Wie Jesus zum „Arier“ wurde

Von | 2021-08-20T13:21:52+02:00 20. August 2021|Podcast, Videothek|

Vom 8. bis 16. Juni 2021 organisierte der Deutsche Koordinierungsrat die Digitale Studientagung: Wie Jesus zum „Arier“ wurde – Die „Entjudung“ des Christentums im Nationalsozialismus und der Umgang mit dem Judentum in Kirche, Theologie und Religionsunterricht heute.

In ihrem Eröffnungsvortrag mit dem Titel „Die Entjudung des religiösen Lebens als Aufgabe deutscher Theologie und Kirche“ – Das Eisenacher „Entjudungsinstitut“ 1939 bis 1945, stellte Prof. Dr. Susannah Heschel die Aktivitäten des Instituts, die von wissenschaftlichen Tagungen über „entjudete“ christliche Literatur bis zu Pfarrerschulungen reichten, in den größeren Kontext der sogenannten „Judenforschung“ im nationalsozialistischen Deutschland. In diesem Kontext untersuchte sie auch, weshalb besonders die protestantische Theologie so anfällig war für Rassenlehre, Führerkult und nationalsozialistische Ideologie. Den Vortrag können Sie als Podcast unter folgendem Link nachhören: soundcloud.com/dkrgcjz/eisenacher-entjudungsinstitut