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DJT  Deutsch-Jüdisches Theater im Coupé Theater, Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin

Fahrverbindungen: 2 Gehminuten vom Fehrbelliner Platz, U3, U7, Bus: 101, 104, 115 und N 42, Karten-Telefon: 0176/72261305, Email: karten@djthe.de

Spielplan Dezember 2021

 Für GCJZ-Mitglieder mit dem Kennwort „Christlich-Jüdische Gesellschaft“ gilt der ermäßigte Preis. Eine Reservierung vorab ist unbedingt erforderlich.  Es gilt die 3-G-Regel.

 

Friedenskirche in Charlottenburg, Bismarckstraße 40, 10627 Berlin

Mi  01.12.2021            19.00 Uhr       Shalom-Salam: wohin? Bilder aus Zeiten von Corona

Do 02.12.2021            19.00 Uhr       Shalom-Salam: wohin? Bilder aus Zeiten von Corona

Fr  03.12.2021            19.00 Uhr        Shalom-Salam: wohin? Bilder aus Zeiten von Corona

 

Deutsch-Jüdisches Theater im Coupé Theater, Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin

 Do 23.12.2021            19.00 Uhr        Premiere: Wonderful World

Di  28.12.2021            19.00 Uhr        Kishon: Die beste Ehefrau von allen und ICH

Mi  29.12.2021            19.00 Uhr        Wonderful World

Do 30.12.2021            19.00 Uhr        Wonderful World

 

SSW und Corona…

Abstandsregeln und der Umfang unseres SSW-Ensembles führen dazu, dass das Deutsch-Jüdische Theater anderweitig Herberge suchen muss. Für alle Veranstaltungen gilt die 3-G-Regel.

 

Shalom – Salam: wohin? – Bilder aus den Zeiten von Corona – Die Fortsetzung:

Von Sinn und Wahnsinn in Zeiten von Corona 

Es ist Mai 2021. Alle hoffen sehnsüchtig auf einen freien Sommer und das Ende der Pandemie, denn die Nerven liegen blank und geistige Lähmung macht sich breit.

Es sieht auch gar nicht so schlecht aus: die Infektionszahlen sinken stetig, die Impfungen schreiten voran, und das Bundeskanzleramt hat die Zusage gemacht, dass, sobald alle ihr Impfangebot hatten, es wieder Freilauf für die Gesellschaft gibt. Bis auf die Kinder – die dürfen noch nicht gepikst werden, und da weiß man auch nicht so recht, wie damit umzugehen ist. Mit dem Piks und den Kindern. Auch diese ungeheuerlichen Mutanten werden immer zahlreicher und sorgen für Wirbel und  Verunsicherung. Die Jugendlichen sind trotzdem nach vielen Wochen Zwangspause endlich wieder im Theater zur Probenarbeit zusammengekommen, und wild entschlossen, sich das Leben nicht weiterhin verderben zu lassen.

Das Projekt:

„Shalom-Salam: Wohin?“ ist ein interkulturelles Jugend- und Theaterprojekt, in dem seit 2015 jedes Jahr eine neue Culture-Clash-Komödie als Theaterstück in Uraufführung auf die Bühne gebracht wird. Konzipiert wird das Stück gemeinsam von den Künstler:innen des DJT-Deutsch-Jüdisches Theater mit Berliner Jugendlichen jüdischer, muslimischer und christlicher Prägung. Das Stück reagiert auf die jeweils aktuelle gesellschaftspolitische Situation in Deutschland, wo neben aller Weltoffenheit immer wieder Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Rassismus im Allgemeinen das Bild bestimmen, und es reflektiert auch die spezielle Situation der Jugendlichen innerhalb ihrer Familien, ihres sozialen Umfelds und in der Gesellschaft.

Künstlerische Leitung und Text: Alexandra Julius Frölich; Regie und Liedertexte: Gudrun Lelek; Musik: Alexander Gutman; Mitwirkende sind das künstlerische Ensemble und das Jugend-Ensemble des DJT sowie die Musiker der Berliner Musikschule Saz Evi unter der Leitung von Ali Riza Türk

Eintritt: 15,-/ermäßigt 10,- €

 

Wonderful World

Berühmte jüdische Singer/Songwriter, ihre Songs und Geschichten

Jüdische Musiker wie Bob Dylan, Leonard Cohen, Simon & Garfunkel, Serge Gainsbourg, George Moustaki, Barbra Streisand und viele andere haben die populäre Musik bis heute geprägt. Wir widmen ihnen eine musikalische Reise mit den Songs und ihren Geschichten.

Bob Dylan heißt eigentlich Robert Allen Zimmerman und entstammt einer jüdischen Familie, deren Vorfahren 1905 von Odessa aus in die Vereinigten Staaten immigrierten.

Er hat deutsche, türkisch-kirgisische und ukrainisch-jüdische Wurzeln. Als gläubige Juden gaben ihm die Eltern den hebräischen Namen Shabtai Zisel ben Avraham.

Billy Joels Vater Helmut kam in Nürnberg zur Welt, der Großvater Karl Amson Joel gründete 1928 einen der ersten Versandhandel für Haushaltstextilien und Bekleidung, den er 1938 nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten weit unter Wert an Josef Neckermann verkaufen musste. Die Neckermanns okkupierten auch die Joel-Villa in Berlin Charlottenburg. Selbst die geringe Verkaufssumme erhielt Karl Amson Joel nie, er floh mit seiner Familie über die Schweiz, England und Frankreich in die USA. Sein Bruder kam in Auschwitz ums Leben. Billy Joel hat das Judentum nie praktiziert. Anders Leonard Cohen, der eines seiner schönsten Lieder, „Dance Me to the End of Love“, auch dem Mädchenorchester von Auschwitz widmete. Der Urgroßvater stammte aus Litauen, von dort wanderte er 1860 nach Kanada aus, wo er die größte Jüdische Gemeinde in Montreal aufbaute. Leonard Cohen fühlte sich stets seinem Nachnamen verpflichtet. Der Name Cohen weist ihn als Nachfahre der Kohanim aus, der jüdischen Tempelpriester, die als direkte Nachfahren des Hohepriesters Aaron gelten.

Weitere Künstler

Serge Gainsbourg (ukrainisch-jüdischer Abstammung), George Moustaki (jüdisch-griechisch), Joe Dassin (ukrainisch-jüdisch aus Odessa, was sich im Namen wiederspiegelt),Barbra Streisand (polnisch-ukrainisch-jüdisch), George Gershwin (russisch-jüdisch),  Simon (ungarisch-jüdisch) & Garfunkel (rumänisch-jüdisch), Esther & Abi Ofarim (israelisch-jüdisch).

Durch den Abend führt die Schauspielerin und Sängerin Alexandra Julius Frölich, die zwischen den Liedern die Geschichten der Komponisten und ihrer Songs erzählt.

Musikalische Leitung und Klavier: Alexander Gutman

Gesang: Alexandra Julius Frölich, Olha Semchyshyn

Regie: Evgenija Rabinovitch

Idee, Recherche & Buch: Bettina Exner

Eintritt: 25,- €, ermäßigt 18,- €

 

Kishon: Die beste Ehefrau von allen und ICH

Szenische Lesung

„Die Ehe ist ein weltweites Fiasko, Monogamie und Treue sind unrealistisch, die Ehe ist nur für Frauen erfunden worden, und deshalb sollten eigentlich auch nur Frauen heiraten. Aber auch sonst ist die Ehe kein Zuckerschlecken für einen Mann! Glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich da spreche, denn ich war 43 Jahre lang mit IHR verheiratet.“ Aber kommen Sie doch einfach bei uns vorbei. Ich kann Ihnen Dinge erzählen… Mit: Joachim Kelsch und Alexandra Julius Frölich

Konzept: Frölich/Kelsch

Eintritt: 22,- €, ermäßigt 17,- €