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Wie alte Verschwörungsmythen im digitalen und pandemiscnen Zeitalter neu aufleben

In Zeiten der Corona-Pandemie erleben wir globale und persönliche Verunsicherungen. Menschen suchen Schuldige für ihre eigenen Krisen und die Krise der Welt. Und am Ende einer solchen Verschwörungsspirale findet sich häufig das jahrhundertealte Feindbild einer vermeintlichen jüdischen Weltverschwörung.

Dr. Michael Blume zeigt in seinem Vortrag auf, wie alte antisemitische Erzählungen bis in unsere heutige Zeit weitergetragen werden. Dabei spielen Medien eine zentrale Rolle. Nach dem Aufkommen des Buchdrucks wurden judenfeindliche Bilder massenweise reproduziert und antisemitische Karikaturen sind bis heute im Internet zu finden. Wie wir mit antisemitischen Bildern und Mythen umgehen können und wie wir im Gegenzug bessere Bilder und Erzählungen erschaffen können, wird Dr. Blume in seinem Vortrag darstellen.

Anmeldung zum Vortrag bis 4. Mai 2021 per E-Mail an fischer@deutscher-koordinierungsrat.de. Sie erhalten nach Anmeldung den Link zum Online-Vortrag.

Der Referent
Dr. Michael Blume ist Religionswissenschaftler und seit 2018 der Beauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg gegen Antisemitismus. Er publiziert und bloggt regelmäßig zu Religion und Politik. Seit 2020 betreibt Dr. Blume den Podcast „Verschwörungsfragen“, in welchem er über Antisemitismus und Verschwörungsmythen aufklärt.

Im Wintersemester 2020/21 hatte er den Lehrauftrag gegen Antisemitismus des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit inne und bearbeitete in diesem Kontext an der Hochschule der Medien in Stuttgart das Thema „Antisemitismus 2.0“