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Die Französische Botschaft in Berlin, die CIVS und die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz laden anlässlich des Gedenktages Yom HaShoa, zur Ausstellungseröffnung ein.

Mehr als 6.500 Jüdinnen und Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland wurden am 22. und 23. Oktober 1940 in das Lager Gurs in Südfrankreich verschleppt – eine der ersten systematischen Deportationen durch die Nationalsozialisten. Viele der Deportierten starben dort oder in anderen Lagern Südfrankreichs. Die in Gurs Internierten wurden ab 1942 nach Auschwitz-Birkenau und Sobibor verschleppt und ermordet. Nur wenige Menschen überlebten. Die deutsch-französische Ausstellung wird in der Französischen Botschaft in Berlin bis zum 21. April 2021 gezeigt, ebenso an vielen Orten in Südwestdeutschland und in Frankreich. Programm Begrüßung durch Botschafterin Anne-Marie Descôtes (Französische Botschaft in Berlin)

Grußwort von Staatsminister Michael Roth (Auswärtiges Amt) Grußwort von Staatssekretär Volker Schebesta (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden-Württemberg) Grußwort von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup (Stadt Karlsruhe, Arbeitsgemeinschaft zur Pflege und Erhaltung des Deportiertenfriedhofes in Gurs) Deborah Hartmann (Direktorin Haus der Wannsee-Konferenz) und Prof. Gisela Dachs (The Hebrew University of Jerusalem) im Gespräch: Antisemitismus und Shoah im Spiegel der deutsch-französischen Beziehungen nach 1945 Video-Führung durch die Ausstellung mit Kuratorin Jennifer Heidtke und Kurator Dr. Christoph Kreutzmüller Mélina Burlaud (Klavier) und Claire Beaudouin (Sopran) begleiten die Veranstaltung aus Gurs, mit Kompositionen dort internierter Musiker: „Der Glaube an das Schöne hinter Stacheldraht – Kunst im Lager Gurs (1939 – 1945)“

Deutsch und Französisch als Livestream statt.

Anmeldung unter: www.ghwk.de/de/termine/termin/ausstellungseroeffnung-gurs-1940

E-Mail: stegen@ghwk.de www.ghwk.de