Veranstaltungen der GCJZ Berlin

2010

 

Januar 2010

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
„Wir waren Nachbarn“
Veranstalter: Kunstamt Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit der GCJZ Berlin und der DIG Berlin-Brandenburg
131 Biografien Jüdischer Zeitzeugen
Ausstellungs-Installation

Eröffnung: 24. Januar 2010, um 18.30 Uhr
Ort: Rathaus Schöneberg, Foyer, J.-F.-Kennedy-Platz


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Februar 2009

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Erklärung des Gesprächskreises "Juden und Christen" beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken, 9. März 2009
 

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März 2010

Berliner Woche der Brüderlichkeit 7. bis 14. März 2010

Veranstaltungsheft zur Berliner Woche der Brüderlichkeit

Hinweise zu Veranstaltungen in Berlin und Potsdam
im Zeitraum Ende Februar bis Oktober 2010

60 Seiten,
Auflage 10.000
Vegriffen - es können nur noch wenige einzelne Hefte abgegeben werden.
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 des vollständigen Heftes
mit Korrekturen und aktuelle
n Änderungen !!! >>







 

 Veranstaltungen unter


 


Fotoimpressionen
von der Eröffnungsveranstaltung in der Französischen Friedrichstadtkirche am Berliner Gendarmenmarkt,
an der 380 Gäste teilnahmen.

(c) Fotos: U.W. Grimm


V.l.n.r:
Rabbiner Prof. Dr. Nathan Peter Levinson, Senatsbeauftragter für Kirchenfragen Hartmut Rhein,
GCJZ-Kurator Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, Vorsitzender DIG Berlin/Potsdam und GCJZ-Kurator Jochen Feilcke,
GCJZ-Kuratorin MdB Petra Merkel / Rabbiner Dr. Chaim Z. Rozwaski (Abb. re., außen re.)


V.l.n.r: 
Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und GCJZ-Kuratorin Petra Pau, Vorsitzender des Diözesanrates
der Katholiken im Erzbistum Berlin Wolfgang Klose, Frau Streich / Katholischer GCJZ-Vorsitzender Bernd Streich,
Vorstand von Zoo und Tierpark Berlin und GCJZ-Schatzmeisterin Gabriele Thöne, Stellv. Evangelische GCJZ-Vorsitzende Barbara Faccani, Maya Zehden


V.l.n.r: 
Bischof Dr. Markus Dröge, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und GCJZ-Kuratorin Lala Süsskind,
Erzbischof und GCJZ-Kurator Georg Kardinal Sterzinsky, Bürgermeisterin Ingeborg Junge-Reyer, Evangelischer GCJZ-Vorsitzender Ulrich Schürmann, Frau Schürmann / Herr Botsch-Fitterling, Jüdische GCJZ-Vorsitzende Jael Botsch-Fitterling, Vorsitzender des Präsidiums der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Michael Joachim,
Stellv. Katholischer GCJZ-Vorsitzender Michael Brinkhoff, GCJZ-Kuratotin Dr. Waltraud Rehfeld (BVN Berlin),
GCJZ-Kurator Altbischof Martin Kruse

 

Begrüßung und Grußworte


Ulrich Schürmann, Evangelischer Vorsitzender der GCJZ Berlin / Ingeborg Junge-Reyer, Bürgermeisterin von Berlin

Grußwort von Bürgermeisterin Ingeborg Junge-Reyer: PDF Download


   Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin / Georg Kardinal Sterzinsky, Erzbischof von Berlin

Grußwort von Lala Süsskind: PDF Download
 


Festrede


Dr. Markus Dröge

Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Die vollständige Rede:
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Musikalische Umrahmung


Chasan Jalda Rebling / Gethsemanekantorei unter der Leitung von Christoph Zschunke, Joachim Vetter (Orgel) >> mehr


Barbara Faccani, Stellv. Evangelische Vorsitzende der GCJZ Berlin,
dankt  Jalda Rebling, der Gethsemanekantorei und Joachim Vetter (Orgel) und bittet zum Empfang

 

 
Motto des DKR zur Woche der Brüderlichkeit 2010:
"Verlorene Maßstäbe"

Minderjährige Jugendliche, die sich ins Koma saufen. Mündige Erwachsene, die als Gastwirte Alkohol aus-schenken als sei es Zuckerwasser. Profitgierige Banker und Manager, die mit hochriskanten Finanzge-schäften Milliarden in den Sand setzen. Politiker, die ihr Amt als Freifahrtschein zum Amtsmissbrauch nut-zen. Kirchenvertreter, die in falsch verstandener Profilierungsnot Jahrzehnte des Fortschritts im interreligiösen Dialog zur Disposition stellen…
Es scheint, als seien allerorten jegliche Maßstäbe verloren, die des gesunden Menschenverstandes nicht minder als jene der bürgerlichen Demokratie, von sozial- und moralethischen Grundlagen als Maßstäbe des Handelns ganz zu schweigen.
Was ist los in dieser Welt der verlorenen Maßstäbe? Und welche Maßstäbe sind es eigentlich, deren Verlust wir beklagen? Können sie „wieder gewonnen“ werden? Sollen sie es? Oder haben sie versagt und wir müssen neue Maßstäbe entwickeln? Welche Maßstäbe, die es in Erinnerung zu rufen gälte, bieten unsere religiösen Traditionen an? Oder krankt der mitunter beklagenswerte und für immer mehr Menschen wenig attraktive Zustand der Religionen ebenfalls an dem Phänomen der verlorenen Maßstäbe?
Quelle:
Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR)
Dr. Eva Schulz-Jander
Dr. Hans Maaß
Dr. Christoph Münz
Rudolf W. Sirsch

Themenheft der Woche der Brüderlichkeit 2010

Das "Themenheft" des Deutschen Koordinierungrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit (DKR) ist traditionell dem "Jahresthema" gewidmet, welches den über 80 christlich-jüdischen Ortsgesellschaften als Arbeitsgrundlage und zugleich der im März stattfindenden "Woche der Brüderlichkeit" als Leitmotto dient. 2010 lautet es: "Verlorene Maßstäbe".
Das Heft versammelt prominente Autorinnen und Autoren, die sich zumeist in Originalbeiträgen dem "Jahresthema" widmen.

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Artikelauswahl
- Themenheft 2010 online mehr >>

  • Jael Botsch-Fitterling (Jüdische Vorsitzende der GCJZ Berlin):
    Jüdische Schulen in Deutschland seit der Shoa - Verlorene Maßstäbe
    Die in den letzten Jahrzehnten entwickelten Modelle einer Schule für Juden in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen: Aus der politisch gewollten Verteilung der Zuwanderer auf die Bundesländer wurde ein breit gestreuter Aufbau jüdischer Gemeinden. Es entsteht ein neues Judentum in Deutschland. Anstelle der durch die Shoa vernichteten deutsch-jüdischen Bildungssymbiose wird die Schaffung einer eigenständigen jüdischen Kultur in den neuen Gemeinden zur zentralen Aufgabe. Mit den jüdischen Schulen werden Maßstäbe gesetzt für eine sich entwickelnde jüdische Gemeinschaft in Deutschland.
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  • SAMSON HOCHFELD:
    Die Goldene Regel: Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg auch keinem anderen zu

    Zu den schöpferischen Leistungen des Judentums gehört die Entdeckung des Mitmenschen und damit der Menschheit. Die Sorge der nichtjüdischen antiken Denker konzentriert sich um das Ich, nach dem Wohl und...
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  • Andrea Nahles:
    Die Bedeutung religiöser Überzugungen in der Politik
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  • FJODOR M. DOSTOJEWSKI:
    Der Großinquisitor

    […] Die Menschen erwarteten Ihn, liebten Ihn, hofften auf Ihn wie ehemals. So viele Jahrhunderte hatte die Menschheit in leidenschaftlichem Glauben gefleht: 'Herr Gott, erscheine uns!' So viele Jahrhunderte hatten sie...
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  • BRÜDER GRIMM:
    Vom Fischer und seiner Frau

    Von dem Fischer und seiner Frau Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einem alten Topfe, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage...
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TV- und Rundfunkprogramm zur Woche der Brüderlichkeit 2010
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Neuer Termin: 16. September 2010, 15.00 Uhr  >>

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Anmeldung >> erwünscht

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April 2010

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WdB2010 - Kooperationsveranstaltung DIG Berlin/Potsdam und GCJZ Berlin

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Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz,
Dr. Markus Dröge,
wurde auf der Mitgliederversammlung der GCJZ Berlin
am 28. April 2010
zum Mitglied des Kuratoriums der GCJZ Berlin gewählt.

>> Tätigkeitsbericht 2009 der GCJZ Berlin: PDF Download

Im Präsidium:

Wahlleiter GCJZ-Kurator Claus Näther,
GCJZ-Schatzmeisterin Gabriele Thöne und die
GCJZ-Vorsitzenden
Barbara Faccani (stellv. evangel.),
Bernd Streich (kath., Versammlungsleiter),
Michael Brinkhoff (stellv. kathol.),
Jael Botsch-Fitterling (jüd.),
Dr. Hermann Simon (stellv. jüd.),
Ulrich Schürmann (evangl.)

Weitere Fotoimpressionen: Rückblicke >>

 

Die Mitgliederversammlung der GCJZ Berlin am 28. April 2010 wählte
alle Mitglieder des bisherigen Vorstandes erneut zu Vorstandsmitgliedern
und bestätigte sie in ihren bisherigen Ämtern.
Zu Kassenprüfern wurden erneut die Herren Claus Näther und Nathan Milgrom gewählt.

 

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Mai 2010

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Preis für Studierende: 8,00 Euro
Literaturhinweise zur Vorbereitung:
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Die Teilnehmer(innen) werden gebeten mitzubringen:

  • Altes Testament / Neues Testament
  • Koran (soweit vorhanden)

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Juni 2010

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Verschoben!
Neuer Termin:
Donnerstag, 7. Oktober 2010,20.00 Uhr, Neuer Ort:
Centrum Judaicum

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Juli 2010

Veranstaltung der GCJZ Berlin und der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker) Berlin

Dienstag,  6. Juli 2010, 18.00 Uhr
Ort: Religiöse Gesellschaft der Freunde (Qäker),
Planckstr. 20, 10117 Berlin
(am S-Bhf. Friedrichstr., Rückseite Admiralspalast)

Denk-Mal!
Die Gedenk-Skulptur der Kindertransporte
an der Berliner Friedrichstraße.

Vortrag - Gespräch - Besichtigung
mit
Gisela Faust und Lisa Schäfer

Anmeldung erbeten:
Tel.: 8212776
E-Mail: berlin@quaeker.org

 

Weitere Informationen:
www.kindertransporte.de

 

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Veranstaltung der GCJZ Berlin
Donnerstag, 8. Juli 2010, 17.00 Uhr,
Ort:
GCJZ-Geschäftsstelle, Laubenheimer Str. 19, 14193 Berlin
Zur Situation in Israel und Gaza
Jour fixe mit
Jael Botsch-Fitterling

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August 2010

Sommerpause

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September 2010

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin (GCJZ)
Rosa-Luxemburg-Gymnasium Berlin-Pankow
Senatskanzlei-Kulturelle Angelegenheiten
Historische Kommission zu Berlin

Enthüllung der
Berliner Gedenktafel
zu Ehren der Stillen Helden
Dorothea und Georg Möhring

Donnerstag, 16. September 2010, 15.00 Uhr,
Ort: Kissingenstraße 25 (Ecke Prenzlauer Promenade), 13189 Berlin-Pankow


Laudator:
Prof. Dr. Johannes Tuchel,
Leiter Gedenkstätte Deutscher Widerstand >>
PDF Download: Rede Prof. Dr. Tuchel
Grußworte:
Hartmut Rhein
, Beauftragter für Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften
Inge Hake, Christian Science Deutschland >>
Mitwirkende:
Schüler und Lehrer des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums Berlin-Pankow >>
 

PDF Download: Pressemitteilung  I  Einladung



Dorothea und Georg Möhring, deren behinderte Tochter Beate sowie die Pflegetochter Jutta versteckten zwischen 1943 und 1945, 18 Monate lang, in ihrer kleinen Zwei-Zimmerwohnung in der Kissingenstraße 25 in Berlin-Pankow das jüdische Ehepaar Margarete und Siegmund Weltlinger vor den Nazis und retteten es damit vor der Deportation. Bis heute sind die Möhrings, die aus christlicher Überzeugung handelten, „Unbesungene Helden”. Das Handwerkerehepaar fühlte sich der Christlichen Wissenschaft zugehörig. Dorothea und Georg Möhring waren bescheidene Menschen, über deren Leben nur wenig bekannt ist. Die Rettungstat ist überliefert durch Siegmund Weltlinger, der 1954 in dem von der Berliner GCJZ publizierten Rundfunkvortrag „Hast du es schon vergessen?“ von der Zeit im Versteck und über seine Retter berichtete.
Angeregt wurde die Gedenktafel 2003
durch Schüler einer 10. Klasse des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums Berlin-Pankow. Sie hatten die Rettungstat erforscht und 230 Euro für die Tafel gesammelt. Für ihr Forschungsprojekt „Spuren des Nationalsozialismus — Eine Gedenktafel für Familie Möhring” bekamen sie einen Preis der Bundeszentrale für politische Bildung. Auf der Grundlage des Projektberichtes schrieb der Autor Ulrich Werner Grimm die Szenische Lesung „Die Möhrings und die Weltlingers”. Unter Anleitung ihrer Klassenlehrerin Karin Manns brachten die Schüler Ideen ein, wählten Musik aus, stellten Abbildungen zur Verfügung und brachten die Lesung in der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum in der Oranienburger Straße anlässlich des 55. Gründungstages der Berliner GCJZ im Jahre 2004 zur Aufführung.
Die Berliner GCJZ hatte den Schülern versprochen, ihr Gedenktafelprojekt zu unterstützen.
Nachdem der Bezirk Pankow von Berlin die Tafel genehmigt und der Berliner Senat dankenswerterweise finanzielle Hilfe zugesagt hatten, nahm 2009 die Historische Kommission zu Berlin die Tafel in das „Berliner Gedenktafel“-Programm auf. Mit der von der Königlichen Porzellanmanufaktur KPM aus weißem Porzellan produzierten „Berliner Gedenktafel“ ehrt Berlin auf würdige Weise die Stillen Helden Dorothea und Georg Möhring für ihre Rettungstat. Auch die neue Gedenkstätte Stille Helden in der Rosenthaler Straße will die Tat der Familie Möhring würdigen. Das von der Vereinigung ehemaliger Pankower Realgymnasiasten und Eosander-Schüler PAREGYTEN gesponserte Provisorium der Tafel wurde am 24. November 2009, dem 60. Gründungstag der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, durch Staatssekretär André Schmitz und andere der Öffentlichkeit präsentiert (vgl. www.gcjz-berlin.de / Rückblicke 2009 >>). Dass es sich dabei vorerst um das Provisorium der Gedenktafel handelte, ist ein auch bei anderen Berliner Gedenktafeln übliches Verfahren, wenn bestimmte Voraussetzungen noch nicht gegeben sind. In diesem Fall fehlte die inzwischen vorliegende Genehmigung des Eigentümers des Hauses, Gemeinnützige Baugenossenschaft Steglitz, zur Anbringung der Tafel an der Hausfassade Kissingenstraße 25 Ecke Prenzlauer Promenade. Nach einem Aufruf der GCJZ Berlin wurden fast. 2000 Euro für die Anfertigung und Anbringung der Gedenktafel gespendet. Damit hat großes bürgerschaftliches Engagement geholfen, die Tafel zum größten Teil zu finanzieren.
Eine für den 8. März 2010 anlässlich der Woche der Brüderlichkeit anberaumte Enthüllung der Tafel musste von der Senatsverwaltung für Kultur kurzfristig abgesagt werden. Der harte Winter ließ eine bautechnisch fehlerfreie Anbringung der Tafel an die Hausfassade nicht zu. Dafür präsentierte an diesem Tag eine 10. Klasse des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in der überfüllten Aula ihrer Schule die Ergebnisse ihrer Projektarbeit vor einem begeisterten Publikum (vgl. www.gcjz-berlin.de / Rückblicke 2010 >>). Was die ca. 30 Schüler in nur drei Projekttagen unter der Anleitung ihres jungen Lehrers Sven Ernst Sprenger erreicht hatten – bis zu einem Antrag für eine Anerkennung von Dorothea und Georg Möhring als „Gerechte unter den Völkern“ durch die Forschungs- und Gedenkstätte Yad Vashem (Israel) -, ist beeindruckend und Beispiel gebend. Die Schüller erzielten wirkliche Forschungsergebnisse (Fakten zu den Kindern der Möhrings und denen der Weltlingers, zu unbekannten Lebensdaten der Familie Möhring) und erarbeiteten eine exzellente Projektpräsentation in Form eines semiprofessionellen Videos. Die zehnte Klasse brachte damit ein Forschungsprojekt zum Abschluss, das vor sieben Jahren eine andere Schülergeneration begonnen hatte.

Mit der Enthüllung der Berliner Gedenktafel für die Familie Möhring am 16. September 2010 – einen Tag nach dem 75. Jahrestag der Verkündung der antisemitischen „Nürnberger Gesetze“ durch das NS-Regime –  findet das Schülerprojekt von 2003 nun seinen Abschluss. Die Rosa-Luxemburg-Oberschule will sich, auf Anregung der GCJZ Berlin, dem Thema „Erinnerungskultur in Berlin-Pankow“ weiter widmen.

Der spätere Landespolitiker Siegmund Weltlinger (1886-1974) war einer der sehr wenigen jüdischen Verfolgten, die trotz des Erlittenen unmittelbar nach der Befreiung vom Nationalsozialismus die Kraft hatten, ihre Hand zur Versöhnung auszustrecken. Der „deutsch fühlende Jude“ Weltlinger wurde Referent für jüdische Angelegenheiten beim Magistrat bzw. Senat Berlins. 1949 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ). Zwei Jahrzehnte war Weltlinger erster jüdischer Vorsitzender der Berliner GCJZ. Die GCJZ ernannte ihn zu ihrem zweiten Ehrenpräsidenten nach Ernst Reuter. Weltlinger war Abgeordneter der CDU-Fraktion des Berliner Landesparlaments und dessen Alterspräsident. Berlin verlieh ihm die Ernst-Reuter-Medaille und die Würde eines Stadtältesten. Seine Grabstätte auf dem Friedhof der Jüdischen Gemeinde in der Heerstraße ist ein Ehrengrab des Landes Berlin.

Für weitere Informationen:

Telefon:
  (030) 821 66 83  — Fax: (030) 82 70 19 61 — E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

Vgl. auch:

  •  1.12.2004: Szenische Lesung "Die Möhrings und die Weltlingers"
    in der Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum" -
    GESCHICHTE >>

  •  24.11.2009: Präsentation der BERLINER GEDENKTAFEL für die Stillen Helden Familie MÖHRING
    anlässlich des 60. Gründungstages der GCJZ Berlin -
    Rückblicke 2009 >>

  •  8.03.2010: Öffentliche Präsentation des Schülerprojekts anlässlich der Enthüllung der
    Berliner Gedenktafel für die Stillen Helden Dorothea und Georg Möhring -
    Rückblicke 2010 >>

 
 


BERLIN:
Freitag, 17. September
bis
Sonntag, 03. Oktober 2010

www.ekd.de/interkulturellewoche

Veranstaltung der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin (GCJZ)
in Zusammenarbeit mit der
Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
anlässlich der Interkulturellen Woche 2010

Sonderführung durch die Ausstellung
"Nitzolim – Überlebende"
Fotografien von Aliza Auerbach

Ausstellung im Centrum Judaicum bis 27. Januar 2011
Dienstag
, 21. September 2010, 17.00 Uhr
Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

Aliza Auerbach zeichnet das Schicksal Überlebender der Schoah fotografisch nach. Portraits von Geflohenen aus den verschiedenen Ländern Europas, die sich nach Israel retten konnten, werden von Fotos persönlicher Erinnerungsstücke begleitet. Abschluss jeder Fotoserie bildet ein aktuelles Familienfoto.

Führung kostenlos
Eintritt: 3,00 € / ermäßigt 2,00 €

Anmeldung erbeten unter
Tel: 030-8216683
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

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Oktober 2010

WdB2010
Achtung - Verschoben vom 11. Juni 2010
Neuer Termin:
Donnerstag, 7. Oktober 2010,20.00 Uhr, Neuer Ort:
Centrum Judaicum






















Info-Flyer: PDF Download
 

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November 2010

  • 72. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938
    Veranstaltungen in Berlin und Potsdam
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Dienstag, 2. November 2010, 16.30 Uhr
Sonderführung für die Mitglieder und Interessenten der GCJZ Berlin und der GCJZ Potsdam

Durch die Ausstellung führen:
Andrea Theissen; Kunstamts- und Museumsleiterin,
und
Dr. Hermann Simon
, Direktor des Centrum Judaicum


Wir bitten um Anmeldung >>

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GCJZ Berlin / Ohel Hachidusch e.V.
Donnerstag, 18. November 2010, 19.30 Uhr
CD-Premiere mit Jalda Rebling

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Dezember 2010

Weihnachtsfeier
Chanukka-Abend


für Mitglieder und Freunde der GCJZ Berlin
Sonntag, 5. Dezember 2010, ab 15.30 Uhr
Ort: Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft Berlin,
Wiesbadener Str. 18, 14197 Berlin-Wilmersdorf


Lesung:
Myriam Halberstam
liest aus dem neuen Kinderbuch

erschienen am 29. Oktober 2010 im Ariella Verlag, dem vor kurzem gegründeten ersten jüdischen Kinderbuch-Verlag Deutschlands. Vom Kaufpreis gehen 2 Euro als Spende an die Deutsch-Israelische Hilfe für Krebskranke Kinder >>
Mit farbenprächtigen Illustrationen der bekannten, preisgekrönten amerikanischen Künstlerin Nancy Cote. Die Regisseurin Myriam Halberstam erzählt die humorvolle Geschichte von Hannah, die sich sehnlichst ein Pferd wünscht. Als ihr Wunsch zu Chanukka, dem jüdischen Lichterfest, in Erfüllung geht, kann sie sich aber nicht lange daran erfreuen. Denn das Pferd Golda stürzt Familie Rosenbaum in ein totales Chaos.
ISBN:978-3-9813825-0-1
gebunden, 32 Seiten, Sprache: Deutsch, Preis 12,95 Euro
Das Buch wird zeitgleich als  A Horse for Hannukka  (Hardcover) in einer englischsprachigen Ausgabe erscheinen.
ISBN: 978-3-9813825-1-8

Weitere Informationen zu Buch und Verlag bei:
Ariella Verlag
Postanschrift:
Postfach 150140, 10663 Berlin
Büroanschrift
Konstanzer Str. 8, 10707 Berlin
E-Mail:
mimihalberstam@aol.com

Musik:
Angela Pape (Gesang)
David Malaev
(Violine)


Eintritt für GCJZ-Mitglieder frei, für Nichtmitglieder 2,50 € Unkostenbeitrag.


Wie in jedem Jahr bitten wir um das Mitbringen von (lecker selbstgebackenen) Kuchen-Spenden bzw. Chanukka-Gebäck.


Um Anmeldung wird gebeten

 

Info: PDF Download


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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. 
Laubenheimer Straße 19, 14197 Berlin - Tel.: 8216683 Fax: 82701961
Bankverbindung: Postgirokonto Berlin  -  Bankleitzahl 100 100 10  -  Kontonummer: 838-106