Rückblicke

2008     2009   I   2010   I   2011   I   2012  I  2013  2014   I  2015   I  2016

 
  • 60. Gründungstag der GCJZ Berlin
    Staatssekretär André Schmitz und die Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) präsentieren die
    Berliner Gedenktafel für Familie MÖHRING
    Dienstag, 24. November 2009, 14.30 Uhr, Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstraße
    mehr >>

 
 
 
 
 
 
 
 
 
  • Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus  >> 27. Januar 1945
    „Wir waren Nachbarn“ - 130 Biografien Jüdischer Zeitzeugen
    Ausstellungs-Installation
    Veranstalter: Kunstamt Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit der GCJZ Berklin und der DIG Berlin-Brandenburg
    Eröffnung: Sonntag, 25. Januar 2009, Beginn: 18.00 Uhr
    Ort: Rathaus Schöneberg, Foyer
    J.-F.-Kennedy Platz
    Zeitraum der Ausstellung: 26. Januar bis 26. April 2009
    mehr >>

 

60. Gründungstag der GCJZ Berlin
BERLINER GEDENKTAFEL
für die Stillen Helden Familie MÖHRING

Aktuell:

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass die Gemeinnützige Baugenossenschaft Steglitz eG am 8.12.2009 der Anbringung der Gedenktafel an der Fassade des Hauses Kissingenstraße 25 zugestimmt hat.

Staatssekretär André Schmitz (Abb.1, 1.v.r.) und die Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) präsentierten am 24. November 2009 - dem 60. Gründungstag der Berliner GCJZ - im Kleinen Saal des Jüdischen Gemeindehauses in der Fasanenstraße die Berliner Gedenktafel für Dorothea und Georg MÖHRING. - Dorothea und Georg Möhring, deren behinderte Tochter Beate sowie die Pflegetochter Jutta versteckten aus christlicher Überzeugung zwischen 1943 und 1945, 18 Monate lang, in ihrer kleinen Zwei-Zimmerwohnung in der Kissingenstraße 25 in Berlin-Pankow das jüdische Ehepaar Margarete und Siegmund Weltlinger vor den Nazis und retteten es damit vor der Deportation. Der spätere Landespolitiker Siegmund Weltlinger (Abb. 5) gehörte 1949 zu den Gründungsmitgliedern der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ). Zwei Jahrzehnte war er erster jüdischer Vorsitzender der Berliner GCJZ. Angeregt wurde die Gedenktafel 2003 durch Schüler einer 10. Klasse des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums Berlin-Pankow. Sie hatten die Rettungstat erforscht und Spenden für die Tafel gesammelt. Die Berliner GCJZ hatte den Schülern versprochen, ihr Gedenktafelprojekt zu unterstützen. Nachdem der Bezirk Pankow von Berlin die Tafel genehmigt und der Berliner Senat finanzielle Hilfe zugesagt hatten, nahm jetzt die Historische Kommission zu Berlin die Tafel in das Berliner Gedenktafel-Programm auf.
Dass es sich vorerst um das Provisorium der Gedenktafel handelt (gesponsert von der Vereinigung ehemaliger Pankower Realgymnasiasten und Eosander-Schüler PAREGYTEN), ist ein auch bei anderen Berliner Gedenktafeln übliches Verfahren, wenn bestimmte Voraussetzungen noch nicht gegeben sind. In diesem Fall fehlt die Genehmigung des Eigentümers des Hauses, Gemeinnützige Baugenossenschaft Steglitz, die seit zwei Jahren Denkmalschutzgründe vorbringt gegen die Anbringung der Tafel an der Hausfassade Kissingenstraße 25 Ecke Prenzlauer Promenade.
An der öffentlichen Veranstaltung unter Leitung von Jael Botsch-Fitterling (Abb. 1, stehend), Jüdische Vorsitzende der GCJZ Berlin, nahmen u.a. teil der Schulleiter des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums, Ralf Treptow (Abb.1, li.), Dr. Beate Kosmala von der Gedenkstätte Stille Helden (Abb.1, 2.v.l.), Inge Hake (Abb.1, 2.v.r.), Leiterin Kommunikation und Veröffentlichungen der Christian Science Deutschland, sowie eine Schulklasse (Abb.4: Schüler der Klasse nach der Enthüllung der Tafel mit J. Botsch-Fitterling, Staatssekretär A. Schmitz und Barbara Faccani, Stellv. Evangelische GCJZ-Vorsitzende) des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums, die unter der Leitung ihres Klassenlehrers Sven Sprenger das Projekt ihrer Vorgänger fortführen wird. Unter den Gästen waren auch Burkhardt Kleinert, Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung des Stadtbezirks Berlin-Pankow, Prof. Dr. Wolfgang Ribbe, Stellv. Vorstandsvorsitzender der Historischen Kommission zu Berlin, Kuratoren und Vorstandsmitglieder der GCJZ Berlin und Mitglieder der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und christlicher Berliner Gemeinden.
(Fotos 1 bis 5: U.W.Grimm; Foto S. Weltlinger: Archiv GCJZ Berlin)
PDF Weitere Informationen / Pressemitteilung

Vgl. auch:

 

TOP


Die Benfizveranstaltung zugunsten des neu entstehenden, bundesweit ersten Autismus-Zentrums Arno-Holz-Straße 10 in Berlin-Steglitz fand am Donnerstag, dem 5. November 2009, um 20.00 Uhr, im ehemaliges Jüdischen Waisenhaus in Berlin-Pankow, Berliner Straße, statt. Schauspielerin Corinna Harfouch (Abb 2) hatte sich ohne zu zögern zur Lesung aus dem Buch "Die Hand der Miriam" von Nejusch (d.i. Nea Weißberg-Bob, 3.Abb.) bereit erklärt. Im beeindruckenden Betsaal des Hauses, dessen bei Restaurierungsarbeiten wiederentdeckte Kassettendecke einst vom Zigarettenfabrikanten Garbaty gestiftet wurde, sangen Jalda Rebling, am Akkordeon kongenial begeleitet von Franka Lampe (Abb.6). Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind (Abb. 4), sprach persönlich gehaltene, warme Grußworte. Frau Dr. Bärbel Wohlleben (Abb. 5) von der "Autismus Deutschland. Vereinigung zur Förderung von Menschen mit Autismus, Landesverband Berlin e.V.", stellte den Anwesenden die Anliegen des Vereins vor. Unter den Zuhörern der Kooperationsveranstaltung des Lichtig-Verlages und der GCJZ Berlin war auch deren Stellvertretende Evangelische Vorsitzende, Barbara Faccani (Abb.1, 1.v.l.). (Fotos: U.W.Grimm)

TOP


Der sehr gut besuchte Vortrag von Knut C. Teske "Bin Laden geht - die islamistische Revolution kommt" am Mittwoch, dem 21. Oktober 2009, um 17.30 Uhr, im Seminarraum des Centrum Judaicum, war eine Veranstaltung der GCJZ Berlin in Kooperation mit der DIG Berlin/Potsdam und dem Centrum Judaicum, . Man spürte: Das Thema liegt den Menschen brennend auf der Seele, Information wird gebraucht, Besorgnis und Hoffnungen brauchen ein rationales Fundament. Knut C. Teske, einer der führenden Journalisten des Spinger Verlages, stellte vor dem Hintergrund jahrelanger Recherchereisen in islamisch geprägte Teile der Welt seine Sicht des radikalen Islam vor. Unter den im Anschluss an den ausführlichen Vortrag lebhaft diskutierenden Zuhörern waren auch Prof. Dr. Ernst Cramer (Abb.li., 2.v.l.) und zahlreiche andere Journalisten sowie der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Berlin/Potsdam und GCJZ-Kurator, Jochen Feilcke (re. Abb, 1.v.r.), und dessen Stellvertreterin Meggi Jahn (2.v.r.). (Foto: U.W.Grimm)

Wir danken dem Referenten für die Möglichkeit zum Download seines Vortrages:   PDF

TOP


"Oscar Tietz - Eine preußisch-jüdische Kaufmannsbiografie" hieß der Vortrag von Nils Busch-Petersen am Dienstag, dem 8. September 2009, in der Oranienburger Straße, einer Veranstaltung der GCJZ Berlin in Kooperation mit dem Centrum Judaicum. Die wegen des S-Bahn-Chaos`, das an diesem Tag seinen Höhepunkt ereicht hatte, nur wenigen Besucher konnten einen exzellenten Vortrag des Hauptgeschäftsführers des HBB Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. miterleben: ein Stück Berliner Wirtschaftsgeschichte, das durch die Pleite des Karstadt-Konzerns von aktueller Brisanz ist. 1884 eröffnete Oscar Tietz zusammen mit seinem Onkel Hermann Tietz das erste Warenhaus der Firma in München. Nach modernen Verkaufsprinzipien baute der Visionär und Stratege Oscar Tietz ab 1900 eine Warenhauskette in Berlin auf, mit den bekannten Häusern in der Leipziger Straße, am Alexanderplatz und in der Frankfurter Allee. Bemerkenswert ist, dass sich die Forschungen Busch-Petersens zu einer deutsch-polnischen Freundschaftsgeschichte ausweiteten und das Andenken an deutsche jüdische Wirtschaftspioniere in Polen befördert hat. Da das Thema und die Art der Darstellung es wert sind, werden wir versuchen, Niels Busch-Petersen für eine Wiederholung seines Vortrags zu gewinnen. (Foto: U.W.Grimm)

TOP


7. Juli 2009: Festveranstaltung
60 Jahre Deutscher Koordinierungsrat DKR
der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Berlin, Französische Friedrichstadtkirche

Festrede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel;
Grußworte von Charlotte Knobloch (Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland), Dr. Heinrich Mussinghoff Bischof von Aachen (Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz) und
Bischof Dr. Wolfgang Huber (Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland)
mehr >>

 

TOP


Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Potsdam hatte am Sonntag, dem 21. Juni 2009, eingeladen zur Besichtigung des Einstein-Hauses in Caputh. Etwa 40 Mitglieder der Gesellschaft und der Jüdischen Gemeinde Potsdam waren gekommen, um sich durch die kompetenten Führer(innen) des Einstein-Forums erzählen zu lassen, was Albert Einstein 1929 nach Caputh zog. Im Anschluss an die Führung traf man sich bei selbst gebackenem Kuchen und einem Tässchen Kaffee im wunderschönen neuen Gemeindehaus der alten Kirche in Caputh zu einem Gespräch in herrlichster Umgebung und bei bestem Wetter. Es war ein gelungener Sonntagnachmittag, für den der GCJZ Potsdam herzlich gedankt sei. (Fotos: U.W.Grimm)

TOP


Jour fixe
„Katholische Kirche und Judentum
 – Geschichte und Stand eines Dialogs“
mit Prof. Dr. Rainer Kampling

(FU Berlin, Mitglied des Kuratoriums der GCJZ Berlin)
am 18. Juni 2009,

Leitung: Barbara Faccani,
Stellv. Ev. Vorsitzende der GCJZ Berlin.



(Foto: U.W.Grimm)

TOP


Zu der von der Berliner GCJZ in der Woche der Brüderlichkeit veranstalteten Trialogtheater-Vorführung "Wir Urenkel Abrahams" am 7. März 2009 mit der Kantorin und Schauspielerin Jalda Rebling aus jüdischer Sicht, dem Schauspieler und Pantomimen Burkhart Seidemann aus christlicher Sicht und dem Geschichtenerzähler Saddek El-Kebir aus muslimischer Tradition kamen weit über 100 Interessierte in das ehemalige Jüdische Waisenhaus in Pankow (heute Cajewitz-Stiftung). In der Aufführung im ehemals synagogalen Betsaal mit seiner rekonstruierten, ehedem vom Pankower Zigarettenfabrikanten Garbaty gesponserten einmaligen Kassetttendecke wurde auf heiter-besinnliche Weise mit einem Schuss Ironie gewürzt gefragt, wie es denn möglich sei, dass aus einer gemeinsamen Wurzel drei verschiedene Bäume wachsen, wenn doch die drei Buchreligionen übereinstimmend gemeinsam den Urvater Abraham verehren. Und wenn schon verschiedene Bäume - wären deren Früchte nicht zusätzlicher Reichtum statt Grund zur Feindschaft? Denn Abraham kannte nur den einen und einzigen Gott. Den Zuschauern wurde mit der von der Senatskanzlei-Kultrurelle Angelgenheiten großzügig geförderten Improvisationstheater-Vorstellung ein ernster, wie befreiender Abend voller vergnüglich-himmlischer Erleuchtungen bereitet, der der weltmusikerfahrene Musiker Dietrich Petzold auf verschiedenen Instrumenten begleitete. (Fotos: U.W.Grimm)

TOP



Woche der Brüderlichkeit 1. - 8. März 2009 mehr >>
Jahresthema: "1949-2009. Soviel Aufbruch war nie"

Zeitraum aller Veranstaltungsangebote (WdB-Heft): 15. Februar bis 23. Oktober 2009
Download PDF Heft zur Woche der Brüderlichkeit (2,5 MB)
Leicht korrigierte Fassung der gedruckten Ausgabe, Stand: 23.2.2009:
Grußworte: Jüdische GCJZ-Vorsitzende Jael Botsch-Fitterling, Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, Bischof Wolfgang Huber, Georg Kardinal Sterzinsky, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Lala Süsskind, Gesandter Ilan Mor

Eröffnungsveranstaltung mehr >>
Die Festrede am 1. März 2009 im Großen Saal des Jüdischen Gemeindehauses in der Berliner Fasanenstraße hielt Dr. Dieter Graumann
>>, Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland.

Fotoimpressionen von der Eröffnungsveranstaltung mehr >>

TOP


Eröffnung der Ausstellung "Wir waren Nachbarn" am 25. Januar 2009 im Rathaus Schöneberg - Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz und des internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus. Kooperationsveranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin/Potsdam und des Bezirksamtes (Veranstalter: Kunstamt ) Tempelhof-Schöneberg von Berlin. (Fotos: U.W.Grimm)



V.o.n.u.: Katharina Kaiser (Kuratorin), Dieter Hapel (Stellv. Bezirksbürgermeister), Ruth Jacoby (Schwedische Botschafterin. Tochter des Anwalts Dr. Helmut Jacoby, der 1933 Berlin verlassen musste).

V.l.n.r.: Jochen Feilcke (Vorsitzender der DIG Berlin/Potsdam), Jael Botsch-Fitterling (Jüdische Vorsitzende GCJZ Berlin), Ilja Bergh (Komponist und Pianist aus Kopenhagen; floh 1934 aus Berlin nach Dänemark), Barbara Faccani (Stellv. Evangel. Vorsitzende GCJZ Berlin) im Gespräch mit Botschafterin Ruth Jacoby.

Ausstellungshalle im Rathaus Schöneberg mit der Ausstellungs-Installation „Wir waren Nachbarn“, die 130 Biografien Jüdischer Zeitzeugen präsentierte.

TOP


TOP


Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
 

Laubenheimer Straße 19, 14197 Berlin - Tel.: 8216683 Fax: 82701961
Bankverbindung: Postgirokonto Berlin  -  Bankleitzahl 100 100 10  -  Kontonummer: 838-106