DEFA/Lenfilm 1971, Regie: Konrad Wolf)
    Kooperationsveranstaltung TU Berlin, GCJZ Berlin und Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum.
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    Rückblick auf das Internationale Lion-Feuchtwanger-Jahr 2008/2009 >>

 
  • Wir hören Chanukkageschichten und feiern Weihnacht
    Sonntag, 3. Advent, 14. Dezember 2008, ab ab 15.30 Uhr bis etwa 18.00 Uhr,
    Ort: Kloster Karmel Regina Martyrum Berlin, Gästehaus
    (für Behinderte geeignet), Heckerdamm 232, 13627 Berlin
    Eintritt frei. Wenn es möglich ist, bitte rechtzeitig vorher in der Geschäftsstelle anmelden:
    Tel. 821 66 83
    Wir freuen uns auf Ihr Selbstgebackenes bei Kaffee und Tee.
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  • Internationales Lion-Feuchtwanger-Jahr 2008/2009
    "Ein bibelfester Atheist."
    Anmerkungen zum Werk von Lion Feuchtwanger (1884-1858) aus Anlass seines 50. Todestages

    Vortrag von Manfred Flügge
    7. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Großer Saal
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Auf der  Matinee zum und am 50. Todestag Lion Feuchtwangers  am 4. Adventssonntag, dem 21. Dezember 2008, diskutierten im Centrum Judaicum zahlreiche Studenten der TU Berlin (Fachbereich Medienwissenwchaften) und andere Interessierte, darunter die stellv. Evangelische GCJZ Vorsitzende Barbara Faccani, mit den  Nachrichtenagentur-Chefredakteuren Thomas Rietig (The Associated Press GmbH - AP), Hans-Jürgen Röder (Evangelischer Presse-Dienst - epd) und Joachim Widmann (Deutscher Depeschendienst GmbH - ddp) die Frage, ob der der runde Todestag eines Autors wie Lion Feuchtwanger heute eine Nachricht  wert ist. Die von den Studenten selbst engagiert geführte Debatte stand unter der Leitung des Medienwissenschaftlers und Feuchtwanger-Spezialisten Prof. Dr. Friedrich Knilli (TU Berlin). Am frühen Nachmittag  wurde der preisgekrönte Spielfilm "GOYA" (DEFA/Lenfilm) gezeigt. In den Film führte der Filmproduzent Dr. Michael Esser ein. Dr. Marduk Buscher leitete die Filmdiskussion, in der es um die Fragen ging, ob dieser Spielfilm des Regisseurs Konrad Wolf aus dem Jahre 1971 eine adäquate Adaption des gleichnamigen Feuchtwanger-Romans ist und ob der Film heutigen ästhetischen und zeithistorischen Ansprüchen gerecht wird. (Fotos: U.W.Grimm)


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Wir hörten Chanukkageschichten und feierten Weihnacht am 3. Adventssonntag, 14. Dezember 2008, im Gästehaus des Klosters Karmel Regina Martyrum Berlin am Heckerdamm 232. Die liebenswürdigen Schwestern  (Abb.re.: Priorin Marie-Luise) hatten sich sehr viel Mühe gemacht, den Rahmen für einen angenehmen Nachmittag zu schaffen. Wie jedes Jahr brachten die Gäste lecker Selbstgebackenes mit. Der Musikwissenschaftler Dr. Jascha Nemzov (Abb.re.mitte) erzählte über traditionelle jüdische Musik zum Chanukkafest. (Fotos: U.W.Grimm)


 

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"Das christlich-jüdische Gespräch in der DDR - Wunsch und Wirklichkeit" war das Thema eines Vortrags von Johannes Hildebrandt, ehemaliger Pfarrer an der Sophien-Kirche, am 29. Oktober 2008 im Centrum Judaicum. Gekommen waren etwa 30 Zuhörer, darunter Mitglieder der AG Judentum und Christentum, die von Pfarrer Hildebrandt viele Jahre geleitet wurde und zur DDR-Zeit 600 Mitglieder umfasste. Johannes Hildebrandt beeindruckte durch seine methodische Art der Darstellung und sein synmpathisches Auftreten. Im Verlauf der Veranstaltung machte Herr Hildebrandt die Zuhörer zu Akteuren, indem er sie in ein Midrasch-Spiel einbezog, dass am Schluss zu Ergebnissen führte, die alle verblüfften.

Johannes Hildebrandt (li.) während seines Vortrags am 29.10.2008 im Centrum Judaicum,
re: Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der GCJZ Berlin.
(Foto: U.W.Grimm)

Die Veranstaltung in Ausschnitten auf www.babel-tv.de - Sendung vom 2. November 2008

 

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"Ein bibelfester Atheist. Anmerkungen zum Werk von Lion Feuchtwanger (1884 - 1958) aus Anlass seines 50. Todestages" nannte Manfred Flügge seinen Vortrag am 7. Oktober 2008 im Großen Saal des Centrum Judaicum, einer Veranstaltung der GCJZ Berlin in Kooperation mit dem Aufbau Verlag Berlin und der Stiftung Neue Synagoge Berln. Flügges Resümee: Feuchtwanger, der Verfasser historischer Romane, ist noch lange nicht historisch, ist er doch immer noch lesbar und aktuell.
Manfred Flügge wurde 1946 geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf, studierte Romanistik und Geschichte in Münster i.W. und in Lille, arbeitete von 1976 bis 1988 als Dozent an der Freien Universität Berlin, lebt als freier Autor in Berlin. Ende September 2008 erscheint von ihm im Aufbau-Verlag die neue Biographie über Marta Feuchtwanger "Die vier Leben der Marta Feuchtwanger".

 

Zum Vergrößern bitte Foto anklicken.

Foto o.r.: Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der Berliner GCJZ, und Manfred Flügge (re.).
Foto u.r.: Während des Vortrags von Manfred Flügge im Großen Saal des Centrum Judaicum (v.l.n.r. in der 1.R. u.a.: Prof. Dr. Friedrich Knilli, Michael Brinkhoff, Barbara Faccani, Jael Botsch-Fitterling, Dr. Hermann Simon).

Fotos: U.W. Grimm

Rezension "Ein bibelfester Atheist" von U. W. Grimm:
www.feuchtwanger.de
(mit Foto)
und (mit kleinem Korrekturfehler) in:
jüdisches berlin, Nr. 11/2008, S. 19 (
Download des Heftes von www.jg-berlin.org)

 
Manfred Flügge bei 3sat (Frankfurter Buchmesse 2008)
 

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Ester Golan (in Berlin geboren, heute Jerusalem) und zwei ihrer Enkel erzählten ihre Familiengeschichte anlässlich des 70. Jahrestages des ersten Kindertransportes nach England (21. Dezember 1938). Die Veranstaltung im Rahmen des Zeitzeugenprojektes "LeDor Dor... Von Generation zu Generation" am 22. September 2008, ab 19.30 Uhr, im Kleinen Saal des Jüdischen Gemeindehauses in der Fasanenstraße 79/80, wurde getragen von Aktion Sühnezeichen, GCJZ Berlin und DIG Berlin-Potsdam.

  Fotos: U.W. Grimm  

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"Ich protestiere also bin ich. Erinnerungen eines Unangepassten" lautet der Titel des autobiografischen Buches von Gabriel Berger, aus dem der Autor auf einer Veranstaltung der GCJZ Berlin am 21. August 2008 im Kleinen Saal des Jüdischen Gemeindehauses in der Fasanenstraße las. - An dieser Stelle sei auch der Jüdischen Gemeinde herzlich gedankt, in deren Räumen wir zu Gast sein durften. - Anschließend an die Lesug diskutierten die rund 40 Zuhörer, unter ihnen der Evangelische Vorsitzende der Berliner GCJZ, Ulrich Schürmann, angeregt mit dem Autor über dessen literarisch geschilderten Lebensweg und seine Erfahrungen als eines in Frankreich im Versteck in einer kommunistischen jüdischen Familie Geborenen, der im Polen der Nachkriegszeit seine Kindheit verlebte, als Jugendlicher mit der Familie in die DDR kam, dort Physik studierte und einen Beruf ausübte, sich mit der Staatsmacht anlegte, um dem empfunden Eingesperrtsein entfliehen zu können, in Stasihaft kam und in die Bundesrepublik freigekauft wurde.

Foto: U.W. Grimm

Die Lesung in Ausschnitten auf www.babel-tv.de - Sendung vom 12. Oktober 2008

 

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Helene Jacobs - Die Berliner GCJZ gedachte am 13. August 2008 ihres vor 15 Jahren verstorbenen Mitglieds. Die junge Frau hatte während der NS-Dikatatur "Nichtariern", verfolgten Jüdinnen und Juden mutig geholfen. Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus hatte sie sich mit aller Kraft für eine konsequente zumindest materielle "Wiedergutmachung" an den Überlebenden der Shoa eingesetzt sowie für den Dialog zwischen Christen und Juden engagiert. Barbara Faccani, stellv. Evangelische Vorsitzende der Berliner GCJZ, würdigte in ihrer Begrüßungsrede die Selbstlosigkeit von Helene Jacobs vor und nach 1945.

 

Foto o.r.: Gedenktafel für Helene Jacobs (25.02.1906-13.08.1993) an ihrem ehemaligen Wohnhaus Bonner Straße 2 in Berlin-Wilmersdorf.
Foto u.r.: Dr. Beate Kosmala, Gedenkstätte Deutscher Widerstand
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Fotos: U.W.Grimm

Foto li., o.R. v.l.n.r.: Dr. Beate Kosmala, Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Monika Thiemen, Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf, Barbara Faccani, stellv. Evangel.Vorsitzende der GCJZ Berlin, während der Gedenkminute für Helene Jacobs am 13. August 2008 vor dem Haus Bonner Straße 2. Foto: U.W.Grimm


"Habe Mut!" - Rede des Publizisten Ulrich Werner Grimm, derzeit Geschäftsführer i.V. der GCJZ in Berlin e.V., anlässlich der Gedenkminute vor dem ehemaligen Wohnhaus von H. Jacobs, Bonner Straße 2 in Berlin-Wilmersdorf, am 13.08.2008:
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Beate Kosmala:
Retterinnen und Retter von Juden im "Dritten Reich" (1941-1945), BZfpB, Bonn 2004

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Hinweis:
Filmveranstaltungen zum Thema Widerstand
Themenschwerpunkt September 2008: "Stille Helden"
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
 

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"Das hat es bei uns nicht gegeben" - Austellung und Podiumsdiskussion

 

Die Eröffnung der Ausstellung und die anschließende Podiumsdiskussion stießen auf ein lebhaftes Interesse bei etwa 100 Besuchern. Die Berliner GCJZ war durch ihre Jüdische Vorsitzende Jael Botsch-Fitterling und den Geschäftsführer Ulrich Werner Grimm vertreten.

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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. 
Laubenheimer Straße 19, 14197 Berlin - Tel.: 8216683 Fax: 82701961
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