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60. Woche der Brüderlichkeit 11.-18. März 2012      mehr >>

 

 

 

 

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Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
„Wir waren Nachbarn“
Seit 2010 als Dauerausstellung
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136 Biografien Jüdischer Zeitzeugen präsentiert die Ausstellungsinstallation im Rathaus Schöneberg am J.-F.-Kennedy Platz, die nun als Dauerausstellung für zwei Jahre gezeigt wird. Der Veranstalter, das Kunstamt Tempelhof-Schöneberg, eröffneten in Kooperation mit der GCJZ Berlin und der DIG Berlin-Brandenburg die Ausstellung am 22. Januar 2012, um 16.00 Uhr, anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, dem  27. Januar.

Ausstellungshalle im Rathaus Schöneberg mit der Ausstellungs-Installation „Wir waren Nachbarn“ (C) Fotos: U.W. Grimm

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Woche der Brüderlichkeit 2012

11. - 18. März 2012

Jahresthema:
"In Verantwortung für den Anderen -
60 Jahre Woche der Brüderlichkeit"

Zentrale Eröffnungsveranstaltung mehr >>
des Deutschen KoordinierungsRates (DKR)
der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
am 11. März 2012 in Leipzig 

mit der Verleihung der

Buber-Rosenzweig-MedailleBuber-Rosenzweig-Medaille 2012        mehr >>
Präses Nikolaus Schneider

Pressemitteilung PDF Download

 


Themenheft 2012 zur Woche der Brüderlichkeit
Herausgeber: Deutscher KoordinierungsRat (DKR)
der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Bad Nauheim
62 Seiten, Großformat, zahlr. Abb.

Leseprobe >>


Inhaltsverzeichnis >>


Editorial >>


Preis 5 € (plus ggf. Versand) -
BItte plus ausreichend Portogebühr auf das im Kopf der Website genannte Postbankkonto der GCJZ Berlin überweisen
oder in Briefmarken zusenden
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in der GCJZ-Geschäftsstelle nach Terminvereinbarung abholen.

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Veranstaltungsheft 2012  -
Hinweise zu Veranstaltungen in Berlin und Potsdam

zwischen 17. Februar und 16. Dezember 2012

72 Seiten, Auflage 11.000 Exemplare

Aktuell korrigiertes Heft:

   Download Heft (1 MB) >>

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Wir danken sehr herzlich allen Mitveranstaltern der Woche der Brüderlichkeit für ihr Engagement sowie ebenso herzlich  den Mitgliedern und Sponsoren der GCJZ Berlin, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen und (ob großen, ob kleinen) Spenden die Herstellung des Programmheftes ermöglichten.

 

 


Veranstaltungen
Woche der Brüderlichkeit 2012 in BERLIN

 

 

Veranstaltungen
Woche der Brüderlichkeit 2012 in Potsdam

Eröffnungsveranstaltung:
Montag, 12. März 2012, 18.00 Uhr
Ort: Brandenburgsaal der Staatskanzlei
Festrednerin:
Generalsuperintendentin Heigard Asmus
Musikalische Umrahmung:
Kantoren des Institute of Cantorial Arts
des Abraham Geiger Kollegs

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Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

und

der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin

luden ein zur

Eröffnungsveranstaltung
der 60. Woche der Brüderlichkeit in Berlin

Presseinformation      mehr >>

Sonntag, 11. März 2012, 18.00 Uhr

Abgeordnetenhaus von Berlin (Plenarsaal)

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Begrüßungen:
Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin

Jael Botsch-Fitterling, Jüdische Vorsitzende GCJZ Berlin

 

Grußworte:

Frank Henkel, Bürgermeister von Berlin, Senator für Inneres und Sport

Emmanuel Nahshon, Gesandter, Geschäftsträger der Botschaft des Staates Israel

Dr. Gideon Joffe, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Berlin

Dr. Dr.h.c. Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

 

Festvortrag:
Dr. h.c. Charlotte Knobloch

Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Vizepräsidentin des World Jewish Congress, ehem. Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland

Download Festvortrag    >>

 

Musikalisches Rahmenprogramm:

 

Schülerinnen und Schüler der Jüdischen Oberschule Berlin
unter der musikalischen Leitung von
Boris Rosenthal


Fotoimpressionen
von der Eröffnungsveranstaltung der 60. Berliner Woche der Brüderlichkeit
im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin
am 11. März 2012
(c)
Fotos: U.W.Grimm / K. Arndt (v.o.n.u.: 1, 2, 7, 11)


Festrede

Dr. h.c. Charlotte Knobloch
Ehem. Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland,
Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde von München und Oberbayern,
Viizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses

Download Festvortrag    >>

 

Impressionen

Plenarsaal Abgeordnetenhaus von Berlin

1.R.v.l.n.r.: Dr.h.c. Charlotte Knobloch, Ralf Wieland, Frau Wieland; 2.R.v.r.n.l.: Angelika Schöttler, Reinhard Naumann, Norbert Kopp; Prof. Ulrich Kledzik (3.R.3.v.l.)

Frank Henkel, Emmanuel Nahshon, Dr. Gideon Joffe Bischof Dr. Markus Dröge, Erzbischof R. M. Kardinal Woelki

Dr. Gideon Joffe (1.R.), Bernd Streich (2.R.r.) R. M. Kardinal Woelki (1.R.l.), Jael Botsch-Fitterling und Dieter Fitterling (1.R.r.); Ulrich Schürmann (2.R.m.); Gisela Faust (3.R.l.); Marianne Heinicke (3.R.r.)

1.R.: Andreas Kugler, Christian Gaebler; Michael Brinkhoff, Altbischof Dr. Martin Kruse, Lala Süsskind (2.R.v.l.n.r.);
3.R.: Rachel Oschitzki (2.v.l.), Dr. Rüdiger Sachau (2.v.r.)
1.R.: Bischof Dr. Markus Dröge, Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki; Jochen Feilcke, Dr. Hermann Simon, Frau Schürmann (2.R.v.l.n.r.)

Petra Merkel MdB (1.R.m.); Gabriele Thöne u. Barbara Faccani (2.R.v.l.n.r.); Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken, Dr. Wolfram Friedersdorf, Frau Friedersdorf (3.R.v.r.n.l.) Lala Süsskind, Dr. Hermann Simon, Ulrich Schürmann, Jochen Feilcke, Frau Schürmann (v.l.n.r.); Rachel Oschitzki (o.m.),
 Dr. Rüdiger Sachau (o.r.)

Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, Joachim Hake Wolfgang Klose, Angelika Schöttler, Reinhard Naumann,
Norbert Kopp (1.R.v.r.n.l.)

Frau Näther, Claus Näther, Msgr. Michael Töpel Dr. Noga Hartmann (vorn); Barbara Witting (2.R.r.)
 

Michael Brinkhoff, Dr.h.c. Charlotte Knobloch, Jael Botsch-Fitterling

   

Musikalische Umrahmung

Jüdische Oberschule Berlin
Musikalische Leitung: Boris Rosenthal - Gesang: Angela Pape

 


TV / Rundfunk / Presse
zur Woche der Brüderlichkeit 2012

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Dienstag  I  5. Juni 2012  I  Beginn: 18.00 Uhr

Jahresmitgliederversammlung
der GCJZ Berlin
mit wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer
und Zuwahl zum Kuratorium


Ort:
Rathaus Charlottenburg, Intarsiensaal, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin

Begrüßung: Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann, Kurator der GCJZ Berlin
 

Als besonderere Gäste:
Pröpstin Friederike von Kirchbach

und der neue Landespfarrer für den interreligiösen Dialog, Dr. Andreas Goetze

Erzbischof KArdinal Woelki in das Kuratorium der GCJZ Berlin gewählt 

Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki ist zum Mitglied des Kuratoriums der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) gewählt worden. Die Wahl fand am 5. Juni 2012 auf der GCJZ-Jahresmitgliederversammlung statt.

Die Mitgliederversammlung betrauerte das Ableben seiner im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder und würdigte insbesondere das engagierte Wirken für das christlich-jüdische Gespräch in Berlin von Georg Kardinal Sterzinsky, der dem GCJZ-Kuratorium fast zwei Jahrzehnte angehört hatte, und von Kurator Franz Freiherr von Hammerstein, der 60 Jahre Mitglied der Berliner GCJZ war.

 

Dem Kuratorium der GCJZ Berlin gehören somit an:

Klaus Uwe Benneter, Dr. Christine Bergmann, Ingeborg Buchenau, Margret Dobers-Meerwarth, Bischof Dr. Dr.h.c. Markus Dröge, Jochen Feilcke, Dr. Wolfram Friedersdorff, Reinhard Führer, Joachim Hake, Marianne Heinicke, Ruth Jacubowsky-Kiesling, Prof. Dr. Rainer Kampling, Prof. Ulrich Kledzik OBE, Norbert Kopp, Stephan J. Kramer, Andreas Kugler MdA, Petra Merkel MdB, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Meyer, Nathan Milgrom, Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, Claus Näther, Reinhard Naumann, Petra Pau MdB, Ruth Recknagel, Dr. Waltraud Rehfeld, Dr. Erika Reihlen, Jürgen Respondek, Dr. Rüdiger Sachau, André Schmitz, Lala Süsskind, Walter Sylten, Monsignore Michael Töpel, Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, Klaus Wowereit


Pröpstin Friederike von Kirchbach
und der neue Landespfarrer für den interreligiösen Dialog, Dr. Andreas Goetze, sprachen auf der Mitgliederversammlung der Berliner GCJZ:

Pfarrer Dr. Goetze
, der am 1. Juni sein von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) beim  Berliner Missionswerk neu eingerichtetes Amt antrat, ist u.a. Mitglied der Frankfurter GCJZ und der Konferenz für Islamfragen sowie Vorstandsmitglied des Jerusalemsvereins. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit der traditions-reichen Berliner GCJZ. Er betonte: „Was wir im christlich-jüdischen Dialog gelernt haben, ist exemplarisch für einen gelungenen interreligiösen Dialog.“

Pröpstin von Kirchbach
gab einen Überblick über die Arbeit in der EKBO zu den Themen Christentum und Judentum, Evangelische Kirche  und Israel sowie Interreligiöser Dialog von Christen, Juden und Muslimen in Berlin. Dabei ging und gehe es um beides: Erkennen  und Erinnern. Der dabei zurückgelegte komplizierte Weg der Evangelischen Kirche seit 1945 bis heute habe letztlich zu einem reifen Stand des christlich-jüdischen Dialogs geführt. - „Der war aber auch schon einmal weiter“, verlautete es dazu aus dem Publikum, und zugleich: „Wie weit man im interreligiösen Dialog ist, ist doch schwer zu messen; weit wichtiger ist das Formulieren der relevanten Themen, um die es geht“. -  Zu den offenen Fragen, die von Pröpstin von Kirchbach benannt  wurden, gehöre ein „wasserfester Synodalbeschluss“ zum Verhältnis zum Judentum, in dem u.a. auch die strikte Ablehnung der Judenmission formuliert ist. 

GCJZ-Vorstand neu gewählt
Der bisherige Vorstand der GCJZ Berlin wurde in seiner Zusammensetzung für die kommenden zwei Jahre bestätigt. Ihm gehören an:

Jael Botsch-Fitterling
(Jüdische Vorsitzende), Bernd Streich (Katholischer Vorsitzender), Ulrich Schürman (Evangelischer Vorsitzender), Dr. Hermann Simon (Stellvertretender Jüdischer Vorsitzender), Michael Brinkhoff (Stellvertretender Katholischer Vorsitzender), Barbara Faccani (Stellvertretende Evangelische Vorsitzende), Gabriele Thöne (Schatzmeisterin).  

Sehr dankbar sind wir, dass sich die Herren Kuratoren Claus Näther, Andreas Kugler MdA und Nathan Milgrom als Kassenprüfer unserer Gesellschaft wählen ließen.

Berlin, den 5. Juni 2012

Tätigkeitsbericht >> 2011 der GCJZ Berlin: PDF Download
 

 

Nathan Milgrom sel. A.

30.12.1920 - 6.6.2012

 

 

Wir trauern um unseren lieben Freund und Kurator

Vorstand und Geschäftsführung

der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

Zum Gedenken
von Jael Botsch-Fitterling,
Jüdische Vorsitzende der GCJZ Berlin,

auf der Trauerfeier für den Gemeindeältesten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
am 10. Juni 2012 auf dem Jüdischen Friedhof an der Heerstraße

 

Liebe Trauergemeinde,

Als Freundin von Nathan und Helga, auch als Jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin, darf ich einige Worte zum Leben von Nathan Milgrom sagen.

Er war für mich eine bedeutende Persönlichkeit!

Über sein Leben erfahren habe ich durch seine eigenen Erzählungen und die begannen erst ab 1945. Über alles, was davor war,weiß ich lediglich, dass er Berliner war und Fürchterliches in Konzentrationslagern erlebt hatte.

Gleich nach der Befreiung war er für die jüdischen Displaced Persons da und sorgte sich um sie. Als 1948 der eben gegründete Staat Israel um Hilfe rief, ging Nathan als freiwilliger Kämpfer dort in den Krieg, in einer Einheit mit Yizchak Rabin. Aus gesundheitlichen Gründen kehrte er Anfang der 50er Jahre zurück nach Berlin, widmete sich erneut dem Wohl der jüdischen Bürger hier und setzte sich als Repräsentant des Keren Kayemet Le Jisrael in Berlin weiterhin für den Aufbau Israels ein.

Überhaupt streckte er immer seine hilfreiche Hand aus, sobald sie gebraucht wurde, so auch wenn Heinz Galinski nach ihm rief. In selbstloser Bescheidenheit war er zur Stelle, wenn er gebraucht wurde, stritt aber nicht um Ämter oder Titel.

Nathan Milgrom war es stets wichtig den Bezug zur Umgebung zu pflegen und zu fördern und somit war er auch am christlich-jüdischen Dialog aktiv beteiligt. Sozial engagiert, immer fokussiert auf das Schicksal der Juden, nahm er selbstlos am Geschehen teil.

Die Kraft zu seinen vielfältigen Tätigkeiten gab ihm, bis ins hohe Alter hinein, seine ihn liebevoll umsorgende Frau Helga - zumindest seitdem ich ihn kannte, und das sind mehr als 30 Jahre. Sie widmete ihr Leben seinen Bedürfnissen bis zuletzt.

Er war ein Mann der ersten Stunde hier im Nachkriegsberlin. Und noch in seinem 92. Lebensjahr konnte er als Gemeindeältester der Berliner Jüdischen Gemeinde an den Sitzungen der Repräsentantenversammlung teilnehmen und in der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit als Mitglied des Kuratoriums und als gewählter Kassenprüfer mitwirken.

Er wird uns allen fehlen - aber Dir, liebe Helga, wird er ganz besonders fehlen.

יהי זכרו ברוך

 

 

Wir trauern mit vielen anderen Menschen inner- und außerhalb unserer Stadt um

 

Klaus Schütz

(1926 - 2012)

 als Regierender Bürgermeister von Berlin Schirmherr und seit 1977 Ehrenmitglied der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

 

Seinen Hinterbliebenen sprechen wir im Namen der Mitglieder unserer Gesellschaft unser tief empfundenes Beileid aus.

 

Vorstand und Geschäftsführer

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin


 


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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
 

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