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DJT Deutsch-Jüdisches Theater im Coupé Theater, Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin

Fahrverbindungen: 2 Gehminuten vom Fehrbelliner Platz, U3, U7, Bus: 101, 104, 115 und N 42. Karten-Telefon: 0176/72261305, Email: karten@djthe.de

Spielplan Februar 2022:

Für GCJZ-Mitglieder mit dem Kennwort

„Christlich-Jüdische Gesellschaft“ gilt der ermäßigte Preis.

Eine Reservierung vorab ist unbedingt erforderlich.

 

Corona: Bitte beachten Sie die aktuellen Verordnungen. Zur Zeit gilt im DJT 2-G plus Maske und Abstand, ohne Test.

Do 03.02.2022            19.00 Uhr  Filmschau: Noten in Not – Das Mädchenorchester von Auschwitz

Sa 05.02.2022            19.00 Uhr  Wonderful World

So 06.02.2022            17.00 Uhr  Wonderful World

Sa 12.02.2022            19.00 Uhr  Wenn die beste Freundin mit der besten Freundin…

So 13.02.2022            17.00 Uhr  Wenn die beste Freundin mit der besten Freundin…

 

Fanias Traum: Noten in Not. Das Mädchenorchester von Auschwitz.

Ein filmisches Hörstück

Das Mädchenorchester wurde 1943 von der SS gegründet, um die Offiziere im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau zu unterhalten und den Marsch der Gefangenen auf dem Hin- und Rückweg zur Zwangsarbeit zu begleiten. Die Aufnahme in das Orchester unter der Leitung der Dirigentin Alma Rosé, einer Nichte von Gustav Mahler, wird für die Mädchen zur musikalischen Lebensversicherung, denn sie wurden von der Zwangsarbeit und dem Tod in den Gaskammern verschont.

Ursprünglich sollte es ein Theaterstück werden, dessen Premiere im September 2020 vorgesehen war, aber die Verordnungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und die damit verbundene komplette Schließung unserer Spielstätte haben eine künstlerische Arbeit über viele Monate hinweg fast unmöglich gemacht. So entstand aus der Not heraus die Idee zu „Fanias Traum“, eine formal und inhaltlich teilweise neu ausgerichtete filmische Auseinandersetzung mit dem historischen Stoff. Mit: Alexandra Julius Frölich als Fania Fénelon, Joachim Kelsch als Josef Kramer, Eva Maria Kölling als Alma Rosé, Xenia Wolfgramm als Maria Mandl.

Eintritt: 8,- €/ermäßigt 5,- €

 

Wonderful World

Berühmte jüdische Singer/Songwriter, ihre Songs und Geschichten

Jüdische Musiker wie Bob Dylan, Leonard Cohen, Simon & Garfunkel, Serge Gainsbourg, George Moustaki, Barbra Streisand und viele andere haben die populäre Musik bis heute geprägt. Wir widmen ihnen eine musikalische Reise mit den Songs und ihren Geschichten.

Bob Dylan heißt eigentlich Robert Allen Zimmerman und entstammt einer jüdischen Familie, deren Vorfahren 1905 von Odessa aus in die Vereinigten Staaten immigrierten.

Er hat deutsche, türkisch-kirgisische und ukrainisch-jüdische Wurzeln. Als gläubige Juden gaben ihm die Eltern den hebräischen Namen Shabtai Zisel ben Avraham.

Billy Joels Vater Helmut kam in Nürnberg zur Welt, der Großvater Karl Amson Joel gründete 1928 einen der ersten Versandhandel für Haushaltstextilien und Bekleidung, den er 1938 nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten weit unter Wert an Josef Neckermann verkaufen musste. Die Neckermanns okkupierten auch die Joel-Villa in Berlin Charlottenburg. Selbst die geringe Verkaufssumme erhielt Karl Amson Joel nie, er floh mit seiner Familie über die Schweiz, England und Frankreich in die USA. Sein Bruder kam in Auschwitz ums Leben. Billy Joel hat das Judentum nie praktiziert. Anders Leonard Cohen, der eines seiner schönsten Lieder, „Dance Me to the End of Love“, auch dem Mädchenorchester von Auschwitz widmete. Der Urgroßvater stammte aus Litauen, von dort wanderte er 1860 nach Kanada aus, wo er die größte Jüdische Gemeinde in Montreal aufbaute. Leonard Cohen fühlte sich stets seinem Nachnamen verpflichtet. Der Name Cohen weist ihn als Nachfahre der Kohanim aus, der jüdischen Tempelpriester, die als direkte Nachfahren des Hohepriesters Aaron gelten.

Weitere Künstler

Serge Gainsbourg (ukrainisch-jüdischer Abstammung), George Moustaki (jüdisch-griechisch), Joe Dassin (ukrainisch-jüdisch aus Odessa, was sich im Namen wiederspiegelt),Barbra Streisand (polnisch-ukrainisch-jüdisch), George Gershwin (russisch-jüdisch),  Simon (ungarisch-jüdisch) & Garfunkel (rumänisch-jüdisch), Esther & Abi Ofarim (israelisch-jüdisch).

Durch den Abend führt die Schauspielerin und Sängerin Alexandra Julius Frölich, die zwischen den Liedern die Geschichten der Komponisten und ihrer Songs erzählt.

Musikalische Leitung und Klavier: Alexander Gutman

Gesang: Alexandra Julius Frölich, Olha Semchyshyn

Regie: Evgenija Rabinovitch

Idee, Recherche & Buch: Bettina Exner

Eintritt: 25,- €, ermäßigt 18,- €

Wenn die beste Freundin mit der besten Freundin…

Rund um die Gedächtniskirche – Kleines Großstadtmärchen mit Live Musik 

Die leichtfüßige Komödie führt drei „brotlose“ Künstler zusammen, die das Schicksal in Gestalt des Jobcenters in die Berliner Gedächtniskirche beordert, um die Wände der Kirche anzustreichen. Dazu haben sie natürlich weder Lust noch Talent, auch nicht, wenn sich der Pontifex höchstpersönlich „ante portas“ befindet, um einen ökumenischen Gottesdienst in Berlin abzuhalten…Statt Wände zu streichen, machen sie lieber Musik. Das vom Jobcenter zufällig zusammen gewürfelte Trio eint die Liebe zu Schlagern aus Zeiten, in denen das Glockengeläut der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche so mächtig war, dass die Wölfe im Zoologischen Garten regelmäßig um die Wette heulten.

Im Stil französischer Komödien wie „Das Leben ist ein Chanson“ von Alain Resnais inszeniert das Deutsch-Jüdische Theater eine zauberhafte Revue über die Höhen und Tiefen des Lebens, über Liebe und Freundschaft und die Kraft der Musik mit den schönsten Liedern der 20er und 30er Jahre.

Mit Alexandra Julius Frölich, Eva Maria Kölling; Klavier: Alexander Gutman

Eintritt: Preis: 25,- €, ermäßigt 18,- €

 

 

 

skirche, wo wir eine warmherzige Aufnahme finden.