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 Januar 2014

Programm Januar

 

 

www.juedischestheaterberlin.de
 

 

Ort: Friedrichstr. 101, 10117 Berlin (S- und U-Bahnhof Friedrichstrasse) - im Admiralspalast

Kartenbestellungen
(Preisvorteil für GCJZ-Mitglieder mit dem Kennwort: „Christlich-Jüdische Gesellschaft“ -
Bitte zeigen Sie an der Kasse Ihre Mitgliedskarte)

Telefon: 030 - 25 11 096,
E-Mail: juedisches.theaterberlin@web.de

Beginn der Vorstellungen: 20 Uhr (So. 19 Uhr)

2., 3., 28.1.: Ephraim Kishon – Humoresken
4. ,5., 12. ,18., 25.1.: Café Größenwahn
7., 8., 17., 21., 24.1.: Kurt Tucholsky-Kabarett?!
9., 10., 16.1.: Hollaender and Friends
11., 15., 22., 23.1.: Eine unglaubliche Begegnung im Romanischen Café
14., 30., 31.1.: Esther Glick

 

Shabat Shalom: 19.1. (19.00 Uhr!)

 

Kartenbestellungen:

(Preisvorteil für GCJZ-Mitglieder mit dem Kennwort: „Christlich-Jüdische Gesellschaft“ - Bitte zeigen Sie an der Kasse Ihre Mitgliedskarte)


Telefon: 030 - 25 11 096

E-Mail: juedisches.theaterberlin@web.de

 

Weitere Hinweise:
www.juedischestheaterberlin.de

 

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Die Jüdische Musikreihe für Liebhaber & Neugierige

 

Jüdische Musik - rund um das Jahr, rund um Berlin

Mimi Sheffer, Kantorin

Mirlan Kasymaliev, Orgel

 

Die Jüdische Musikreihe für Liebhaber & Neugierige lädt Sie zu einer besonderen Reise rund um das Jahr und rund um Berlin ein. Erleben Sie das Pulsieren der jüdischen Musik – in zehn Kirchen, in monatlichem Rhythmus, ob in Ihrem Kiez oder an einem Ausflugsort! Über Hoffnung und Verzweiflung, Freude und Trauer, Empfang der Schabbatbraut oder Tanz mit der Tora, spannt sich der große Bogen der wechselnden Themen der Konzerte.

Vom christlichen Neujahr bis zum jüdischen Neujahr werden Sie von Kantorin Mimi Sheffer (www.mimisheffer.com) und dem Organisten Mirlan Kasymaliev (www.kasymaliev.de) durch das Jahresthema »Wie der Hirsch schreit – Musik aus der Synagoge« geführt.

Seien Sie neugierig und besuchen Sie ein Konzert in Ihrem Kiez oder werden Sie Liebhaber und verfolgen sie die Reihe durch die schöne Kirchen und Ausflugsorte in Berlin und Umgebung.                                                                                                                                                                                             

E r ö f f n u n g s k o n z e r t !

„Auf, mein Freund, der Braut entgegen“

Sonntag  I  19.01.14  I  17 Uhr

Ort: Evangelische Kirchengemeinde Grunewald, Bismarckallee 28b, 14193 Berlin **

Schirmherrin: Anetta Kahane, Vorsitzende des Amadeu Antonio Stiftung

 

Weitere Konzerte:

 

Die Berge jubeln miteinander
23.02.14, 16Uhr, Krankenhauskirche im Wuhlgarten,
Brebacher Weg 15, 12683 Berlin *


Bis drei Sterne am Himmel
09.03.14, 18Uhr, Evangelische Hochmeisterkirchengemeinde
Westfälische Straße 70a, 10709 Berlin **


Das Licht verlösche nicht
26.04.14, 19:30, Dorfkirche Stolpe, Dorfstraße 4
16540 Hohen Neuendorf OT Stolpe *


Der Frieden stiftet
11.05.14, 17Uhr, St.-Marien-Kirche, Mühlenstraße 2, 16321 Bernau **


Pfingstkonzert - Der Tanz mit der Tora
08.06.14, 16Uhr, Französische Friedrichstadtkirche
Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin
Eintritt: 12/10 VVK 030. 20 64 99 22


Vom Anfang und Ende der Zeit
22.06.14, 19Uhr, Evangelische Kirchengemeinde
Neu-Westend Eichenallee 55, 14050 Berlin **


Und du sollst lieben
13.07.14, 15Uhr, Dorfkirche Petzow, Fercher Straße, 14542 Werder (Havel) **


Von Sehnsuchts- und Zufluchtsorten
17.08.14, 17Uhr, Evangelische Kirchengemeinde Rheinsberg
Seestraße 25, 16831 Rheinsberg **


 

**Eintritt: Neugierige zahlen für einzelne Konzerte €10/8, Liebhaber zahlen ab 3 Konzerte € 8/6, Gruppen ab 5 Personen zahlen € 6 p.P.

Vorbestellung: juedischemusikreihe@gmail.com

Kartenvorverkauf: Literaturhandlung, Joachimstalerstr.13, Tel: 030 8824250

Besuchen Sie und liken uns auf Facebook! Die Jüdische Musikreihe für Liebhaber und Neugierige

 

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Internationaler Holocaust-Gedenktag 2014 -
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

 

 

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
„Wir waren Nachbarn“
 

Veranstalter: "frag doch!" Verein für Begegnung und Erinnerung e.V.
Eine Kooperation des Projekts Wir waren Nachbarn, des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ Berlin) und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG AG Berlin/Potsdam)


148 Biografien

Sonntag  I  26. Januar 2014  I  17.00 Uhr
Ort: Rathaus Schöneberg, Willy-Brandt-Saal, J.-F.-Kennedy-Platz

Eintritt frei

Seit 2005 eröffnet die biografische Ausstellung im Rathaus Schöneberg mit einer Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz und des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27.Januar. Eine Kooperation des Projekts Wir waren Nachbarn, des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ Berlin) und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG AG Berlin/Potsdam) - Veranstalter: frag doch! Verein für Begegnung und Erinnerung e.V.

 

Begrüßung und Moderation:

Dr. Knut Pfeiffer-Paehr, Vorstandsmitglied frag doch!

Grußworte:

  • Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin

  • Rabbiner Daniel Alter, Jüdische Gemeinde zu Berlin

  • Jochen Feilcke, Vorsitzender DIG Berlin/Potsdam

  • Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der GCJZ Berlin

Mit dem Zeitzeugen

Coco Schumann, Jazzmusiker

spricht Katharina Kaiser, frag doch! e.V.

Musik:

Kammerorchester des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn
unter der Leitung von Boris Rosenthal

 



 

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 Februar 2014

Programm Februar

 

 

www.juedischestheaterberlin.de
 

 

Ort: Friedrichstr. 101, 10117 Berlin (S- und U-Bahnhof Friedrichstrasse) - im Admiralspalast

Kartenbestellungen
(Preisvorteil für GCJZ-Mitglieder mit dem Kennwort: „Christlich-Jüdische Gesellschaft“ -
Bitte zeigen Sie an der Kasse Ihre Mitgliedskarte)

Telefon: 030 - 25 11 096,
E-Mail: juedisches.theaterberlin@web.de

Beginn der Vorstellungen: 20 Uhr (So. 19 Uhr)

1., 2. ,5., 6., 9., 22., 28.2.: Café Größenwahn
7., 8., 19., 20.2.: Esther Glick
12., 13.2.: Eine unglaubliche Begegnung im Romanischen Café
14., 15., 21., 26., 27.2.: Hollaender and Friends
23.2.: Kurt Tucholsky-Kabarett?!

 

Shabat Shalom: 16.2. (19.00 Uhr!)

 

Kartenbestellungen:

(Preisvorteil für GCJZ-Mitglieder mit dem Kennwort: „Christlich-Jüdische Gesellschaft“ - Bitte zeigen Sie an der Kasse Ihre Mitgliedskarte)


Telefon: 030 - 25 11 096

E-Mail: juedisches.theaterberlin@web.de

 

Weitere Hinweise:
www.juedischestheaterberlin.de

 

 

TU Berlin in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel

 

Israel-Tag an der TU Berlin

 

Donnerstag, 6. Februar 2014, 10 - 21 Uhr
Ort: TU Berlin
, Hauptgebäude, Lichthof und Raum H1035

 

Im Fokus eines ganzen Tages steht Israel mit seinen vielfältigen wissenschaftlichen, politischen und kulturellen Facetten - mit Vorträgen, Info-Markt, Hard Talk mit dem Gesandten Emmanuel Nahshon, Film-Vorführung „Ajami“, Tanzkurs in modernen israelischen Volkstänzen zur Musik des israelischen DJ Aviv Netter sowie typisch israelischem Essen und Trinken

Weitere Hinweise: Tel. 030-314-27344

Ausführliches Programm: www.tu-berlin.de/israeltag

 

 
 

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 März 2014

Programm März

 

 

www.juedischestheaterberlin.de
 

 

Ort: Friedrichstr. 101, 10117 Berlin (S- und U-Bahnhof Friedrichstrasse) - im Admiralspalast

Kartenbestellungen
(Preisvorteil für GCJZ-Mitglieder mit dem Kennwort: „Christlich-Jüdische Gesellschaft“ -
Bitte zeigen Sie an der Kasse Ihre Mitgliedskarte)

Telefon: 030 - 25 11 096,
E-Mail: juedisches.theaterberlin@web.de

Beginn der Vorstellungen: 20 Uhr (So. 19 Uhr)

1., 2. ,5., 6., 9., 22., 28.2.: Café Größenwahn
7., 8., 19., 20.2.: Esther Glick
12., 13.2.: Eine unglaubliche Begegnung im Romanischen Café
14., 15., 21., 26., 27.2.: Hollaender and Friends
23.2.: Kurt Tucholsky-Kabarett?!

 

Shabat Shalom: 16.2. (19.00 Uhr!)

 

Kartenbestellungen:

(Preisvorteil für GCJZ-Mitglieder mit dem Kennwort: „Christlich-Jüdische Gesellschaft“ - Bitte zeigen Sie an der Kasse Ihre Mitgliedskarte)


Telefon: 030 - 25 11 096

E-Mail: juedisches.theaterberlin@web.de

 

Weitere Hinweise:
www.juedischestheaterberlin.de

 

 

DEFIANT REQUIEM

Verdis Messa da Requiem im Ghetto Theresienstadt

 

Deutschlandpremiere

Dienstag, 4. März 2014, 20 Uhr

Ort: Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt

Das Konzert-Drama »Defiant Requiem« ist dem tschechischen Dirigenten und Pianisten Rafael Schächter gewidmet, der vor rund 70 Jahren mit Hunderten von Häftlingen im Ghetto Theresienstadt Verdis Messa da Requiem aufführte.

 

Der amerikanische Dirigent Murry Sidlin inszeniert Verdis Requiem in der ungekürzten Fassung und ergänzt die Musik um Filmsequenzen mit Zeitzeugeninterviews und Auszügen aus einem NS-Propagandafilm über Theresienstadt. Zwischen den einzelnen Sätzen der Totenmesse rezitieren zwei Schauspieler die überlieferten Worte Rafael Schächters und anderer Häftlinge.

 

Für die Menschen im Ghetto Theresienstadt war Musik ein Element der Selbstbehauptung in einem Lageralltag, geprägt von Erniedrigung, Elend, Krankheit und Tod. Die zunächst heimlich aufgeführten Konzerte wurden später von den Nationalsozialisten zu Propagandazwecken missbraucht. Rafael Schächter und nahezu alle Mitglieder des Chores wurden durch die Nationalsozialisten ermordet.

 

Die Künstler des Abends sind:

Murry Sidlin (Ideengeber & Dirigent), das Konzerthausorchester Berlin, der Chor des Jungen Ensembles Berlin und der Vokalakademie Berlin (Leitung: Frank Markowitsch), Aga Mikolaj (Sopran), Gerhild Romberger (Mezzospran), Steven Tharp (Tenor), István Kovács (Bass), Iris Berben und Ulrich Matthes (Sprecher)

 

Eine Produktion der Defiant Requiem Foundation veranstaltet vom Jüdischen Museum Berlin.

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« und die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin e.V.

 

TICKETS: 15 € – 42 € (zzgl. VVK-Gebühr),

VORVERKAUF: Tel. 030 – 20309 2101 oder http://www.konzerthaus.de

Direkter Link: http://www.konzerthaus.de/programm/defiant-requiem-verdis-messa-da-requiem-im-ghetto-theresienstadt/1937

 

Themenwoche Theresienstadt

Begleitend zum »Defiant Requiem« veranstaltet das Jüdische Museum Berlin eine Themenwoche zu Theresienstadt mit einem Symposion, einer Filmreihe und einer Studienreise in die Gedenkstätte Theresienstadt.

Informationen hierzu finden Sie unter: www.jmberlin.de/requiem

 

Alle Informationen zum Download

Eine Broschüre mit Hintergrundinformationen zum »Defiant Requiem« und allen Veranstaltungen im Rahmen der Themenwoche Theresienstadt zum Download als PDF-Datei (1,5 MB )finden Sie hier: http://www.jmberlin.de/main/DE/Pdfs/Veranstaltungen/veranstaltungen_2014/DefiantRequiem_flyer.pdf

 

 

 

 

62. Berliner Woche der Brüderlichkeit
9. bis 16. März 2014

Hinweise zu allen Veranstaltungen in Berlin
 

Das

christlich-jüdische Gespräch

in Berlin und Potsdam

Veranstaltungen

vom 20. Februar bis

9. November 2014
über 150 Veranstaltungen

80 Seiten, A5

Bestellung über GCJZ Berlin, Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin - E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

Kosten: Porto

Download Heft korr. (Stand  8.3.2014)


Download Errata zum Print-Heft

 

 

 

Presseinformation mit Veranstaltung in der und rund um die Woche der Brüderlichkeit in Berlin:

   mehr >>


 

Wenn kein Download erfolgt,
bitte Mauszeiger auf den Link oder das Cover
und die rechte Maustaste drücken,
dann "Ziel speichern unter..."

 

 


Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Potsdam e.V.
Leiterstraße 2, 14473 Potsdam / Telefon: 0331 – 64751780 / E-Mail: hjse@arcor.de

 

WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT IN POTSDAM


Montag  I  10. März 2014  I  18.00 Uhr

Ort: Potsdam Museum (Altes Rathaus) am Alten Markt

 

Eröffnungsveranstaltung

 

Musikalische Einführung

Psalmengebet

gesprochen von Rabbiner Reuven Konnik

Grußworte (u.a.):

Gunter Fritsch, Landtagspräsident

Dr. Hans-Jürgen Schulze-Eggert, Vorsitzender der GCJZ Potsdam

Musikalisches Zwischenspiel

Festansprache:

Professor Dr. Micha Brumlik, Berlin

Musikalischer Ausklang

 

Stehempfang auf Einladung des Landtagspräsidenten

 

 

Anmeldung:  Telefon: 0331 – 966 12 50 / E-Mail: Stephan.Rabe@Landtag.Brandenburg.de
 

 


 

Woche der Brüderlichkeit - Veranstaltungen

Siehe auch: GCJZ Berlin >>

 

WdB 2014
 

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 April 2014

Programm April

 

 

www.juedischestheaterberlin.de
 

Ort: Friedrichstr. 101, 10117 Berlin (S- und U-Bahnhof Friedrichstrasse) - im Admiralspalast

Beginn der Vorstellungen: 20 Uhr (So. 19 Uhr)

5.4.: Eine unglaubliche Begegnung im Romanischen Cafè
2., 6.4.: Cafè Größenwahn
3., 4., 17., 18., 19., 21., 22., 25.4.: Hollaender and Friends
10., 16.4.: Kurt Tucholsky - Kabarett
9., 11., 12., 15., 20., 23., 24., 26., 27., 30.4.: Ephraim Kishon - Humoresken

 

Shabat Shalom: 13.4. (19.00 Uhr!)

 

Kartenbestellungen:

(Preisvorteil für GCJZ-Mitglieder mit dem Kennwort: „Christlich-Jüdische Gesellschaft“ - Bitte zeigen Sie an der Kasse Ihre Mitgliedskarte)


Telefon: 030 - 25 11 096

E-Mail: juedisches.theaterberlin@web.de

Weitere Hinweise: www.juedischestheaterberlin.de

 

 

Heinrich-Böll-Stiftung

 

Glaubenssachen

Deutsch-Israelische Literaturtage

Berlin, 5. – 13. April 2014

 

Seit jeher begleitet die Literatur die Religion. Prophetenworte, religiöse Mythen und Geschichten prägen noch heute unser kollektives Bewusstsein. Dennoch hat das geschriebene Wort längst einen eigenen Weg eingeschlagen: In der modernen Literatur tritt der Glaube meist nur noch in Nebenrollen auf, als verborgene Referenz, vor allem wenn über Hoffnung, Leid und Sehnsucht geschrieben wird. Wo ist die Religion in der heutigen Literatur verankert? Und wo in der Gesellschaft?

 

In Ländern wie Deutschland scheint die Säkularisierung unaufhaltsam voranzuschreiten. Trotzdem sind wir nicht «gottlos» geworden. Regelmäßig flackern hitzige Debatten auf, in denen Religion und Glaube die Schlagzeilen liefern – über kulturelle Identität und religiöse Zugehörigkeit, über Kruzifixe in der Schule, Beschneidung von Jungen oder die Rolle des Islam in Europa.

 

Israel definiert sich als jüdischer Staat. Die Religion gehört zum kulturellen Selbstverständnis. Doch welchen Einfluss hat Religion tatsächlich, zu welchen Konflikten führen orthodoxe und säkulare Strömungen in dem Land, das auf der Utopie Theodor Herzls und dem Glauben an eine andere, bessere Welt gegründet wurde?

 

Seit 2005 laden das Goethe-Institut und die Heinrich-Böll-Stiftung Autorinnen und Autoren zu den Deutsch-israelischen Literaturtagen abwechselnd nach Berlin und Tel Aviv ein. Die fünften Literaturtage in Berlin setzen sich mit «Glaubenssachen» auseinander: Wie gehen wir mit religiösem Glauben um – hier und dort? Was bedeutet Religion für den Einzelnen? Gibt es jenseits von ihr einen Glauben an Utopien? An das Selbst oder an das Mystische? Und ist Literatur ein Ort, um all diese Fragen exemplarisch zu verhandeln?

(Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung)

 

 

Weitere Informationen (Programm-Flyer)

 

 

TV-Projekt:

24 Stunden Jerusalem

24 Stunden in der verrücktesten Stadt der Welt - 24 Stunden Leben in Jerusalem.

Das präsentieren arte und der Bayerische Rundfunk vom

Samstag, 12. April, ab 6:00 Uhr früh, bis zum Sonntag, 13. April, 06:00 Uhr früh,

ununterbrochen

 

Mehr Infos unter

 

 

Zum Yom HaShoa

 

„JEDER MENSCH HAT EINEN NAMEN“
Namenslesung der ermordeten Berliner Juden

 

 

Veranstalter: Jüdische Gemeinde zu Berlin

www.jg-berlin.org

 

Montag  I  28. April 2014  I  9 bis 19 Uhr
Ort: Jüdisches Gemeindehaus
, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin

 

Fast 56000 Berlinerinnen und Berliner jüdischer Herkunft sind in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet worden. Ihrer zu gedenken und ihre Namen nicht zu vergessen ist ehernes Anliegen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Die gemeinsame Lesung der Namen wird, zum ersten Mal am Tag, fortlaufend von 9 bis 19 Uhr dauern. Es ist möglich, sich an diesem schlichten, aber eindrucksvollen Erinnerungszeugnis zu beteiligen. Man kann einfach dazukommen oder sich telefonisch anmelden und einen Zeitraum nennen, an dem man lesen möchte.

 

Informationen:

Hendrik M. Kosche, Kulturreferent der Jüdischen Gemeinde, Telefon: 030 -880 28 215

Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog (EKBO), Telefon: 030- 243 44 - 167

 

Anmeldungen sind möglich über E-Mail: hendrik.kosche@jg-berlin.org

 
 

 Mai 2014

 

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66. Israelischer Unabhängigkeitstag - Yom Haatzmaut 5773

 

 

 

9. Mai 2014  |  ab 15 Uhr

Ort: Wittenbergplatz, U-Bhf. Wittenbergplatz (am KaDeWe)

 

Israeltag

 

Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin/Potsdam

 

Um den 14. Mai – den Unabhängigkeitstag des Staates Israel – wird auf Initiative von »I like Israel« (ILI) in verschiedenen deutschen Städten jährlich der ISRAELTAG gefeiert. Die DIG Berlin/Potsdam organisiert auch in diesem Jahr mit Kooperationspartnern ein vielseitiges Programm. –

 

Wer mitmachen will, wende sich bitte an die DIG-Geschäftsstelle, Nadine Bose, E-Mail: shalom@digberlin.de

Fax: 030 – 28 39 51 16.

 

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte demnächst der Website der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin/Potsdam: www.digberlin.de

 

Die GCJZ Berlin ist ebenfalls dabei.

 

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Juni 2014

 

Ruth Weiss

liest aus ihren Erinnerungen "Wege im harten Gras"

Dienstag, 10. Juni 2014, 19 Uhr
Ort: Schwartzsche Villa, Großer Salon
, Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin-Steglitz

Eintritt: 5 € / 3 €

 

Informationen: Tel. 90299-2302

 

Weitere Informationen (Programm-Flyer)

 

Juli 2014

Gedenkkonzert

„Es fuhr ein Zug nach Sobibor“

 

vom Sobibor-Überlebenden Jules Schelvis (93)

und dem Niederländischen Nationalen Symphonie- und Kammerorchesters

 

Mittwoch, den 2. Juli 2014 - Beginn: 20.30 Uhr

 

Veranstaltungsort: Ev. Martin Luther Kirche, Fuldastraße 48-50, 12045 Berlin
 

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Aufruf der

DEUTSCH- ISRAELISCHE GESELLSCHAFT

ARBEITSGEMEINSCHAFT BERLIN UND POTSDAM

 

 

Freitag, 25. Juli 2014, Kurfürstendamm Ecke Schlüterstr. George Grosz Platz (U-Bahnstation Uhlandstr.)

Beginn: 13:30 Uhr - Protestkundgebung gegen den antisemitischen "Quds-Tag"

 

Für einen freien und demokratischen Nahen Osten.

Gegen den islamistischen Quds-Tag.

Solidarität mit Israel.

Download Aufruf

 

 

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 August 2014

Schweigegebet für den Frieden

Friede Peace שָׁלוֹם سلام Pax Amani

 

 

Mittwoch, 6. August 2014,

 

Mittwoch, 13. August 2014

 

und auf Grund von vielen Bitten zusätzlich auch am

 

Mittwoch, 20. August 2014

 

jeweils um 18 Uhr

 

vor der St. Marienkirche (Nähe Alex)

 

Durch Stillsein und Hoffen würdet ihr stark… (Der Prophet Jesaja)

 

Angesichts des Krieges im Gazasteifen sowie in Syrien und dem Irak laden Juden, Christen und Muslime am Mittwoch, den 6. August in der Zeit von 18 - 19 Uhr zu einem Schweigegebet für den Frieden vor dem Eingang der St. Marienkirche (neben dem Fernsehturm am Alexanderplatz) ein.

„Das unermessliche Leiden der Menschen, die alltägliche Not machen uns sprachlos. Im Angesicht der Gewalt scheinen menschliche Bemühungen vollständig zu versagen. In Syrien, im Irak, in Israel und Palästina sterben täglich Hunderte von Menschen, viele sind auf der Flucht, traumatisiert. Wir wollen dem nicht achselzuckend den Rücken zukehren, sondern öffentlich auf die Not aufmerksam machen - nicht mit vielen Worten, sondern schweigend. Unser Unvermögen und unser Mitgefühl bringen wir so vor Gott, der ein Gott des Friedens aller Menschen ist.", sagt Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) als einer der Initiatoren. Weitere Einladende sind Lior Bar Ami, Rabbinerstudent von Beth Hillel, Deutschland, Iman Andrea Reimann von der Islamischen Föderation Berlin und dem Deutschen Muslimkreis sowie Pfarrerin Andrea Richter, Spiritualitätsbeauftragte der EKBO. Die Initiatoren des Schweigegebetes haben sich durch das Projekt „Unterwegs an Orten des Gebets“ gefunden, das zu Pilgerwegen in Synagogen, Moscheen und Kirchen bei unterschiedlichen Themen einlädt. Die Evangelische Gemeinde St. Petri - St. Marien unterstützt den Aufruf, der auch für die darauf folgende Woche am 13. August gilt.

 

Ansprechpartner:

Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO): 0151/ 624 293 44 oder a.goetze@bmw.ekbo.de

 

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Aufruf von Bischof Dr. Markus Dröge zum Israelsonntag

 

Beleidigungen und Übergriffe gegen Juden, Schmierereien und Brandanschläge gegen Synagogen – der Antisemitismus hat sich in den vergangenen Wochen auf erschreckende Weise in unserem Land zurückgemeldet. Der bevorstehende „Israelsonntag“, an dem wir unser Verhältnis zum Judentum bedenken, bietet die Möglichkeit, diesen Tendenzen entgegenzutreten.

 

Daher rufe ich alle Gemeinden der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) dazu auf, diesen Tag zu nutzen, um jeglicher Form von Antijudaismus, Antisemitismus und Rassismus entgegenzutreten. Die Verbundenheit mit dem Judentum ist ein Wesenszug des christlichen Glaubens. Weil wir uns der Anteilnahme am Weg des jüdischen Volkes verpflichtet wissen und im Hören auf Gottes Weisung mit dem jüdischen Volk verbunden sind (Grundordnung der EKBO, Grundartikel I, 12), kann uns als Kirche die neu aufgebrochene Judenfeindschaft nur beschämen.

 

Antisemitismus lässt sich durch nichts begründen oder rechtfertigen. Daher ist es auch nicht tolerierbar, wenn versucht wird, ihn im Zusammenhang einer Kritik an der aktuellen Politik Israels wieder salonfähig zu machen.

 

Die evangelische Theologie hat sich in der Vergangenheit schuldig gemacht durch ihre Feindseligkeit gegenüber dem Judentum. In der Grundordnung unserer Kirche erinnern wir uns an die Schuld der Kirche an der Ausgrenzung und Vernichtung jüdischen Lebens. Gerade deshalb haben wir dafür einzustehen, dass Antisemitismus keine neue Heimat findet: nicht in unserer Gesellschaft und nicht in unserer Kirche.

 

Antisemitismus ist nicht nur ein Problem an den Rändern unserer Gesellschaft, sondern findet sich auch in deren Mitte. Antisemitismus findet sich in allen Bevölkerungsgruppen und -schichten unserer Gesellschaft. Es sind nicht nur bestimmte Gruppen zu stigmatisieren. Daher ist es notwendig, die Aufklärungs- und Bildungsarbeit zu diesem Thema fortzuführen und zu verbessern.

 

Die Benennung des 10. Sonntag nach Trinitatis nach „Israel“ bezieht sich auf das Volk Israel, auf unsere jüdischen Geschwister. Er erinnert daran, dass Christinnen und Christen in der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 ein Zeichen der Treue Gottes zu seinem Volk erkennen und zu einer grundsätzlichen Solidarität mit dem Staat Israel gerufen sind. Dazu gehört eine verantwortliche und auch kritische Begleitung der Politik Israels. Gerade die in diesem Sommer einmal mehr angespannte politische Lage im Nahen Osten verpflichtet die Kirche, überall dort die Stimme zu erheben, wo kritische Diskussionen über die Politik des israelischen Staates dazu benutzt werden, antisemitische Aussagen zu verbreiten.

 

Die Feier des Israelsonntags steht nicht in Konkurrenz zu der Verbundenheit mit unseren christlichen Geschwistern im Nahen Osten – insbesondere zu unserer Partnerkirche, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land. Mit den Christen des Heiligen Landes wissen wir uns auf einem gemeinsamen Weg.

 

Berlin, 19. August 2014

 

Download  

Weitere Informationen:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der EKBO
Georgenkirchstraße 69
10249 Berlin
Telefon 030 · 2 43 44 - 287
Fax 030 · 2 43 44 - 289
presse@ekbo.de

www.ekbo.de

 

 

Buchpremiere und Gespräch:

Markus und der Golem
Donnerstag, 28. August 2014, 17 Uhr

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum,
Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

Mit dem Autor Bodo Schulenburg
Im Gespräch: Jürgen Schulz, Vorsitzender von Kinderhilfe e.V., und Dr. Hermann Simon, Direktor des Centrum Judaicum, über die Geschichte des Heimes, das Schicksal seiner Kinder und Betreuer und wie heute die Erinnerung daran bewahrt werden kann

Moderation: Nora Pester, Verlegerin
Eine Veranstaltung des Hentrich & Hentrich Verlag Berlin in Kooperation mit dem Kinderhilfe e.V. und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.

In der Wilhelm-Wolff-Straße in Berlin-Niederschönhausen, wo heute das Kinderhospiz "Sonnenhof" der Björn Schulz Stiftung beheimatet ist, erinnert eine Gedenktafel an Deutschlands erstes jüdisches Säuglings- und Kleinkinderheim von 1915 bis zur Schließung und Deportation der Kinder im Jahr 1942. Bereits 1987 beschreibt der Schriftsteller Bodo Schulenburg in der DDR mit "Markus und der Golem" die letzten sieben Tage vor der Deportation der Kinder aus dem Heim. Zu diesem Zeitpunkt hatte die DDR einen kulturpolitischen Wandel vollzogen, der sich auch in einer neuen Sichtweise auf den Nationalsozialismus und den Holocaust manifestierte. Während frühere Kinderbücher vor allem die faschistischen Täter und kommunistischen Opfer fokussierten und das Schicksal der Juden nur am Rande behandelten, erschienen ab Mitte der 1980er Jahre vermehrt Werke, die sich auch dem Holocaust widmeten. Wiederentdeckt von der Kölner Literatur- und Medienwissenschaftlerin Gabriele von Glasenapp, erfährt diese einzigartige Holocausterzählung für Kinder jetzt endlich ihre Neuausgabe.

"Markus und der Golem" erzählt die Geschichte des fünfjährigen Markus, der 1942 in einem jüdischen Kinderheim in Berlin lebt. Sein größter Schatz ist eine Postkarte von Max Liebermanns "Der Papageienmann", der in seinen Träumen zu einer Art rettendem Golem wird, mit dessen Hilfe Markus aus seinem trostlosen Alltag und seiner Isolation entflieht. Wie einst Rabbi Löw den legendären Golem mit seiner menschenähnlichen Gestalt und übernatürlichen Kräften zum Leben erweckte, haucht auch Markus dem Papageienmann mit seinen Gedanken Leben ein. Er begleitet Markus in seinen Tagträumen, in denen sich der Alltag im Kinderheim, Traumreisen zum Mond oder an den Müggelsee und Erinnerungen an die Schule und die Deportation der Eltern überlagern – still, berührend, einfühlsam und konsequent aus der Sicht eines Kindes erzählt.

Bodo Schulenburg: Markus und der Golem
Mit einem Vorwort von Harro Jenss
Mit einem Nachwort von Gabriele von Glasenapp
Mit Originalkinderzeichnungen aus Theresienstadt
64 Seiten, 5 Abb., Hardcover, 12,9 x 20 cm
ISBN: 978-3-95565-046-9, EUR 14,90
Ab 8 Jahre

 

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 September 2014

75 Jahre letzte Kindertransporte 1938-39 -

75 Jahre Beginn II. Weltkrieg

Gedenkveranstaltung -

ein Zeichen gegen Antisemitismus und Menschenverachtung

 

Montag, 1. September .2014

16 bis 17.15 Uhr 

Ort: Denkmal „Züge in das Leben- Züge in den Tod; trains to life – trains to death“, Georgenstraße/Friedrichstraße  (Bahnhof Berlin Friedrichstraße)

 

Begrüßung

Moderation: Lisa Sophie Bechner, I. Michalski, Daniel Eckert Neues Gymnasium Glienicke

 

Musik aus „Scipio“  Georg Friedrich Händel

 

 - Grußwort Botschafter  des Königreiches Belgien Renier Nijskens

 - Interview Bronia Veitch Zeitzeugin Großbritannien mit Daniel Eckert

 

„Romanza Andaluza“  Pablo de Sarasate

 

 - Grußwort Vizzepräsidentin der Berliner Polizei Frau Koppers

 - Grußwort Botschafter  Israels Herr Jaakov Hadas-Handelsman

 - Interview Frank Meisler Zeitzeuge/Künstler des Denkmals Berlin

 

„Lord of the rings“ Howard Shore

 

 - Grußwort Botschafter der USA J.B. Emerson

 - Generalsuperintendentin Sprengel B/B Frau Trautmann

 - Grußwort Vertreter Berliner Senat (angefragt)

 

„Unvollendete“ Franz Schubert

 

 - Bundestagspräsident Prof. Dr. Lammert (angefragt)

 

Freude schöner Götterfunke“  F.Schiller / L.v.Beethoven

 

Musikalische Gestaltung:

Jugendsymphonieorchester Händelschule Berlin unter der Leitung von Johannes Luccesi

Technik: Polizei Berlin

 

Weitere Informationen:

Lisa Sophie Bechner  Vorsitzende Kindertransport Organisation Deutschland e.V.

Mail: lisa.bechner@berlin.de  mobil: 0173 390 58 55, www.kindertransporte-1938-39.eu

 

 

 

Donnerstag, 4. September

bis Sonntag, 14. September 2014

 

Weitere Hinweise unter

www.juedische-kulturtage.org

 

 

 

Aufruf
des Zentralrates der Juden in Deutschland zu einer

Zentralen Kundgebung
am 14. September 2014, 15.00 Uhr, Berlin

 

"STEH AUF! - Nie wieder Judenhass!"

Mit einer großen Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin möchte der Zentralrat der Juden in Deutschland ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Unter dem Motto „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ ruft der Zentralrat der Juden alle Menschen im Land dazu auf, sich der Welle von Hass auf Juden entgegenzustellen.
Bei der Kundgebung am Sonntag, 14. September 2014, um 15.00 Uhr wird

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

sprechen. „Es bedeutet der jüdischen Gemeinschaft sehr viel, dass wir die Bundeskanzlerin zu dieser für uns so wichtigen Veranstaltung begrüßen dürfen, damit wir gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus setzen können“, so der Präsident des Zentralrats, Dr. Dieter Graumann.
Als weitere Redner werden unter anderem

der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx,

der EKD-Ratsvorsitzende Dr. h.c. Nikolaus Schneider sowie

der Präsident des World Jewish Congress, Ronald S. Lauder, erwartet.

Der Zentralratspräsident erläutert die Entscheidung für die Kundgebung: „In den vergangenen Wochen wurden wir Zeuge, wie blanker Judenhass sich offen Bahn gebrochen hat. Die unfassbaren und schockierenden Hass-Parolen auf deutschen Straßen, die Anschläge auf jüdische Bürger und Synagogen haben in der jüdischen Gemeinschaft große Sorgen ausgelöst. Auch in unseren Nachbarländern ist es zu schlimmen antisemitischen Ausschreitungen gekommen. Dennoch lässt sich die jüdische Gemeinschaft nicht einschüchtern, sondern setzt weiter auf die Gestaltung eines selbstbewussten jüdischen Lebens in Deutschland. Auch aus diesem Grund wollen wir am 14. September zeigen: Wir sind da! Und wir bleiben da! Und wir werden allen Anfeindungen entschlossen entgegentreten, gemeinsam mit allen unseren Freunden in der deutschen Gesellschaft.“
Der Zentralrat erhofft sich eine breite Unterstützung aus Politik, Kirchen und Zivilgesellschaft: „Angriffe auf jüdische Menschen sind doch ein Angriff auf uns alle, auf unsere demokratischen Grundwerte von Toleranz und Freiheit. So etwas dürfen wir in Deutschland keinesfalls akzeptieren und deswegen laden wir alle herzlich dazu ein, mit uns ein entschlossenes Zeichen gegen Hass und Hetze zu setzen. Es ist höchste Zeit, nun gemeinsam aufzustehen. Daher: „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“

(Quelle: Zentralrat der Juden in Deutschland)

Download Pressemitteilung ZR der Juden in Deutschland

 

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 Oktober 2014

 
 

 

19. Kunstauktion der EKBO

zugunsten von Projekten für Migranten und Flüchtlinge
 

Sonntag  I  Oktober 2014  I  Einlass: ab 13.00 Uhr / Beginn: 14 Uhr
Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Zossener Straße 65, Berlin-Kreuzberg

 

www.kunstauktion.ekbo.de

 

 

Mit Unterstützung der GCJZ Berlin

 

 

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Gedenken an den Beginn der
Deportation der Berliner Juden vor 73 Jahren

 

 

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 November 2014


76. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938
Veranstaltungen um den 9.11. in Berlin und Potsdam

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Zentrum für jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS)

2. Internationale ZJS-Tagung

„Keine Religion ist eine Insel“ - Judentum in Begegnung
 

2. - 5. November 2014
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin

Weitere Informationen: www.zentrum-juedische-studien.de

Tel.: 030-2093 66311

 

 

 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Förderverein Blindes Vertrauen e.V., das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt  und die Gedenkstätte Stille Helden laden Sie  herzlich zu einem Vortrag ein:

Werner Scholem (1895 - 1940)
                       
In einem kurzen Dokumentarfilm von Niels Bolbrinker (20 min.) und einem Referat des Historikers Ralf Hoffrogge wird die Biographie von Werner Scholem vorgestellt. Ralf Hoffrogge ist Autor des 2014 erschienenen Buches "Werner Scholem - Eine politische Biographie".

am Mittwoch, den 19. November 2014, um 19 Uhr im
Seminarraum des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt, Rosenthaler Straße 39, Berlin-Mitte

Bitte beachten Sie, dass Sie sich auf Grund des begrenzten Platzangebotes zu dieser Veranstaltung anmelden müssen.

-- 
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt  
in der Stiftung  Gedenkstätte Deutscher Widerstand  
Rosenthaler Straße 39  
10178 Berlin  
Tel. 030/ 257 62 623 oder 285 99 407  
Fax  030 257 62 614  
www.museum-blindenwerkstatt.de

 

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 Dezember 2014

Bundespräsident Gauck und Botschafter Hadas-Handelsman

eröffnen das Jubiläumsjahr 2015

 

Botschafter Yakov Hadas-Handelsman lud am gestrigen Mittwoch (17.12.) zu einem Chanukka-Empfang in seine Residenz in Berlin Schmargendorf ein. Ehrengäste waren Bundespräsident Joachim Gauck und Frau Daniela Schadt. Bundespräsident Gauck zündete zwei Chanukka-Kerzen an, nachdem der Botschafter den traditionellen Segen sprach. Der Empfang war zugleich der offizielle Auftakt für das große Jubiläumsjahr 2015, in dem Israel und Deutschland 50 Jahre diplomatische Beziehungen begehen.

In diesem Zusammenhang sagte der Bundespräsident in seiner Rede: „Wir werden im Jubiläumsjahr, zu dem der israelische Präsident Rivlin im Mai auch nach Deutschland zum Staatsbesuch kommen wird, ganz gewiss Rückschau halten. Aber viel wichtiger noch: Wir werden nach vorne schauen, wir werden gemeinsam dafür arbeiten, dass unsere besonderen, freundschaftlichen Beziehungen vertieft werden. Deutschland wird immer an der Seite Israels stehen. Freundschaft bewährt sich im Übrigen gerade in schweren Zeiten.“
Botschafter Hadas-Handelsman betonte auch die tiefe und enge Freundschaft zwischen beiden Staaten. Mit Blick auf die anstehenden Feierlichkeiten im Jahr 2015 und die zahlreichen Veranstaltungen sagte er:
„Im kommenden Jahr wollen wir zurückblicken auf unsere Erfolge, aber gleichzeitig auch Perspektiven für die Zukunft entwickeln. Denn auf uns warten noch genügend Herausforderungen – und unzählige Möglichkeiten. Wir behalten immer im Blick, die Einzigartigkeit unserer Beziehungen auch in Zukunft zu bewahren. Darauf kommt es an – für Israel und für Deutschland.“
Die Veranstaltung wurde musikalisch durch Kinder des Chores der Heinz-Galinski Grundschule begleitet.

Es waren zahlreiche Vertreter aus Politik, Kultur, Medien und der Jüdischen Gemeinde anwesend.


Die vollständige Rede von Bundespräsident Gauck finden Sie hier.


Zur Rede von Botschafter Hadas-Handelsman geht es hier.


(Botschaft des Staates Israel, 17.12.14)

 

 

Institut Kirch und Judentum


"Die Entjudung des religiösen Lebens

als Aufgabe von Theologie und Kirche".

Christlicher Antisemitismus am Beispiel des kirchlichen "Entjudungsinstituts" während der Zeit des Nationalsozialismus
Vortrag von Dr. Oliver Arnhold

 

PDF Download

 

Dienstag, 2. Dezember 2014, 18.00 Uhr

Ort: Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin,

Burgstr. 26, 10178 Berlin
 
Institut Kirche und Judentum an der Humboldt-Universität zu Berlin
Theologische Fakultät - Werk der Evangelischen Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Postadresse: Unter den Linden 6, 10099 Berlin, Sitz: Burgstr. 26
10178 Berlin
Tel.: (030) 20 93 59 40 / Fax: (030) 20 93 59 85
www.ikj-berlin.de

 

 

 

Ehrung von Annemarie Werner (rechts), mit Daniel Rainer von der International Raoul Wallenberg Foundation, Botschafter Hadas-Handelsman und Rabbiner Ernst Stein (von l. nach r., Foto: Botschaft)

 

 

 

Ehrung für Pfarrerin Annemarie Werner

Pfarrerin Annemarie Werner von der Vaterunser-Kirchengemeinde in Berlin ist am vergangenen Donnerstag (11.12.) in der Botschaft mit der Raoul-Wallenberg-Medaille ausgezeichnet worden Botschafter Yakov Hadas-Handelsman, Daniel Rainer von der International Raoul Wallenberg Foundation und Rabbiner Ernst Stein würdigten Werners großes Engagement für den christlich-jüdischen Dialog und ihren Einsatz gegen Antisemitismus.

Die Raoul-Wallenberg-Medaille ist nach dem schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg benannt, der während der Shoa verfolgten Juden in Ungarn das Leben rettete und dafür 1963 als „Gerechter unter den Völkern“ anerkannt wurde.
In seiner Rede sagte Botschafter Yakov Hadas-Handelsman unter anderem: „Bis heute steht Raoul Wallenberg mit seiner Menschlichkeit, seiner Moral und mit seinem Mut dafür, dass im entscheidenden Moment jeder Einzelne einen Unterschied ausmachen kann. […]
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland zum Synonym für Demokratie, Pluralismus und Toleranz. Doch diese Werte werden immer wieder bedroht. In allen Demokratien – und auch in Deutschland.
Was tut Deutschland - und was tut die deutsche Gesellschaft - wenn die demokratischen Grundregeln verletzt werden? Wenn die Grenze zwischen Kritik an Israel und Antisemitismus völlig verschwimmt? Wenn die Hetze und Gewalt gegen Juden und jüdische Einrichtungen ansteigt?
Natürlich ist Antisemitismus ein Problem für uns Juden. Ich denke aber, dass jeder deutsche Demokrat über diese Entwicklung besorgt sein sollte. Denn Antisemitismus ist vor allem ein Problem der Gesellschaft, in der er auftritt. […]
Ich denke, wir sind uns einig, dass bei der Bekämpfung von Antisemitismus alle Mittel eingesetzt werden müssen. Wirkungsvolle Mittel sind sicherlich die Bildung und die Erziehung. Dafür steht auch die Raoul Wallenberg Stiftung. Und dafür steht ihre Repräsentantin in Berlin, Pfarrerin Annemarie Werner. […]
Jede Gesellschaft braucht Menschen, die erkennen, wann es nötig ist zu handeln, und die bereit sind, gegen den Strom von Gleichgültigkeit und Egoismus anzuschwimmen. Es werden Menschen gebraucht, die Solidarität und Zivilcourage in der Gesellschaft fördern. Und nach allem, was ich weiß, ist Pfarrerin Annemarie Werner ein solcher Mensch.“
(Botschaft des Staates Israel, 15.12.14)

 

 Der Vorstand der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit beglückwünscht Frau Pfarrerin Werner sehr herzlich.

 

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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. 
Laubenheimer Straße 19, 14197 Berlin - Tel.: 8216683 Fax: 82701961
Bankverbindung: Postgirokonto Berlin  -  Bankleitzahl 100 100 10  -  Kontonummer: 838-106